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Uno-X
20. PCS/22 CQ, 10 Siege, ziemlich unverändert zu 21, aber schwereres Programm natürlich, nicht mehr .2, sondern .1.; große Highlights aber nicht dabei, im Erwachsenenbereich Antalya-GK und Oman-Etappe wohl die Highlights …
Punkte verteilen sich recht gut, 8 Fahrer mit 150+ CQ …1. Tobias Johannessen (462); schweres Programm jetzt natürlich, auch nicht untergegangen, aber das Megatalent als 99er dann wohl auch nicht mehr in der heutigen Zeit: 7. Katalonien, 10 Dauphine, dazu 4. Norwegen und 3 Etoile de Bessèges mit Etappe
2. Tiller (391): schwächeres Jahr, Sieg hat insbesondere gefehlt (NM mal außer Betracht), aber gewisse Konstanz schon da: 6. Omloop, 11. E3, diverse Top10 in Belgienbei 1.1/1.PS
3. Charmig (358) gut los mit 5. Oman + Etappe und 7. Saudi-Tour, danach aber weniger erst im August/September dann wieder besser in Tschechien, Dänemark usw., hat insgesamt aber einen ziemlichen Sprung gemacht, muss er jetzt bestätigen
4. T. Traeen (242): hat so sein Niveau gefunden: 9. Katalonien, 7. Kroatien, 3. Langkawi; große Sprünge wird er aber als 95er nicht mehr machen
5. Gregaard (189) 95er wohl für so hügeliges: 7. Luxemburg, 6. Occitainie, 28. LBL; jetzt mit Bergwertung PN gestartet
6. Hindsgaul (173): 2000er, Punktezahl wenig aussagekräftig, 136/173 in Antalya geholt. Kann natürlich noch kommen, bei größerem aber erst mal Helfer
7. muss noch erwähnt werden: Waerenskjold (168): U23WM-ZF/3. Im Straßenrennen + Avenir-Etappe + Platzierungen in Belgien; damit natürlich interessant; Zeitfahrer/Sprinter, der auch einen Jakobsen u.ä. schlagen kannOut:
Kulset 95er hört auf, seit 2016 dabei mit 0 CQ-Punkten …
Waerstedt 96er, der ebenfalls aufhört. Warum unklar, als Helfer auf dem Niveau noch brauchbar
Sleen 97er Helfer, ähnlich wie Warstedt, sogar etwas besser, letztlich ebenso verzichtbar
I. Skaarseth 98er, macht auf Elite-2 weiter, aber deutlich schwächer als die anderen beiden
Saugstadt 97er wie I. Skaarseth
M. Hulgaard, 98er, hört nach schwächerem 22 auch auf, ZF/Puncheur der eigentlich auch für 150+ Punkte gut ist; hätte man durchaus halten sollen
Man verliert also tendenziell jüngere, aber nicht mehr besonders entwicklungsfähige Helfer, kein Umbruch wie im Vorjahr. Einige (teilweise noch) schlechtere bleiben, haben vielleicht noch VertragIn: nur fünf Fahrer, wieder 3 davon aus dem eigenen Nachwuchs und weiter mit streng norwegisch/dänischer Auswahl, man bleibt sich ganz treu
Kristoff: sicher die sinnvollere Heimkehr als bei Halvorssen, immer noch für Siege gut; man kann jetzt im Norden variieren mit ihm und Tiller und im Sprint mit ihm und Waerenskjold
Bendixen 95er Däne, der 2. Externe kommt von Coop, hat da Rhodos gewonnen, na ja …
M. Kulset 00er Norwegerschon bei den Junioren, kein großes Talent, aber sehr leichter Berghelfer, noch mal mehr als sein älterer Bruder
Edvardsen-Fredheim 03er-Norweger, sieht endschnell aus, aber noch sehr jung, erst mal Helfer
Sander-Hansen 00er, reiner Helfer
Gesamt: + durch Kristoff, da im Ergebnis kaum verloren; es kommen jüngere Helfer nach für nicht mehr ganz so junge, die andere Karrierewege einschlagen müssen; der Helferjahrgang aber auf dem Papier schwächer als der davor, nur der 03er evtl. talentierterAussichten:
GK: Leadern dürfen T. Johannessen, Traeen und Charmig; Johannessen dann bei der Tour – Helferteam: A. Johannessen mit enttäuschendem Jahr, nur 6. Türkei letztlich; der schwächere Bruder wird Helfer werden; Hindsgaul; Gregaard; Eg; auch A. Skaarseth eher Helfer, der ab und an ausreißen darf, damit letzte Saison fast den größten Sieg geholt für das Team (2. auf einer Dauphine-Etappe)
Nordklassiker Tiller, ist aber schwach gestartet und Kristoff sowie Waerenskjold; ansonsten Helfertypen da
Hügelklassiker: T. Johannessen, Charmig; I. Andersen, Gregaard
Sprint: Kristoff/Waerenskjold; dann Blirka, Bendixen, Halvorssen, die anfahren dürfen/bei kleinerem punkten müssen
ZF: nur Waerenskjold
Programm: Tour-Debut (angekündigt bislang T. Johannessen, Tiller, Kristoff – wird natürlich schwer dort, aber Kristoff kann immer noch eine Etappe gewinnen und Johannessen kommen die fehlenden ZF entgegen, Top 15 nicht ausgeschlossen); unterhalb von GT’s dannIch habe die, glaube ich, das letzte Mal gemacht. Kann aber frühestens nächste Woche, wenn sonst keiner will …
Kämna soll ja den Giro auf GK fahren. Insofern wäre es schon ganz gut, wenn er hier mal konstant durchfährt.
Ich dachte, was kurzes, aber bei dem Transfervolumen
Human Powered Health
22 38. Nach PCS /39. Nach CQ, je nach Zählweise letztes oder vorletztes Team, nur die Diabetiker noch klar schwächer. 4 Siege, am Wertvollsten eine Etappe Dünkirchen, sonst kanadische/US-Meisterschaften. Rüsten jetzt entsprechend auf, Team mit der sechstbesten PCS-Transferpunktebilanz, knapp hinter Jumbo, Geld scheint also da zu sein …
5 Fahrer 2022 mit 100+ CQ-Punkten
1. Double, 96er Brite, vorher jahrelang italienische Conti-Teams, hier erst im September dazugekommen nach gutem Jahresverlauf (15. Sizilien, 9. Adriatice, 7. Slowenien, dazu eine Etappe in Bulgarien) – alles für MG.Kvis noch; eigentlich eher Neuzugang also, der auch noch ganz gut Eintragesrennen kann (6. Giro dell’Appennino, für HPH dann noch im September 8. Giro della Toscana, hügelig also und vielleicht noch etwas Potential nach oben
2. Zukowsky 98er Kanadier, sah so 2019 mal nach Talent aus, dann lange nichts, jetzt etwas gefangen. Hälfte seiner Punkte in Maryland geholt als 2. Zwischen Vanmarcke und Powless. Scheint Cote-Helfer zu sein und zu übernehmen, wenn es dem zu schwer wird.
