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Der KV hat ja schon schön zusammengefasst, aber erlaube mir noch die ein- oder andere Anmerkung:
Ineos: Carapaz Top-Favo sehe ich auch. Team schon gut, von Sivakov ist prinzipiell schon noch was zu erwarten, sehe ich nicht so negativ. Hier natürlich für Carapaz eingespannt und schon nicht gleich potentieller Siegfahrer. Portes letzte GT, es schließt sich der Kreis. Erinnere mich noch an die Schlechtwetter- Riesenfluchtgruppe durch die Abbruzzen am 10er Giro, die ihm das Maglia Rosa mal bescherte. Und womit er erstmals richtig aufzeigte.
Alpecin: Bayer schon so in Richtung Berg/GK, eine gute Burgos-Etappe im Vorjahr mehr dann schon nicht bislang. Diesen Zwifter Vine hätte man noch bringen können, der war doch zuletzt auch in Form.
Astana: meines Erachtens schon stark genug um auch mal was zusammenzuhalten falls MA Lopez wirklich in Superform sein sollte. De la Cruz schon zuverlässig, diesen Harold finde ich auch nicht so schlecht. Nibalis Abschieds-Giro? Denke ja, Erwartungen sind aber eher niedrig, für eine Etappe müsste schon einige zusammenkommen, Variante GK-mäßig anonym 8-15 maximal noch drin, das wird er auch nicht wollen. Also eher Etappenversuche.
Bahrain: Landa als klare Nr 2 wie vom KV gesehen würde zwar erfreuen, sehe ich aber mittlerweile als schwer an. Ob er sich selbst vom wankelmütigen Simon Philip im Vornhinein klar absetzt ?! Und wenn Almeida nochmal was drauflegt ggüb Vorjahr ist der die Nr 2 nach Carapaz, trotz wenig ZF. Team sonst schon gut. Bilbao, hält er die Form oder ließ er Ende April schon wieder leicht nach?
Bardiani: Battaglin gar nicht dabei, der scheint ja fertig zu sein?! Eigentlich ist nur Zana ein wirklich interessanter Fahrer.
Bora: Kämna fährt hier doch nicht auf GK. Nicht dass er es nicht irgendwann mal könnte, aber wurde zuletzt schon stark auf Flucht und Etappe getrimmt und ist da ja auch vielversprechender Kandidat. Dafür sind ja die anderen drei schon da. Auf Hindley gespannt. Kelderman ist halt so der Typ Fahrer, der fährt gut an der Tour letztes Jahr und wird 5ter, aber wenn die ersten vier nicht da sind gewinnt am Ende trotzdem ein anderer. Higuita hat mit Pollenallergien zu kämpfen, da ist ein GK-Versuch im spanischen Spätsommer schon sinnvoll. Vlasov wäre hier Favo auf Augenhöhe mit Carapaz, aber man will ihn halt wohl an der Tour.
Drone Hopper: Cepeda muss dieses Jahr mal auf einer schweren Bergetappe zeigen, dass er mithalten kann. Das würde schon reichen. In Summe sind sie aber schon noch besser als Bardiani aufgestellt. Etappe wird sehr schwer.
EF: Carthy gefällt mir ehrlich gesagt (leider) seit der letztjährigen Vuelta als er in der Ebene nicht mehr mitkam und dann aufgab, irgendwie gar nicht mehr. Wie wenn er jetzt mentale Probleme hätte, Líder zu sein.
Bennett wieder da?! So schlecht war das Sprinterfeld in Frankfurt nicht.
Asturias: heute gewinnt Yates zum Abschluss wieder mit Solo, den verstehe mal einer. Sosa am Ende im GK vor Fortunato und Edet.
Ja Vlasov stark, wie die ganze eigentlich Saison, sieht so aus als macht er nochmals einen Sprung.
Geschke hab ich seit etlichen Jahren nicht mehr so gut gesehen wie in dieser Woche, am Ende sogar noch auf dem Podest. Mäder konnte dann 2ter dann beim Fast-Heimrennen auch die Erwartungen durchaus erfüllen.
Für Dennis war der Berg wohl doch zu schwer, im zweiten Teilstück ziemlich eingegangen, fuhr dann hauptsächlich mit Kraft und niederer Kadenz.
Insgesamt ein spannendes Zeitfahren zum Abschluss, muss man sagen.
30. April 2022 um 21:19 Uhr als Antwort auf: 01.05.22: Eschborn – Frankfurt (Rund um den Finanzplatz) #755003Gehört eigentlich schon rein, auch wenn nicht mehr ganz das aus früheren Jahren.
