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Quote:Original von OscarSeviLLa
Rogers, McEwen, Mancebo, Freire, Menchov, Evans, Sevilla, Cunego, Karpets, Pereiro, Zubeldia… haben sich schon angekündigt für die Vuelta. Also allein hier schon ein Girosieger (Cunego), ein Toursieger (Pereiro) und ein Vueltasieger (Menchov) die um den Triumph kämpfen werden.
Alles was ich in letzter Zeit vor allem in der internationalen Radsport(-internet)presse lese deute darauf hin das die Vuelta doch sehr ordentlich besetzt sein wird. Sollte zu dieser prominenten Liste auch noch Leipheimer hinzukommen, ist die Vuelta in den Bergen nicht unbedingt schlechter als die Tour besetzt (vom Giro mal ganz abgesehen).auf jeden fall scheint sastre als csc-leader zu fahren…
um die besetzung mache ich mir eigentlich keine sorgen.Quote:Original von Jaja
OK, die ersten drei des Vorjahres nicht dabei, macht man jetzt vielleicht einfach eine Sortierung der Teams von A-Z und Arrieta ist der Glückliche?das stimmt zum einen (alphabetische sortierung der teams, ag2r fängt an), zum anderen möchte man aber auch arrietas langjährige rolle im radsport würdigen. zumindest steht es so in der meldung…
stimme dir hundertprozentig zu; zudem missfällt mir, dass man jetzt schon beginnt, in gute doper/schlechte doper zu unterteilen…
josé luis arrieta wird bei der vuelta die startnummer eins tragen…
eine entscheidung, die mir gefällt:Quote:Original von Möve
Aber sie is nicht wirklich attraktiv, an verdorrten Feldern vorbei zu fahren find ich jetzt nicht so prickelnd. Und die Bilder sind auch immer so schlecht, dass man den Eindruck hat, das ist eine Aufzeichnung von vor 10 Jahren.attraktivität ist stets subjektiv.
auch eine kahle oder „verdorrte“ landschaft kann ihren ganz speziellen reiz entwickeln. wenn man noch dazu weiß, wie sie sich anhört und welchen duft sie hat…
zudem stimmt es ja nun nicht, dass die vuelta immer nur durch solche regionen führt: im ewig grünen norden spaniens, siehst du genauso wenig ein verdorrtes feld wie in den pyrenäen. (die letzte tour war landschaftlich am attraktivsten – für mich – als sie die 50 km durch spanien führte…)
es bringt also – wie immer – nichts, platt zu verallgemeinern. das gilt genauso für die fernsehbilder.und noch etwas zum zuschauerzuspruch (habe ich schonmal gepostet, lang lang ist’s her…):
deutschland hat 231 einwohner pro quadratkilometer, spanien 88; in vielen regionen ist spanien längst nicht so zersiedelt wie unsere schöne heimat – woher sollen also bitte die menschenmassen am straßenrand kommen? es liegt nicht nur an der hitze… sobald du in ballungsräume kommst hast du auch ein völlig anderes zuschauerinteresse. (als ich mal bei der clasica war, harrten trotz strömenden regens zehntausende geduldig aus, bis die die fahrer nach sechs stunden wieder nach san sebastian kamen. das war ein einziges fest.)nachvollziehen kann ich’s auch nicht, aber leider auch nicht ändern…
Quote:Original von Coolman
aber: wieder einer erwischt. und die kontrollen werden wohl wirklich besser. da scheint sich echt etwas zu ändern. das ist schonmal sehr gut, wie ich finde. stellt euch mal vor an der vuelta kontrollieren die auch noch gescheit. wer gewinnt dann? arrieta?der ist gut…
Quote:Original von tylance mayollrich
warum sind Vinos etappensiege eigentlich bisher nicht offiziell durch die Tourleitung aberkannt worden?vielleicht, weil er rechtsmittel eingelegt hat? (landis ist ja auch immer noch „toursieger 2006“.)
vielleicht hat aber auch die kasachische mafia gedroht?
