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Heute habe ich bei frühlingshaften 9 Grad und Sonnenschein mein Fahrrad mal wieder ausgeführt. Richtung Eilenburg gabs dabei Tempo 40 (sowas macht natürlich Spaß, 5 km in 8 Minuten), rückzu ab Machern dafür schlimme Flüche gegen alles und jeden aufgrund des Gegenwinds. Immerhin hats zu 29 km/h auf 54 km gereicht.
In Mutschlehna hatte mich ein Fahrer in CSC-Kluft überholt, sah ein bisschen aus wie Cancellara, furh für mich auch so. Keine Chance dranzubleiben, einfach wie Mopped weggezogen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich finde nicht, dass die Helfer an den Astananiederlagen schuld sind.
Bei Paris-Nizza wars Contadors persönlicher Einbruch, der die entscheidende Zeit gekostet hat und bei T-A war Klöden einfach zu schwach am Berg. Er wurde ja sogar noch von seinem Teamkollegen Iglinsky (?) aufgefahren, der ihm dann noch weit geholfen hat. Wäre Klöden stärker gewesen und bei Scarponi geblieben, können die Helfer schlecht sein, wie sie wollen, dann siehts gut aus für Klöden.Und zwei Rundfahrten hat Astana durch Contador und Leipheimer ja schon mal im Sack.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Kanarienvogel
Pellizotti und Kiryienka heute bei Klöden, also kein Problem für den KV. Pellizotti wohl einfach langsamerer Formaufbau dieses Jahr. Dafür ist das heutige Ding gut genug.Kann zwar sein, dass Pellizotti langsam in Form kommt, aber für seinen Giro siehts doch eher schlecht aus, weil er wohl ziemlich sicher einen sehr starken Basso vor sich haben wird. Klar wird Pellizotti trotzdem noch in die Top 10 fahren können, aber da er nun schon mal nur 2 Sekunden hinter dem Dritten war, wäre er vielleicht doch ganz gerne auch mal aufs Podium gefahren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Lövkvist gewinnt. Glückwunsch an Coolman und Luengo.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Contador
**** Voigt, Evans
*** F. Schleck, Kreuziger, D. Lopez
** Pereiro, LL Sanchez, Sam Sanchez, Botcharov
* Arrieta, Voeckler, E. Petrov, Cuesta, Moreau
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Ginanni
**** Ballan, Gerdemann
*** Bennati, Pozzato, Breschel
** F. Masciarelli, A. Schleck, A. Efimkin, L. Mazzanti
* Arvesen, Khalilov, Pfannberger, Elmiger, IgnatievO’Grady, Cheula, Calcagni, Visconti, Ciolek, Wegmann
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wer hier am meisten Übersicht und Ordnungsliebe verspricht, ist natürlich Jaja selbst. Wüsste keinen besseren Moderator.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
26. Februar 2009 um 22:57 Uhr als Antwort auf: Omloop Het Nieuwsblad (Tippschluss: 28.2. 10 h) #664470***** Syl Chavanel
**** Boonen, Nuyens
*** Devolder, Gilbert, Voeckler
** Hoste, O’Grady, Arvesen, Pozzato
* Burghardt, Clerc, Rast, Breschel, HausslerHushovd, Klier, Usov
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Gleich danach kommt aber 2003, gell?

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Na na, Jaja, bei Telekom gabs aber schon einige Italiener, die auch was gewonnen haben. Erinner mich aus dem Stegreif an Fagnini, Lombardi und Elli.
Auch ein Petacchi war nicht ganz so schlecht bei Milram.
