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Ja, zusammen wohl mit Ciccone, wird interessant.
Froome distanziert 8o
Bardet fertig.
Schnarchen im Sky-Schlafwagen… 4x Sky und vier andere lassen Quintana vorne herumzappeln.
War wohl nichts. Ohne Abstände sinnlos. Aber wenn’s dem Marketing dient kann man das schon machen. Schaden tut es auch nicht.
Na ja, Froome hatte die Gruppe gesprengt, Tom hat es zugefahren. Weitere Attacken (Bardet, Tom) hat Froome dann neutralisiert und sie fuhren zu viert nebeneinander hoch. Sehr lustig, wie bei einem Bahnrennen. Am Schluss dann Thomas, der weder attackiert noch nachgesetzt hatte, natürlich am frischesten. Der hatte nur kurz gleichmäßiges Tempo gefahren, als Bernal endgültig weg war.
Bernal der stärkste Bergfahrer hier?Wird interessant. Vielleicht schaffe ich es ja sogar, mal was zu sehen. Schon den Giro komplett verpasst. Aber nach dem Verfahrensabschluss Froome jetzt mit dem saisonübergreifenden Hattrick. Tour wäre die vierte GT am Stück – gab es das schon mal?
Soweit ich das verstanden habe, gleichzeitiger Start in mehreren Gruppen mit räumlichem Abstand. Die Idee ist wohl, dass, wenn gleich 4x Sky unter den ersten 20 (= Gruppe1) sind, die so viel Druck machen, dass die anderen Favoriten isoliert und ohne ihre Helfer von Anfang an bleiben. Bei einem Gesamtabstand von 70 Metern zwischen erster und letzter Gruppe halte ich das aber eher für sinnloses Gejammer von Nibalis Trainer.
Quote:Original von Kanarienvogel
Polemik?Der polemischste Post bisher klar von dir:
z.B.
Quote:Damals haben die Etappe alle als Highlight der Tour gefeiert, also braucht man jetzt auch die Etappe nicht zu verteufeln.Wer hier verteufelt denn die Etappe? Genau niemand. Wer kritisiert sie? Auch niemand.
Die Polemik geht sogar schon einen Schritt früher los. „Alle“ haben sie als Highlight der Tour gefeiert? Natürlich fanden das viele toll, aber schon damals gab es auch viele sehr kritische Stimmen, z.B. mit der Begründung, dass man dies den Spezialisten überlassen soll oder das Risiko einer nicht leistungsbegründeten Klassemententscheidung (Defekte, Stürze) zu hoch ist. Eine falsche und absolute Behauptung aufstellen, um darauf eine Kritik an etwas aufzubauen, was, wie der KV schon richtig gesagt hat, gar nicht passiert ist, ist eine ziemlich unredliche Konstruktion.
Wenn, müsste schon gezeigt werden, dass individuell Gegenteiliges geschrieben wurde. Und selbst wenn das so wäre, man kann ja mit den Erfahrungen von damals seine Meinung heute auch ändern.Zu den Abfahrten: ich finde sie zu sehen inzwischen regelrecht unangenehm. Nach den Vorkommnissen der letzten Zeit (z.B. Lombardei) fühle ich mich dabei fast schon als Voyeur. Ja, natürlich gab es immer schon Stürze und man kann das auch anders sehen. Aber auch wenn es gut geht, wie die Froome-Abfahrt 2016, ist es nicht für jeden ein Vergnügen. Ich habe die zufällig nicht allein gesehen, sondern war auf Besuch. Der Gastgeber verließ das Zimmer, die Gastgeberin kritisierte, dass ich mir so etwas ansehe und machte dann die Fernsehzuschauer mitverantwortlich für evtl. Unfälle (dabei schauen die selbst die Frühjahrsklassiker). Das hat mich schon etwas geärgert, aber solche Meinungen gibt es dazu eben auch.
Ich teile die Auffassung, dass Abfahrten notwendig sind, weil Mehrpässeetappen ein wichtiger Teil des Rennens sind, halte Schlussabfahrten aber für ein erstens überflüssiges und zweitens gesteigertes Risiko und kritisiere dafür die Veranstalter, wenn sie diese vermehrt aufnehmen. Das sah ich immer schon so, auch wenn ich mich hier darüber nicht ausgelassen habe.Mich stören vor allem die vielen Schlussabfahrten (3x: 10/16/19, noch was übersehen?). Man macht Sicherheit zum angeblich großen Thema, will dann aber möglichst viel Abfahrts- und sonstiges (Sturz-)Spektakel. Außerdem etwas viel Sprint, kein flaches EZF; ist das EZF jetzt eigentlich hügelig oder eher richtig bergig? Man liest da verschiedenes.
Quote:Original von PiakQuote:Original von Jaja
Mir ist der Sevilla vor ein paar Tagen beim Ergebnisse stöbern auch ins Auge gestochen. Habe mir die gleiche Frage wie der Furter gestellt.Dass das „Baby Face“ aber schon 40 ist, hat mir doch zu denken gegeben. Aber man selbst ist ja auch ein paar Jahre älter geworden…
Schwups gewinnt er tatsächlich mal wieder eine europäische 2.1-Rundfahrt. Auch wenn es nur eine kleine spanische ist.