3. Cote, 97er Kanada-Meister, noch ein 1.2 in Belgien gewonnen und kann sonst so bei belgischen 1.1./1.PS um Platz 10 herum reinsprinten. Viel mehr aber auch nicht.
4. De Kleijn, wohl der eigentliche Sprintkapitän, aber ganz schwaches Jahr, immerhin die Dünkirchen-Etappe, dazu noch 9. bei den holländischen Meisterschaften …
5. Murphy, der Klassementfahrer hier. US-Meister, dazu noch 5. Antalya, sonst so gut wie nichts … schon stark nachgelassen, konnte früher ja durchaus mal mithalten bei so Sachen wie Türkei oder Kalifornien/Utah
–> Saison zum vergessen alsoOut:
Von den genannten Murphy, der auf Conti jetzt besser aufgehoben ist und noch Carpenter mitnimmt, der früher sogar mal besser war, mittlerweile aber seit Jahren nichts mehr bringt
De Kleijn zu Tudor wo er jetzt wohl mit noch besserem Programm sprinten darf
Rosskopf, 89er, die guten BMC-Zeiten sind lange vorbei, geht jetzt aber zu Q 36.5 zusammen mit Zukowsky.
King, auch 89er Ex-WT, sogar besser 18 mit zwei tollen Vueltaetappen, 22 und auch davor schon aber gar nichts mehr, hört auf genauso wie der 91er Mannion, der früher so Dinge wie Utah und Colorado gewinnen konnte, jetzt aber nur noch 32. TdS – alles keine Verluste; aufhören tut auch Brown, aber der war nie besser
Swirbul, 95er, 2019 mal 2. Langkawi geht gleich ganz runter auf Elite, überhaupt kein Verlust
9 Fahrer also out, darunter 3 der 4 Topunkter sowie die Altmeister. Da letztes Jahr alle fast nichts gebracht haben, fühlt sich das trotzdem nicht nach Verlust an. De Kleijn kann sich natürlich wieder fangen und wird dafür auch viele Gelegenheiten bekommen.
In:
13 Fahrer
Aniolowski, 97er polnischer Sprinter, der die letzten Jahre bei Bingoal ganz gut war. Kein Siegfahrer, aber guter Griff
Banaszek, ebenfalls 97er Polensprinter. Im Gegensatz zu Anioloswki Siegfahrer, aber auf niedrigerem Niveau. Mal sehen für wen dann hier gefahren wird, zusammen sicher gut
Chretien 99er, der schon im Sommer von einem U23-Team hochgezogen wurde, dort aber schon gar nichts zeigte. Sinnlos
Double (s.o.)
Greenberg, 88er(!)-Amerikaner, der von einem deutschen Conti-Team kommt und 0 CQ-Punkte mitbringt. Noch sinnloser
Lemmen, 95er Holländer, der letztes Jahr erstmals auf Conti-Niveau fuhr, dort aber gut punktete, was gewann, dazu 4. NM und 7. Slowakei; Ausreißer wohl, mal sehen, ob er auch ein Level höher mithalten kann – kann man mal versuchen
McGill 98er-Amerikaner, vor 22 auch nie etwas gezeigt, sprintete aber in Portugal 5 mal aufs Podium, darunter 2x 1. – sonst nichts, Sprinter also, aber schwächer als die Polen. Kann hier anfahren
Peak 98er Ungar von Intermarche, dort aber auch nur letztes Jahr gut gepunktet. Klassikerhelfer wohl, hier vielleicht mal mit eigenen Chancen, wird aber nichts
Perry 94er Kanadier, bringt auch Punkte mit als 4. der Britenour, scheint eher Ausrutscher, 7. Antalya eher so sein Niveau, viel in Asien unterwegs gewesen
Schönberger, auch schon 28, darf dann hier wohl auf eigene Rechnung fahren, mal sehen wie weit er kommt, 33 TdF letztes Jahr, bei HPH-Programm und ohne Rolland und andere Franzosen vor sich, kann das schon ganz gut sein. Steigerung aber wohl nur noch in den Ergebnissen, nicht mehr im Leistungsvermögen
SVESTAD-BAARDSENG, 02er Norweger von Coop, sieht nach bergfestem Ausreißer aus, nicht schlecht, aber wäre er ein großes Talent, würde er zu Uno-X gehen
VAN HOECKE Gijs geht nach 6 Jahren WT runter, aber auch hier nur Helfer.Kompletter Neubau also. Gefällt einerseits, da nicht mehr Restrampe für die Altstars, die es nicht zu Israel schaffen. Ausrichtung wohl ziemlich rein sprintig, punktet sich leichter. Andererseits aber auch hier wieder viel Füllmaterial, viele Punkte eingekauft (war das notwendig oder einfallslose Transferpolitik?), sieht zum Teil aber nach Karrierejahren oder One-hit-Wundern aus. Die beiden Polen, Schönberger und Double aber gut, von jedem mehr zu erwarten als von der Gesamtheit der Ausgeschiedenen (mal von De Kleijn abgesehen, mit dem es aber wohl einfach nicht passte)
Also, was hat man?
Sprintteam: Aniolowski, Banaszek, Cote, McGill, damit kann man schon zweigleisig fahren, gibt auch genug weitere Helfer dafür wie Jensen
Klassement: Schönberger & Double wohl ziemlich allein, werden auf ihrem Niveau aber jetzt auch kein großes Helferteam brauchen, aber nicht allzu bergige 2.1/2.Pro schon was für die
Norden: die Sprinter vielleicht zum Teil, Helfer im Prinzip genug da, auch noch Aasvold, der hier als Neuzugang letztes Jahr aber enttäuschte. Krul hat 21 bei Flandern Tomorrow eine Etappe gewonnen, letztes Jahr aber bei allen einschlägigen Rennen DNF, also wohl nichts.
