Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Das war nicht !!! Simonis Schuld. Der hat nämlich rausgenommen, als Cunego nicht mehr folgen konnte. Cunego heute mit einer großen Schwäche, schade, schade.
Basso ist bärenstark! Er fährt alle Mann von vorne kaputt. Mittlerweile kann nur Simoni folgen und der klemmt, liebe Leute, der klemmt!
Wahnsinn, Basso könnte am Schlussanstieg zum ganz großen Schlag ausholen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von MaxiHaberl
… Wenn allerdings die ersten paar Bergetappen vorbei sind, wird es Zabel viell. doch noch mal wieter nach vorne schaffen…Zugegeben, die Sprinter haben noch dreieinhalb Chancen nach der ersten Hochgebirgsetappe. Dennoch glaube ich nicht so richtig an die Legende, die sich seit vielen Jahren hartnäckig hält, dass Zabel nach den Bergen besser sprinten könne als andere. Nicht umsonst hat er noch nie auf den Champs-Elysées gewonnen und ich muss – was die Tour angeht – auch gar nicht in den Geschichtsbüchern nachgucken. Die meisten seiner 12 Etappensiege hat er ja wohl vor den Bergen geholt. Wie das bei der Vuelta war, weiß ich nicht mehr so recht, da sind aber auch oft gegen Ende alle Sprinter weggewesen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibe
Wäre Zabel gestern eigentlich zweiter geworden, wenn er galvez nicht berührt hätte?
Ich meine gesehen zu haben, dass Zabel nach der Berührung Tempo verloren hat.
Gut, für den Sieg hätte es sowieso nicht gereicht, aber immerhin für Platz 2.Abgesehen vom Sieger Petacchi war das gestern auch kein 08/15-Massensprint. Aber da der Sprintpatron gewonnen hat, wird das nicht so heiß diskutiert. McEwen kam wieder mal von sehr weit hinten sehr weit vor, dann ging ihm am Ende wohl die Puste aus. Dass Bettini da an fast allen vorbeirauschen kann, muss doch schon hellhörig machen.
Der Fassazug rollte, aber meines Erachtens nur, weil die anderen Teams diesmal einfach nicht vorbeigefahren sind. Kann sein, dass langsam die Kraft fehlt, kann aber auch sein, dass die meisten genug von dem Gedrängel hatten. Es rollt also der Fassazug und da gibts nur eine perfekte Ausgangsposition und das ist Petacchis Hinterrad. Und ich weiß nicht, wie er es immer macht, ich weiß nicht, warum sich O’Grady, Kirsipuu, Cooke usw. (eigentlich alle, auch McEwen meistens) von Erik Zabel verdrängen lassen, aber der Ete schafft es immer wieder. Eingangs der Via Roma bei MSR war Zabel ja auch am Hinterrad Petacchis und da war Zabel alles andere als topfit.
Nun sprintet also Zabel hinter Petacchi drauflos als der letzte Anfahrer weggeht. Und so gut war der Fassazug nicht, dass nicht einer hätte vorbei fahren können. Zabe ging ja auch einmal kurz raus aus Petacchis Wind, sah aber schnell ein, dass es nix nützt. Schade. Wirklich schade, aber er bringt es wohl nicht mehr. Dass Zabel nach der Berührung mit Galvez diesen nicht umrempelt, sondern vorbei lässt und dann die Beine hochnimmt (wohl auch aus Schwäche, weil der Sprint doch relativ lang war), ist nicht nur Zeichen von Fairness, sondern auch ein Zeichen von Resignation.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
16. Mai 2005 um 8:53 Uhr als Antwort auf: 11. Etappe – MAROSTICA-ZOLDO ALTO (Dolomiti Stars) 19.05.05 um 10 Uhr #588017** Cunego
* Simoni, Rasmussen
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich hatte zwar einen Stern auf Basso getippt, freue mich aber sehr über Zabriskies Sieg.
Seit er mir mal einen langweiligen Septembernachmittag mit dieser Wahnsinnssoloflucht aufgehellt hat, mag ich den Burschen. Fünfter im WM-Zeitfahren wird auch nicht jeder Heini.
