Ugrumov

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  • als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613137
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      Ein in der Tat sehr merkwürdiges Urteil!!! Da ging es wohl nicht nur um Danilo Hondo sondern auch um ein verbandstechnisches Armdrücken zwischen UCI-WADA-Schweizer Verband. Da waren Juristen am Werk, das merkt man schon.

      Ich persönlich finde das Urteil für wenig gerecht und sehr schade für Danilo Hondo und den deutschen Radsport.

      Ich glaube, man begeht einen Fehler, wenn man die Doping-Problematik mit juristischen Mitteln bekämpfen will. Das Hondo-Urteil ist dafür ein gutes Beispiel. Wenn man die „Schwere der Schuld“ von Hondo in Relation zu den Strafen für andere Sünder setzt (Museeuw/Millar/IGG/Garzelli/Bruylandts/Simoni/Bennati/…), kann man das Urteil nicht als gerecht auffassen. Das Strafmass vom Schweizer Verband und der UCI war doch salomonisch und vergleichsweise hart. Da hat man anderen mit dem Beginn der Sperre (Zülle/Millar) ganz andere Brücken gebaut.

      als Antwort auf: Rominger zum Thema "Doping" #610730
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        Ojeh – wenn ich das mal so pauschal in die Runde werfen darf.

        Wenn ich die Diskussion hier so verfolge (inkl. Romingers unsäglichen, wiederholten Blödsinn in der SZ), kann ich nur sagen: „Nix begriffen!!!“ Wenn ich den Tenor mal so zusammenfasse, dann soll man Radprofis soviel und solange dopen lassen, bis das Ganze gesundheitsschädlich wird. It´s´showbusiness. Ein Arzt verkündet hier sogar, mal solle dies unter ärztlicher Aufsicht tun, wenn was schief ginge, hätte man wenigstens einen Schuldigen. Dann will man auch wieder die Trennung von Profi (da darf gedopt werden) und Amateuren (da darf nicht gedopt werden) einführen.

        Also: Zunächst einmal gibt es – übrigens in allen zivilisierten Gesellschaften – Gesetze, wonach Medikamente nur mit medizinischer Indikation verabreicht und genommen werden dürfen. Was ihr (ich verallgemeinere der Einfachkeit halber einmal) wollt, bedeutet zunächst einmal, dass die einzelnen Staaten ihre Arzneimittelverordnungen für Radprofis ausser Kraft setzen müssten. Vermutlich wären die österreichischen Skifahrer, Herr Gynäkologe, die ersten, die vor Ihrem zuständigen Verfassungsgericht auf Gleichbehandlung klagen würden. Dann würden die vermeintlichen Amateure klagen, dann die Manager, dann die Drogenabhängigen usw….

        Legalisierung ist also völliger Unfug – ein studierter Mediziner darf so einen Blödsinn eigentlich nicht öffentlich von sich geben.

        Gesetzt den Fall, man würde die rechtlichen Voraussetzungen für legalisierten Medikamentenmissbrauch hinbekommen, dann müsste man in der Öffentlichkeit noch eine moralische Legitimation schaffen. Wie soll denn die aussehen??? Staatliche Sportförderung, öffentlich-rechtliche Fernsehübertragung, Sponsoring von halbstaatlichen Unternehmen, usw. das alles muss dem Steuer- und Gebührenzahler plausibel gemacht werden. Das ein paar Radsportforumsjunkies ne infernalische Bergetappe sehen möchten ist dafür nicht ausreichend.

        Und obwohl ich nie zu einem Profipeloton zugehörig war (ein paar Open-Rennen bin schon gefahren), spreche ich Herrn Rominger ab, in besagtem Sinne für alle Radrennfahrer zu sprechen. Das mag die Erkenntnis von Herrn Rominger und den von ihm betreuten Rennfahrern sein – in meinem Namen spricht er in keinem Fall. Der für mich entscheidende Punkt, warum man nicht für Doping sein darf, ist, dass man als gedopter Sportler andere Sportler (auch Jugendliche, Schwangere, usw.) zwingt, sich auch ungesetzlich und gesundheitsgefährdend zu verhalten. Das ist moralisch untragbar.