Ne traurige Geschichte als Italiener im deutschen Team ist natürlich Savoldelli, aber was soll man da noch sagen?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Tag 4
Erfrischt von bisherigen Erfolgen und schon ziemlich im Eimer ging ich noch einmal Bunyola an, um diesmal den anderen Berg zu fahren. Meinem Knie gings wieder besser und ich konnte ganz leidlich fahren. Am Coll de Hono furh ich 31 Minuten lang bergauf, ganz schön zähes Ding. Kurz vor Schluss überholte mich der Teamwagen von der Equipe Nürnberger Versicherungen. Auf dem Gipfel fand ich folgendes Schild:
Dort oben unterhielt sich der ältere Mann mit Brille mit anderen Radlern: „Ja, die Regina Schleicher hab ich auf Bali gelassen, da ist auch schönes Wetter.“ Und dann kamen nach und nach die Mädels von Nürnberger Versicherung dort oben an. Mit den letzten beiden bin ich dann die Abfahrt angegangen, ständig am Quatschen die zwei:
Erkennt sie jemand?
Irgendwo warteten die anderen und dann hatte ich auf einmal das ganze Team vor mir. Ist gar nicht so einfach, bei 50 km/h noch die Knipse zu bedienen. Auch wenns hier nicht so aussieht, es waren ungefähr 15 Damen, die letzten beiden gehören natürlich nicht dazu:
In Alaro trennten sich die Wege und ich suchte den meinen über Consell und Biniali ins Terroristendorf Algaida. Dahinter kommt bald Randa und dort hat man vor langer Zeit auch ein Kloster auf den Berg gesetzt und vor einiger Zeit ne schöne Straße dazugeteert, also musste ich da auch noch hoch. Hier brauchte ich 25 Minuten, der Anstieg begann aber auch schon ne Weile vor diesem Schild:
Das Kloster ist wahrlich nicht sehenswert, aber der Ausblick ist toll in alle Richtungen. Wieso dort aber Busse voller Touristen hochfahren, um das Kloster zu besichtigen, kann ich nicht verstehen. Absolut überflüssig so was. Na ja, ich trat in die Pedale auf zur Heimreise und erreichte glücklich und kaputt nach 111 km und 4:40 Stunden mein Hotel.
Tag 5
Da ich nun schon fast alles gesehen hatte, blieb nur noch ein weiteres Kloster, aber hinter Felanitx, etwa 50 km östlich vom Hotel. Aber mich kann ja nichts schrecken und so fuhr ich über Llucmajor nach Porreres. Dort gibt es ein Aufwärmkloster im Süden (Montission), wo man sehr, sehr steile 1500 Meter (Länge) bewältigen kann. In 245 Metern Höhe hat man dann schon einen tollen Blick auf Porreres. Und auch das Kloster selbst ist eine Augenweide, hat mir wirklich toll gefallen. Ein praktisch geschlossener Hof und lauter alte Tafeln und Brunnen und so was. Super. Da viele Tankstellen geschlossen hatten (Sonntag) musste ich bis Felanitx dursten, aber dort hatte ein Eroski offen und ich erinnerte mich, dass die mal Cosponsor von Once waren, richtig? Da hab ich mein Geld also gern gelassen. Dort auf dem Markt war auch ganz schön was los:
Dann kam schon der Anstieg zur Ermita de Sant Salvador und das war wieder mal Schwerstarbeit für mich, wie schon diese Anzeige versprach:
Aber auch das Leiden hatte nach 25 Minuten ein Ende. Wie so oft jedoch, Architektur so lala, Ausblick wundervoll. Dann gings zurück und ich musste einsehen, dass ich nun 50 km Gegenwind vor mir hatte. Außer Coolman brauch ich keinem zu sagen, wie man sich da fühlt, es ist zum Kotzen. Ich zweifelte an Steffen Wesemann („Wind macht stark.“) und dachte: Wind macht schwach und schwächer. Dann hab ich mich noch verfahren und einen Bogen über Vilafranca gemacht. Ich war wirklich sehr verzweifelt, aber was will man anderes machen als weitertreten? In jeder größeren Stadt gönnte ich mir eine Pause und war wirklich fix und alle, als ich nach 5:30 Stunden Fahrzeit mein Hotel erreichte und 128,7 km auf dem Tacho standen. Was für ein harter Tag, vor allem auch für meinen Hintern.
