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Im Ernst, wenn alle Favoriten mit Topform zur Tour kommen, also auch Cunego, Simoni, Savoldelli, Heras und von mir aus auch Leipheimer, Mancebo, Landis, Menchov – dann sind trotzdem noch Ullrich und Basso die Favoriten und werden die wohl alle im Zaum halten können, wenn sie nicht zufällig uneigennützig zusammenarbeiten.
Wenn Savoldelli aufs Tourpodium will, soll er’s von mir aus versuchen. Wenn ich Bruyneel wäre, würde ich ihm solche Hirngespinste schon austreiben. Er sollte seinen Girosieg verteidigen und dann hat’s eh gegessen mit ner guten Tour. Wenn einer beide GTs volle Kanne fahren kann, dann Basso.
Anders gesagt: War es möglich, dass Armstrong 7 Jahre lang die Tour gewinnt und nie ernsthaft dran dachte, den Giro zu bestreiten? Ja.
Ist es möglich, dass Cunego den Giro 7x gewinnt, ohne auch nur jemals ernsthaft an die Tour zu denken? Antwort: Noch bevor Cunego seine Welt(!)klasse bestätigte, wollte man ihn für die Tour und somit die Zukunft aufbauen.Scheinbar ist die tour heilig, ja. Der Giro ist vielleicht spannender und schwieriger, aber trotzdem nur die Hälfte wert.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wenn der Giro so ne dolle Nummer wäre, dann würden die besten Fahrer auch teilnehmen und um den Sieg mitfahren. Die Tour ist aber nun mal die Nummer eins, die Aussicht auf Erfolge ist so anziehend, dass viele den Giro eben meiden. Italiener sehen das im Allgemeinen anders, versteht sich ja von selbst.
Von meinen nichtradsportbegeisterten Freunden kennt die letzten Girosieger keine Sau. Außer Pantani natürlich, aber auch den kennt man nur aus Frankreich 98.
Ich persönlich glaube, dass sich die Tour dann lohnt, wenn man aufs Podium fährt. Wenn ich das nicht so richtig drauf habe (Mancebo, Leipheimer, Landis – so die Kategorie), würde ich es bei den anderen GTs auf Sieg versuchen. Fahrer wie Rasmussen, Savoldelli und Menchov sind ziemlich dämlich, wenn sie denken, sie könnten mal eben Richtung Tourpodium mitmischen. Aber scheinbar ist auch den Beratern nur noch das wichtig in der Entwicklung eines Fahrers.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Dort muss man sich aber einiges auch schönlesen, ist ja noch schlimmer als hier:
Quote:ich mag den ulle ja, aber den giro kann er nicht gewinnen.
man erinnere sich an die letzte schweizer runde, da ist er abgekackt.
aber wenn er sie fährt als vorbereitung hat er die tour de france in der tasche.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
stimmt, lapébie. he, aber nein auch !! meinst du den dicken oder den kleinen ? der dicke ist voigts und der kleine bartoli.Bei Voigt stehts ja sogar am Wagen, den erkennt man aber auch. Bartoli hab ich nicht erkannt, aber auch nicht vermutet. Ich dachte an Lombardi, auch wenn der ein bisschen anders ausschaut.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
Breukink : ps: Ist dies (Giro 06) nicht der ideale Giro für Zabel?ja, denke ich auch !! das ist wie für zabel geschaffen noch zwei, drei etappen gewinnen zu können bei einer gt.
so wie das profil ausschaut, geht petacchi zu tour und zabel zum giro für milram.
Kann schon sein, dass Zabel zum Giro geht und Petacchi zur Tour. Trotzdem geht Zabel auf jeden Fall auch zur Tour. Er liebt dieses Rennen viel zu sehr und der Sponsor wird es wohl auch verlangen – egal wie der Giro für Zabel läuft.
Es ist wohl vor allem ne gute Gelegenheit, das Sprintertrikot auch bei der 3. GT zu holen, wenn die Bergfahrer nicht zu viel absahnen. Diese Berge überstehen wirklich nicht viele Sprinter in der 3. Woche.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Man stelle sich vor, die hätten da schon Helme tragen müssen. Ein Unding!
Wirklich schöne Eindrücke. Den CSC oben erkenne ich aber auch nicht. Giovanni?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
11. November 2005 um 20:24 Uhr als Antwort auf: Quiz – Pässecracks duellieren sich für Wienerli`s #609530Quote:Original von Ventil
Lapébie, das wäre jetzt Deine Chance hier ganz gross rauszukommen !!
Na gut, ich versuch’s nochmal, diesmal mit Bilder angucken. Ahnung habe ich trotzdem nicht. Werde aber fair sein und jeden Pass nur einmal nennen.1. San Bernardino
2. Pragel
3. Livigno
4. Sankt Bernhard, großer, versteht sich
5. Oberer Hauenstein
6. AlbulaSieg auf der ganzen Linie. Her mit Mayo!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Na ja, alles, was man so wissen kann, weil es schon veröffentlicht wurde. Plus die vermutete Epophase von 1996-99. Würde mich also nicht schocken, wenn eine der 98-er Proben ihm zugeordnet wird.
