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Weiter geht’s mit EF Education – EasyPost
Nach CQ eher mäßige Saison auf Platz 14 mit 6590 Punkten, 12 Siege. Das ist schon nicht so viel, aber waren nie die Seriensieger. Qualität schon da, 3x GT-Etappe, 3 WT-Etappen.
Healy der Top-Punkter als einziger 4stellig, Baskenland- und Tour-Etappe. Dazu zeigt er an der Tour auf dass er auch im GK bleiben kann als 9ter. Dazu bei den wichtigen Hügelklassikern wie Strade Bianche, FW, LBL und noch WM dazu immer vorn dabei. Das ist dann wohl die endgültige Durchbruchsaison, könnte vl noch das ein oder andere Mal mehr gewinnen. Powless Nr. 2 mit der DDV Überraschung und Gippingen als Siege, dazu mischt er in den Hügeln meist mit – eigentlich das ganze Jahr durch. Der „eigentliche“ Star Carapaz knapp dahinter auf drei, wie auch am Giro mit Etappe. Gewinnen wäre schwer geworden, da er del Toro distanzieren hätte gemusst, aber Platz 2 bei anderer Taktik drin, aber dafür fuhr er nicht. Nach dem Giro dann kränkelnd und erst in Luxemburg am Ende wieder reingekommen. Nach den drei Lídern dünnts aus, van den Berg mit relativ viel Punkten, an der Provence und Top10s am Opening Weekend halt geholt, 2x .1 immerhin gewonnen. Gerade noch in den Top5 war Honore von dem man seit QS-Zeiten eigentlich immer mehr erwartet, als eigentlich kommt. Viel in Guangxi geholt, nun ja.
Die Highlights von Healy, Carapaz, Powless auch, machens letztlich vielleicht zu einer gefühlt besseren Saison, als es objektiv war.Transfers:
OUT
GBR CARTHY Hugh > Retires
94er, noch nicht zu alt, aber ging schon auch gar nichts mehr. Schade dass der lange Dürre so schnell wegbrach, an dieser Vuelta im Spätherbst gefiel er richtig gut, wie auch an manchen Giri.
COL CHAVES RUBIO Jhoan Esteban > Retires
Schon anderswo geschrieben, nach dem 2018er Giro nie mehr der alte, war noch akzeptabel, aber Karriereende auch ok.
POR COSTA Rui Alberto Faria > Retires
Mit 39 keine große Saison mehr, aber noch ab und an gut platziert, ein gelungener Abschied des Weltmeisters von Firenze würde ich sagen.
GBR DOULL Owain > Team Visma – Lease a Bike
Klassikerhelfer, bei Visma scheinens was zu sehen in ihm, was er irgendwie immer etwas schuldig blieb.
GBR ROOTKIN-GRAY Jack > Elite-2
02er, nie gehört von ihm trotz 2 Jahren hier, für WT hats nicht ganz gereicht.
JPN TODOME Yuhi > Aisan Racing Team
Sponsor-Gschichterl aus der Nippo-Zeit, WT-Niveau aber nicht erkennbar.IN during season 2025
USA SIMMONS Colby (from 1 apr) < EF Education – Aevolo
Kleiner Bruder vom Quinn, 03er Resultate eher noch auf .2-Niveau. Mal sehen wohin es geht, Charakteristik eher wie der Große denke ich.IN
ITA AGOSTINACCHIO Mattia < Junior
07er, sehr jung. Gibt noch einen Filippo, einer ist doch Crosser, oder? Ruebli gut dabei, also eher Hügeler?!
GBR HOBBS Noah < EF Education – Aevolo
04er, der unten ganz gut abräumte. Sprintig, aber kommt auch über Hügel, wie man an der Avenir-Etappe sah. Interessant.
USA LAMPERTI Luke < Soudal – Quick Step
02er der sprintig ist und auch bei kleineren Nordklassikern wie Nokere Koerse schon vorn dabei war. Guter Zugewinn. Gewinnen sollte er mal überhalb von Czech Tour.
