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20. Dezember 2005 um 19:55 Uhr als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #609014Quote:Original von Veloce stanco
jetzt kommt: Eine GegenfrageHäääh? Rujano wins the stage. Was hat er falsch gemacht? Am Finestre nicht geführt, verliert er dadurch sein Gesicht?
Nicht? Nein!Was das Bild der Hobbypiloten anbetrifft ist der Typ links wohl der Windschattenspender Nr. 1.
Modetechnisch ein echter „Bringer“!
„Dos Equis“ formte diesen Körper! Nebenbei ein ganz annehmbares mexikanisches Bier.
@ Ventil
Rechts ist da wo der Daumen nach links zeigt, wenn man den Lenker greift.
@ Chaba
Geht doch mit den Links!
Wie lang sind denn die 20%? 25m?
Für mich sieht der Weg auch ganz passabel aus, sieht tw. aus wie eine Art Asphalt.
19. Dezember 2005 um 18:30 Uhr als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608994Quote:stahlrosswm-kolumbien : nein, das war okay ! man sollte da differenzieren ( mein neues lieblingswort neben dem wichser ), eintagesrennen und rundfahrten. bei eintagesrennen muss schnell gehandelt werden, die taktik muss an DEM tag stimmen sonst ist der sieg weg. bei einer rundfahrt sicher nicht.
Da gebe ich dir tw. Recht. Klar braucht man bei 1-Tagesrennen die richtige Taktik + etwas Glück.
Bei Rundfahrten ist es im Grunde genauso. Beim 04 Giro hat Petacchi glaube ich so 10 Etappen gewonnen. Diese Etappen waren fürs GK völlig irrelevant. Letztendlich wird eine GT in wenigen Etappen entschieden. Dafür braucht man doch jeden Tag auch die richtige Taktik. Und wozu tragen die Fahrer alle Ohrhörer? Doch nicht um sich die neueste Mucke von Madonna reinzuziehen, sondern um die taktischen Vorgaben der Leitung umzusetzen, oder?
Quote:Original von BremsklotzQuote:Original von Stahlross
Allerdings kann ich nichts von wegen Bier und Schlamm entziffern, nur von verbalen Attacken. Die sind ja (leider) oft an der Tagesordnung.Bier und Schlamm gehen aus dem Wellens-Zitat bei cyclingnews hervor.
Wenn das Bild wirklich die Szene wiedergibt, muss man ja auch noch die sportliche Leistung des „karatetrap“ würdigen.
Wellens sagt ja, er wollte den Zuschauer nicht wirklich treffen – Das gibt dann Abzüge in der B-Note.
Muss man unbedingt. Einfach akrobatisch gekonnt.Allerdings kann ich nichts von wegen Bier und Schlamm entziffern, nur von verbalen Attacken. Die sind ja (leider) oft an der Tagesordnung.
Weils zu dem Artikel gehört. Könnte auch ein Wiederaufsteigen sein, doch das Bein ragt schon ziemlich weit über die Absprerrung.
a) Kommt auf das Strafmass an. Verwarnung ja, Siegaberkennung oder Gedstrafe nein.
b) JA, wenn das ganze Areal abgesperrt ist und man nur über Eintrittsgeld oder besondere Pforten an die Strecke kommt, dann sollte eine Bestrafung möglich sein, da man eine Art „Stadionordnung“ einführen könnte. Aber dann braucht man wieder mehr Ordner usw. Auf jeden Fall gehören rülpsende, schlamm- und bierwerfende Assis nicht an die Rennstrecke!
@ Ventil
Vielleicht stand er irgendwo allein im Wald, wo ihn niemand bei seinem Tun beobachten konnte.Armstrong hat auch noch was anderes gesagt in dem Interview.
Quote:„Sorry, maar met Virenque hebben we het over de grootste schurk van de laatste vijftig jaar inzake doping. En dat is nu Leblancs held.“ aldus een misnoegde Armstrong. „Virenque, dat is de jongen die Jean-Marie Leblanc een eerbetoon gaf tijdens de jongste Tourpresentatie. Ik kreeg er geen, want Leblanc laat geen enkele gelegenheid onbenut om me te bekritiseren. Met wat zijn we bezig? „Er verliert langsam die Contenance. Ist doch cool, langsam fangen die Krähen an, sich gegenseitig die Augen auszuhacken. Ob er der grösste Schurke ist und überhaupt der letzten 50 Jahre, darüber lässt sich streiten.