Also ein toller Sieg für Zabriskie, der ein echtes Zeitfahrtalent (26 Jahre alt) darstellt und hier wieder einen großen Sieg erreicht, viel besser als ein Zeitfahren beim Criterium Int. oder Baskenlandrundfahrt oder so was.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Veloce stanco
Punkt4: Du hast Ullrichs Biographie? Ist das interessant oder kann mans im Regal stehen lassen?So und so. Es wurde realtiv zeitnah an der Veröffentlichung geschrieben. Es kam nach der TdS und vor der TdF 2004 raus und passte da wahrlich wie die Faust aufs Auge. Da Buch ist geprägt von dem Gedanken, dass ein Mensch, der Tiefen durchlitten hat und sich nach Läuterung mit den richtigen Menschen umgibt, wieder zu Höhen kommen kann und diese Siege dann mehr wert sind. Das Buch ist geprägt von großer Hoffnung auf den zweiten Toursieg und ich hatte es nach der Tour des Suisse auch wirklich geglaubt. Heute liest sich das sportlich ganz anders, auch die Abschnitte zu Bedeutung seiner Familie, seiner Tochter, kann man also so ziemlich ad acta legen.
Aber. Es behandelt nicht nur alle Stationen seinen Lebens und ist somit interessant, ich erinner mich auch, dass ich dachte, so deutliche Aussagen hätte ich dem Ulle niemals zugetraut, zumal ja Hagen Boßdorf Co-Autor (man kann also sagen: eigentlicher Autor) war. Sehr deutliche Aussagen zu Familie, der Tour, dem Radsport, Doping, Lance Armstrong. Na kurz, ich war ganz positiv angetan. Es sollte es selbst mal lesen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Valverde
**** Piepoli, Menchov
*** J. Ivan Gutierrez, Cuesta, A. Osa
** E. Jimenez, J. P. Rodriguez, Botero, Ullrich
* J. Enrique Gutierrez, Pecharroman, Moncoutié, Sevilla, Ricardo Serrano
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Jan Ullrich hat sich von Gaby Weiss getrennt. Das vermeldet soeben mein lieber ARD-Videotext – auf Seite 501, Rubrik Nachrichten Boulevard.
In der Bild am Sonntag soll es wohl lang und breit stehen. Jetzt mal Han aufs Herz, Leute, liest die einer?
Jedenfalls, Gaby und Sarah sind wohl ausgezogen und nun muss der Ulle sein Essen selbst kochen.
Wie das unser Sensibelchen verkraftet? Vielleicht aber auch Ansporn genug, es noch besser zu machen? (Oh mein Gott, ich verfalle in Pevenagische Denkmuster.)
Vielleicht guck ich noch mal in Ulrichs Biografie rein, was er da über Gaby gesagt hat. Das hab ich irgendwie als lebenswichtig für ihn in Erinnerung.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
** Cioni
* Gonchar, Basso
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Coolman
wieso kann man denn das nicht in die erste woche nehmen. steht irgendwo geschrieben dass in der ersten woche keine schweren etappen sein dürfen? hab ich jedenfalls noch nirgendwo gelesen.Scherzkeks!
Natürlich darf und sollte es schwere Etappen in der ersten Woche bei GTs geben. Es hat sich aber sogar schon bis zu den Organisatoren durchgesprochen, dass gefährliche Abschnitte in der ersten Woche nicht sinnvoll sind. Da haben nämlich noch alle Kraft, fast alle haben Chancen aufs Leadertrikot und es wird gefahren, als gäbe es kein morgen.
Eine Kopfsteinpflasteretappe, wo etwa 100 Mann ihre Kapitäne nach vorne fahren wollen und das Feld sich richtiggehend zerfleischt – da braucht man doch viel Glück. Und irgendwie herrscht common sense, dass die GTs nicht durch allzu viel Glück gewonnen werden sollten, sondern vom Stärksten. Wenn bei Paris-Roubaix mal der Glücklichste und nicht der Stärkste gewinnt, ist das allemal nicht so tragisch.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Coolman
außerdem find ich das mit den pavés auch nicht grad toll. da macht man entweder ne gescheite etappe mit vielen pavés oder man lässt es ganz und nicht so nen dreck wie letztes jahr.Die zwei Pavés weit vor dem Ziel haben doch gereicht. Ne Klassikeretappe mit Pavés bis 15 km vors Ziel kann man in der ersten Woche einer GT nicht bringen. Bestenfalls könnte man damit die 3. Woche mal aufpeppen, aber da muss man schon sauber unterscheiden.