CAN LEONARD Michael < INEOS Grenadiers
04er Zeitfahr-Talent. Sieg holte er bei Nationalen Meisterschaft, auf jeden Fall noch entwicklungsfähig.
SVK SCHWARZBACHER Matthias < UAE Team Emirates Gen-Z
05er Slowake wohl deutschsprachiger Hintergrund. Das größte der Talente mE, Zeitfahren, Hügel kann er wohl, unten auch einiges geholt.Fazit: drastische Verjüngung, außer vielleicht Lamperti hilft eher keiner sofort, aber gut für die Perspektive. Von den Weggängen kein wirklicher Verlust, verdiente Leute gingen mit teils erhobenem, teils weniger erhobenem Haupt in den Ruhestand.
Ausblick:
GT/GK: Carapaz Nummer 1. Programm nichts gefunden, am Giro Podest-Kandidat, so hinter Vingi/Almeida, aber kein Selbstläufer. An der Tour kann er um 5 realistischer Weise rittern wenn er sich konzentriert. Oder wieder auf Etappen da. Vuelta ähnlich Giro. Healy dürfte an der Tour eher wieder den Etappenjäger machen, ob er dann im GK bleiben will/kann muss sich zeigen, klappt sicher nicht jedes Jahr, kann mir auch nicht vorstellen dass er voll auf GK geht. Powless, nun ja 11-15 ist dürfte eher sein Maximum sein, wenn er das will. Baudin kann irgendwo noch um den 20ten Platz kämpfen. Steinhauser hatte Kniebeschwerden, der wäre schon Kandidat für nächsten Schritt, aber ist er wirklich ein GKler?! Cepeda kann bei Alps unter die Top 10 Fahren, nun ja. Beloki perspektivisch, aber erstmal kleineres.
Klassiker Norden: Powless hat es ja gezeigt dass er was holen kann, und wird auch in 26 mitmischen wollen. Van den Berg als Platzierungsfahrer hier schon ok, Asgreen ein ehemaliger QS-Star, immerhin Giro-Etappe 25 aber im ureigenen Metier unauffällig. Eigentlich hat man schon ein paar, größere Siege natürlich nicht garantiert, aber nicht unmöglich.
Klassiker Ardennen/Hügel: da mit Healy stärker aufgestellt als im Norden. Gegen Pogi natürlich schwer, aber wenn der nicht da ist, muss er dann schon was holen normalerweise. Powless kann das auch, Honore müsste, Albanese wenn es etwas sprintiger ist. Die zwei anderen Iren da, und Nerukar, doch auch in diese Richtung, zumindest unterhalb der WT für Plätze gut. Battistella ist auch noch da, aber zuletzt eher mal durch kotzen und aussteigen aufgefallen.
Sprint: kein klassischer da, Lamperti der schnellste wohl, Albanese wenn es schwerer ist und hat jetzt auch mal was geholt. Mikhels doch noch eher so einer für Shit Races. Oder der junge schon, Hobbs? Allzu viel werden sie nicht holen, ab und an mal was kleineres schon drin.
Flucht: an GTs je nach Stand Healy wenn es schwer wird (TdF wohl), Powless wo er halt fährt (vermutlich auch Tour). Steinhauser ggf wieder im Hochgebirge nachdem es 24 gut klappte. Asgreen natürlich auch. Also hier hat man genug, die auch gut genug sind mE.
ZF: dieser Leonard, aber mehr als Top10 mal nicht zu erwarten. Schwarzbacher schon mal? Kein richtiger Spezialist da.
Fazit: viele Junge, Punkte hängen an den arrivierten. Wenn das Team ja eigentlich ganz interessant zusammengestellt ist und auch immer wieder einer rauskommt, ist doch im Ranking mehr als Platz 12 schon eher schwierig realisierbar, wie ich finde.
