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17. Oktober 2006 um 21:14 Uhr als Antwort auf: Ich bin jetzt sportlicher Leiter eines Pro-Tour-Teams ! #645162
Schaffrath zurück zu T-Mobile? Kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber soll er doch. Mittelmaß betreut Mittelmaß, dafür aber sehr ordentlich.
Na egal, was ich eigentlich sagen wollte: Havel.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Veloce stanco
Cottbus ?Falsch! Donau.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich bin kein Österreicher, verehre daher Totschnig nicht als Helden und stelle fest, dass mir nicht seine Glanztaten in stärkster Erinnerung geblieben sind, sondern sein schlechtes Verlieren bei der Deutschlandtour 2005. Er hätte es lieber gesehen, wenn Leipheimer ihm die Etappe in der Heimat gelassen hätte, nur hätte dann Ullrich diese Rundfahrt gewonnen.
Eigentlich schade, dass das so haften blieb.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
16. Oktober 2006 um 8:08 Uhr als Antwort auf: Ich bin jetzt sportlicher Leiter eines Pro-Tour-Teams ! #645147Ventil, zwing doch die Unwilligen nicht. Bis zum nächsten Frühjahr, also mal etwa Het Volk, werden sich schon noch ein paar Halbveteranen wieder einfinden, die dann ein freies Team übernehmen werden.
Bregenzer Ache
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
14. Oktober 2006 um 22:28 Uhr als Antwort auf: Ich bin jetzt sportlicher Leiter eines Pro-Tour-Teams ! #645134Juhuu, Credit Agricole!

Da kenne ich den Jens Voigt und den Stuart O’Grady.
Mmh, mal gucken. Da muss ich wohl doch noch etwas nachforschen. Ich denke jedoch, ich beantrage schon jetzt mal vorsichtig, dass meine Mannschaft beim Giro nicht starten muss, kann sie sich auch nicht blamieren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
13. Oktober 2006 um 21:24 Uhr als Antwort auf: Ich bin jetzt sportlicher Leiter eines Pro-Tour-Teams ! #645060Das Ventil wird das schon machen, ist doch letztendlich relativ egal, wer wie zu seinem Team kommt. Ich träume heute Nacht jedenfalls von Liquigas.
Ventil! Was passiert eigentlich mit dem armen Wicht, der Phonak Hearing Systems abbekommt? Hat der dann Unibet?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wenn er sich äußert, wird er sagen, er war überhaupt noch nie in Madrid und die Medien überschlagen sich mit immer höheren unterstellten Zahlungen an Fuentes, nur um ihre Auflage zu steigern.
Ullrich sieht doch, dass es immer eine Chance für die schwarzen Schafe gibt, besonders im Radsport. Nur weil David Millar dem Druck nicht standhalten konnte, kann es Ullrich vielleicht ja trotzdem. Das haben sie ihm ja ein Jahrzehnt lang bestens antrainiert, diese Sturheit.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Bettini
**** S. Sanchez, Rebellin
*** Kroon, Gilbert, Nibali
** Valverde, Boogerd, Wegmann, di Luca
* Evans, Reynes, Sella, V. Efimkin, L. Mazzanti
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Valverde
**** Sella, Kroon
*** Arekeev, Reynes, Anza
** Baliani, Horner, Paolini, Ongarato
* Laverde Jimenez, Grillo, Mugerli, Bertagnolli, R. Illiano
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Veloce, du bist ein frecher Mensch!
So oder so, einer wie Ullrich wird ein Leben ohne Qual wohl niemals haben.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Das heißt in 2006 bisher wie viel?
Ich hab jetzt immerhin 3275 in diesem Jahr. Mit insgesamt 3275 Höhenmetern bestimmt.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Vielen Dank Ventil für diese Umfrage, weil sie ein in der Tat brennendes Thema anschneidet und ich hatte heute selbst schon überlegt zu fragen, ob man eigentlich mit gutem Gewissen hoffen darf, dass die beiden wieder Rad fahren und ob das überhaupt gut für die beiden ist, denn da darf man doch vor allem bei Ullrich so seine Zweifel haben.
Ich habe 5 Häkchen gesetzt. Meine wichtigste Aussage hat das Ventil jedoch vergessen:
Ich liebe Jan Ullrich.Klar, ich hab mich schon vor Ullrich in den Radsport verliebt und das hält, aber die Liebe zu Ullrich ist einfach stärker. Macht blind usw. kenne ich alles, mir egal.
Sensible Sache also. Für mich bleibt der Doofkopf aus der Ostzone der größte Held, Betrug hin oder her. Für die eigene Moral dreht man es sich schon zurecht (Pevenage war Schuld, Ullrich wurde von bösen Freunden gedrängt usw.) und ich will einfach nicht, dass so ein Gerechtigkeitsfanatiker wie Veloce einem da den Spiegel vorhält. In der Heldenverehrung muss man bescheuert bleiben dürfen.