Tag 6
Ich hatte nicht so wahnsinnig viel Zeit, weil am Abend mein Flieger ging, wollte aber trotzdem noch mal zu meinem Lieblingsberg, zum Coll de Soller schauen. Da ich mich sehr gut fühlte (war das der Trainingseffekt oder die Euphorie?), kam ich schon recht zügig da hin und ich nahm mir vor, dort mit 14 km/h hochzufliegen. Sonst bin ich die Berge immer so zwischen 11 und 13 km/h gefahren. Unten rein kam ich aber auf nicht mehr als 13 Sachen, doch schon bald fand ich ordentlich Rhythmus und wurde immer schneller. Meist konnte ich so bei 16 km/h wirbeln und die letzten Kehren hatte ich sogar manchmal 20 Sachen drauf. War wohl auch etwas Rückenwind dabei, obwohl ja dauernd die Richtung wechselt. Na ja, ich konnte meinen Sollerrekord von 28 Minuten auf 19 Minuten drücken und fühlte mich superstark. Foto gefällig?
Auf der Abfahrt habe ich dann mal gezählt. Die oberen drei km zählte ich 21 180-Grad-Kurven. Da kann Alpe d’Huez aber einpacken und ich kann auch sehr gut verstehen, warum es da inzwischen auch einen Tunnel gibt. Der Wind meinte es auf der Rückfahrt gut mit mir. Unbeschadet erreichte ich nach 80 km mein Hotel und hatte dann genug Zeit zum Duschen, das Rad abzugeben, ein Eis zu essen und dann noch 1 Stunde zu warten, bis der Bus kam und mich zum Flieger brachte. Obwohl ich sehr müde bin hatte ich am nächsten Tag (gestern) schon wieder Lust, mich aufs Rad zu setzen, aber mein Hintern tut noch weh und das Wetter ist ja auch nicht so toll und da hab ich euch mal lieber den Bericht hier geschrieben.
Fazit. In 6 Tagen 25 Stunden Radfahren, 580 km, sechs 500er „erklommen“. Mallorca ist wirklich ein Radsportparadies.
Veloce, hab ich jetzt wenigstens einmal im Jahr mehr km auf dem Buckel als du?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
13. Februar 2009 um 19:31 Uhr als Antwort auf: Tour of California (Tippschluss 14.02.2009 20 Uhr) #664081***** Leipheimer
**** Rogers, Vandevelde
*** Nibali, Cancellara, Danielson
** Armstrong, Kirchen, Voigt, Basso
* A. Schleck, Larsson, Zabriskie, F. Schleck, HamiltonGesink, Hincapie, Landis, Mancebo, Sastre, Sevilla
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
ASO kontrolliert doch nicht, sondern AFLD. Und vielleicht gibts ja da ne Abmachung, dass bei ausländischen Etappen dann auch die ausländischen Institutionen die Kontrollen durchführen müssen, kostet ja auch ne Kleinigkeit.
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Valverdes Blut von irgendwann 2008 mit Fuentesblut verglichen und Identität bestätigt: rsn
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Danke KV, hab mich sehr gut unterhalten gefühlt bei deinem Posting und auch wieder eine Menge dazugelernt. Wo du nur immer diese Ausdauer herholst!
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Heute waren dann zwar nur 2 Grad, aber ich hab mich doch wieder rausgetraut. Hat dann auch für 49 km gereicht. War schon ein bisschen frisch, als dann kurz vor Zschortau auch noch Nebel rauskam, also musste es heute etwas schneller gehen
, naja, 28 km/h. Die Sonne war letztlich gnädig und hat sich dann auch noch ein bisschen blicken lassen und so circa 4 Grad beschert.Man kann inzwischen doch ein paar Rennräder wieder auf den Straßen entdecken. Das macht doch Hoffnung.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Vorgestern hab ich das vergleichsweise schöne Wetter genutzt und mal 51 km unter die Räder genommen bei lauschigen 26 km/h und hab an den Händen keine zusätzlichen Handschuhe gebraucht über den Radhandschuhen. Da könnte man denken, es wird langsam Frühling.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Stimmt schon so. Cavendish war auch einfach stärker als Boonen, der hat dann einfach aufgehört, als er geschlagen war.