Der KV zur Kanalyse-Zeit unterwegs?! Skandal! Oder Passwort im Smartphone einspeichern
Hm, Frauen-Radsport ist halt auch etwas anders aufgestellt von den Nationen her. Da musst schon internationaler am Weg sein als Spaniockel-Team, wennst ganz vorne mitspielen willst.
Ja schon etwas überraschend. Gerade der Zeitpunkt wo sich Simon Philip ja reiflich überlegt hat, wie er sagte.
Aber Hindley sagte ja kürzlich, im modernen Radsport sind eher kürzere Karieren zu erwarten, weil die Leute die Intensität nicht mehr so lange durchhalten.
Aber klar, Giro-Sieg ist auch das maximal Mögliche für ihn gewesen.
Denke gute Wahl für ihn, als auch für Lidl-Trek. Vermute mal dass es in irgendeiner Form eine Einigung gab.
@Pepe: sollte jetzt nicht so rüberkommen als dass ich an eine anonyme Saison von Onley glaube. ABER möglich ist es halt, und damit ist es für ihn schon verständlich, das Eisen jetzt schmieden zu wollen und von Picnic wegzugehen zu einem der großen Teams. Andere Hoffnungen, wie Carlos Rodríguez z.B. legte doch nach dem Durchbruch, gemessen an den Erwartungen, anonyme Saisonen hin. Bei Arensman eigentlich ähnlich, die Tour-Etappe deckt halt einiges zu.
Gutes Neues Jahr allen hier, hoffe ihr seid gut reingekommen
WvA gestern beim Abstützten im Schnee von Mol umgeschnackelt und brach sich den Knöchel. Sah jetzt so aus als kam er grad wieder in alte Cross Form. Hat einfach kein Fortune, der Wout
Frohe Weihnachten, allen Foristen hier!
Onley nächstes Jahr schon zu Ineos. Es wurde ja schon spekuliert. Dann hat man wieder eine einheimische Hoffnung, die die wohl auch brachen. Carlos Rodríguez kommt nicht weiter, Bernal vermutlich mit dem Niveau vom Giro, das noch drin ist, beide keine Briten. Da kommt so ein Onley schon gelegen. Picnic auch mit wenig Kohle. Hätte vl gut getan noch ein Jahr da zu bleiben für ihn. Andererseits muss man das Eisen schon auch schmieden, wenn es heiss ist. Da kann ich ihn schon verstehen. Eine anonyme Saison nächstes Jahr bei Picnic und schon ist ein Super-Angebot weniger wahrscheinlich.
Was halt nicht so passt sind gleich 3 blöde Etappen 13, 17 und 18. Kann natürlich schon mal blöde machen, aber gleich drei in dieser Gegend? Wieso nicht Verbania über den Mottarone führen? oder Andalo, vorher Sarche dann rüber ins Etschtal von hinten her Paganella hoch Ziel in Andalo. Wär doch super Etappe, passiert was aber auch nicht so schwer dass es hinter gleich die nächsten killt. Feltre etwas weiter gibts doch auch noch Bergstrapen nach Pieve di Soligo rüber. Man muss ja das nicht alles so machen, aber eine, zwei hätte man schon so gestalten können.
Hm, doch schon recht viel wie bei Cicloweb. Aber mal reinschauen:
Gran Partenza: erstmals Bulgarien, zum Auftakt ein Sprint, dritte wohl auch, da Berg weit vorm Ziel. 2te eher Puncheur GKler werden nicht gehen lassen am Schlussberg, wenn dann schon früher mit ungefährlichen. Aber halt 2te Etappe …. naja nicht super innovativ das ganze.