[Mädchen]
Mein Held bleibt er trotzdem.
[/Mädchen]
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Kann doch wohl nicht sein, KV, was für ein Schweizer bist du eigentlich? Er hat doch selbst zugegeben, damals was genommen zu haben, was erstmals an ihm probiert wurde und er es eben nicht vertragen hat.
Ich als Deutscher weiß doch auch alles über Ulles Dopinggeschichten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
10. November 2005 um 18:11 Uhr als Antwort auf: Quiz – Pässecracks duellieren sich für Wienerli`s #609512Bin komplett ahnungslos, brauch mir deshalb auch die Bilder nicht anzugucken, das spart ne Menge Zeit.
1. Oberalp
2. Klausen, das sieht man doch deutlich!
3. Nufenen und zwar von unten nach oben
4. Umbrail
5. Susten
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Mir behagt am ehesten rechts oben (Note 2 nach deutscher Bewertung). Oben links 3, Unten rechts 3-, also noch annehmbar. Unten links 5-.
Inhaltlich gefallen mir Salami und Kino. Die derzeitige Farbkompo erhält von mir übrigens ne 2+.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Nochmal zu Hondo.
Die Argumente sind ja bekannt, die Menge Carphedon war zu gering, um Wirkung erzielen zu können, also schiebt man das Ganze auf eine Restkontamination. Was die Verteidigung aber nicht anzweifelt ist die Tatsache, dass Carphedon da war, Menge hin oder her. Wie kommt in Danilo Hondos Ernährung dieses Zeug, wenn es doch angeblich nur mit einem mittleren Kriegseinsatz zu beschaffen ist? Man weiß ja nicht, was man glauben soll, aber diese Sache wurde nie glaubhaft erklärt, es bleibt ein ganz fader Beigeschmack, wenn da auf Unschuld plädiert wird.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Das mit Zülle stimmt doch aber.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Nun steht ja auf rsn, die Epoprobe in Heras‘ Fall sei sehr eindeutig, also ist da wohl nix mit falscher Dosierung. Um ehrlich zu sein, ich hab aber auch keine Ahnung, was diese Wissenschaft betrifft. Wenn er vorher negativ gestetet wurde und auch war, dann ist die Einnahme von Epo, um – sagen wir – die 3. Vueltawoche durchzustehen, ausgesprochen dumm. Menschen tun aber nun mal dumme Dinge.
Für wahrscheinlicher halte ich vielmehr, dass Epodoping durch irgendwas verschleiert werden kann. Die wollen ihr Epo nehmen, also nehmen sie’s und werden doch immer und immer negativ getestet, auch wenn sich hinterher heraus stellt, dass sie es systematisch genommen haben. Vielleicht hat Heras hier nur was anderes vergessen, kann einem GT-Leader ja schon mal passieren in all der Hektik.
Nur schade, wenn man an die schlimmsten aller Folgen denkt. Der spanische Radsport geht wirtschaftlich in eine Krise wie der französische sportlich (konnte ich mir nicht verkneifen) und die Vuelta wird über kurz oder lang demontiert, also zumindest gekürzt.
Nur gut, dass Saiz das olle Rad von Heras gekauft hat. Ein Fan hätte jetzt vielleicht nicht mehr große Freude dran.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Thomas Voeckler
– hat Großeltern im Elsass, die noch deutsch sprechen
– wird ein Leben lang von seinen Tagen in Gelb zehren, wie Vincent Barteau
– radsporttechnisch außerhalb der 3 Tage von Dünkirchen völlig nebensächlichKanstantin Sioutsou …
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Coolman
ich bin ziemlich angsäuert auf grund dieser sache. mann, so ein mist. kann man nur noch hoffen, dass es so wie bei aitor gonzalez, stefan schumacher oder hondo gewesen ist.Diese Sache hat so viele Ungereimtheiten. Roberto Heras war ja im Leadertrikot und wusste, dass er nach der vorletzten Etappe geprüft werden würde, wieso sollte er da was nehmen? Die Tage vorher war er ja auch negativ. Außerdem hatte er so einen Riesenvorsprung, da hat er Doping doch gar nicht mehr nötig gehabt.
frei nach dem Fall Hondo
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von radfanatiker
Endlich haben sie den auch mal erwischt! Freut mich, dass jetzt auch in Spanien mal gegen Dopingsuender vorgegangen wird. In FRankreich hat Heras sich ja nicht mehr getraut was zu nehmen. Da konnte man dann ja immer sehen was er wirklich drauf hat…. und das war nicht viel!Ich kann mir unmöglich vorstellen, dass Epodoping so einen großen Leistungsunterschied bewirkt. Wenn doch, wie will man einem Fahrer, der es bei der Tour sauber unter die ersten 50 schafft, gedopt aber die Vuelta aufrollen kann, Doping ausreden?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Lapébie
Und schließlich 1994!