Edit: War nicht das Interview mit dem holl. Telegraaf sondern mit der belgischen Sportwereld, einem ableger von Het Nieuwsblad. Hier
das ganze Interview.18. Dezember 2005 um 16:10 Uhr als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608980@ ventil
Ich hab mir jetzt mal das ganze Girozeugs von 04 im alten Forum und in den News durchgelesen.
Was ist denn bitte unmoralisch, wenn teamintern die Leaderrolle wechselt? Für Saeco war es doch wichtiger dass ein Saecomann am Ende oben steht und nicht welcher.
Nach deiner Auffassung ist z.B. der WM Sieg von Olano in Kolumbien auch unmoralisch, weil nicht der Stärkere attackierte sondern der Unbekannte. Absoluter Unsinn!
Danke Veloce! Interessant das einige als Gewinner und Verlierer auftauchen! Gut so.
17. Dezember 2005 um 22:23 Uhr als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608970Quote:Quote:Original von BreukinkNa und?
Koalitionen sind im Radsport normal. Solange da nicht geschoben wird, ist das in Ordnung.Du hast recht. Ich kämpfe ja nur darum, damit man dies als Fussnote dem Savoldellisieg beim Giro 05 anheften kann. Er hat sich der Hilfe anderer bedient.
Quote:Original von Breukink
Würde mich auch interessieren.
Aber eigentlich weniger die KLassiker, weil da die Strecke eigentlich festliegt. Bei den GTs dagegen ist offensichtlich die Streckenführung auch (?) von kommerziellen Belangen abhängig.
Mich würde interessieren, was die Veranstalter dafür bekommen, daß eine Sprintankunft in einem verwinkelten Stadtzentrum stattfindet, oder bestimmte Städte Zielort werden, auch wenn das der Streckenführung nicht zugute kommt.Die Durchfahrts- und Etappenorte müssen schon gut hinblättern, um den Zuschlag zu bekommen. Im Gegenzug haben die dann sicher ein Mitspracherecht in Sachen Streckenführung zum Ziel, um sich auch entsprechend präsentieren zu können. Man hat auch dieses Jahr deutlich bei der D-Tour einen Zusammenhang von Sponsoring und Streckenführung gesehen.
Ich denke dieses Zerwürfnis zwischen den grossen VA und der UCI kam deshalb zustande, weil die grossen VA einfach keinen (finanziellen) Nutzen an der PT haben, denn TV-Mehreinnahmen würden dann den Teams zu Gute kommen. Ausserdem müssten sie sich einem Regime noch unterordnen und wären nicht mehr unabhängig wie früher.
Mich würde mal so eine Bilanz von sagen wir mal P-R interressieren. Wieviel Euro machen die Veranstalter Gewinn? Welchen Prozentsatz der (aller) Einnahmen bekommen die Teams zurück(Startgelder, Preisgeld)? Wie würde sich dies in der PT verändern? Man kann glaube ich gar nicht behaupten, das der Veranstalter sämtliche TV-Einnahmen in die Tasche steckt, weil doch alles in eine Bilanz aufgeht.
Eine andere Frage, die mich beschäftigt, ist wie es mit den TV Rechten aussehen würde, wenn so eine Serie sich mal fest etabliert hat. Ich denke so kleine Sender wie Eurosport können dann nicht mehr mithalten und das Bestreben wird auch sein, die Rechte in jedem Land exklusiv zu vermarkten. Die Champions-League fing auch ziemlich harmlos an und ist zu einem Monstrum geworden.
Mich überzeugt das Gequatsche auch nicht. Prinzipiell finde ich eine Vielzahl von Veranstaltern, die für sich agieren und miteinander konkurrieren besser, als eine geschlossene Serie, wo es keine wirkliche Konkurrenz gibt, sondern wo nur noch Geld hin- und hergeschoben wird.
Was der der Herr Bryuneel am Ende mit ‚more professional level‘ ausdrückt, heisst für mich einzig ‚ more commercial level‘.
Das finde ich kein gutes Argument.

Vielleicht hat er sich schon vorsorglich eins besorgt.Weiss leider auch nicht, woher die Info stammt. Vielleicht hat ihn jemand vom Nachbartisch aus belauscht.