1. Woche ITA: Cosenza nicht soo sprintig, Berg hat 800+hm über 15 km und auch nicht so weit weg vom Ziel. Pedersen halt, der aber wohl nicht da. Potenza mehr Gehügel, aber in Richtung GK passiert nix. Napoli hätte man schöner machen können als da hinten rum, wie so nicht bei Ämälfei hoch und in Stabia wieder runter, andererseits Flucht hat man schon genug bis dato. So reiner Sprint mit Hügel am Ende der etwas siebt. Dann Blockhaus mit Vorberg Roccaraso. Klar dass alles am Ende passiert, sonst hätte man Maieletta machen müssen, aber Blockhaus immer ein Highlight und das dieser Stelle auch schon gut drin, mal gleich was richtiges nicht so Montevergine-mäßig. Dann Fermi mit den Tirreno-Rampen hinterher, gefällt. Corno alle Scale, da werden Erinnerungen wach an Simoni vs Cunego, Albertone lernte hier das Skifahren aber sonst hab ich den Anstieg schon nicht so spektakulär in Erinnerung.
2. Woche: los mit dem Flachzeitfahren, 40 km auch gut, aber wir sind uns einig als einziges schon zu wenig eigentlich. Chiavari mit gutem Gehügel, gelungen. Novi Ligure eher sprintig. Verbania keine Flucht aber Hügel vorm Ziel, d.h. etwas Action am Ende sonst fad. Da könnte man doch was gscheits machen. Aosta dann erste Alpenetappe, San Barthelemy gleich am Anfang, die Berge dazwischen nicht so hart, aber kurz das ganze. Pila am Ende schon gut, da wird das sich auch entscheiden. Sprint im Milano, aber nicht in San Siro, eher in der Nähe vom Veldodromo Maspes Vigorelli, bzw. den Tre Torri. Ehrlich gesagt überzeugt diese Woche mich nicht so wirklich.
3. Woche: los mit der Ticino tappa, mit eher Hügeln davor relativ nackte Ankunft in Carì. Die passt ja schon, aber hätte mehr erwartet an dieser Stelle. So wurde auch spekuliert. Andalo, nee das gefällt nicht. Kurzer Rollerberg am Ende, wenn keine Flucht, kommen da doch 50+ Leute an. Da hätte man doch mehr draus machen können. Die nächste aber noch schlimmer, man fährt quasi durchs Suganer Tal und dann zu dieser Ca‘ del Poggio am Ende. Da ist aber Astoria in der Nähe @KV, da ist doch der Sieger Prosecco her. Deshalb fährt Vegni wohl so gerne hin. Danach dann Grande Finale mit Dolomiten-Etappe mit Ziel oberhalb Alleghe (Pian di Pezze kenne ich nicht, aber Pantani wohl am am Baby-Giro gut), mit Giau natürlich prinzipiell gut, wie schon gesagt gefällt halt der Falzarego da noch drin nicht so, killt den Giau etwas (wobei er vermutlich hart genug). Und dann der zweite Teil mit Thementag terramoto Friuli und 2x Piancavallo. Der ist schon nicht schlecht, die Runde aber doch recht lang, vom ersten Gipfel bis zum zweiten Einstieg fast 40km. Geht also erst am Ende richtig los. Finale wieder in Rom. Ist jetzt grad der Trend.
Fazit: etliche gute Etappen schon drin, aber irgendwie fehlt eine stimmige „Klammer“ etwas. Auch am Ende noch Anreize für Nicht-Bergfahrer drin zu haben finde ich nicht schlecht, aber so wie es hier gemacht wurde passt es dann halt auch nicht ganz. Ebenso wie das zweite ZF fehlt. Die Alleghe-Etappe dann wohl die Einzige mit Potential auf richtige GK-Action vorm Schlussberg, oder?
Esteban Chaves hört auf. Der 18er Giro irgendwie schon mysteriös, gewinnt am Ätna, bis zum Gran Sasso auf Platz 3, bricht nach dem Ruhetag auf einer Überführungsetappe total ein und ist danach nie wieder der alte.