Zeitfahren: Haga schon lange nichts mehr, sonst niemand erkennbar
Hügel/Ausreißer Schönberger & Double auch hier allein, Double kann aber schon mal was gewinnenInsgesamt also viele Punkte gekauft & dennoch dünn, was aber am vorher praktischen Nichts lag. Stellt sich natürlich die Frage, was darf man fahren? Großes Belgien-Programm, WT bislang aber nur Omloop & GW bestätigt, wohl auch die richtigen Rennen für das Team; letztes Jahr nur TdS im Programm, mal sehen, ob da noch was kommt, aber echte Bergfahrer hat man ja eigentlich auch nicht.
Dann also jetzt Jumbo (etwas ausufernd bei dem Team). Alles nur aus den Statistiken, habe im ganzen letzten Jahr an zwei Tagen Radrennen sehen können …
Jumbo – Visma, CQ Platz 2 mit hauchdünnen 12 Punkten hinter Ineos, ebenso PCS, dort deutlich zurück. 48 Siege, davon 24xWT + die ITT-WM durch Foss. Gute Saison also für das Team insgesamt, aber doch einige Überraschungen, positiv wie negativ
1. Van Aert (CQ: 2810): hier deutlich vorne, vermutlich dennoch nicht zufrieden, da nicht die Siege die er wollte – also 3 Touretappen inklusive Grün+ZF schon, dazu 2x Dauphine, ZF PN, aber in der Klassikersaison nur Bretagne, Omloop, E3, aber eben kein Monument oder WM (8. MSR, 2. PR, 3. LBL, 4. WM). Wird natürlich weiter gewinnen, muss aber langsam mal die Karriereziele erreichen
2. Vingegaard (2204): überzeugender Toursieg mit 2 Etappen, ebenso überzeugender Dauphine-2. mit Etappe, dazu dann 2. TA, 6. Baskenland, im Hersbst dann etwas shitracig Kroatien 2. mit Etappe, aber nicht mehr viel gefahren außer Lombardei (16.). Im Frühjahr noch sehr stark Drôme Classic mit exquisiter Top 10 gewonnen, sollte prinzipiell also auch Hügelklassiker können
3. Roglic (1240): enttäuschendes Jahr, muss endlich lernen, vorsichtiger zu sein. Über dem Zenit glaube ich noch nicht ganz; überzeugend gewonnen PN, Dauphine mit Grüßen von Vingegaard; Tour und Vuelta jeweils mit Sturzfolgen raus. Gewonnen noch Etappen im Baskenland und bei der Vuelta
4. Laporte (1189): Bin ja hier gescholten worden als ich sagte, dass er zumindest für 22 Groenewegen 1:1 ersetzt + Bonus bei Klassikern, kam aber so. War aber schon überraschend starkes Jahr mit Etappen bei PN und Tour, dazu 3 kleinere Siege einschließlich Dänemark GK, aber v.a. wertvolle Platzierungen: 2. WM, E3 und GW, 8. KBK, 9. Flandern; hat irgendwie das Kunststück fertiggebracht, die Helferrolle für Van Aert in eigene Ergebnisse umzumünzen
5. Kooij (968): der kommende Sprinter hier als 01er, etwas überraschend schon 5. mit riesigem Abstand zu Benoot (543), hier mit viel Freiheiten bei kleineren Sachen, Top-Punkte: Siege bei ZLM-GK, Sarthe-GK und Münsterland-Giro, dazu 9 kleinere Etappensiege und am hochwertigsten wohl eine Polen-Etappe vor Bauhaus und Meeus; also etwas shitracig, muss man aber trotzdem erst mal so konstant gewinnen – versagt hat er nirgends (im Programm noch UAE und TA, dort jeweils mit Podiumssprints)
Out:
Dekker, Sprinthoffnung, nicht eingeschlagen hier, auch nicht viel gefahren und unterdessen schon 98er, bei Arkea besser aufgehoben und dort jetzt auch gut los. Hier kein Verlust.Dumoulin, Karriereende; hier nur noch Kostenfaktor, außerhalb von ZF, wo man genug andere hat, kein Verlust mehr
Eenkhorn, auch ein enttäuschendes Ex-Talent, holländischer Straßenmeister immerhin, jetzt bei Lotto vielleicht mit mehr Freiheiten, hier kein Verlust
Harper, Helfer mit ZF-Qualitäten wie so viele hier, daher kein Verlust. Bei Jayco vielleicht mal etwas Freiheiten.
Teunissen, hat hier die letzten Jahre sehr abgebaut; als Sprinter kein Verlust mehr, aber als Edelhelfer für Van Aert bei den Klassikern schon sehr, hätte man vielleicht halten sollen
Unterm Strich kaum was verloren, allenfalls für Van Aerts-Helferteam mit Eenkhorn und Teunissen
In:
Gloak (01er-Brite), 21 schon 3. Isard mit Etappe, 2×3 Avenir und 4. GK Baby-Giro; 22 Avenir-Etappe und dann sehr ordentlich als Stagiare im italienischen Herbst (17./12./12.), jetzt schon starkt los als 6. Valencia; kein Ayuso, aber vielleicht nicht weit dahinterValter, hier wohl v.a. Berghelfer, als 98er schon gut, kann noch etwas besser werden und die bisherige Helferriege altert teilweise sehr; tw. gute Ergbnisse bei Eintagesrennen, mal sehen, ob er hier mal auf eigene Rechnung darf oder nur Van Aert o.a. hilft (22 4. Strade Bianche, 21 12. Lombardei als Helfer)
Tratnik, wird die Tage schon 33, aber trotzdem gut fürs Van Aert-Team, ersetzt alle Verluste und kann selbst auch weit vorne reinfahren
Van Baarle, vielseitig, Karrierehöhepunkt wohl gerade als PR gewonnen, Flandern 2., dazu stark im Zeitfahren und als GT Helfer bis in die frühen Berge; passt hier gut
Kelderman, hier vermutlich eigentlich überflüssig, 91er über dem Zenit, aber ersetzt natürlich mittelfristig Kruijswijk und Gesink
Im Ergebnis also +++, Dumoulin vom Gehaltszettel zu bekommen sicher gut, Team nicht gerade verjüngt, aber starke Fahrer und ein Supertalent, sowohl das Klassikerteam massiv verstärkt als auch das Bergteam dann doch um insoweit jüngere ergänzt. Schwächen wurden beseitigt, jetzt überall mit Topteams am Start, Sprinter sicherlich nicht Fokus, kann man aber auch besetzen.
