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Quote:Original von Ventil
Lapébie
( ist das ein französischer naiver weichkäse ?).
Nicht ganz. Kennt das umfassend informierte Ventil denn wirklich niemanden mit Namen Lapébie?Was meine Beziehung zu Gilberto angeht, die bleibt monolateral. Er kam mir ja immer ein wenig arrogant und unsympathisch vor, das hat sich aber in den letzten 1-2 Jahren geändert. Groß das Maul aufreißen und dann nix bringen – ist doch ne feine Alternative zu unserm Jan, der trotz aller Kampfansagen (Tour gewinnen, Armstrong schlagen) doch eher ein Leisetreter ist, dann aber doch ordentliche Leistung bringt. Man würde sich wünschen, dass der Jan mal auf den Putz haut und sagt, „jawoll, diesmal haun wir den Ami weg! Bis zu den Alpen hat er schon zwei Minuten, dort nehm ich ihm nochmal 5-6 Minuten ab – und zwar alleine, um meine Helfer zu schonen – und in den Pyrenäen kontrollieren wir dann so weit, dass die Spanier sich die Etappensiege holen. Den Sprint für Erik auf den Champs Elysées zieh ich natürlich auch noch an.“
Nun gut, ganz so arg treibts Simoni ja auch nicht, aber so ab und zu ne Spitze gegen wen auch immer freut die Journalisten und die Fans.
Wenn man das als weltfremdes Kokaingelaber betrachten will, auch gut, kann jeder machen.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Fanclub hin, Fraktion her, jetzt misch ich noch meine unbedeutende Meinung unters Volk.
Simoni scheint mir ein humorvoller Mann zu sein, der Ende Mai was zu lachen haben will. Irgendwie macht er dieses Jahr richtig ernst und hatte immer mal wieder richtig aufhorchen lassen. Wenn er noch immer 3 Wochen pushen kann, ist er wohl unschlagbar.
Gespannt bin ich, ob Gonchar das Zünglein an der Waage werden kann. Der scheint mir auch in guter Form zu sein.
Basso und Cunego seh ich so auf einer Stufe. Ob der König nochmal so auftrumpfen kann? Da heißt es wohl abwarten, ich neige aber zu der Annahme, dass er diesmal seine Grenzen gezeigt bekommt und trotzdem stark ist. Basso nehm ich wiederum nicht ganz ab, dass ihm die Tour nicht wichtiger ist und er den Giro nur mal angucken will. Wenn es nach ner Woche läuft, kann man ja immer noch die Gunst der Stunde nutzen und die Tour Tour sein lassen.
Savoldelli sehe ich allerhöchstens auf einer Stufe mit Popovych, Cioni und so, eher noch drunter. Paolo ist ein ganz kleines Licht und wird seinen Landsleuten die Schuhe küssen müssen, wenn sie ihn aus Milde doch mal ne Etappe gewinnen lassen.
Fazit: Ich freunde mich auf seine alten Tage noch mit Gilberto an.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
25. April 2005 um 16:25 Uhr als Antwort auf: Ergebnisse von 1.1 (auch 1.2)-Rennen (für die es sich nicht lohnt, einen neuen Thread zu öffnen) #581199Quote:Original von cedros
Kleiner Nachtrag zur Tour of Georgia:amerikansicher TV-Kommentator zum Zieleinlauf der 2. Etappe – prädikat hörenswert


Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Menchov
**** Cunego, Cioni
*** Totschnig, Savoldelli, Evans
** Mancebo, Contador, Jaksche, Garzelli
* T. Dekker, Sastre, McGee, Rebellin, Sinkewitz
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
24. April 2005 um 16:46 Uhr als Antwort auf: Das erste drittel der Pro-Tour ist ‚rum, kleine Zwischenbilanz #584692Nach nur einem Rennen sieht die Sache schon wieder anders aus, nicht wahr? Vinokourov und Bettini sind wohl doch noch nicht ganz raus aus der Geschichte.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Nach AGR und Fleche dachte ich mir heute, das Rennen wird wieder ein Langweiler und so habe ich mir für dne Nachmittag anderes vorgenommen. Ich verpasse nicht so viele Radrennen, aber wenn ich dann nicht schaue, passiert meistens was Schönes.
