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Quote:Original von Jaja
Mein Tour-Favorit ist trotz Giro Contador. A.Schleck erwarte ich in Topform.
Halte auch Contador für den Favoriten. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Contador bei der Tour 2010 nicht in Topform war, also eher noch zusetzen kann, während ich das von Andy nicht denke. Dazu auch möglich (wenn auch nicht sicher), dass Contador sich 2010 darauf beschränkt, hat Schleck zu kontrollieren und wenn es nötig gewesen wäre, noch hätte zulegen können.
Allerdings hat er dieses Jahr den Giro in den Beinen, zu dem er auch in Topform war, so dass es sicher schwer wird auch bei der Tour in Höchstform zu sein.
Also wenn Schleck überhaupt ne Chance hat, dann in einer Situation wie dieser. Wird hoffentlich spannend.
Basso für mich klar „Best of the Rest“.
Quote:Original von Möve!wenn Basso nicht seinen Zenit während seiner Sperre überschritten hat fährt der um den Toursieg mit. Ich will einfach mal in Erinnerung rufen dass er das Niveau eines Ullrich und fast das eines Armstrong hatte – keine Ahnung wieso sich so einer hinter Andy und Contador verstecken müsste
Dass ist genau der Punkt. Basso VOR der Sperre wäre sehr wahrscheinlich auf einem Niveau mit Schleck und ggf. sogar mit Contador.
Allerdings gilt dass offensichtlich nicht für die Zeit NACH seiner Sperre. Da hat nur einmal eine sehr starke Leistung abgerufen beim Giro 2010. Aber auch das war bei weitem nicht so souverän wie Contador in diesem Jahr und auch nicht so überlegen wie sein eigener Girosieg 2006.
Natürlich könnte es Umstände geben, die dazu führen, dass Basso gewinnt, aber er ist bei weitem nicht in einer Liga mit Schleck und schon gar nicht mit Contador.
Geile Etappe.
10. Juni 2011 um 19:02 Uhr als Antwort auf: Tour de Suisse – Tippschluss 11.6.2011 10:00 Uhr #699547***** F. Schleck
**** A. Schleck, Klöden
*** Leipheimer, P. Velits, Danielson
** Vandevelde, Hesjedal, Cunego, Mollema
* DiLuca, Efimkin, van Garderen, Weening, FuglsangGlaubst Du wirklich, dass Armstrong gewartet hätte, wenn es mal im GK knapp gewesen wäre? Ich weiss wir kommen in den Bereich der Spekulation, aber der hat immer nur gewartet, wenn sein Gesamtsieg bereits sicher war.
Wie er drauf ist, hat man meiner Meinung nach 1999 gesehen, als das halbe Feld stürzte und Armstrongs Team tempo machte und so Zülle, der wohl der Hauptkonkurrent gewesen wäre erledigte.
Für Ulle mag das stimmen, der hat so ggf. 2003 die Tour verschenkt. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich Fairness war, oder einfach ein Blackout.
Was Schleck und Contador betrifft: Bzgl. dem Verhalten von Schleck / Cancellara / Saxo Bank gebe ich dir Recht.
Contador hat aber nichts falsch gemacht. Er hat einmal auf Schleck gewartet, dass wurde ihm gedankt indem Saxo Bank nach einem Sturz von ihm Tempo machte und Zeit abnahm. Da ist es wohl mehr als legitim sich ein paar dieser Sekunden zurück zu holen.Das Schleck sich darüber noch beschwert, ist die eigentliche Unverschämtheit.
Und das Contador nicht mitgehen konnte, ist auch eine gewagte Behauptung. Er hat einfach den Angriff verschlafen, reagierte aber schon vor dem Defekt. Man wird es nie sicher wissen, aber man kann genauso gut vermuten, dass er locker wieder ran gekommen wäre.
Danke für die Profile Ventil. Die Strecke gefällt mir immer noch sehr gut. Relativ schwer, ich würde sagen, ähnlich wie die Dauphine dieses Jahr, eher noch etwas schwerer. Dazu auch abwechslungsreicher.
Große Scheiddeg und Malbun wohl entscheidend. Besonders die Große Scheidegg Etappe könnte sehr geil werden. So ne Etappe mit langer Abfahrt nach schwerem Berg ist einfach mal was anderes als immer nur Bergankünfte.
Evans morgen auch möglich.
4. Juni 2011 um 17:26 Uhr als Antwort auf: Critérium du Dauphiné Libéré – Tippschluss 05.06. 10 Uhr #699718*****Evans
****Vinokourov, Brajkovic
***van den Broeck, Gesink, S. Sanchez
** Basso, Moncoutie, T. Martin, Wiggins
*Coppel, Sivtsov, Rodriguez, L.L.Sanchez, KashechkinFände ich auch nicht schlecht, sollte aber die Ausnahme bleiben, da es doch eine sehr einschneidende Änderung wäre.