Team 2023:
GK Vingegaard, Roglic werden sich schon einigen und aufteilen, dahinter aber kaum jemand, der direkt bei GT in die Bresche springen kann, an Kelderman glaube ich nicht mehr so recht, aber viele Leute für Etappen oder Einwöchiges
Berghelfer: Kuss hier der Tophelfer mit schlechten Tagen zwischendrin, 22 anonymer als sonst unterwegs; dahinter schon die die neuem vielleicht mit Freiheiten bei kleineren Einwöchigen (Kelderman, Valter); Bouwman (Karrierejahr, 2 Etappen Giro+Bergtrikot, dazu noch 3. Slowakei mit Etappe, so nicht wiederholbar und nach dem Giro auch nicht mehr viel gefahren); Leemreize kam hier als 99er etwas aus dem Nichts, 21 noch gute Nachwuchsergebnisse, jetzt mit vielen Freiheiten beim Giro 2/3/6/7/9 auf Etappen und Top 30 GK – kann sich noch verbessern; Oomen enttäuschend, Vuelta und Giro wohl jeweils mit Freiheiten anonym als 30./20.; Kruijswijk mittlerweile reiner Helfer nur, 7. Romandie noch; Gesink trotz Alter immer noch sehr brauchbar; also unerschöpfliches Potential … Hessmann als 01er mit ordentlichem 1. Jahr (3. Avenir) noch erwähnenswert, mal sehen, was er so fahren darf (derzeitiger Stand Giro!), aber evtl. mehr ZF
Norden/Klassiker: Van Aert/Van Baarle jetzt Doppelspitze, mal sehen inwieweit sich Van Baarle unterordnen wird, Team sicher viel stärker und unberechenbarer: Laporte und Tratnik (Flandern) Edelhelfer, van Hooydonck halbedler Helfer für PR, Roosen, Van der Sande reine Helfer, M. van Dijke Helfer und Zukunftshoffnung; T. van Dijke der vermutlich etwas schwächere Zwilling
Hügelklassiker: ich gebe auf, zu viele Namen auf dem genannten Kreis (GK-Fahrer, Nordfahrer, tw. auch aus dem Berghelferbereich), dazu Benoot, der fährt so auf seinem Niveau herum, kann aber immer noch im Frühjahr was abschießen (22: 3. Amstel, 13. Flandern, 2. DV, 9. E3). Saison früh zu Ende (mit Platz 3 San Sebastian – warum?)
Sprints: Van Aert, Kooij, Laporte – je nach dem wer will und darf – mal sehen ob Kooij mal eine GT fahren darf.
Zeitfahren: Roglic, Van Aert, Vingegaard bei GT, die neuen Tratnik, Kelderman, Van Baarle auch alle erwähnenswert: von den alten Affini: stagniert ziemlich, Giro nicht überzeugend, Vuelta beim ZF nicht mehr angetreten (Corona?); Dennis: anonymes Jahr, 8. Romandie, nationales ZF und Commonwealth-Games, Saisonende mit schwacher Vuelta, scheint nachzulassen; Voss jetzt etwas überraschend Weltmeister, doch mehr seine Disziplin als GK (sonst 22 eher enttäuschend als 97er) – die könnten schon eigene JUMBO-Zeitfahrmeisterschaften veranstalten
Team schon Wahnsinn in allen Bereichen jetzt … irgendwann muss aber ein gewisser Altersumbruch erfolgen, aber noch überall top.
Aufteilung GT derzeit
Giro: Roglic mit vollem Helferteam Kelderman, Tratnik, Bouwman, Foss, Affini, Gesink, Hessmann
Tour: Vingegaard/Van Aert mit mehr Helfern für letzteren, echtes Bergteam nur Kuss und Kruijswijk und für den Anfang Benoot, dazu dann van Baarle, Laporte und van Hooydonck, die natürlich teilweise auch überraschend lange mithalten
Vuelta: Rolgic wieder mit komplettem Helferteam, wohl das stärkste auf dem Papier; Kooij sollte man aber den letzten derzeit offenen Platz hier mal geben …Ich habe endlich wieder ein wenig Zeit. Wenn bis dahin nichts kommt, mache ich Anfang der Woche Jumbo, hatte ich ja auch die letzten Jahre.
Eigentlich nicht, denen fehlt seit Jahren schlicht das Geld. Ist ja kein Wunder, in welchen Teams die gelandet sind.
Kein Rücktritt, aber wir habe wohl keinen passenden Faden? Rebellin beim Training tödlich verunglückt.
Sonny Colbrelli muss aufhören. Schade, ihm zuzusehen hat letztes Jahr viel Spaß gemacht.
Es wird seit längerem gerüchtet, dass Quintana zu Astana geht und deshalb auch die schon verabredete Verlängerung hat platzen lassen.
Dass Remco neben Moscon und ein paar anderen zu den Unsympathen im Peloton gehört ist ja nicht neu. Deswegen wäre mir jeder andere GK-Sieger auch lieber.
Kuss krank raus. War ja offensichtlich, dass da was nicht stimmte. Hoffentlich hat Roglic es nicht auch erwischt oder er ist schon wieder über den Berg.
Sichten musste den hier keiner, da es ja allgemein hieß, der sei mindestens so gut wie Evenepoel.
Keinen aktuelleren Fanden mit der Suchfunktion gefunden, daher mal hier rein:
Quintana von Tour disqualifiziert, zwei positive Tests auf Tramadol.Roglic kann seine Serie vielleicht nicht ausbauen. Start gefährdet, weil evtl. zwei gebrochene Wirbel bei seinem Tour-Sturz.
Froome war mit Sicherheit alles mögliche, aber ganz bestimmt keine Vollwurst.
Da sind Figuren wie Wiggens doch nun wirklich deutlich problematischer. Mit Bilharziose gewinnt bei den Profis definitiv niemand irgendwas. Vlasow, Uran, Bahrain und viele andere raus. Tour de France wird wohl ein Zufallsrennen, wenn sie überhaupt stattfinden kann.
Roglic bei Baskenland doch heftig mit Knie und danach langer Trainingsausfall. Was das dann bis zur Tour wird, muss man halt sehen.
CAV verliert ohne MØRKØV einfach früher Energie, musste ja heute auch Slalom fahren.
Immer noch keine Minute Radsport gesehen dieses Jahr, aber gelesen: Ewan mit Defekt und Radwechsel am Beginn des Anstiegs. Nach seiner Aussage keine Chance, zurückzukommen.
Jo ist so.