Der letzte Satz relativiert das Ganze dann auch. ‚Abwarten, ob er es wirklich durchzieht.‘ Ich kanns mir nicht vorstellen.
17. Dezember 2005 um 17:46 Uhr als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608966Quote:Original von Coolman
ja klar aber das ist hier immer so
.Damit schliesst du dich selber ein.
Ich habe den Sieg von S schon lange akzeptiert. Man darf doch aber sagen, wie er zustande gekommen ist. Ich verstehe überhaupt nicht, wie man den Kampf um den 10.Platz mit dem Kampf ums Podium bzw. Sieg auf eine Stufe stellen kann. Von Ardila rede ich mal garnicht. Der war glaube ich zu dem Zeitpunkt so auf Platz 25.
Ja eine italienische Rundfahrt. Die findet schon im März statt. Ich weiss nicht, was Sevilla mit ’später dann‘ meint. Zu dieser Zeit trainiert Ulle ja oft in der Toscana. Warum dann nicht auch mal ein Rennen bestreiten.
Das bahnrad bremst ja automatisch, wenn man aufhört zu treten. Die haben eine spezielle Technik. Aufhören zu treten und geichzeitig Hintern und Hinterrad anheben. Wenn man es nicht mehr schaffen würde rechtzeitig zum Stehen zu kommen, dann wird geslidet und ausgewichen. Nichts für mich!Na klar die Polenrundfahrt! Vinokurov zur Polenrundfahrt! Mal sehen, ob er einen Unterschied zwischen Tour und Vueltaveranstaltern macht. Ich denke er hat einfach noch „offene Rechnungen“ mit den Tourveranstaltern, so dass er jetzt ein wenig die Klappe aufreisst.
Manolo „Venga“ Saiz hat sich geäussert. Er überlegt ernsthaft, die Tour de France zu boykottieren und die besten Männer zur Ösirundfahrt zu schicken und zur TdF nur eine Gurkentruppe. Ihm gefällt das Vorgehen der Veranstalter der GTs gar nicht. Ich schau gleich mal nach, welches PT Rennen parallel zur Vuelta stattfindet.
Achso, der Link!
17. Dezember 2005 um 8:31 Uhr als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608962Klar off, manche Sachen müssen aber gekärt werden. Der ganze Streit entsprang der 06er Favoritendiskussion.
@ Coolman
Du führst ständig den Kampf von V.Huffel um den 10. Platz an. Weisst du, ich würde mich schämen, wenn ich meiner Oma beichten müsste, dass ich den Sieg einen um die goldene Ananas heldenhaft kämpfenden Van Huffel verdanke. Da biegen sich ja die Balken!
Noch mal Fakten: Der Stand vor der letzten Bergetappe.
1. Paolo Savoldelli (ITA/Discovery Channel) 82 h 10:18.
2. Gilberto Simoni (ITA) + 2:09.
3. José Rujano (VEN) 3:00.
4. Danilo Di Luca (ITA) 3:08.
5. Juan Manuel Garate (ESP) 3:13.
6. Serhiy Honchar (UKR) 4:22.
7. Vladimir Karpets (RUS) 6:30.
8. Dario Cioni (ITA) 6:52.
9. Pietro Caucchioli (ITA) 6:53.
10. Marzio Bruseghin (ITA) 8:21.
11. Emanuele Sella (ITA) 9:21.
12. Markus Fothen (ALL) 10:36.
13. Daniel Atienza (ESP) 11:46.
14. Damiano Cunego (ITA) 13:27.
15. Wim Van Huffel (BEL) 13:49.Ist doch klar, was S, R und dL vorhatten. Savoldelli distanzieren und am Ende das Podium untereinander aufteilen. Das dL wohl am Meisten machte, lag daran, dass er sich am Stärksten fühlte bzw. alles auf eine Karte setzte. Er musste dafür oben am Finestre bezahlen.
@VS
Natürlich muss man einen an der Waffel haben, wenn man sich das antut, genau so wie die, die sich jeden Morgen in den Stau stellen.
Und noch dies. Vielleicht hast du in dem Film auch gesehen, das manche mit dem Bahnrad durch die Stadt fahren. Die haben echt einen an der Waffel.
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