Von Rebellin ist er aber noch weit entfernt, und der hat jetzt auch mal wieder gewonnen, wenn auch nur 2.2 – aber mit 46 Jahren. Team für nächstes Jahr aber noch unklar.
http://www.cqranking.com/men/asp/gen/race.asp?raceid=32353Wollen wir dem Tony mal nicht unrecht tun. RSN zitiert ihn mit „Auch wenn es nicht meine Strecke war, war es eines der schönsten Finals, die ich gefahren bin“.
Die Österreicher übertreiben aber vielleicht, dort wird der Berg im Zeitfahren nächstes Jahr angeblich ja noch sehr viel härter (und länger) als in Bergen.Mir hat es gefallen, nicht jedes Jahr, aber im Prinzip gut und richtig. Und das Ergebnis mit – sturzbereinigt – Dumoulin/Roglic/Dennis hätte auch flach passieren können. Selbst ein Martin kam da gut hoch und hat ein Zeitfahren im Rahmen seiner normalen diesjährigen Möglichkeiten abgeliefert.
Zum Straßenrennen hat KV alles gesagt.
Quote:Original von midas
Vueltasieger wäre natürlich keiner von beiden geworden. Aber schlussendlich ist Sunweb halt ein Team mit NL-Struktur, da muss halt dann für den Holländer gefahren werden, gerade wenn der Franzose ohnehin geht. Wäre aber z.B. in einem franz. Team auch nicht anders.Aye, Beispiele gibt es dafür viele. Die normale Option ist allerdings, den Franzosen/Holländer/Spanier oder was auch immer gar nicht erst mitzunehmen.
Du tust so, als würden sich „helfen“ und „auf die eine oder andere Etappe fahren“ ausschließen. Es ist doch letztlich ganz klar. Man wollte dort Barguil einfach nur sabotieren und verhindern dass er punktet wegen des Teamwechsels, indem er gar eine Gesamtwertungschance bekommt, weil er der stärkerer Fahrer sein könnte. Also hat man völlig abstruse Orders rausgegeben, wie als völlig sinnloser Helfer Nr. 4 zu fungieren. Man hat sich in Wirklichkeit aber nur selbst ins Knie geschossen und eine Menge wunderbarer Rennoptionen zerstört. Wahrscheinlich dachte man selbst zu dem Zeitpunkt nicht, dass Keldermann so stark wäre und es eine wirkliche Rolle spielen würde. Auf dem Niveau von Woods beispielsweise wäre es egal gewesen oder Barguil hätte in dem Fall geleadert. Im Nachhinein war es also noch viel, viel dümmer als anfangs gedacht und man hat mindestens das Podium verschenkt.
Quote:Original von Krollekopp
Ok kein Podium. Dennoch super Aktion.
Wobei Froome oder Poels wohl die Etappe hätten holen können, wenn sie unbedingt gewollt hätten.Aber egal, super Karriereabschluss für Contador.
Wenn sie es nicht gewollt hätten, hätten sie nicht fahren müssen. Einfach verkalkuliert würde ich sagen (bzw. fehlender Freifahrtsschein für Poels).
Aber ja, wunderbares Ende.
Schön auf jeden Fall, dass wieder richtig was los war, trotz Fluchtgruppe – und nicht erst am letzten Anstieg.
Ich erinnere die meisten Zeitfahren nicht genauer, daher nur die Daten (ab 2011, vorher Froome ja zu vernachlässigen):
TDF 2016:
17 km Berg (18.T.): 1:23
37 km (13 T.): 2:26TdF 2012:
52 km (19 T): 2:22
41,5 km (9 T.): 1:32Vuelta 2011:
47 km (10 E.): 1:25Dazu noch Daupine (2012)
53 km: 1:57Anders ist es bei kurzen ZF/Prologen. Das ist Nibali auch relativ schon etwas stärker, wenn ich es recht sehe. Ist alles ein bisschen her, aber Froome ist gegenüber 11/12 ja schon eher auf höherem Niveau. Und beim langen Tourzeitfahren 2008 waren es auch schon mal ca. 2 1/2 Minuten.
Da finde ich die 57“ jetzt doch ziemlich wenig.Mach mal einen h2h-Vergleich bei langen GT-Zeitfahren. Normalerweise ist der Abstand Froome-Nibali immer doppelt so groß.
Froome baut wie immer am Ende der Vuelta stark ab. Ich fand ihn schon am Samstag nicht souverän und gestern hatte ich eigentlich mit (noch) größerem Vorsprung gerechnet. Interessant, ob die größere Konzentration auf die Rundfahrt dieses Jahr dann mal ausreicht.
Quote:Original von midas
Moscon auch sehr stark hier, war noch vorne als Poels schon weg, oder?Ja, war er, Pellizotti aber wirklich das eigentliche Phänomen.
Mir gefällt die Streckenführung mit den schweren Einzeltagen sehr gut. Immer Action und kein Aufsparen für den nächsten Tag.
und das andere Supertalent in dem Jahrgang, Sivakov, auch gleich. 8o
Gäbe es eine Wertung für das dümmste Team im Feld, sie wäre jetzt schon entschieden.
Quote:Original von Kanarienvogel
Bennett dafür interessant, nach der guten Tour, was kann er hier?Gestern auch schon eine halbe Minute nach seinem Team reingekommen, also wohl eher (-)
Atapuma 2:46 8o
Wohl Sturz? -
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