Uni-X
Platz 24 nach CQ mit 13 Siegen und 29 weiteren Podestplatzierungen. Das meiste davon aber Mist, weil man wirklich sehr viel .2 fährt. Gibt aber ein paar Highlights im Nachwuchsbereich (U 23 WM, Avenir …), dazu je 1x 1.PS (Dwars door het Hageland) und 2.PS (Norwegen-Etappe). Interessanter daher wohl die Punktetabelle:
493. Rasmus Tiller, sehr überraschend die Nr. 1, obwohl die anderen nicht enttäuscht haben. Mann fürs Klassikerterrain, da durchgängig gepunktet über das ganze Jahr hinweeg, von Anfang März (2. Le Samyn) bis Oktober (2. Binche – Chimay – Binche), dazwischen 5. Tro-Bro Léon, 3. Fineistére, 1. Dwars door het Hageland, 5. Antwerpen, 6. GP Wallonie. Gut dann auch bei Rundfahrten mit entsprechendem Terrain (D, DK).
444: Markus Hoelgaard, hat die erwartete Leaderrolle voll ausgefüllt, 2. Kroatien, 12. WM, 7. EM, 4. Norwegen als Punktebringer, aber nur ein Sieg (Arctic Race-ET), fuhr aber eben alles hochwertige und dort auch überzeugende Klassikersaison (8. E3, 14. Kuurne-Brüssel-Kuurne, 19. AGR), also schon hochwertiger als Tiller
294: Halvorsen, als Teamstar und Sprinter schon etwas enttäuschend, andererseits 20 ja gar nichts und vor dem Aufhören, hat sich also wieder gefangen und kann durchaus sich weiter erholen. Nur ein sieg (Slowakeit), dazu 3. Mayenne GK, dazu Podien bei Türkei und ordentliche Platzierungen in Belgien, ohne herauszuragen (8. Nokere Koerse als bestes).
174 Traeen, auch auf ähnlichem Terrain unterwegs. 9./10. bei den Norwegen GK, 16. Luxemburg und Slowenien … kann aber mehr Berge, auch 5. bei der schweren, aber schlecht besetzten Alsace.
159: Morten Hulgaard, eigentlich keine herausragende Saison, aber zwei große Punktebringer, 3. Münsterland und 3. Aquitanien GK, Ausreißer und ZF, der sich recht langsam und limitiert entwickelt (98er).
147: Idar Andersen, schon einige Jahre im Team und Nachwuchsteam. Bis dahin unauffällig, jetzt 3 Siege auf uninteressantem .2 Niveau, Punkte aber weiter oben: 5. Slowakei GK, ordentliche Ergebnisse bei 1.1 und 2. in Innsbruck hinter Moscon bei Tour of the Alps hinter Moscon. Wohl Allrounder, kommt ordentlich über Rollerberge, kann Zeitfahren und ist halbwegs endschnell. Immer noch 99er, kann also vielleicht noch weiter kommen.
134: Anders Skaarseth, tritt auf der Stelle und da kommt wohl auch nicht viel mehr, verstreute Platzierungen mit Punkten in Frankfurt, Norwegen, Kroatien etc. für Top 20.
112: Søren WAERENSKJOLD, das Talent hier, 2000er mit 3 Siegen, davon 2x Avenir. Vor allem ZF, da auch 4. U 23 WM, kann auch ein bisschen sprinten.
Also schon viele gute Punkter, dahinter dann aber ein ziemliches Loch.Out:
HOELGAARD Markus Trek – Segafredo
HOELGAARD Daniel Retired as from 2021-12-31
JOHANSEN Julius Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux
HVIDEBERG Jonas Iversby Team DSM
PRICE-PEJTERSEN Johan Bahrain – Victorious
RODENBERG Frederik Team DSMVerluste riesig, klar, man war erfolgreich und fast alle gehen nach oben. M. Hoelgaard klarer Kapitän gerade für die größeren Rennen. Price-Pejtersen 99er U23 WM ZF gewonnen. Hvidberg auch 99er Talent, 21 Nachwuchs-Paris-Tours gewonnen, Johansen zwar auch 99er, der bislang seine Ergebnisse aus 18 nicht mehr bestätigen konnte. Rodenberg dagegen uninteressant, außer dass er noch jung ist k.A. was man bei DSM in ihm sieht. D. Hoelgaard, der ältere Bruder, der nicht noch mal auf WT geht, weil es nicht mehr reicht. Insgesamt verliert man also nicht nur den Kapitän und starke Fahrer, sondern auch viel Zukunft.
In:
HANSEN Lasse Norman Team Qhubeka NextHash
EG Niklas Trek – Segafredo
GREGAARD Jonas Astana – Premier Tech
CHARMIG Anthon Uno-X Dare Development Team
JOHANNESSEN Tobias Halland Uno-X Dare Development Team
JOHANNESSEN Anders Halland Uno-X Dare Development Team
GUDMESTAD Tord Team Coop
HOLTER Ådne Joker Fuel of Norway
DVERSNES Fredrik Team Coop
LEVY William Blume Team ColoQuickViel Bewegung also im Kader (und damit viel zu tun) und mit Kadererweiterung eine Ausnahme, man bleibt aber rein norwegisch-dänisch
30jähriger mit gefühlt jedem Jahr neuen Team, jetzt auf dem Dänenticket von Qhubeka. 2017-19 seine besten Jahre. 20/21 nichts. Hügel-Ausreißer oder Helfer, je nach dem.
Eg bekannter Name, aber nie so gut geworden, wie man bei Trek wohl dachte. Ersatz für Hoelgaard, aber bergiger und weniger Erwartungen, 21 9. Sizilien, 16. Tour de Suisse. Die Hoffnung ist wohl, dass er auf eigene Rechnung mehr erreicht.
Gregaard kommt wohl als Helfer für Eg oder Traeen – oder jetzt Charmig.
Charmig mit überzeugender Jahr 21 im Nachwuchsteam (6. Türkei, 2. Alpes Isère, 7, Dänemark), jetzt gleich ein durchgestartet (7. Saudi, 5. Oman mit Etappe). Schon 98er, also für heutige Verhältnisse lange unten geblieben. Könnte aber der neue Star im Team werden.
T. Johannessen ebenfalls mit einem Riesenjahr im U23-Bereich, 3 LBL u23, 2 Baby-Giro, Avenir Sieg + 2 Etappen, größter Punktebringer (120) aber 2. Sazka-Tour mit 2 Etappen.
A. Johannessen nicht ganz so stark, aber 8. Babygiro, 7. Avenir mit Etappe, 9. Türkei. Könnten sich aber wieder Wetten lohnen, welcher der bessere Zwilling wird.