Quote:Original von Kanarienvogel
Der KV grüsst operasalve…
meines erachtens geht es hier nicht um einzelnen fahrer – das schreibt becke auch in seinem brief – es geht ums system.
schon vor jahren hat die spanische fahrergewerkschaft um mindestlöhne gekämpft, also kann doch da zumindest bei den nicht-spitzenfahrern etwas im „preis-leistungsverhältnis“ nicht stimmen, oder? oder zählt radsport jetzt auch zu den minijobs, von denen man mehrere auf einmal machen muss, um nicht zu verhungern?Quote:Original von Stahlross
ich hoffe man auf einen tippfehler. todociclismo hat relax gam in der teilnehmerliste.hatte ich vorhin auch gerade entdeckt, aber ansonsten noch nichts weiter dazu gefunden…
Quote:Original von Veloce stanco
Nachdem die Vogelschar ja jetzt wieder unter uns weilt bleibt die Frage offen, wo sich die Ventilatoren rumtreiben.
Oder haben die einen Urlaubsantrag hier abgegeben?bei mir nicht…
Quote:Original von Stahlross
Man kann betrügen um des Ruhmes oder Geldes Willen. Im Radsport kann man beides gewinnen. Die Wichtung ist bei jedem Fahrer individuell verschieden, je nach dem wie seine Rolle in diesem Spiel ist.so wie es auch daniel becke in seinem offenen brief formuliert:
Quote:Ich selbst habe mich gegen das Nutzen der mir weit offen liegenden Dopingmöglichkeiten entschieden, und es war eine sehr schwere Entscheidung![…] Ich habe mich aktiv dagegen entschieden, in den letzten 5 Jahren sehr viel Geld zu verdienen und große sportliche Erfolge zu feiern.
Dafür lebe ich unbeirrt in der Überzeugung, das moralisch Richtige zu tun, dafür habe ich zwei gesunde Kinder und das Vertrauen meiner Familie. Aber für die Folge, dass ich genau dieser gesunden Familie keine finanzielle Sicherheit bieten kann, bin ich auch verantwortlich und habe mich zwangsläufig auch dafür entschieden. Bei derselben Entscheidung.becke zieht also eine eindeutige verbindung zwischen geld und doping, sagt aber auch, dass man als ungedopter profi, schwierigkeiten hat eine familie zu ernähren.
das kann’s doch eigentlich nicht sein…Quote:Original von Kanarienvogel
Der KV wird wohl mal Urlaub machen dürfen…..klar, auch sabbatjahre sind erlaubt.
Quote:Original von Coolman
pereiro wird wohl die vuelta fahren. hat er zumindest mal gesagt glaube ich, weil sie bei ihm zu hause vorbeifährt.cordero hat anfang der woche gesagt, dass pereiro fährt…
Quote:Original von midas
Ich meinte damit den Anteil des finanziellen Aspekts am Anreiz zur Dopereidanke.
aber genau hier meine ich, eine etwas andere entwicklung wahrnehmen zu können. ist selbstverständlich nur eine vermutung…
als es noch nicht das große geld zu verdienen gab, waren da auch die dopingmittel preiswerter? kann mir nur schlecht vorstellen, dass fahrer, die von ihrem lohn kaum leben können, davon auch noch etwas für unerlaubte mittel abzweigen.
im gros der fälle war den fahrern zudem klar, dass sie nach ihrer karriere einen job brauchten; es bestand noch nicht die möglichkeit auszusorgen…aber das sind alles nur hypothesen.
31. Juli 2007 um 15:42 Uhr als Antwort auf: 2007er Ergebnisse von 1.1-2 Rennen(für die es sich nicht lohnt, einen eigenen thread zu eröffnen) #648635Circuito de Getxo: 185 kms.
