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@Gretzky: Du meinst das ja wirklich ernst. Na, ich glaub nicht so recht dran, aber ein starker Kessler soll mir recht sein. Wir werden sehen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Gretzky
Über Matze muss ich eigentlich auch nicht groß nachdenken, er ist auf jeden Fall ein überdurchschnittlicher Bergfahrer.
Wenn bei den Bergetappen noch so dreißig Mann das Hauptfeld bilden, sollte er noch dabei sein.Gretzky, nimms mir nicht übel, aber diese Aussage muss ich jetzt mal als beispielhaft herausgreifen. Wir haben bei Telekom vier Bergfahrer, dazu noch Sevilla, die müssten ja wohl so lange wie Kessler dabei bleiben. Von Motorola (nee, wie heißen die jetzt, ach ja: DC) nochmal so viele, macht schon 12. Dazu drei von Phonak, zwei von Gerolsteiner, Simoni, acht Spanier, zweieinhalb Franzosen, der aus der Spitzengruppe zurückgefallene Axel Merckx und ein sich festbeißender Sinkewitz, also doch eher 50 oder 60 Fahrer.
Wenn Kessler in einer 50 Mann starken Gruppe mithalten kann, wäre das schon akzeptabel. Er muss aber wahrscheinlich oft genug irgendwo Führungsarbeit leisten. Er wird also meistens wohl schon vorher weg sein.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von opera
@Lapébie
hast du das jetzt ernst gemeint mit guerini und mayo?
guerini schien mal zu etwas mehr berufen (3. beim giro 1997 und 1998), aber der fährt doch unter völlig anderen voraussetzungen die tour als mayo (kapitän)…
zudem fährt mayo erst seit 2000 bzw. 2001 (erste ergebnisse), ist noch keine 28 und erst in seiner fünften profisaison. wie willst du den mit guerrini (35, profi seit 1993) ernsthaft vergleichen?mayos ergebnisse findest du:
http://www.todociclismo.com/fichactcorr.asp?apellido=MAYO&nombre=Iban&nac=ESPDas ist ja die Schwierigkeit, ich kann das allein nicht entscheiden. Gotti ist ja auch schon tot, äh, ich meine hat aufgehört zu fahren (sie wie Beppe nix mehr zulegen wird) und Mayo könnte noch viel machen, na gut, Savoldelli etwas weniger.
Also das müssten die beiden KVs mal ausdiskutieren. Bis dahin bleibt für mich Guerini sübjektiv immer saustark.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von T-Moby
Steini: Ulles Freund, und man braucht ihn halt fürs MZF, da man sonst wirklich komplett untergehen würde
Kessler: Totale Fehlentscheidung, da wäre mir Hieke doch lieber gewesen fürs MZF, Kessler soll sich verdammt nochmal auf die Klassiker konzentrieren.
Schreck: Er hat es verdient, Typ wie Aldag nur halt im MZF besser und am Berg weiß ich nichtOb ein Steinhauser viel mehr im MZF bringt als ein Kessler, wäre ich mir nicht so sicher. Im Grunde müssten sich doch nur Schreck und sagen wir Steinhauser in den Windschatten von Vino, Ullrich und Klöden hängen und das Team wird trotzdem Fünfter.
Quote:Original von T-MobyQuote:Original von Christophe Moreau
Guerini bei der Tour meistens nicht so gut wie bei der Tds.Ich hatte jedes mal Angst, ob er noch die Karenzzeit schafft. Halte ich für ein arges Gerücht.
Ganz recht. Streng genommen ist doch Guerini nicht schlechter als ein Mayo, oder?