Gudmestad 01er Spinter, 3 Siege letztes Jahr, jetzt schon einer, aber noch auf unterstem Niveau, Rhodos am wichtigsten, mal sehen, noch nichts für 22
Holter 00er, Helfer wohl, aber immerhin schon 61 Punkte 22 (4. Antalya)
Dversnes 21 Rhodos-GK gewonnen, als 97er aber schon einer der älteren im Team. Helfer.
Levy oder Blume Levy (PCS und CQ widersprechen einander, was Nachname ist), großgewachsener 01er, wie fast alle anderen 21 auch was gewonnen, sieht nach Sprinter/Nordklassiker aus. Für eine Beurteilung zu früh.Man verbreitert also, weil man ein GK-Team aufbauen will. +/- fällt etwas schwer. Man gibt viel ab und holt nichts gleichwertiges von außen rein. Aus dem eigenen Nachwuchs kommen aber Fahrer rein, die schon 21 so stark waren, dass das Team selbst im Rückblick jetzt verstärkt. Zudem verbreitert man sich in Richtung GK mit Bergen.
Gutes Klassikerteam, das schon immer. Neben den genannten kann auch Resell da mithalten, wie aber auch sonst fast alle. Allerdings ersetzt man M. Hoelgaard nicht. Tiller muss dann nicht nur bestätigen, sondern sogar auch noch mal höherem Niveau liefern. Dass das gelingt nicht unmöglich, aber auch nicht überwiegend wahrscheinlich.
GK/Berg Traaen der Platzhalter, der aber ganz schnell intern durchgereicht zu werden droht, Eg als „Stareinkauf“ knapp vorne, beide aber müssen aufpassen, weil mit den Johannessens und Charmig doch talentiertere Konkurrenz stark aufkommt. Hindsgaul, 00er, 2. Lombardei U23 20, 8. Avenir 21, 22 jetzt überraschend schon Antalya gewonnen sollte man auch beobachten. Skaarseth wohl nur noch Helfer wie Gregaard und Andersen.
Sprint bleibt Baustelle. Halvorsen unumstritten die Nr. 1, aber auch in der Form von 21 für die unterdessen bestehenden Ansprüche zu wenig. Blirka als Anfahrer oder für kleineres. N. Larsen, 2019 Dänemark-GK gewonnen, seitdem aber fast nichts mehr gefahren auf der Straße (immer max. 5 Renntage), gewinnt oder platziert sich dann aber auch. Wohl Verletzungen und Olympiavorbereitungen für die Bahn auch. Wenn er es noch mal ernsthaft auf der Straße probiert, kann er immer noch kommen. Gudmestad nicht für 22, aber vielleicht später.
Zeitfahren können hier viele ganz gut, aber große Ergebnisse nicht zu erwarten. Mal sehen, ob Waerenskjold den nächsten Schritt machen kann.
Insgesamt also ein weiterhin sehr interessantes, sehr junges Team. In der Spitze noch weiter verjüngt, wenn auch nur intern. Man hat auf wildcard für die Tour de France gehofft, was mit Dänemark-Zweig verständlich war. Insgesamt aber vielleicht ein bisschen zu früh für die meisten und für das Team vielleicht sogar besser ohne. Man ist ja sehr gut im Punktesammeln für die WT und wird mindestens genau so erfolgreich sein wie im letzten Jahr, vor allem, da man jetzt auch ein GK-Team hat. Da wäre GT-Start eher hinderlich. Natürlich wäre es interessant gewesen, die Johannessens dort zu sehen. … Programm aber auch so gut, bis Juni jetzt immerhin schon Katalonien und Dauphine, dazu eben das Klassikerprogramm (Gent-Wevelgem, Dwars door Vlaanderen, Paris-Roubaix, Fléche Wallonne, LBl), für das man aber schlechter aufgestellt zu sein scheint als im Vorjahr.
Ja, Arkea schon auf einem Niveau mit unterdurschnittlichen WT-Teams. Ich mache noch weiter die Armerikaner, weil das Witz-Team schnell geht und gerne irgendwann noch die Norweger, weil ich die letztes Jahr hatte und mir ansehen will, was daraus geworden ist …
Novo Nordisk
Platz 117 nach CQ mit ganzen 64 Punkten. Jedoch ein hart erkämpfter Sieg: Finnische Straßenmeisterschaft für Henttala als Ausreißer.
Ansonsten drei Fahrer mit >10 Punkten, vorne Lozano mit 19. Mailand-Sanremo als 164. ins Ziel gekommen, 34. Türkei, 44. Dänemark. Dann Henttala mit seinen Siegpunkten und einem Namenszwilling Andrea Person, der Teamurgestein ist (seit 2013) und 5 Punkte bekommen hat für GP de Fourmies (21.) und noch mal für das Durchfahren für MSR (168.).
Team also Platzverschwender, wenn sie zu höherwertigem eingeladen werden und weiterhin schleierhaft, warum sie PROT sein müssen.Out:
KAMSTRA Brian Retired as from 2021-12-31
MUNDAY Samuel ?
BEHRINGER Oliver Retired as from 2021-12-31Alle drei in den letzten Jahren zusammen 0 CQ-Punkte, man verliert also nichts.
In:
RIDOLFO Filippo Team Novo Nordisk Development
CEURENS Robbe Team Novo Nordisk Development
DUNNEWIND Jan Team Novo Nordisk Development
KOPECKÝ Matyáš ?Man hat also ein eigenes Development Team und bleibt international
Der Italiener ist ein später 01er der letztes Jahr bei osteuropäischen 2.2 Rundfahrten immerhin platziert war. Evtl. sprintig oder prologig, kein Talent, aber hier einer der Besseren. Jetzt Oman durchgefahren.
Der Belgier ist ebenfalls ein 01er, der beim dem kroatischen 1.2. Trofej Umag 10 war. Damit vor dem Eolo-Sprinter Lonardi. Hier die Sprinttendenz deutlicher, auch wenn nach PCS beide.
Der Holländer hingegen ein talentfreier 98er, hat jetzt im Oman aufgegeben
der Tscheche ein 03er sogar, wird direkt hochgezogen. War bei der Junioren WM ganz gut in der ersten Gruppe dabei, also vielleicht Hügelklassiker. Vermutlich am ehesten ein Talent, aber noch viel zu früh, mehr zu sagen.Man hat natürlich nur eine sehr begrenzte Auswahl auf dem Markt mit der Diabetikerspezialisierung, aber man hat sich sicherlich verstärkt, man verliert nichts und kann, wenn man mit der Lupe sucht kleine + finden.
Erwartungen: keine, hoffentlich keine zu großen Rennen. Die Neuen, von Dunnewind mal abgesehen, vermutlich schon Leistungsträger hier. Wen hat man sonst noch?