IPT heisst zukünftig NSN Stoneweg und ist in der CH registriert, mit offenbar spanischer Struktur. Never say never, spanischer Sport und Entertainment Marketender?! Nie gehört. Stoneweg eine Investement-Firma?! Irgendwie hört sich das ja fishy an. Aber nimmt wohl erst mal Druck aus dem Kessel für die neue Saison. Inwiefern dieser Adams da noch involviert ist, bleibt etwas unklar.
Jetzt etwas mehr Details bei cicloweb: die Pian di Pezzè soll eine Dolomitenetappe mit Giau und Falzarego werden. Die Tessiner Etappe mit Oberalp und Gotthard drin. Dazu noch Corno alle Scale im Appennin.
Mit dem zusätzlichen Ruhetag wegen Transfer gibt’s wohl Probleme wegen UCI Regeln.
Mal sehen was es wird, Finale in San Siro auch Thema. Wohl zum Abschied da es abgerissen und durch eine sterile Kackschüssel ersetzt werden soll.
Also quasi beim Lidl daheim. Nun ja, in BW kann man auch mal ne Etappe bauen, wo mal weniger als 40 Fahrer innerhalb einer Min ins Ziel kommen. Würde der Rundfahrt auch mal wieder gut tun.
Das ist doch bei diesen „Kermesse“ oder auch Nachtourkriterien genannt, seit Jahrzehnten der Fall …. sportlichen Wert hat das alles nicht. Früher als noch nicht so viel Kohle drin war, hatte das auch für die Top-Profis eine größere ökomische Bedeutung als heute schon auch.
2. November 2025 um 18:07 Uhr als Antwort auf: Ausblick & Programme 2026 – Was haben die Big Guns nächstes Jahr vor #778704Wenn Vingi wirklich am Giro fahren sollte, würde ich aus UAE Sicht del TorEo hinschicken. Der ist noch jung man kann vielleicht hoffen, dass er schon wieder einen Schritt macht, durchaus Italien-affin und wenn er hinter Jonas 2ter wird wäre es nach wie vor gutes Ergebnis. Almeida wieder als Edelhelfer an der Tour und an der Vuelta kann er dann, wenn Pogi und Vingi nicht da, ernsthaft auf Sieg fahren.
Lazkano mit Blutpass Auffälligkeiten und schon bei RB Bora gefeuert.
Hat sich zuletzt abgezeichnet dass sowas dahinter steckt. Verstehe aber nicht warum das bei RB Bora nicht schon vor Unterzeichnung ausgiebig geprüft wurde. War ja schon in Movi Zeit.
Klar ist das immer etwas subjektiv und soll es auch sein. Sonst könnte man ja gleich die UCI/PCS/CQ Liste hinschreiben
Jetzt nochmal die anderen hier gelesen. Komme ja schon eher zu ähnlichen Schlüssen wie der KV.
Newcomer hätte natürlich für del Toro gesprochen. Aber, wie hier auch schon geschrieben, die Art und Weise wie der Giro abgegeben wurde gefiel mir halt nicht. Dann lieber einen „Comeback“ Preis, denn nach der guten 23er Tour schien Simon Philip im Vorjahr eher so zum rumdümpeln anzufangen ….
Und bei den reinrassigen Sprinter hat sich halt keiner aufgedrängt. Wobei Milan fand ich trotz 2x Tour-Etappe und Grünem Trikot sogar leicht enttäuschend. Die Etappen holte er nur, als Merlier nicht in contention war, im direkten Duell 2x verloren. Dazu noch eines der Superteams um sich rum.