Wenn die beiden KVs sich bei Gotti vs. Savoldelli einig geworden sind, können sie ja nochmal bei Guerini vs. Mayo nachzählen. Kleine Starthilfe:
GTs: 0:0
Alpe d`Huez: 1:1
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Italien
*** Bettini
** Celestino, Pozzato
* Sella, Moreni, GarzelliSpanien
*** Mancebo
** Vicioso, J. Enrique Gutierrez
* Beloki, J. Ivan Guierrez, SerranoDeutschland
*** Zabel
** Förster, Schumacher
* Kopp, Voigt, UllrichBelgien
** Boonen
* Steels, van SummerenNiederlande
** Boogerd
* Dekker, DekkerFrankreich
** Brard
* Brochard, ChavanelSchweiz
** Clerc
* M. Zberg, CancellaraÖsterreich
** Totschnig
* Wrolich, KohlKasachstan
** Vino
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
@fensterscheibe:
Die Ironie in deinem Beitrag ist mir nicht entgangen. Ich fand dein Erklärungsmuster auf Breukinks Frage aber noch nicht ausreichend zur Beantwortung. Also habe ich – auch nicht 100% ernst, aber in der Linie doch – noch meinen Senf dazugetan.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Stahlross
Ullrich ist (für mich) doch der letzte, der die Tour nicht nicht gewinnen kann in diesem Jahr.Da war aber, besonders in den letzten 25 Stunden, überall ganz anderes zu lesen.
Aber sagen wir es mit der deutschen Brille mal so. Ullrich ist näher am Toursieg als Zabel am MSR-Sieg. Nur das Leiden seit 1998 warnt uns doch vor allzuviel Überschwang. Und doch kriegen es die Medienamateure von der Telekom jedes Jahr hin, uns wieder in Sieglaune zu bringen – bis zum ersten Berg jedenfalls.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Fein, aber die Tour gewinnen die Herren Simoni, Cunego und Heras doch nicht.
Gleichwohl haben sie noch bessere Chancen als Botero, Mayo, Hamilton, Zülle und Konsorten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:ein super mzf würde totschnig und leipheimer viel bringen. wie siehts jetzt eigentlich aus mit der regel. gibts die jetzt immer noch? die ist auch jeden fall der größte scheiß, den es jemals gab.Ja, leider. Maximal 20, 30 Sekunden für die folgenden Teams bis zu 2:45, 2:50 für die Teams 20 und 21.
Außerdem gibt es auch beim MZF eine Sturzregel. Wer bis 1000 Meter vorm Ziel stürzt, erhält die Zeit der Gruppe, in der er gestürzt ist. War mir jedenfalls neu.
Sturzregel auf den anderen Etappen gilt ab 3 km vorm Ziel.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Coolman
glaube dieses jahr kann man gar nix sagen. savo – giro, aitor – tds, landaluze – dauphiné bis jetzt nur überraschungen bei den rundfahrten, daher vorsicht.Stimmt schon. Mir fällt noch Julich ein, dazu di Luca und – wer hat nochmal Romandie gewonnen? War doch nicht etwa Botero, oder?
Ach Schreck, dann holt sich der Voeckler ja dieses Jahr in St. Etienne das Maillot jaune.
So was aber auch. Na ja, Lance wirds schon richten und den Möchtegerntourdefrancegewinnern zeigen, wer ein Champion ist und wer eine Rundfahrt im Mai/Juni gewinnen kann.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von T-Moby
Ich lege mich fest und ihr könnt mich dann fertigmachen wenn ich falsch liege, aber Ulle wird die Tour nicht gewinnen…Ungeheuer mutig von dir. Wenn Ullrich die Tour gewinnt, werden Coolman und wir alle nix besseres zu tun haben, als dich „fertigzumachen“.
Mut gehört nur zu konkreten Siegestipps außer Armstrong.
Ich lass mir aber meinen Optimismus bis zum 12.7. um 16 Uhr nicht vermiesen. Und dann beginnt auch gleich das Warten auf die Tour 2006.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibeQuote:Original von Breukink
Wie soll man denn eigentlich Mayo einschätzen? Kann er im Moment nicht mehr, oder hat er sich zurückgehalten?Ja genau, wahrscheinlich hat er sich zurückgehalten und für die Tour geschont. Erwollte den anderen eben nicht zeigen, wie gut er wirklich ist.