Kusztor, 84er Ungar, 2008 mal einige Rennen gewonnen, 2013 4. bei Sibiu, damals gewann Rebellin. Die letzten drei Jahre nicht mehr viel, wohl nur noch Road Capitain und auf dem Niveau auch eher überfordert.
Fürs GK wohl Lozano, der in Übersee gar nicht so schlecht, wird zwar auch alt, aber 2018+19 5.+6. Ruanda, jetzt, wo wieder mehr gefahren wird, noch mal möglich …; ähnlich Planet. 2019 7. in Estland-GK, dank ZF und vor dem Teamkollegen Peron. 2020 7. Circuito de Getxo. Werden es wohl als Ausreißer probieren. Alle anderen im Verhältnis erst recht nicht erwähnenswert.Also wirklich nur Krümelsuche. Erwartungen wirklich überhaupt keine.
Ich schaue mal auf die Amerikaner, da gibt es ja keine Spezialisten für …
Human Powered Health
37. Platz nach CQ-Punkten, aber immerhin 8 Siege, bei (fast) durchweg zumindest für das Niveau ansprechenden Rennen (nichts .2). Hätte ich nicht gedacht … Etappen bei Britannien, Dänemark, Türkei, 3x Portugal, dazu 1.1. Eintagesrennen Adélie de Vitré und als Wurstsieg Straßenmeisterschaft US.
Fahrer nach Punkten
242: Arvid De Kleijn. Absoluter Star des Teams. Sprinter in seinen besten Jahren, hat in der Türkei Cavendish, Philipsen und Greipel geschlagen, daneben diverse Top 5 (Türkei, Mayenne). Starke Herbstserie (6. Omloop van het Houtland – Lichtervelde, 5. Paris-Chauny, 1. Adélie de Vitré, 8. Piemont).
122: Cote 97er Kanadier, nach PCS klar Sprinter, scheint mir aber eher halbwegs endschneller Flüchtling. 13. Dänemark-GK, 9 Aquitanien GK, sonst bei französischen 1.1 platziert, am besten Classic Loire Atlantique als 6. 22 könnte mit Blick auf die Vorjahre ein Ausreißer gewesen sein, vielleicht aber auch besser Programm und noch halbwegs jung. Bisschen Potential also noch da.
111: Rosskopf WTT-Veteran, der vielleicht ein bisschen enttäuscht hat hier. Fast nur bei den NM gepunktet, Saisonergebnis ein Platz 3 bei der Tour de Suisse.
Das schon die 100+ Punkter, aber dahinter in der Breite eben gut mit den Siegen …Out:
BRITTON Rob Retired as from 2021-12-31
DAL-CIN Matteo Toronto Hustle
ORONTE Emerson Retired as from 2021-12-31
SHEFFIELD Magnus INEOS GrenadiersSheffield zu Ineos, also perspektivischer Verlust, hat hier aber keine tragende Rolle gespielt. Dal-Cin auf Prot einfach überfordert, auch schon Ü30; Oronte Urgestein, aber mehr als Helfer nie brauchbar. Britton verdienter Ruhestand, der war ja mal gut, aber letzte 2 Jahre nichts. Gegenüber der Saison 21 verliert man damit also überhaupt gar nichts.
In:
HAGA Chad Team DSM
JENSEN August DELKO
AASVOLD Kristian Team Coop
HECHT Gage Aevolo
KRUL Wessel SEG Racing AcademyHaga wieder ein US-Stareinkauf, aber noch ein Jahr älter und ein Jahr später. WT-Helfer und Zeitfahrer, kann hier natürlich schon noch mal mit freier Rolle liefern. Also Plus
Jensen 91er Däne, Nordfahrer 2. Klasse, letzte Jahre eher schwach, aber fürs Team o.k., auch ein kleines Plus gegenüber den Abgängen.
Aasvold im Prinzip wie Jensen, nur jünger und stärker. 5.+6. in den Norwegen GK’s 21.
Hecht, 98er Amerikaner, der 2018 sehr stark einstieg, aber danach nichts mehr zeigte. kann man probieren, zumal er 2020 ein Jahr einfach verloren hat (verletzt?). Immerhin ein BergZF gewonnen 21, dort (Joe Martin) dann auch im GK 2. vor dem uralten Oscar Sevilla.
Krul 2000er Holländer. Durchaus talentiert, überraschend, dass sie den bekommen haben. 21 Etappe bei Flandern Tomorrow, 7. Kampioenschap van Vlaanderen, 11. Gooikse Pijl. Vermutlich hatte er da schon unterschrieben
Gefällt, alles Verstärkungen, bunte Alterschmischung, Team damit deutliche Breitenverbesserung. Wiederholung der Siegezahl wird schwer, aber mit dem Kader arbeitet man sich jedenfalls nach oben.
22: Schwer zu sagen, was man fahren darf. Programm auf PCS sieht bislang keine WT-Einladungen vor. Anspruchsvolles Programm bei den belgischen Frühjahrsklassikern (Kuurne-Bruxelles-Kuurne etc.), dazu wieder Türkei, Norwegen und so Sachen. Besser als so manches Team, das GT-Einladungen bekommen wird, aber eben falsches Land. Habe jetzt mal auf die hp des Teams tatsächlich geschaut, dort sehr viel hochwertigere Rennen angekündigt, keine Ahnung, was davon bestätigt ist.
Also mal durchgehen.
GK/Berg Murphy durchaus brauchbar, letztes Jahr 2 Etappen Portugal, darunter Bergankunft Serra do Larouco, kann auch Zeitfahren. Für ZF-lastiges auch Haga. King scheint abzubauen, aber noch unklar, 21 immerhin Portugal-Etappe und 8. Castilla Y Leon. Rosskopf ebenfalls unklar, früher ja durchaus auch auf GK, letzte Jahre halt Helfer, kann bei kleinerem durchaus wieder liefern. Mannion wohl v.a. Helfer mittlerweile 17. Britannien-GK, früher mal Siege und Podien bei US-GK’s (Colorado, Utah, Gila …). Hecht kann noch kommen. Insgesamt Leadersituation sehr unklar. Keine GK-Siegfahrer, aber alle für Etappen oder solide GK-Platierungen gut.
Ausreißer: Carpenter, letztes Jahr Britannien-Etappem vor Jahren mal Tour of Alberta gewonnen und Etappe bei Utah, guter Zeitfahrer, wird aber nicht jedes Jahr durchkommen. Joyce ähnlich mit Dänemark. Cote noch ohne große Ergebnisse, aber Potential. Zukowsky als 98er Kanadier auch noch zu beachten.