Als Beweis, dass es 1994 ist, haben die Jungs auch ein Foto von Züelle und eins von Indurain in Aktion.
(Dummerweise zeigt es gerade dieses Bild bei mir hier im Forum nicht an. Man folge dem Link, dann sollte alles zu sehen sein.)Dieses Bergzeitfahren über insgesamt 47,5 km gewann übrigens Pjotr Ugrumov, der auch einen Tag zuvor die Alpenetappe nach Cluses gewann. Indurain hat er zwar nicht mehr gefährdet, aber immerhin Platz 2 im Gesamtklassement. Ob man sich in 10 Jahren an Andreas Klöden wohl genausogut erinnern wird wie heute an Pjotr Ugrumov?
Im GK damals 3. Pantani, 5. Virenque, 8. Zülle, 9. Bölts, 14. Riis, 20. Hamburger.
Fantastische Zeiten …
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
Lapébiedas schild von deinem jungen ist aber das schild auf der westseite des passes ! das lasse ich nicht gelten !
Bist du sicher, dass es da zwei gibt? Ich glaube, das ist einfach nur die Rückseite des Schildes, wenn man Veloces Ansicht als Vorderseite definiert.
Wieso sollten da auch zwei Schilder hin und selbst wenn, wieso sollten die verschieden sein?—-
Okay, also doch noch mal überprüft. Anscheinend gibt es zwei verschiedene Schilder (die aber beide 2046 anzeigen). Den Unterschied erkennt man an dem Pfahl neben dem Schild – einmal da, einmal nicht. (Später im Post werde ich anderer Meniung sein.)Mit Pfahl von vorne:

Mit Pfahl von hinten:
Dasselbe Schild aber ohne Pfahl (von hinten)?? (mein Junge)

Ohne:

Von der Seite:

Und schließlich 1994!

Als Beweis, dass es 1994 ist, haben die Jungs auch ein Foto von Züelle und eins von Indurain in Aktion.
(Dummerweise zeigt es gerade dieses Bild bei mir hier im Forum nicht an. Man folge dem Link, dann sollte alles zu sehen sein.)Ich glaube jedenfalls nicht so recht dran, dass es zwei verschiedene Schilder gibt. Nur der Pfahl ist mal da, mal nicht. Das Loch für den Pfahl gibts aber immer. Und selbst wenn der Pfahl auf zwei verschiedene Schilder an zwei verschiedenen Stellen hinweisen würde, so wären doch die Kilometerangaben auf dem Kilometerstein wenigstens in der zweiten Nachkommastelle verschieden, sind sie aber nicht. Ergo gibts nur ein Schild und das seit mindestens 1994.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ohne jetzt eine gewaltige Suche anzustrengen, muss ich mal dieses Bild hier noch einwerfen.

Der Junge war nach eigener Aussage 1999 auf dem Oberalppass und hat da dieses Foto schießen lassen. Der Aufkleber über dem O ist auf der Rückseite auf allen Bildern zu finden, die ich auf die Schnelle besichtigt habe. Es ist also dasselbe Schild wie bei Veloce.
Wenn man noch weitere Jahre zurückgeht wird es immer unwahrscheinlicher, dass jemand ein Bild davon ins Internet stellt. Das könnte bei der Wahrheitsfindung problematisch wirken.
Bin ja eigentlich Anhänger ventilischer Verschwörungstheorien (und anderer Theorien), so langsam bekomme ich aber Zweifel, ob das Ventil überhaupt im Recht ist. Vielleicht hat das Schild schon immer 2046 angezeigt? Will mich jetzt nicht streiten wie lange ’schon immer‘ ist.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
1. Armstrong
2. Ullrich
3. Mancebo
4. Basso
5. SavoldelliToursieg so was von überzeugend und unantastbar, darauf kommt es im Radsport nun mal an.
Ullrich drei starke Rundfahrten, wenn man auch bei allen dreien Schwächen finden kann, wenn man will.
Mancebo zwei GTs auf Platz 4 und noch dazu gekämpft wie ein Löwe.
Basso mit bärenstarker Tour und einem 18-Tage-Giro (Stelvio und Finestre ausgelassen).
Savoldelli Giro und Etappe Tour.Knapp verfehlt: Heras, di Luca, Leipheimer.
Weit verfehlt: Julich, Simoni, Vinokourov, Gonzales, Botero.
Indiskutabel: Cunego, Freire (Tirreno-Adriatico!)
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von opera
xente garcia acosta ist– ein richtiger Treter
Sorry, wenn ich das Spiel hier mal unterbreche, aber dieser Garcia Acosta ist schon ein geiler Typ, nicht totzukriegen, aber beileibe kein Siegfahrer. Einer, der wirklich bis zum Umfallen kämpft. Ich glaube das Wort vom „richtigen Treter“ ist bei der Tour oder Vuelta 2004 gefallen. Wenn ich mich bedenke, vielleicht sogar von Heppner bei Ullrichs Attacke in den Alpen als er Garcia Acosta aufgefahren und per Kopfbewegung zur Mitarbeit bewogen hatte.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
31. Oktober 2005 um 15:30 Uhr als Antwort auf: T-Mobile 2006, Geruechte, Fehleinkauefe, taktische Brillanz #603972Ihr übertreibt aber ein bisschen. Vieles ist dabei doch Interpretationssache. Klar lesen wir da raus, dass er gerne Leader für GTs wäre, aber was kann denn sonst gemeint sein, wenn andere über ihn sagen, er sei das größte deutsche Talent seit Ullrich.
Auf die Frage, wer von den 6 jungen Hoffnungen die besten Perspektiven habe, sagt Gerdemann, dass alle ihre Chancen haben, was Besonderes zu erreichen. Er sagt nicht: „Im Normalfall bin ich das größte Talent und wohl der einzige potentielle GT-Sieger. Das ist dann auch mein Ziel, in 3 oder 4 Jahren um den Sieg einer großen Rundfahrt mitzukämpfen.“
Das wäre sehr ehrgeizig. Gerdemann drückt sich aber diplomatisch aus. Also denkt er vielleicht, er ist der Größte, hängt es aber nicht an die große Glocke. Ist vielleicht ne ganz gesunde Portion Größenwahn für einen Superstar. So Richtung Vinokourovpalmares und -entwicklung kann es schon gehen, denke ich mir.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von operaQuote:Original von Coolman
wie schauts eigentlich mit bettini und paris-roubaix aus? will er das auch mal gewinnen?halte bettini für einen realisten – der weiß ziemlich genau, dass das nicht sein terrain ist…
(es sei denn, er führe mit bleiweste!)
petacchi würde ich es vielleicht zutrauen.Ich halte Bettini aber auch für ausgesprochen ehrgeizig. Ich denke, er hat auch in Flandern und Roubaix seine Chancen und könnte dann ja immerhin in den illustren Kreis derer aufsteigen, die alle fünf Monumente gewonnen haben. van Looy (aber Rik, nicht der Frans), Merckx, de Vlaeminck.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Hinault hat doch 1981 dem Druck nachgegeben und ist bei Paris-Roubaix zum ersten und letzten mal angetreten. Er hat das Ding gewonnen und sinngemäß gesagt, dass er diesen Mist nie wieder machen will. Die Tour 81 hat er dann auch gewonnen.
Klöden hab ich oben nur genommen, weil er mir noch wahrscheinlicher als Ullrich und Basso erscheint, was dieses „Double“ angeht. Aber 2006 ist sowieso endlich Wesemann dran.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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