Wenn einer in den Bergen die Tour gewinnt und dann auf dem Kopfsteinpflaster verliert, weil ihm vielleicht ein Dussel ins Rad fällt, entspricht das halt nicht dem Charakter des Rennens. Die schweren Kopfsteinpflasterstücke werden nicht umsonst ein Anachronismus im modernen Radsport genannt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Hm, es passe ihm angeblich genau in seine Tourvorbereitung. Der GP Schwarzwald wird am 4.6. ausgetragen. Die Rundfahrten, die Ullrich vorher und nachher bestreitet sind von 16.-22.5. und ab 11.6.
Na ja, wenn er meint. Mir relativ egal.
Edit: Obwohl, schwer scheints ja zu sein.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich meine, Bettini hat heute das mit Cooke gemacht, was di Luca gestern mit ihm (Bettini) gemacht hat.
Den Massensprint vom Montag will ich da nicht zum Vergleich heranziehen.
Also der Unterschied zwischen gestern und heute ist dieser: Gestern hat Bettini zurückgezogen, di Luca wurde nicht bestraft. Heute hat Cooke nicht zurückgezogen, Bettini wurde dafür bestraft. Gleiche Aktionen mit unterschiedlichem Ausgang werden hier unterschiedlich behandelt und das ist nicht fair.
Zugegeben, ich mag Bettini, bin also etwas befangen. Aber im Sinne der Sicherheit des Lebens der Fahrer sollte jeder, der einen anderen im Sprint an die Bande drängt, distanziert werden, egal wie die Sache ausgeht. Sonst lernen sie es ja nie.Mit gleichem Recht müssten natürlich gefährliche Kurven, Abfahrten, Engstellen kurz vorm Ziel auch verboten werden. Da könnte die UCI mal hohe Auflagen erteilen, aber da sind sie zu feige oder zu blöd.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
10. Mai 2005 um 21:16 Uhr als Antwort auf: Deutsche Teams am Giro, der T-Moby and CrazyIvan thread #579576Quote:Original von opera
@Lapébie
wenn du mit den tmo-ansprüchen an den giro recht hast, dann liegt der fehler aber dennoch wieder bei tmo – und zwar bei der presse-abteilung: warum schreiben sie dann solch‘ spannende heldengeschichten auf ihre internet-seite? man müsste den giro einfach auf kleinerer flamme kochen, nüchternere berichte veröffentlichen und die kritik am team (fahrer, sportl. leitung etc.) wäre längst nicht so bissig…Da gebe ich dir vollkommen Recht.
Dass die auf ihrer Homepage aber aus jedem Sieg ein Überevent machen und wahnsinnig stolz auf jede „gute“ Platzierung sind, brauch ich dir ja nicht sagen. Da drängt sich doch schon länger der Verdacht auf, dass die Internetabteilung praktisch gar nicht an den Rennfahrern oder sportlichen Leitern dran ist. Da kriegt die Abteilung wohl einfach einen pauschalen Betrag, schreibt fleißig im Konzernmainstream und fertig. Reicht natürlich hinten und vorne nicht.
Meinungen auf der Homepage kann man immer getrost vergessen, für die Fakten (wer fährt etc.) ist sie ganz nützlich.
Wenn sie also auf der Homepage nicht schreiben „Der Giro kotzt uns an, aber es sind ja nur noch 17 Tage.“, dann hat das wohl reine PR-Gründe.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
10. Mai 2005 um 20:15 Uhr als Antwort auf: Deutsche Teams am Giro, der T-Moby and CrazyIvan thread #579573Einige hier kritisieren T-Mobile dafür, dass ihre vermeintlich starken Leute (Zabel, Pollack, Kessler) nicht in Form sind oder sonst nix bringen. Im selben Atemzug wird dann gefordert, dass doch einer der drei potentiellen GT-Sieger (Ullrich, Klöden, Vino) dabei sein sollte. Etwa auch, um schlechte Form zu präsentieren?