Sprint: De Kleijn, Joyce, wenn De Kleijn nicht fährt. Einer mehr würde noch guttun, ich finde aber keinen, evtl. perspektivisch Krul.
Nordteam: De Kleijn bekommt ein Team: Aasvold, Jensen, Joyce, Krul sind ganz gut.
Zeitfahren scheint man sich etwas zu spezialisieren, Haga und Rosskopd; Murphy und Hecht für BergZF, Carpenter dazu. Wenn sie mal MannschaftsZF dürfen, ist das gar nicht schlecht.
Insgesamt für mich ein überraschend interessantes Team, das größere Einladungen verdient hätte und vielleicht bei Eintagesklassikern auch bekommen wird.
Dann vielleicht der direkte Spanien-Vergleich …
Euskatel-Euskadi
32. nach CQ – alle 4 Teams zwischen 30. und 36., insofern wirklich spannend mit den Wildcards. 2 Siege und 7 weitere Podiumsplätze. Siege Soto (Murcia) und Lobato (Alentejo-Etappe). Aristi 4x 2., darunter ein italienisches 1.1., dazu Podiumsplatzierungen von Angulo und Iturria. Am bedeutendsten wohl Bizkarra mit einem 3. Platz auf einer Katalonienetappe. Ausbeute wird also auch nicht zufriedenstellen, zumal das meiste auf .2-Niveau.
5 Fahrer mit 100+ Cq-Punkten. Deutlich vorne G. Martin Sanz, 96er-GK der für hiesige Verhältnisse explodiert ist und vielleicht noch etwas Potenzial hat (37. Vuelta, 6. Kroatien, 28. Andalusien, 15. Vuelta). Beachtlich auch einige Einzeletappen, ist da halbwegs endschnell, wenn er in der 2./3. Gruppe ankommt. Dazu 5. Pantani, 8. Murcia. Machen immerhin 210 Punkte.
Dann Bizkarra mit 164 Punkten, etwas höherwertige Rennen/Platzierungen bringen weniger Punkte. (46. Vuelta nur, aber 17. Katalonien, 9. Andalusien, 10, Occitanie) Kann das Niveau vielleicht noch 2-3 Jahre halten. Da fehlen die Punkte aus Eintagesrennen, nur 16. Mailand-Turin erwähnenswert.
3. dann Mate, der als 84er klar auf dem absteigenden Ast ist, hier aber mit mehr Freiheiten als bei Cofidis immerhin 140 Punkte machte (30. Vuelta, 36. Katalonien, 6. Valencia, das, was er noch so konnte).
4. Iturria (137 Punkte), weit weg von seinem Etappenerfolg bei der Vuelta ’19. Jetzt 60. im GK und damit nur Nr. 4 im Team, aber wohl ohnehin eher der Typ Ausreißer, hier wohl der Fahrer für die hügeligen/bergigen Klassiker (3. Port d’Andratx – Mirador des Colomer, 15. Mont Ventoux, 5. Prueba Villafranca.)
5. dann endlich mit Soto der Sprinter, 3x bei der Vuelta in die Top 10 gefahren. Sonst außer dem Murcia-Sieg nichts. 130 Punkte machen aber dann auch das Karrierejahr des 94er, der damit auch nicht mehr viel besser werden wird.Nicht viele Veränderungen im Kader:
Out:
BRAVO Garikoitz Retired as from 2021-12-31
ZHYHUNOU Dzmitry ?
ALONSO Mikel Retired as from 2021-12-31
ARANBURU Jokin Retired as from 2021-12-31Bravo mit einer soliden Karriere, aber nicht mehr viel zuletzt. 2021 10.Türkei einziges Punkteergebnis. Alonso jünger, hat wohl eingesehen, dass es nichts bringt. J. Aranburu dito, nur noch schlechter. Der Weißrusse auch ein 96er, unklar, warum er da fuhr. Geld mitgebracht?
In:
CANAL Carlos Burgos-BH
ISASA Xabier ?
ETXEBERRIA Asier ?
IRIBAR Unai ?Canal schon 2x oben analysiert, kein großes Talent, aber defintiv eine Verstärkung und von der Konkurrenz. Isasa auch 01er, der kann aber wohl gar nichts, 47. beim Baby-Giro mit Platz 42 als bestem Etappenergebnis … ETXEBERRIA dort 25. mit einem 9. Etappenplatz. Laut PCS eher bergig, aber schon 98er, also auch kein Talent. Iribar dort 15. im GK und 99er, also etwas talentierter mutmaßlich, aber wird auch nichts.
Fazit: Mit Canal minimal verstärkt, sonst verjüngt, aber die Jüngeren mit noch weniger Perspektive als die älteren ihrerzeit.Fazit.
GK/Berg: die gleichen wie bislang, Mate absteigend, Bizkarra, der sein Niveau evtl. noch halten kann und G. Martin Sanz, der das letzte Jahr bestätigen muss, aber vielleicht noch Potential hat. Bou (97er) wohl eher nur Helfer, soweit man überhaupt einen braucht.
Hügelklassiker: Iturria, dazu ggf. die GK-Fahrer.
Sprint: schon sehr dünn, Soto, dazu jetzt Canal und für kleinere oder ganz kleine Sachen weiterhin Aristi. Auch Angula (92er) hält rein, wenn es etwas schwerer wird, sonst aber wohl der Anfahrer für Aristi. Lobato (88er) wohl fertig, kennzeichnend, dass er zwar bei Alentejo eine Etappe gewonnen hat, sonst aber dort wie bei der Vuelta nur noch Helfer war.
ZF: Azparren, 99er, Vuelta durchgefahren, durfte bei der WM im TeamZF starten. Sonst aber auch keine beeindruckenden Ergebnisse (10. ITT-NM).
Fazit: Puh, schon ein schwaches Team. Außer G. Martin Sanz alle Leistungsträger wohl auf dem absteigenden Ast, dazu die anderen Spanier-Teams eher verstärkt.
Meine persönliche Rangfolge für die Saison und damit die Vuelta:
1. Caja Rural
2. Burgos
3. Kern Pharma
4. Euskatel
Relativ eng beisammen, aber ich denke Caja Rural ist gesetzt und dazu jetzt mit Nieve. 2.-4. sehr offen, Burgos und Kern Pharma könnte man ebenso umdrehen. Euskatel überzeugt mich aber am wenigsten, die anderen haben aufgerüstet, hier wird man nur älter. -
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