Also ich für meinen Teil hoffe natürlich, er kommt zurück und gewinnt die Tour vor Basso und führt diesen dann 2008 zum Sieg, so wie das Hinault und Lemond gemacht haben. Sie könnten der verlogenen Radsportwelt mit Siegen offen ins Gesicht spucken, Teilnahme an der Tour allein würde da wohl nicht reichen, Messieurs Wichser. Im Übrigen bin ich von der erschwerten Schuld der beiden, nämlich am professionellsten und teuersten gedopt zu haben, überzeugt.
Sollen sie sie doch fahren lassen, das habe ich schon gesagt, bevor es die Fuentesaffäre gab. Die Fans wollen die besten Leute sehen und nicht Landis vs. Klöden vs. Sastre an der Tour. Für die ist die Dauphiné da, verdammt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von RüCup
http://www.as.com/articulo/deporte/Discovery/le/lanza/oferta/Ullrich/asmasA00/20061010dasdaimas_10/Tes/ohne jeden weiteren kommentar, da ich des spanischen nicht mächtig bin.
Man wird ja noch träumen dürfen.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Viele dopen auch, weil sie den Vorwurf, dass sie andere damit betrügen würden, gar nicht annehmen. Sei es, weil sie annehmen, dass die Gegner auch dopen oder weil das Betrügen in fast allen gesellschaftlichen Sphären vorkommt und oft genug weder ernsthaft verfolgt noch geächtet wird – sie dopen eben.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Nicht lesen, Stahlross, ich sagte angucken. Ich kann doch kein Spanisch. Freue mich aber trotzdem immer über die telegrammatische Übersetzung. In diesem Fall natürlich weniger.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
6. Oktober 2006 um 21:31 Uhr als Antwort auf: Ich bin jetzt sportlicher Leiter eines Pro-Tour-Teams ! #645029Zufallsprinzip klar besser!
Es kommt dem Sinn der Sache halt näher, wenn Coolman mal Euskaltel näher betrachtet, Marth sich mit T-Mobile rumplagen muss und ich bei FdJ nachschlagen muss, ob die überhaupt einen konkurrenzfähigen Fahrer haben.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Stahlross, das ist einfach nicht dasselbe.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Freire und Cancellara, die ich in Startlisten gesehen habe, werden nicht fahren laut rsn.
Die haben außerdem Bennati stark auf der Rechnung, den habe ich wohl übersehen. Und dass O’Grady Form hat, haben die auch bemerkt.
Viele haben ja auch den Gasparotto im Tipp, mit bis zu 5 Sternen. Ich trau dem Knaben irgendwie nicht und lass ihn lieber draußen.
Fährt CA für Hushovd oder Kirsipuu?
Fragen über Fragen. Ich fahre morgen bis Sonntagmorgen mal nach Berlin. Wenn ich opera sehe, sage ich ihm, dass er seinen Arm – Schlinge hin, Kippe her – hierher schwingen soll, hab lange nichts mehr von todociclismo angeguckt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** JP Nazon
**** Zabel, Boonen
*** Bennati, Hushovd, Pollack
** Kirsipuu, Ventoso, de Jongh, O’Grady
* Reynes, Kopp, Clerc, Pozzato, Cooke
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Marzoli
**** di Luca, Bettini
*** Rebellin, Celestino, L. Mazzanti
** Wegmann, Nibali, F. Schleck, di Grande
* Contrini, Visconti, M. Carrara, Gustov, Moletta
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Stahlross
Beim waten durch den Sumpf war ich schon mal über diesen Artikel gestolpert. Sehr aufschlussreich wie ich finde. Sehr interessant ist auch der Absatz über unseren Innenminister, der sich mit seiner Vergangenheit beschäftigt.Diese Berichterstattung setzt aber genau wie wirksamer Anti-Dopingkampf großes Angagement und Engagement voraus. Eine Recherche, die aus den 70er Jahren noch Aussagen herauskramt kann auch nicht billig sein und leider hat auch diese Arbeit nicht mehr Wert als Kleinstkram. Lediglich wenn mehrere große Tageszeitungen oder gar die Bild im Titel darüber berichten würden, würde sich was regen.
Wenn es heißt, die Luft wird dünn bei Gienger, dann bedeutet das noch lange nicht, dass er seine Posten verlieren wird und wenn doch, dann ersetzt ihn eben ein anderer, der auch keine dopingfreie Welt herzaubern wird.
Es ist und bleibt ein Jammer. Wenn aber der Sport keine Helden, sondern nur noch Werbeträger hervorbringen will, dann wird er auch weiterhin so dahinplätschern. Man merkt ja, wie entsetzt man selbst ist, wenn so ein Außerirdischer wie Zidane sich zu einer menschlichen Dummheit hinreißen lässt. Die wickeln uns komplett ein und ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich’s nicht mehr merke, denn dann habe ich wieder unbegrenzten Spaß am Sport.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Es wäre in der Tat sehr traurig, wenn von den 200 Sportlern und 58 Radfahrern am Ende nur Jan Ullrich und Tyler Hamilton aus dem Verkehr gezogen werden. Bei Hamilton hört man ja ab und zu, dass er da ein Verfahren zu fürchten hat.