Aber ne, halt,das kann ja nur der Armstrong.Mayo hat sich geschont? Halte ich für ein Märchen. Wer 10 Minuten nach seiner eigenen Attacke weg vom Fenster ist, ist einfach nicht so gut, insbesondere, wenn er auch an anderen Tagen Zeit verliert (sich also geschont haben könnte).
Mit Mayo sehe ich es so. Er ist ein ganz normaler Radfahrer und weiß nach einem Winter gar nicht genau, wie seine Form ist. Einen acht- oder neunmonatigen Aufbau auf ein Ziel (so tun die Herren Toursieger) hat er gar nicht drauf. Er kommt also aus dem Winter und hat a) gute Form oder b) schlechte Form.
a) Er nutzt es und gewinnt ein paar Rennen. Mit etwas Glück kommt noch Selbstbewusstsein dazu, er steigert sich nochmal zu einem schönen Sieg im Mai oder Juni (vorzugsweise DL) und fühlt sich als King. Dann ist der Ofen aber aus. Ausgebrannt.
b) Er akzeptiert es und reißt das Maul nur ganz wenig auf. Keine Form heißt keine Ergebnisse. Er könnte nun sagen, Herrgott, bin ich diesjahr scheiße drauf, das wird nix mehr. Aber nein, er sagt: Seht her, ich bin ein ganz Schlauer, ich bereite mich auf die Tour vor und muss gar nicht in Form sein.
Wenn er dann bei der Tour tatsächlich in Form ist, ist das eine glückliche Fügung. Vielleicht kann er was gewinnen (Talent ist ja da), aber aufs Podium fährt er sein Lebtag nicht, jedenfalls nicht im Juli.Mit dem TdS-Auftritt sehe ich Mayo nicht als Etappensieganwärter bei der TdF.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
*** IBB
** DC, Phonak
* CSC, Gerolsteiner, Liberty
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Armstrong, Ullrich, Vino, Mancebo, Basso und Mayo halte ich (wegen ihrer Vorbereitung und aufgrund vergangener Jahre) für stärker als Karpets.
Dann muss er aus Sastre, Pereiro, Botero, Azevedo, Savoldelli, Heras, Leipheimer, Totschnig, Klöden, Landis, Simoni gerade mal drei vor sich lassen und wird immer noch Zehnter.
Man könnte also sagen, ich sehe 18 Fahrer, die um die Top 10 mitfahren. Hab ich wen vergessen? (Moreau und Voeckler bestimmt nicht. Rasmussen eher nicht, die Credit Agricole Leute wohl auch nicht.)
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Danke opera, so hab ich das gemeint. Nix gegen Fothens Leistung, aber er wäre sicher gerne unter die ersten 10 gefahren, hat ja auch davon gesprochen, aber es hat dann doch noch nicht gereicht. Karpets ist aber meines Erachtens so weit, sicher in die Top 10 zu fahren.
Nehme auch Wetten an.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Hetzer
Ich verstehe nicht, was gegen Zabel einzuwenden ist – klar, seine Tage sind eigentlich gezählt, aber speziell bei der Tour sehe ich durchaus Chancen auf gute Platzierungen bzw Chancen im Kampf um grün – allein auf den „halben Bergetappen“ oder auf einer Etappe, die als Bergetappe ausgewiesen ist, wie http://www.letour.fr/2005/presentationus/profil_12.html
hat er Chancen und war meist besser als die anderen Sprinter.Bei dieser Etappe wird aber Zabel nix reißen können. Es ist am 14. Juli und da wird leider so lange attackiert, bis eine heldenhafte Luschengruppe aus 4 Franzosen sich gefunden hat.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von hannesQuote:Original von Ventil
es wird nur einer von diesen in die top ten fahren, karpets !!und wieso ? weil er eben nach der ventilistischen antidouble-theorie den giro gefahren ist. er hat die 2-3 prozent gemiden, die grausam an die substanz gehen.
evtl karpets hat auch am giro alles gegeben und wird bei der tour 50. (ist er einfach nicht so gut wie das ventil denkt?)