Vinos Sieg beim AGR, Wesemanns Sieg bei der Flandernrundfahrt – und Vinos Sieg heute hab ich alle verpasst. Ist zwar schade drum, aber man freut sich doch, wenn man ein bisschen helfen kann.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
23. April 2005 um 17:19 Uhr als Antwort auf: Ergebnisse von 1.1 (auch 1.2)-Rennen (für die es sich nicht lohnt, einen neuen Thread zu öffnen) #581193In Rioja scheint es ja wirklich hoch hergegangen zu sein. Ziemlich schwere Etappe und die Ankunft scheint ein Knüller gewesen zu sein, da kamen ja kaum mal welche in der gleichen Zeit an. Insofern gute Platzierungen von Lara und – angesichts der vorigen Berge – auch von Erik Zabel.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
23. April 2005 um 17:15 Uhr als Antwort auf: Liège-Bastogne-Liège Tippschluss 24.04. 10:00 Uhr #584329***** Boogerd
**** die Luca, Rebellin
*** Kirchen, Cunego, Valverde
** Sinkewitz, Celestino, A. Osa, Basso
* Vinokourov, Bettini, Pozzato, D. Extebarria, Wegmann
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Sturz bei Gent-Wevelgem, Gehirnerschütterung usw.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
22. April 2005 um 14:07 Uhr als Antwort auf: Ergebnisse von 1.1 (auch 1.2)-Rennen (für die es sich nicht lohnt, einen neuen Thread zu öffnen) #581185Quote:Original von gastoncc
– Zabriskie, US Zeitfahr-Meister, hat bei der letzten
Vuelta noch für USP ein Etappe nach einer langen und
starken Soloflucht eingefahren.Und er hat anschließend bei der WM den fünften Platz im Zeitfahren belegt, was ebenso beeindruckend war.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Schwimmer trainieren aber viel im Chlorwasser und die Luft in so einer Halle greift dann die Atemwege auf Dauer schon an. Viele Schwimmer bekommen daher Asthma oder Ähnliches erst durch ihren Sport.
Was Armstrong und seinen Antidopingkampf angeht, bin ich da teils leichtgläubig, teils voller Bewunderung. Alle, die ihm ans Bein pinkeln wollten, hatten nur dünne Luft im Sack. Er ist auch neben dem Rad unantastbar und ich kann es nur als logisch erachten, dass sich einer, der nicht dopt, auch am Antidopingkampf beteiligt. Ja warum denn auch nicht!
Was die Geheimhaltung angeht, ist man erstaunt, dass man so was überhaupt ein paar Jahre geheim halten kann. Aber sicher nicht, um die Öffentlichkeit zu täuschen, sondern weil in unserer Welt voller Neid und überschnellem Urteilen jeder, der ein Spenden an die große Glocke hängt (und da reicht schon eine selsbt herausgebrachte Info dazu), gleich als selbstgerechtes Arschloch hingestellt wird.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von tylance mayollrich
falls es jemanden von euch heute noch nicht übel war, bitte hier lesen:http://sport.ard.de/sp/radsport/news200504/20/portrait_watterott.jhtml
Wie schön, der Herbie kommentiert noch 2x die Tour.
Da fällt mir ein, in der Sportbild hab ich heute gelesen, der Ratzinger ist neuer Papst. Nee, das stand woanders.In der Sportbild stand, Eurosport setzt dieses Jahr zur Tour wieder auf Heppner/Migels als Kommentar und Janschi als Stichwortgeber, Interviewer, Internetleser. Dazu soll nach den Etappen das Trio Hepper, Virenque und Sean Kelly für den Zuschauer, der ja ohnehin Bescheid weiß, die Etappen analysieren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von opera
@Lapébie
delgado hat 1988 „nur“ die tour gewonnen (1985 und 1989 die vuelta, den giro nie). als erster spanier hat olano 1995 (!) die wm für sich entschieden.
double (giro und tour) + wm gewann 1987 stephen roche!Danke für die Korrektur, so kann einen die Erinnerung täuschen. Zu meiner Verteidigung, 1987 war ich zur Tour zarte 5 Jahre alt und im DDR-TV war da auch nicht viel zu sehen …
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Na die alten Dinger, die jetzt von der Protour soagr mit einem kleinen Punktebonus (50 statt 40 für den Sieger) belohnt werden. MSR, Flandern, Paris Roubaix, LBL und Lombardei.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Hat nicht der Pedro Delgado 1988 2 GT und die WM gewonnen? Auch nicht schlecht, aber alle 3 GT sind ja wohl in etwa so schwer wie alle 5 Klassiker-Monumente in einem Jahr zu gewinnen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Klöden
Nein, also noch mal ernsthaft:***** Cunego
**** Rebellin, Celestino
*** di Luca, Rasmussen, Sinkewitz
** Vinokourov, D. Extebarria, Bettini, Valverde
* Basso, Wesemann, Kirchen, Arvesen, PelizottiUnd Aitor Osa blieb mal wieder auf der Strecke als Sechzehnter.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Im normalen ARD-Videotext stehen ab Tafel 451 die Programme der drei Extra-Ersten für den jeweiligen Tag und den folgenden. Für Muxx ist das die 455 und da steht für morgen Nachmittag nur eine Sportschau um 17:15 Uhr. Also leider nein.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von T-Moby
Ich glaube das das Ulle jetzt noch mehr motivieren wird/muss. Das ist seine letzte Chance, jetzt muss er Armstrong noch mal richtig zeigen was eine Harke ist, vielleicht hängt der dann ja noch ein Jahr dran. wer weiß???Beim besten Willen und ich bin auch mit dem Herzen immer bei Jan Ullrich dabei – aber die Pressekonferenz macht auf mich eher den Eindruck, dass Armstrong sich noch mal 100% auf die Tour vorbereiten wird. Und wenn das passiert, hat wohl kein anderer Fahrer die Chance, ihn zu schlagen. Auch Ullrich nicht.