Grundsätzlich auch bei ner GT möglich, wenn man wie von Jaja vorgeschlagen nur die ersten x Fahrer oder die, die innerhalb von z.B. einer Stunde sind, mit realen Abständen losschickt.
Problem ist natürlich, dass beim Radsport Windschatten eine große Rolle spielt, was das Ergebnis total verzerren könnte. Z.B. einer ist mit 2 Minuten alleine in Führung, dahinter kommt eine 10er Gruppe. Dann ist der vorher rausgefahrerne Vorsprung für die Katz.
Ich denke am besten wäre das ganze als Bergverfolgung, möglichst an einem sehr steilen Berg (Zoncolan). Das würde die Verfälschung des Ergebnisses durch Teamwork doch sehr reduzieren.
Sieht schwerer aus als es ist.
Die 2 Bergankünfte der 2. Kategorie sind so 5% im Schnitt, da passiert nichts. Ok die erste hat auch steilere Passagen, dafür aber auch ein Flachstück kurz vor Schluss, also ernsthafte Angriffe erts auf dem letzten Kilometer.
La Toussuire normalerweise auch keine großen Abstände. Wenn die Abstände im GK da nicht gerade im Sekundenbereich sind, passiert da wohl auch nicht mehr viel.
Das Rennen wird im Zeitfahren und auf der Allevard Etappe entschieden.
Der Allevard scheint aber ein cooler Berg zu sein, warum gibts den nicht mal bei der Tour?
Quote:Original von ReinscHeisst
und etappen mit 250km und 8000HM sind sinnlos, ne schöne bergetappe mit 2-3 pässen bei 160km, es werden genau die selben fahrer vorne sein. :rolleyes:Gerade solche Etappen sind doch das Salz in der Suppe. Vielleicht sind die gleichen Fahrer vorne wie bei leichteren Etappen (wobei das aber keineswegs so sein muss), aber man bekommt eben ganz andere Abstände. Bei solchen Etappen kann man an einem Tag die ganze Tour verlieren. Außerdem gibt es vielmehr taktische Möglichkeiten, als bei den Klassiker nach dem Motto.
Natürlich ist die Länge nicht so wichtig und viele Berge alleine machen keine gute Etappe, aber wenn man das sinnvoll arangiert, bietet man den Fahren gute Möglichkeiten. Ob diese die dann nutzen ist natürlich eine andere Frage.
ReinscHeisst:
Naja, das allgemeingültige Rezept für spannende Etappenverläufe gibt es halt nicht. Die Finestre-Etappe ist ja ein gutes Beispiel, 2005 der Knaller, jetzt eher schnarch. Hängt eben nicht nur an der Etappe selbst, sondern an vielen weiteren Einflussfaktoren, eben Stand im GK, Form der Fahrer etc.
Ansonsten werden ja gerade beim Giro oft interessante Etappen eingebaut, bei denen frühe Angriffe möglich sind.
Ich stimme dir zu, dass dieser Gigantismus, immer mehr und immer schwerere Bergetappen und Schlussberge nicht sein muss. Wobei es aber schon ok ist, auch mal einen Zoncolan einzubauen, es kommt halt auf die Gesamtkonstellation an.
Quote:Original von Möve!
Hart, aber nicht so hart das schon alles auseinanderfällt wenns Contador im rechten Zeh juckt – juckt! er muss sich noch nicht mal kratzen!Man kann ja für oder gegen so schwere Kurse sein, alles ok. Aber das Argument ist völliger Blödsinn.
Schau dir mal die Tour 2009 an, die wohl eine der leichtesten überhaupt war. Contador macht auf jedem Kurs riesen Abstände.
Und dahinter war dieser Giro doch sehr eng. Deutlich enger als so manche deiner geliebten Touren mit viel leichteren Kursen.
Liegt halt mehr an der Fahrerkonstellation, Formkurven, etc., obs knapp ist im GK oder nicht.
29. Mai 2011 um 0:35 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia – 21. Etappe – Tippschluss 29.05. 10 Uhr #699707** Millar
* Nibali, Konovalovas28. Mai 2011 um 15:07 Uhr als Antwort auf: 11er Streamboys und hörige ‚to cackle like a goose‘ Gironisten #699424Kampf um Platz 2 damit wohl entschieden. Scarpony ca. ne Minute vorne, dass holt Nibali morgen nicht.