Keine Ahnung, was ihr an dieser Mannschaft zu fritteln habt. Die haben eine ganz klare Linie und die heißt: Giro ist fürn Arsch! Die fahren den nur, weil sie müssen. Einzelne Profis sehen das vielleicht anders (die versuchen halt für sich das beste draus zu machen), aber das Team sieht es schon so.
Der Giro geht sie also nix an, das Medienecho in Deutschland ist gering genug, da nimmt man keinen Schaden. Sie haben die Philosophie entwickelt, dass die Tour das Nonplusultra ist und für dieses Ereignis werfen mindestens 3 Fahrer (Ullrich, Klöden, Sevilla) das ganze erste Halbjahr weg.
Das muss man alles nicht mögen, kann man aber vielleicht nachvollziehen.
Wer im Giro ernsthaft was von Baumann, Krauss, Werner oder Förster erwartet, der wird halt enttäuscht. Das Rennen wird von jeher nur von Italienern und von Weltklasseleuten gemacht. Wenn da der Ete nicht mehr ganz reingehört, ist das schade, aber nun mal nicht zu ändern, nach einem Jahrzehnt größter Erfolge.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Simoni
**** Cunego, Gonchar
*** Basso, Garzelli, Cioni
** Savoldelli, Karpets, Rasmussen, Sella
* Pozzovivo, Danielson, Cooke, Gil, T. Dekker
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Brard
**** Cooke, Chavanel
*** Hushovd, Flickinger, Moreau
** P. Wadecki, Goubert, Voeckler, Michaelsen
* Gerdemann, Omloop, Mengin, R. Grabsch, Colombo
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
( TdR) hatten alle den helm auf bei der bergankunft. drum fragte ich nach.Die Sabbelnase im DSF hat das auch mal erwähnt. Allerdings wusste der auch nicht mehr.
Mich wundert das und es gab doch auch immer schöne Bilder. Am Fuß irgendeines Berges zieht USPostal richtig rein und die anderen haben keine Zeit, ihre Helme vernünftig abzugeben und feuern sie irgendwo durch die Gegend.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Dazu kommen Kessler, Werner, Schaffrath, Schmitz und Nardello, aber kein Guerini.
Neben Zabel starten Pollack, Baumann und Korff, also alles Schnelle, was T-Mobile zu bieten hat. Und da Zabel gesagt hat, er spürt, dass er an Leuten wie Freire und Petacchi nicht mehr vorbei kommt, sehen wir vielleicht (vielleicht!) die Wiedergeburt des Telekomexpresses.
Mein erster Gedanke zu Zabels Tourstart war: Was soll das denn? Liest der denn die Substanzdiskussionen nicht?
Nach kurzer Analyse bin ich aber sehr froh darüber und freue mich noch etwas mehr auf den Giro.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ugrumov
Bekommt Ihr zusammen, wem Ete alles eine mitgegeben hat. Ich meine:– Kopp, Hondo, Schumacher, Voigt („bester Eintagesfahrer“)
– Klöten und Ulle („trainieren“)
– Kummer & Co. („ich äußere mich nicht zur Tour, aber…)
– Ludwig & Co. („Vertrag“)Na ja, die Journalisten noch. Auf die Frage, ob er denn an sich gezweifelt habe, ob er noch gewinnen könne, sagte er: „Nein, ich nicht.“
Zeiteinbledungen habe ich auch keine gesehen, wohl aber ab und zu gehört.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Und zum Rennen ansonsten. Gerolsteiner aufmerksam aber taktisch eingeschränkt ohne einen Sprinter oder Rebellin.