***** Philipsen
**** Kristoff, Nizzolo
*** Sam Bennett, Vendrame, Gaviria
** Girmay, Bauhaus, Degenkolb, de Lie
* F. Wright, Consonni, Pollitt, Hofstetter, BonifazioHeute die Asturias Bergetappe, Sosa vor Fortunato, die sind offenbar schon in Giro-Form.
S. Yates bleibt unsicherer Kantonist, gestern gewonnen, heute 11′ hinten. Vor allem sah es so aus dass er nicht besser konnte. Die Chance auf einen total miesen Tag muss man ihm wohl immer mit einkalkulieren.
Higuita und Vlasov sprinten quasi gegeneinander zu 1 & 2 …. insgesamt recht große Gruppe, war wohl auch viel Gegenwind am Ende. Gearbeitet haben immer andere.
Gewinnt jetzt wohl tatsächlich der Dennis. Das ist auch ein suspekter Vogel, zeigt immer wieder mal sowas, dann wieder monatelang komplett weg. Oder ein Vlasov mit Supertag? Oder schon Ayuso mit Supertag?
Caruso doch etwas viel verloren am Ende. Bahrains sind jetzt auch nicht so viel vorne gefahren. Rubio hats wenigstens versucht und kam eigentlich auch recht weit.
Heute Bevin. Der gewinnt auf einmal, jetzt auch mal was größeres nach dem Truthahn GK. War ja schon ein ganz OK Fahrer, aber geholt hat er ja eher selten was.
Froome: glaube der nimmt mit was noch so geht. Dass er als GKler nichts mehr wird war irgendwie schnell klar. Aber so Etappen aus Flucht hätte ich vielleicht gedacht, könnte noch was werden. Aber im Moment ist er auch davon meilenweit entfernt.
***** Vlasov
**** D. Caruso, I. Izaguirre
*** G. Thomas, O’Connor, Pinot
** McNulty, Mäder, Storer, Kuss
* Higuita, Hirschi, Ayuso, M. Woods, UranParcours 2022 gefällt gut. Prolog, dann Gehügel, Bergetappe mit stufenweiser Ankunft und Berg-ZF ist doch eine gute Mischung. Bisschen schade ist, dass sich hier nicht mehr, wie in früheren Zeiten, die Giro-Stars nochmals messen.
Ja, Jubel ca. 3km vorm Ziel gefiel mir nicht so, auch das ewige Lamentieren wie an Pais Vasco, wenn nicht sofort ein anderer durchgeht. Andererseits, auch bei vielem was so kolportiert wird, wirkt Remco im direkten Interview eigentlich nicht per se unsympathisch.
Auch WvA und/oder MvdP finden ja viele nicht so sympathisch; klar haben die ein (nicht ganz zu unrecht) großes Selbstbewusstsein und ihr Ego. Aber auch die beiden kommen, wenn man sie im Interview mal sieht, nicht unsympathisch rüber.
Und QS noch hinterher: Monument ist Monument, daran gibts nichts zu rütteln.
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 6 Monaten von
midas geändert.
Stark durchgezogen. Aber hinten hat Bahrain aus der zahlenmäßigen Überlegenheit nichts ummünzen können. Den entscheidenden Moment auch verpennt. Remco hätte man an der Route ganz eng markieren sollen.
Am Ende schienen Martínez und Vlasov noch stark. Quinten Hermans 2ter die Überraschung. Ist ja eher Crosser dass er mit den Besten hier mithält und auch noch den Sprint gewinnt, hätte man nicht geglaubt.
Der Sturz sah heftig aus, Alaphilippe lag ja irgendwo unten im Wald
Kommt Remco durch? Tippe auf ja.
***** J. Alaphilippe
**** Vingegaard, Vlasov
*** Evenepoel, D. Teuns, van Aert
** Dani Martínez, Valverde, Cosnefroy, Hirschi
* M. Woods, Kwiatkowski, T. Pidcock, Bardet, MohoricPogacar nicht am Start. Irgendwie recht offen dieses Jahr, keiner der Top-Favoriten hat eine Überform. Mal sehen wie weit WvA hier kommen kann. Und was Hirschi drauf hat. Am Fleche war er ja nicht so weit vorne.
Als Giro del Trentino mit Abstechern nach Südtirol gefiels mir ohnehin besser. Da kannst auch mehr machen, da tendenziell schon wärmer und auch längere Anstiege auf niedriger Höhe anfangen. Aber aus AUT kommt wohl auch ordentlich Kohle. Insgesamt ist es ja nach wie vor ein schönes Rennen.