Das Schlimmste ist, sie haben sich im Großen und Ganzen doch wieder rausgewurschtelt und es wird nichts passieren, was den Radsport ernsthaft vom Doping wegbringt, wie es auch 1998 war. Mir zwar egal, Roubaix bleibt Roubaix und von Ullrich hätten wir uns ab 2007 wohl so oder so verabschieden müssen, trotzdem ein Armutszeugnis für alle die, die an einem sauberen Radsport ehrlich interessiert sind. Sind wohl nicht viele.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
4. Oktober 2006 um 17:58 Uhr als Antwort auf: Coppa Sabatini 05.10.2006 n.Chr, 16 Uhr resp 10 Uhr in Zentraleuropa #645245***** Arekeev
**** Nibali, Nocentini
*** Bonomi, Celestino, Codol
** Ricco, Fritsch, Bertogliati, Ferrara
* Bertolini, Barbero, Anza, A. Efimkin, Bossoni
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
4. Oktober 2006 um 17:41 Uhr als Antwort auf: Lance Armstrong- seine Erfolge vor bzw. nach seiner Krebskrankheit #645316Hallo Yalla, welche Art Facharbeit soll das werden?
Ganz ohne Dopingmittel ist Armstrong jedenfalls 100% nicht zurückgekommen. Er hatte mindestens Rezepte für Cortisonsalben, die er sich auf die Hoden schmierte und Cortison ist, wie man es auch dreht und wendet, ein Dopingmittel. Überhaupt steigt – seit Einführung der Dopingliste eigentlich – die Anzahl der Ausnahmegenehmigungen ständig und wird wohl auch weiterhin steigen. Mittel gegen Leistungsasthma sind auch sehr beliebt und ich glaube mich zu erinnern, dass bei der diesjährigen Tour von den 140 (?) genommenen Dopingproben (Urin) 13 positiv waren, wovon 12 aufgrund von Attesten als genehmigt akzeptiert werden mussten. Die dreizehnte wird Floyd Landis zugeschrieben, wie du ja sicherlich weißt.
Mit ein wenig gesundem Menschenverstand kann man auch noch in die Richtung wirklichen Dopings argumentieren. Jan Ullrich wird in der Radsportwelt als ein Fahrer mit einem hervorragenden Talent beschrieben. Sollte sich erweisen, dass er seine Erfolge nur durch systematisches Doping erreicht hat, so steht für mich außer Frage (wissenschaftlich würde ich formulieren: liegt der Schluss nahe), dass ausgerechnet der Mann, der ihn vier mal bei der Tour dominiert und fünf mal geschlagen hat, unmöglich sauber gewesen sein kann, wenn man den Effekten der Dopingmittel Glauben schenkt.
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De Wandel von Armstrong vom bulligen Klassikerfahrer vor seiner Krankheit zum sehnigen Toursieger im Spinningstil ist sicher ohne Zweifel erstaunlich und steht in der Form praktisch ohne Parallelen dar. Dennoch gibt es auch andere Fahrer, die sich im Laufe eine Karriere verändern. Ein Beispiel ist der Franzose Laurent Jalabert, der sich vom pfeilschnellen Sprinter zum Rundfahrtsieger und Bergkönig entwickeln konnte. Nicht umsonst denkt man auch bei heutigen erfolgreichen „Schwergewichten“ wie Boonen und Cancellara nach, ob sie nicht mit einer körperlichen Umstellung auch die Tour des France gewinnen könnten. Diese Phänomene sind durchaus einer Untersuchung wert.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Coolman, ich glaube nicht, dass Stahlross dir deine Meinungsäußerungsfreiheit nehmen wollte. Deine Meinungsfreiheit hat er dir ohnehin ausdrücklich gelassen.
Er hat Recht, wenn er (unausgesprochen) annimmt/befürchtet, dass du auch außerhalb dieses Forums einfach mal so mit der Frage, warum die jetzt nicht starten, bloß weil Bettinis Bruder gestorben ist, herausplatzen könntest. Da ist es Betroffenen, Angehörigen, Freunden gegenüber nämlich in der Tat unangebracht.
Du hast natürlich Recht, wenn du in so einem Forum die Frage stellst, da vermutlich niemand den älteren Bettini kannte oder dem Paolo so nahe steht, dass ihn deine Frage kränkt.Quote:und wieso ist es ein zeichen des respekts, wenn man an einem rennen nicht startet? das verstehe ich nicht. ich meine das hilft doch weder bettini, noch den anderen trauernden. des weiteren gibt es ja vl auch fahrer im quickstep-team, die sich für dieses rennen viel vorgenommen haben.Klar, die Schumachers sind nach dem Tod ihrer Mutter noch (für sie) gefahren und am 11.9.2001 wurde abends auch noch Fußball-Champions-League gespielt. Am 12.9.2001 aber schon nicht mehr. Beispiele so oder so lassen sich immer finden. In diesem Fall hat sich das Team entschieden, nicht zu fahren und vielleicht hätte sich sogar die UCI bei einem PT-Rennen zu einer Startpflichtaufhebung durchgerungen.
Das sollten meiner Meinung nach sowohl die nicht betroffenen Fahrer als auch die Fans akzeptieren, gerade wei zu vermuten ist, dass es nicht auf Bettinis Fürbitte hin geschieht.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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