Das Ventil behauptet aber, dass Karpets gar nicht alles (!) gegeben haben konnte, weil die letzten 2-3%, die man aus sich rauskitzeln könnte, nur dann mobilisiert werden, wenn man um den Sieg fährt.
Dass das hier immer noch nicht common sense ist.
Ergo, ich bestätige, Karpets wird bei der Tour die Top 10 erreichen. Und zwar nicht so wie Fothen beim Giro, sondern richtig!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von CoolmanQuote:Original von Kanarienvogel
Also der Jango und der Vince Vince sind auch in meiner Geheimakte, deshalb bin ich voll für CSC. Genauso wie ich gegen die Pressefreiheit und für die Einschüchterung von Journalisten bin. Leute wie Woodward und Bernstein gehören in den Knast!!!!! Nix Pulitzer!ich weiß zwar nicht wer diese beiden leute sind, aber …
Coolman, die haben zwar nix mit Radsport zu tun, gehören aber zum Allgemeinwissen. Die haben den entscheidenden Anstoß zur Aufdeckung der Watergateaffäre gegeben. Falls du mal in die Gelegenheit kommst, die Verfilmung mit Robert Redford und Dustin Hoffman zu sehen, unbedingt anschauen und keine Ausreden!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibeQuote:Original von Veloce stanco
Nochmal was. Vinokourov. Wie oft hat der eigentlich Ullrich im Zeitfahren abgehängt?Genauso oft, wie Klöden noch die Tour gewinnen wird.
Ich erwähne es immer mal wieder, Vino hat Ullrich beim olympischen Zeitfahren sehr wohl abgehängt, 2004 wohlgemerkt. Na gut, zählt wohl nur halb, eher gar nicht als Argument.
Und dass Vino am Berg stärker ist als Ullrich, muss auch erst noch bewiesen werden. Am ersten Tag vielleicht, aber Ullrich ist doch wohl konstanter, denke ich.
Quote:Original von fensterscheibeQuote:Original von T-Moby
Also ich finde es immer noch unfassbar wie geil Ulle auf dem Zeitfahrrad aussieht.Das Ulle technisch am besten aussieht und fährt ist doch nicht mehr erwähnenswert, was mir aber bei ihm aufgefallen ist, war das Rumgezucke mit dem Oberkörper, dass ich bei ihm ab und zu gesehen habe. Ist doch sehr untypisch für ihn. Sonst sieht es doch immer so aus, dass sein Oberkörper irgendwie festgeschraubt sein muss beim EZF.
Dieses Rumgezucke führe ich eventuell auf Gegenwind zurück. Bei diesem fährt man immer etwas eckiger, also reißt die Pedalen ruckartig rum, was im Oberkörper wie Zuckeln aussieht.
Von Gegenwind auf der zweiten Hälfte war dann auch wirklich zu lesen – ebenso wie auf der zweiten Hälfte des DL-Zeitfahrens. Mal angenommen das stimmt, dann können wir einiges ableiten. Klöden hat auf dem Gegenwindstück sehr viel verloren. Ullrich hat auf dem Gegenwindstück die eigentliche Zeit gewonnen. Armstrong hat immerhin nicht gewonnen.
Ist letztlich schwer zu vergleichen, aber ich denke, dass Gegenwind im Zeitfahren Ullrich immer entgegen kommt. Sei es seine gute Position, sei es sein kraftvoll und doch runder Tritt, ich weiß es nicht. Kleinere, leichtere Fahrer verbläst es dabei jedoch erst so richtig.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Erstens Ullrich. Ich glaube nicht, dass er den Ventoux gegen solche Gegner vier Wochen vor der Tour so hochfahren könnte. Ein vierter Platz von Jan Ullrich würde messianische Berichte auslösen.