28. Mai 2011 um 14:41 Uhr als Antwort auf: 11er Streamboys und hörige ‚to cackle like a goose‘ Gironisten #699385Mal schauen, wann Scarpony angreift. Müsste ja noch mal versuchen Nibali was abzunehmen, wenn der schon schwächelt.
28. Mai 2011 um 14:23 Uhr als Antwort auf: 11er Streamboys und hörige ‚to cackle like a goose‘ Gironisten #699355Ja, hätten Scarpony oder Gadret mal was riskiert, hätten sie Nibali vielleicht erledigen können. Insbesondere Gadret, für Scarpony reichts vielleicht ja auch so.
Hinterher ist man halt immer schlauer.
28. Mai 2011 um 14:17 Uhr als Antwort auf: 11er Streamboys und hörige ‚to cackle like a goose‘ Gironisten #699339Ohoh Nibali sieht nicht so gut aus, mal sehen ob er noch mal zurück kommt und was dann im Schlussanstieg passiert.
28. Mai 2011 um 14:12 Uhr als Antwort auf: 11er Streamboys und hörige ‚to cackle like a goose‘ Gironisten #699323Wäre morgen kein Zeitfahren, müsste Nibali alles oder nichts fahren. So leider sehr taktisch das Ganze.
28. Mai 2011 um 14:03 Uhr als Antwort auf: 11er Streamboys und hörige ‚to cackle like a goose‘ Gironisten #699314lü-ba-lü:
Das wäre möglich. Oder er wills wie gestern machen und kurz vor Schluss noch ein paar Sekunden holen, weil er denkt, dass ihm das reicht?
Naja vielleicht geht ja doch noch was am Finestre
28. Mai 2011 um 14:00 Uhr als Antwort auf: 11er Streamboys und hörige ‚to cackle like a goose‘ Gironisten #699305Vertackte Situation. Contador will nicht angreifen. Nibali und Scarpony trauen sich nicht, wegen Kampf ums GK. Der Rest kann wahrscheinlich nicht.
Schade um den Finestre.
28. Mai 2011 um 13:58 Uhr als Antwort auf: 11er Streamboys und hörige ‚to cackle like a goose‘ Gironisten #699303Quote:Original von Ventil
also wenn nibali/scarponi nur auf’s gk und nicht etappensieg fahren, finde ich das äusserst schwach.Naja, Rang 2 ist halt deutlich mehr Wert, als ein Etappensieg. Ich fände es im Gegenteil schon sehr bewunderswert, wenn die noch nebenbei auf Etappensieg fahren (außer er fällt ihnen zu). Zumal sie wissen, dass der Etappensieg dann eh an Contador geht.
28. Mai 2011 um 13:56 Uhr als Antwort auf: 11er Streamboys und hörige ‚to cackle like a goose‘ Gironisten #699300Quote:Original von lü-ba-lü
Szmyd schläfert alle anderen ein.
Wenn Sarponi 2 des Giro bleiben will, muss langsam mal was von kommen.Ich würde sagen, es muss eher was von Nibali kommen, wenn er 2. werden will. Dass er morgen 34s gut macht alles andere als sicher.
Quote:Original von Jaja
Ich hab kein Problem mit Contador. Nur damit, dass diese Sache ewig schwebend ist.Genau das ist mein Problem. Contador an sich ist ok, ich finde es gibt sympathischere Fahrer, aber es gibt auch nichts grundsätzliches auszusetzen.
Nur diese bewusst auf Zeit spielen nervt.
Noch mehr nervt, dass das von den Regularien her möglich ist.
Quote:Original von Mellow Johnnywenn conti mitfährt, interessiert mich die tour nicht mehr, das wird dann doch die one man show – letztes Jahr war untypisch;
schleck keineswegs ohne konkurrenz: basso, gesink, radio shak ( klöden, leipheimer,horner,brajkovic), Sanchez, vdB.
Außer Basso sind die alle doch weit entfernt davon, eine Gefahr für Schleck zu sein (insbesondere die Rentner-Gang con Radio-Shack). Wenn die nicht eine Leistungsexplosion hinlegen, ist das völlig utopisch. Bei Basso besteht eine Resthoffnung, aber so richtig glaube ich nicht daran.
Klar kann es sein das Contador Schleck um die Ohren fahren würde, aber das halte ich für deutlich weniger wahrscheinlich, als dass irgendein anderer mit Schleck mithält.
Zumal die Tour eine reine Bergfahrer-Tour ist (3 HC Bergankünfte + weitere Bergetappen bei nur einen 40km hügeligen Zeitfahren). Wenn Schleck überhaupt ne Chance gegen Contador hat, dann bei dieser Tour (zumal das Double auch erst mal geschafft werden will).
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