Fassa hats mal probiert ranzukommen, aber da hat wohl keiner mitgemacht. Ludewig und Celestino (immerhin 4.; er soll ja laut gutinformiertem Watterott das erste mal in diesem Frühjahr über 200 km gefahren sein) zeigten sich, Kroon ganz passabel, Schumacher sah stark aus, Kopp ist nur mitgerollt. Die beiden letzteren halte ich dennoch für einigermaßen überschätzt.
Gerdemann hat sich ordentlich präsentiert, aber nicht immer ganz auf der Höhe.Ansonsten gilt die alte Radfahrerweisheit: Wenn du wissen willst, was ein Sieg wert ist, sieh dir an, wer Zweiter geworden ist.
Die Kirche bleibt also im Dorf.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
T-Mobile taktisch ganz gut bis die entscheidende Gruppe da war. Zuvor waren auch Lara, ganz stark Burghardt, Kessler und sogar mal Zabel davongesprungen.
Dann gab es die Kesslergruppe und offensichtlich hat es T-Mobile dann noch geschafft, bei der Zersprengung des Hauptfeldes ebenfalls zwei Leute (die besten) in die Gruppe zu kriegen. Dass dann Kessler nach Zusammenschluss arbeiten wollte bis seine Kraft alle war, zeigt mir, dass er nicht so stark ist, wie etwa letztes Jahr. Da hätte er nach dieser Führungsarbeit auch aus der größeren Gruppe noch seine Chance suchen können.
Jedenfalls hat er sich dann leer gefahren (es kam keiner entscheidend weg) und Wesemann hat die Gruppe auf den Schlussrunden fast alleine zusammengehalten, obwohl sie ihn einmal bei einer Konterattacke fast abgehängt hätten. Der muss sich bei Zabel sicher gewesen sein. Mit einem Hondo im Feld hätte so was vielleicht (bestimmt sogar) anders ausgesehen.Zabel gewann dann den Spurt und der Sieger/das Siegerteam hat natürlich alles richtig gemacht, es hätte aber auch schief gehen können durch eine stärkere Attacke.
Sei’s, man gönnt es dem Ete natürlich sehr und vernimmt dann auch Dissonanzen aus dem Interview. Das Thema Klöden ist er leid und der Tourfilm (Höllentour) scheint ihm wirklich nachhaltig einen erwachsenen Blick auf den Profiradsport gegeben zu haben. Die Tour ist nämlich ne feine Sache.
Sehr interessiert war auch zu vernehmen, was der „mathematisch logische“ (Florian Naßbirne) Sieger zum Thema Druck aufs Team nach den sieglosen Wochen zu sagen hatte. „Es gibt halt einige, die opfern sich immer wieder auf (und probieren es), andere gehen halt viel trainieren.“ (sinngemäß)
Feinsinniges Statement. Der könnte dem Team wie dem deutschen Radsport als „Macher“ wirklich mal weiterhelfen in ein paar Jahren und Sunnyboy Ulle mit seinen zwei Toursiegen „präsentiert“ nach außen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von T-Moby
Ich hätte auch noch ne gute Wette: ich wette das T-Mobile mindestens einen Etappensieg holt, egal in welchem Terrain. Wer ist dabei????Da halte ich dagegen. Ich trau es den Leuten einfach nicht zu, am ehesten noch Kessler, wenn er auf ner mittelschweren Etappe mal Glück hat. Wobei ich noch nicht so recht glauben kann, dass der fahren soll, wenn er danach auch zur Tour soll.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Celestino
**** Zabel, McEwen
*** Kirchen, Kroon, M. Zberg
** Kessler, Gerdemann, Ludewig, de Jongh
* Wesemann, Leipheimer, Kopp, Siedler, Svorada
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Cioni war mal in ner Ausreißergruppe, konnte aber Zampieri und Lobato (?) von Saunier Duval nicht folgen.
Mason wurde einmal erwähnt. Er fuhr nämlich neben Petacchi, als dieser schon weit abgeschlagen war.
Was den Botero angeht, das ist mit Doping allein ja gar nicht zu machen. Nein, Freunde, der wird wohl auch mal wieder trainiert haben. Natürlich ist sein Umfeld im Kolumbien viel besser seit er bei Phonak ist bla bla …
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
-
AutorBeiträge