Ullrichs Chance liegt wie immer darin, bei der Tour besser als der Rest der Welt zu sein. Und die Tour ist nicht im Februar, auch nicht im April und eben auch nicht im Juni. Falls Armstrong besser ist, Pech gehabt.Zweitens Armstrong. Man bedenke, dass er in den Jahren 2000-2004 vier von fünf Mal seine Juniform noch deutlich steigern konnte. 2003 vielleicht nicht. Glück gehabt. Warum sollte es diesmal anders sein? Weil er alt ist? Ist er ja gar nicht. Weil seine Substanz aufgezehrt ist? Nicht von einem Jahr aufs andere. Weil er im Kopf schon Nichtprofi ist? Glaub ich nie im Leben.
Deshalb.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Balzary
Mal was interessantes von Armi:Quote:Das war nicht gerade toll. Ich würde nicht einmal sagen, dass es gut war. Ich bin ein bisschen enttäuscht», sagte Armstrong. «Vielleicht bin ich noch ein wenig zu schwer für so einen Anstieg. Aber die schweren Tage kommen erst in einem Monat.Hört man nicht allzuoft (weil es bisjetzt noch nicht allzuoft passiert ist), das er nicht 100% zufrieden ist. Und wirklich sebstbewußt in Richtung TdF hört sich anders an…. da tönt ja Ulle mittlerweile sogar mehr… aber vom Reden hat ja auch noch keiner gewonnen

Ich behaupte, Ullrich hätte Armstrongs Leistung von heute nicht bringen können. In diesem Licht sehe ich Armstrong auch im Juli wieder unschlagbar, da er sich verbessern wird. Er weiß wie es geht. Und wenn er sagt, er weiß es nicht, dann macht er es trotzdem.
Quote:Original von fensterscheibeQuote:Original von luftpumpe
ich denke mal vino holt sich das ding muss allerdings tief in den roten bereich gehen. armi wird sehen, dass er das nicht gewinnen kann u. testet noch wasIch glaub nicht das er Hals über Kopf um einen Rundfahrtsieg kämpfen wird. Wozu das führen kan, hat er letztes Jahr bei Ulle in der Schweiz gesehen. Er ist zwar ein Kämpfer aber nicht dumm. Für mich ist er neben Zabel der intelligenteste T-Mobiler. Im Gegensatz zu früher hat er sich komplett verändert. Damals wäre er schon zu Beginn des Anstieges losgeprescht und wäre dann verreckt.
Intelligenz ist nicht gleich Radsportintelligenz bzw. Cleverness.
Ich kann mich aber erinnern, dass Rominger (als er noch bei Eurosport kommentiert hat, das muss also schon einige Jahre her sein) über Vino gesagt hat, er kenne keinen Fahrer, der so intelligent fährt wie er. Er macht nie zuviel und weiß ganz genau, wann er angreifen muss.Es bleibt die Mentalität, wer angreift, kann verlieren, aber auch gewinnen. Und Migels Statement anlässlich Vinos WM-Bronze teilen wir wohl alle uneingeschränkt: „Einfach n toller Sportler.“
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Am Tag nach dem MZF wird wohl ein glücklicher Trottel durch eine von Watterott hochgelobte Flucht das gelbe Trikot holen und bis zum 12.7. verteidigen. Diese Etappe sieht so aus:

Wem nützt der Roselend? Virenque ist nicht da, also gar niemandem. In Moutiers sind 100 Fahrer zusammen, 8 von DC, 6 von TMO, sogar 2 von Euskatel.