Schon ein schönes Rennen dort, jeden Tag Windkante.
Cervelo hats heute wieder geschafft, alle Mann in die Spitzengruppe zu bringen. Nach einem Sturz waren dann noch 7 Cervelos vorn bei nur 5 Gegnern. Irgendwie blöd, dass die diese Gruppe nicht durchgebracht haben.
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Muss er dann vielleicht auch wieder, wenn er nicht mehr in seiner Heimat fährt.
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Vom Eise befreit sind Strom und Bäche – ja nun noch nicht, aber die Straßen doch schon.
Also habe ich heute den Drahtesel mal aus dem Kämmerlein geholt und ne kleine Runde bei 1 Grad durch den Leipziger Norden absolviert: 26 km, 27 km/h.
Konnte mich danach sogar zum Radputzen durchringen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Trikots blöd, dafür sieht das Zeitfahrrad echt klasse aus.

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Quote:Original von Stahlross
Hat das Chaos nun ein Ende?Nein, das wohl eher nicht.
Vielleicht gibt Armstrong dem ganzen Laden wirklich etwas Ruhe, so 1-2 Jahre. Aber wenn dann immer noch Leute wie McQuaid was zu sagen haben, wird das Chaos nie ein Ende haben. Die unterschiedlichen Interessen bleiben. Die UCI würde nach wie vor gern Startrecht mit Startpflicht verknüpft sehen. Und da ist ja die hohe Ethik der ASO vor.
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7. Januar 2009 um 16:31 Uhr als Antwort auf: Haben sich die Doping-Skandale auf Ihr Interesse ausgewirkt? #662940Gibts nicht Doping erst, seit es auch verboten ist? Das davor war doch ganz normaler Betrug, halt mit anderen Mitteln: Nägel, Zug, Vergiftungen. Vorteilsnahme durch Drogen war im 19. Jh. im Radsport wohl wirklich ein Kavaliersdelikt.
Lautern, bitte nochmal genau lesen, dann verstehst du es auch.
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6. Januar 2009 um 10:23 Uhr als Antwort auf: Haben sich die Doping-Skandale auf Ihr Interesse ausgewirkt? #662935Quote:Original von Mario
Hallo !Ich mache für mein Sportstudium eine Umfrage und bitte darum um Ihre Mitarbeit. Es geht um die Frage, ob sich Ihr Interesse an den Fernseh-Übertragungen der Radrennen seit den Dopingvorfällen im Profi-Radsport zum positiven, negativen oder gar nicht geändert hat.
Vielen Dank und schönen Gruß,
MarioDas ist zu allgemein gefragt. Dopingvorfälle im Profiradsport gibts schon länger, als die meisten Radsportfans leben. Man könnte freilich fragen, ob die Fuentesdopinggeschichte mehr Radsportinteresse zerstört hat als die Festinaaffäre. Oder ob Schumacher/Kohl schlimmer sind als Ricco/Beltran/Piepoli/Duenas ( ?( waren das die vier?).
Sicher ist mal eins. Die Dopinggeschichte, die Jan Ullrich von der Sportbühne genommen hat, hat definitiv Radsportinteresse zerstört, denn eine ganze Menge Radsportinteresse war doch immer nur Jan-Ullrich-Interesse.
Das gilt zu kleineren Teilen natürlich auch für Vinokourov, Sella, Mancebo, Landis, Rasmussen usw. Da machts dann die Summe. Obwohl die großen Rennen ja trotzdem einer gewinnen muss, sind sie doch nicht so interessant, wenn nur die 2. Reihe um den Sieg mitfährt.
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