Endlich mal Pinot sehr schön. Er ist ja immer ein etwas emotionaler Fahrer und das tut ihm dann besonders gut. Und DSM heute bärenstark, nicht nur Bardet, Arensman ja auch super. Der Edle hats heut nicht ganz gehabt, aber andere schon auch nicht. Nur 64 klassiert einige nicht im Zeitlimit.
Bardet und Giro: Form scheint schon da zu sein, aber ich würde ihn wieder ähnlich letztes Jahr taxieren also Platz 5 bis 8, vl mit Etappe. Mehr traue ich ihm dann auch nicht zu, da müsste schon viel zusammenlaufen.
@Crack: ich will ja nicht im April gleich auf den Glockner fahren. Kenne etliche der Trentiner/Südtiroler/Tiroler Anstiege. Und die waren in den letzten Jahren halt selektiver platziert. Z.B. Pillerhöhe letztes Jahr, als S. Yates gut 40′ rausfahren konnte. Aber heute war es dann selektiv auch wenn der steile Zacken nicht so lang war. Lag sicher auch mit am Wetter.
Der Kurs überzeugt mich dieses Jahr nicht so als auch schon. Die selektiven Anstiege sind doch immer noch recht weit vom Ziel weg, so dass sich vieles am Ende wieder nivelliert. Eine Bergankunft, oder zumindest mal den schweren Berg und das Ziel unten, hätte man schon reinnehmen können. Man wollte das GK wohl bis zum Ende offen halten.
Bardet hier stark. Man sah ihn ja länger nicht, es hieß mal er hatte auch Corona. Deshalb hätte ich hier jetzt nicht gleich mit ihm vorne gerechnet. Aber er ist offenbar auf der richtigen Spur. Laut procyclingstats fährt er ja den Giro.
MA Lopez doch da jetzt. Wohl schlechter Tag da am Mendelpass, aber die streut er ja bisweilen ein. Hat ja noch etwas Zeit für den Giro.
Teuns ist so ein Fahrer, dem man sowas wie heute prinzipiell schon zutrauen würde, dann aber immer denkt es klappt dann nicht ganz, bzw irgendwer ist doch etwaas stärker. Heute hat’s gepasst.
Erinnert mich, auch äußerlich, etwas an Jelle Vanendert. Nur dass er eben auch mal gewinnt
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 6 Monaten von
midas geändert.
Teuns heute der Stärkste und verdient gewonnen. Aber die Mur de Huy lügt am Ende ja nie. Das letzte Mal dass ein Ausreisser durchkam dürfte Verbrugghe gewesen sein?! Gut 20 Jahre her würde ich sagen.
Stark dagegengehalten als Valverde aufkam sah es so als kippts nochmal. So einen starken Auftritt hätte ich Valverde nicht mehr zugetraut, auch wenn nach wie vor schon noch gut ist. Pogacar hatte es heute nicht, Alaphilippe war auch nicht optimal platziert. Aber gewonnen hätte er heut schon nicht.
Dieser Lenny da fiel mir diese Woche zum ersten Mal auf. Ist offenbar der Sohn von diesem MTBler-Star (Miguel?!), der dann ein paar Jahre auf der Strasse fuhr.
Pello doch letztes Jahr schon stark bergab mit dem Etappensieg bei der Tour of the Alps. Baskenland ja auch, an der Schlussetappe wieder rangefahren. Zu überzeugen begann er so ab 2017 bei Astana, spätestens dann 2018 mit dem Giro. Seither etabliert, wenn auch hier etwas vom KV gehypt
MA Lopez heute weit hinten. Der scheint ja noch nicht da zu sein. Sivakov dafür aktiv.
Ja von alleine lief es nicht zusammen und der Vorsprung war schon groß. Hätte auch anders ausgehen können. Die Defekte/Stürze vorne haben sicherlich dazu beigetragen. Aber das gehört zu einem Paris Roubaix eben auch dazu.
***** Pogacar
**** Alaphilippe, Dani Martínez
*** Evenepoel, Pidcock, Vingegaard
** Hirschi, M. Woods, Valverde, Cosnefroy
* Vlasov, D. Teuns, Barguil, Kwiatkowski, Caruso***** P. Bilbao
**** M. A. Lopez, Landa
*** Sivakov, Storer, Pinot
** Porte, Bardet, Carthy, Chaves Rubio
* Buitrago, Arensman, C. Champoussin, de la Cruz, Valter -
Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 6 Monaten von
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