@Coolman: Was dein Geheule in puncto Lügner soll, verstehe ich überhaupt nicht. Du hast sicher auch schon Dinge gesagt, sie du später nicht halten konntest oder wolltest. Ich meine, er tut der Welt einen größeren Gefallen, wenn er sich im Mai 2006 um seine Kinder und um seine Krebsstiftung kümmert, als wenn er in Ullrichmanier den Giro fährt, nur um sein großes Indianerehrenwort zu halten.Und kannst du dir nicht vorstellen, dass man nach sechs 8oder sieben) Toursiegen nicht ausgebrannt ist und als intelligenter Mensch, dem Radfahren nicht alles bedeutet, auch noch mehr im Sinn hat, als nach dem größten Rennen der Welt auch noch die zweitgrößten (Giro, Flandern etc.) zu gewinnen?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Simoni
**** Belli, Sella
*** Marzano, Gonchar, Garcia Quesada
** Noe, Laverde, Tonkov, Perez Cuapio
* Sabaliauskas, Cardenas, Arreitunandia, Astarloa, Casagrande
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Kanarienvogel
Schau dir mal ein Zeitfahrresultat der letzten Jahre bei einer GT an! Da würde sich sofort, d.h. in den ersten 5-10 KM ein grosses Hauptfeld bilden, das dann für Petacchi/McEwen etc. arbeiten würde.Müsste man halt entsprechend schwer machen. Ullrich hat 2003 seinen Zeitfahrsieg mit 5 Minuten auf Botero (Platz 10) errungen, da glaube ich nicht an ein schnelles Finden eines Hauptfeldes. Ich fänds halt interessant. Wenn es immer auf einen Sprint hinausläuft, könnte man das Rennen schwerer machen. Sobald die Sprinter aber nicht zu diesem Rennen antreten, müssen halt ein paar Schwierigkeiten (Länge, Berge) raus.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Rebellin
**** Boogerd, Bettini
*** Vinokourov, Valverde, Pozzato
** Kessler, Kirchen, di Luca, E. Dekker
* Wesemann, Wegmann, Arvesen, Etxebarria, Jaksche
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Was mir im Radsport fehlt (dazu muss man diesen allerdings nicht neu erfinden) ist ein Kriterium, das aus einem Einzelzeitfahren und einer „Etappe“ besteht, wobei bei der Etappe in den Abständen des Zeitfahrens gestartet wird.
Also nochmal langsam. Es wird ein Zeitfahren absolviert (flach, hügelig, keine Ahnung) von vielleicht 30 km – oder lieber doch 50? Jedenfalls gehen die Fahrer am nächsten Tag mit ihren normalen Rädern auf die Etappe von vielleicht 100 km (der Zeitfahrsieger soll ja ne Chance haben) – da ist dann Windschattenfahren erlaubt. Ein größeres Feld wird sich wohl kaum organisieren, für allerlei taktischen Spielchen und somit Spannung wäre gesorgt und eine Mannschaft mit vielen guten Zeitahrern oder halt tollem Material wäre mal richtig im Vorteil.
In der Balance (Länge des ZF und Länge der Etappe) bin ich mir noch nicht schlüssig, aber so ein Rennen würde ich sehr gerne sehen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wer Samstagabend das GK anführt, sollte sich jedenfalls noch nicht zu sicher sein. Die 5. Etappe weist meines Erachtens einen kleinen Schlussanstieg auf. Da kann man 15 nötige Sekunden schon mal rausholen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich denke mal, das große Problem ist nicht, dass nicht jedem Fahrer so ein Bergtrikot wertvoll wäre, sondern dass fast jedem Fahrer ein Etappensieg bei der Tour das absolute Heiligtum und die Erfüllung aller Träume ist.
Ein Virenque (wenn er auch nicht zum echten Herausforderer fürs gelbe Trikot langte) war immer stark genug für beides. Leute wie Rasmussen, Julich, Sastre, Moreau wollen meines Erachtens tausend mal lieber einen Etappensieg und den bekommt man leichter, wenn man nicht auf jeder Bergetappe in den frühen aussichtslosen Gruppen mitgeht, sondern 2 oder 3 mal innerhalb von 3 Wochen richtig durchzieht und sonst auch schon mal den Kopf im Peloton/Grupetto versteckt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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