1. Vicente Reynés (ESP/Caisse d’Epargne) 4.10:59.
2. Takashi Miyazawa (JAP/Nippo-Meitan) m.t.
3. José Joaquín Rojas (ESP/Caisse d’Epargne) m.t.
4. Xabat Otxotorena (ESP/Orbea-Oreka) m.t.
5. Diego Milán (ESP/Grupo Nicolás Mateos) m.t.
6. Laurens Ten Dam (HOL/Unibet.com) m.t.
7. Alexander Khatsunev (RUS/Unibet.com) m.t.
8. David Herrero (ESP/Karpin-Galicia) m.t.
9. Enrique Mata (ESP/Viña Magna) m.t.
10. Daniel Moreno (ESP/Relax-Gam) m.t.Quote:Original von midas
Natürlich spielt das Geld bei der Doperei eine Rolle, allerdings ist dabei das Gewicht von 07 verglichen zu sagen wir mal 92 mMn durchaus vergleichbar.diesen letzten satz verstehe ich nicht wirklich…
kannst du ihn erläutern?steht hier schon…
Im Wortlaut: Erklärung von Patrik Sinkewitz
„Ich habe heute meinen Antrag auf Öffnung der B-Probe zurückgezogen. Ich will für mein Fehlverhalten einstehen und die sich für mich daraus ergebenden Folgen tragen. Ich will nicht taktieren, sondern zur Wahrheit zurückfinden.Ich hatte mir Testogel besorgt, das von der Firma Jenapharm als Mittel zum Ausgleich von Testosterondefiziten angeboten wird. Das Gel wird auf die Haut aufgetragen und so vom Körper aufgenommen. Es soll gerade bei harten Trainingseinheiten einer besseren Erholung dienen. Ohne nachzudenken bzw. schlichtweg in großer Dummheit hatte ich mir im Trainingslager in Frankreich am Abend vor der Dopingkontrolle heimlich Testogel auf den Oberarm aufgetragen. Dies tat ich instinktiv und ohne an die möglichen Folgen zu denken.
Es war ein großer Fehler und dem Team, meinen Kollegen, dem Sponsor und dem gesamten Radsport gegenüber verantwortungslos das Testogel anzuwenden. Ich hätte meine Leistung auch ohne schaffen können und ich habe das gemacht, was das T-Mobile Team mit seinem erheblichen Engagement gerade und als Vorbild für andere verhindern wollte. Ich bedauere dies zutiefst.
Mein Eingeständnis soll mein erster Schritt zur Wiedergutmachung sein. Ich werde dem Bund Deutscher Radfahrer und der dort initiierten Unabhängigen Kommission zur Verfügung stehen. Ich hoffe und möchte dafür alles tun, damit tatsächlich ein neuer Radsport ohne Doping mit all seiner sportlichen Faszination sich verwirklichen kann. Ich wünsche, dass alle Radteams, vor allem auch „mein“ T-Mobile-Team auf dem von ihm eingeschlagenen Weg weitermachen und sich nicht durch das – auch durch mich mit veranlasste – Geschehen entmutigen lassen.
Ich bin bereit, nach meiner Sperre in einem neuen Radsport wirklich mitzumachen. Dieser Herausforderung stelle ich mich.“
mischen wir diesmal wirklich?
mir soll’s recht sein.dies ist dann auch nicht mein rückblick, sondern einer aus der nzz, der mir allerdings zu stark auf generalverdacht und sippenhaft basiert:
http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/verdacht_als_treuer_gefaehrte_1.534287.html
bis auf die eine oder andere unachtsamkeit [caisse ist kein spanischer sponsor…, z. b.] ein recht interessanter kommentar:
http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/tdf_kommentar_1.534427.html
Quote:Original von Veloce stanco
Na ja,
D.M. hat sich schon vor Wochen kritisch zum „Anti-Doping-Kurs“ von Saunier geäussert. Vielleicht ist er ja Gentleman und übt sich im zurückhaltenden Schweigen. Wobei, nächstes Jahr fährt der nicht mehr in Gelb.matxin ist – laut el pais – zwar jung an jahren, aber wohl doch eher einer der alten schule…
(weiß nicht, wie lange der artikel zugänglich ist…)
bin zwar mit sicherheit kein scharping-fan, aber in dem folgenden interview steht doch der eine oder andere nicht ganz uninteressante satz.
zudem tritt der (ehemalige) politiker seinen kollegen, die lautschreierisch fordern, dem radsport sämtliche gelder zu streichen auf die füße: der profi.radsport erhält aus den öffentlichen geldern „praktisch null“.http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/tour_de_france/?em_cnt=1181796
vielleicht interssiert’s ja den einen oder die andere…
Quote:Original von speicheQuote:Original von Radsportverrückt
Wollen wir drum wetten?Der von Dir genannte Name war keine Sekunde in diesem Kontext bei l’Equipe zu lesen. Keine Meldung, kein Artikel, kein Liveticker. Du hast Dir das aus den Fingern gesaugt. Ziemlich übel, ein solches Gerücht in die Welt zu setzen.
deshalb sagte ich: ziemlich geschmacklos!
25. Juli 2007 um 15:20 Uhr als Antwort auf: Tour 2007 – Gelaber und Diskussionen während der Etappen #654687bäh…
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