Hm, jetzt mal ohne bei den anderen Meldungen groß zu schauen:
1. Pogacar: TdF, WM 3 Monumente, Strade Bianche, EM, …. da reichts auch mal ohne Double zum ersten Platz würde ich sagen
2. MvdP: 2 Monumente, dazu zweimal Pogi Rennen die er unbedingt wollte, dazu GP E3, TdF-Etappe. Fährt zwar nicht viel, aber auch Cross-WM zu erwähnen. Reicht schon für den 2. Platz
3. Vingegaard: an der Tour klarer 2ter, aber auch klar hinter Pogi, konnte nie wirklich Akzent setzen gegen ihn. Vuelta dann relativ souverän geholt. Dauphine auf 2, selbiges Problem wie an der Tour mal wieder. Aber für Platz 3 IMO relativ klar zu setzen.
Danach wirds etwas weniger eindeutig, da spielen individuelle Einschätzungen größere Rolle.
4. Pedersen: gewann regelmäßig über die Saison hinweg. GW, dazu 2x Podest bei Monumenten, 5 GT-Etappen und 2x Punktewertung geholt. Obwohl er natürlich kein reinrassiger ist, bekommt er meinen „Sprinterplatz“ in der Wertung, denn die reinrassigen wie Milan oder Merlier waren dann am Ende doch nicht soo überzeugend um hier aufzutauchen.
5. Simon Philip Yates: von den Punkten und Siegen her hatten Almeida und del Toro natürlich klar mehr. Aber der Giro-Sieg war schon ein signature win, noch dazu an dem Berg an dem er damals fürchterlich einging. In Summe war das auch eine ziemliche Überraschung dass er das jetzt noch holt. Da hätte wohl vor der Saison keiner mehr mit gerechnet. Dazu noch Tour-Etappe und solider Helfer als 15ter. Sonst schon auch nix, aber man kann es mit etwas Wohlwollen schon so geben.
Ja, oben auch schon hingeschrieben …. aber gabs doch mal an Paris-Nice schon, oder wars ein anderes von der ASO ?!
Markstein aber mit neuem schwereren Anstieg am Ende als beim letzten Mal, sollte eigentlich mehr passieren, oder?
Hm, mal wieder fehlt viel an Profilen noch, wie immer bei der ASO. Aber so richtig überzeugt der Kurs schon nicht.
Start Barcelona, das MZF ist ja mit „die Zeit des ersten Fahrers“ so ein halbes EZF. Dann am Tag drauf Katalanen-Gehügel und nochmal Montjuic, das ist schon ok so. Diese halbgare Pyrenäen-Ankunft überzeugt nicht wirklich, aber man darf da auch nichts zu hartes schon machen. Die 6te dann die richtige Pyrenäen-Etappe, Rollerberg am Ende aber würde ich mit Aspin und Tourmalet drin schon als Mehrpässefahrt werten.
In der Mitte dann Le Lioran drin, das passt schon. Ebenso Markstein, von dem Plateau da noch kein Profil, scheint hart zu sein, aber mehr oder weniger nackt?!
Letzte Woche mit dem ZF, wieder viel Berg drin und recht kurz. Da hätte noch eines, etwas längeres mit wenig hm nicht geschadet. Gerade jetzt wo man einen Zeitfahrer wie Remco hat, würde das wenn es früher drin ist, den Spannungsbogen doch schön aufbauen. Orciere Merlette so recht nackt im Vuelta Style, dann Alpe d’Huez zunächst klassisch und dann die Königsetappe über Col du Sarenne. Das ist der Vegni Style der letzten Jahre.
Eine ziemliche Süd/Ost Geschichte ist das in diesem Jahr, man kann zwischen Bordeaux und Straßburg quasi mit dem Lineal eine Linie ziehen.
Holland: ja von der Orga her Anlaufschwierigkeiten, gehe mal davon das bessert sich in der Zukunft. Der stark zurückgekommene Laporte vor Kubis und Söderqvist am Ende.
Guangxi: Double bei der Bergetappe und im GK vorn vor Lafay (der über einen Rücktritt nachdenkt) und Narvaez. Die Sprints gewann allesamt Magnier. Letztes Rennen von Peters – war mir nicht so bewusst, aber kam schon weniger die letzten Jahre.
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