So. Was passiert? DC brettert rein. Logo, man könnte ja einen von den Dickwänsten abhängen, Armstrong wird schon mithalten. Und dann möchte ich mal sehen wie Klöden (ha! lächerlich) oder Vino (schwer!) eine Attacke setzen. Selbst wenn, Armstrong wird nicht wie ein Irrer nachfahren, sondern wird das Savoldelli und Popovych machen lassen, oder Hincapie, wer weiß. Selbst wenn im schlimmsten Fall Vino mit ner Minute oben ankommt, ist doch die Tour für Armstrong lange nicht verloren. Den kann er nämlich leicht angreifen, wenn erstmal die anderen weg sind vom Fenster. Und das werden sie auch sein, wenn sie in Courchevel nicht an Armstrongs Hinterrad sind.Für den Fall, dass Vino wieder eingeholt wird und Ullrich gehen (können) sollte, wird Armstrong wohl mitgehen und eins besser geben (für 5 oder 7 km). Johan Bruyneel hats aber auch einfach.
Glaubt eigentlich jemand, dass Armstrong in Courchevel (mögliche lange Ausreißer abgerechnet) nicht unter die ersten 10 kommen könnte und somit einen „Einbruch“ hat oder mal nicht so stark ist? Ich traue das jedem anderen Fahrer zu, aber nicht Armstrong.
Ergo. Wer keine Zeit auf Armstrong verliert, ist nicht raus. Das ist der Kummersche Schlüssel und nur das kann die Telekomtaktik sein wie immer.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibeQuote:Original von cbeinecke
Ich habe gelegentlich von Radprofis den Ausdruck Motor(rad)-Training gehört. Was ist damit gemeint und was bezweckt man damit ?Gruß
Carsten
Dabei fährt der Radfahrer hinter dem Motorrad, um im Windschatten eine höhere Geschwindigkeit zu simulieren. Also praktisch Training unter erleichterten Bedingungen um die Schnellkraft zu verbessern (das letzte hab ich aus dem Sport LK). Hilft dir das weiter?
Ich kenne Carsten aus einem anderen Forum (bin Kohlsocke KBS) und weiß, dass ihm eine Info dazu noch weiterhelfen wird.
Motortraining nützt selbstverständlich erst dann etwas, wenn man genügend Grundlagenausdauer aufgebaut hat, worauf dann die Geschwindigkeit draufgesetzt wird. (Erst Anzahl Einheiten ausdehnen, dann Länge, dann Geschwindigkeit.) Etwa zur selben Zeit (ab 2 Monate vor dem Trainingsziel) kann man auch Intervalle fahren, die aber auch ohne Motorrad oder Fahrzeug vor sich mit demselben Effekt.Bei den Profis gab es tendenziell die Entwicklung in den letzten paar Jahren, mehr auf Spritzigkeit zu setzen denn auf Wahnsinnsausdauer (und Kraft = Gewicht). Wie ein Indurain alles von vorn kaputt fahren bis alle vom Hinterrad wegbrechen gibt es nicht mehr. Heute gewinnt man nur durch Angriffe.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
der tag X ist noch nicht hier. das gilt für alle.
am tag X in form sein wollen alle, sind sie auch dann mehr oder weniger. aber wichtiger als der tag X sind dann die drei wochen die noch kommen werden.Tag X dürfte der 12. Juli sein. Bis dahin sind es noch 34 Tage. Das ist in der Tat noch ein ganzes Weilchen hin. Da kann noch mancher in Form kommen oder seine jetzige verlieren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
8. Juni 2005 um 16:31 Uhr als Antwort auf: Tour de Suisse (11.06.-19.06) Tippschl. 11.06. um 10 Uhr #592912***** Jeker
**** Simoni, Valjavec
*** Guerini, Valverde, Evans
** Ullrich, Julich, Piepoli, Zampieri
* Garzelli, Schleck, Totschnig, Wegmann, SinkewitzIch hätte auch 2 Tipps abgeben können, so schlecht ist das Rennen gar nicht besetzt. Ob Evans, Totschnig nun fahren – Risiko.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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