        Herr Rominger arbeitet z.Zt. als Produktmanager beim schwedischen Sportartikel-Hersteller CRAFT. Ich rufe alle Doping-Gegner dazu auf, diese Produkte bis zur Demission von Herrn Rominger einer kritschischen Würdigung (hallo Anwälte) zu unterziehen.

        als Antwort auf: Wechselgerüchte #594133
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          Ist von Euch jemand berufstätig???

          Wann meint Ihr, dass Verhandlungen mit potentiellen Mitarbeitern geführt werden??? Natürlich das ganze Jahr über – nämlich dann, wenn Verträge auslaufen, oder Arbeitgeber nach Alternativen schauen müssen/möchten. Es wird doch niemand warten bis Ende Juli (weil es einen Ehrenkodex gäbe), um geeignete Mitarbeiter zu einem Wechsel zu überreden. Die Gefahr, dass ein Konkurrent einem zuvor kommt, ist viel zu groß.

          Fragt mal Euren Chef, wie er dieses angebliche Agreement im Radsport findet. „Schwachsinn“, wird er sagen und das vollkommen zu Recht. Ein Blick in den Arbeitsvertrag genügt. Dort sind im Zweifel Kündigungsfristen, Konkurrenzklauseln und Wettbewerbsverbote geregelt – mit klaren Fristen. Dass irgendwer in diese Verträge (bspw. per Tarifvertrag, oder Ehrenkodex) eingreift, wird nur in Ausnahmefällen vom Gestzgeber gestattet. Ansonsten gilt Vertragsfreiheit.

          Konkret heißt das: Wenn die Herren Lefevere oder Riis nicht möchten, dass mit ihren Mitarbeitern verhandelt wird bzw. es diesen untersagt sein soll dies zu tun, dann müssen sie das in ihre Verträge reinschreiben. Wenn sie das getan hätten, wären diese Verträge vermutlich aber nie zustande gekommen. Denn wenn ich einen so kurzfristigen Vertrag unterschreibe, dann kann man mir doch nicht untersagen, dass ich mich rechtzeitig um einen Anschlußvertrag bemühe.

          Und dass sich die Olaf-Ludwig-GmbH so rechtzeitig wie möglich um personelle Alternativen kümmert, ist nur professionell.

          Selbstverständlich wird das ganze Jahr verhandelt, mündlich vereinbart und Vorverträge unterzeichnet im Radsport wie im wahren Leben. Ich kann an den diskutierten Wechseln nichts Unanständiges finden. Da sind Verträge ausgelaufen (Sinkewitz) bzw. wurden arbeitgeberseits aufgehoben (Gerdemann) – passiert millonenfach.

          als Antwort auf: Weltmeisterschaften Madrid #600092
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            Die Personalien:

            Zabriskie ist noch nicht mal nominiert. Fährt also keinesfalls.

            Und dass Kessler nicht auch noch die WM fährt, beruhigt mich ungemein. Der hat ja nun wirklich ein prallvolles Programm gefahren und schien mir bei allen Rennen insgesamt etwas unfrisch zu sein. Ardennenklassiker, Giro, TdF, D-Tour und dazwischen immer diverse Einsätze bei kleineren Rundfahrten. Der Junge braucht jetzt Ruhe und für nächstes Jahr ein gescheites Rennprogramm.

            Der Fall Haussler ist ganz einfach: Gewinnt Zabel wars richtig, gewinnt er nicht wars falsch. Ich glaube ohnehin, dass die Nominierung eher von den Leitern von Gerolsteiner und T-Mobile gemacht wurde. Der Deal hieß 4x Telekom, 3x Gerolsteiner (dafür 2 Zeitfahrer) und 2 Fremde als Alibi. Wer die Fahrer sind wurde teamintern besprochen.

            Zu Peschel: War natürlich in der Tat leichtsinnig bis blöd vom BDR, ihn nicht als Ersatzmann zu nominieren. Letztendlich fahren die beiden besten deutschen Zeitfahrer ausserhalb der Rundfahrten. Ich halte Seppel ohne Vuelta für stärker als Peschel mit der Vuelta in den Beinen. Und wenn Rich startet, dann rauschts ohnehin…

            Mal voller Emotionen getippt: Rich soll Weltmeister werden!!!

            als Antwort auf: IKEA statt Fassa? #606070
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              Das Holzrad „Sören“ ist schon in der Produktion. Rennverpflegung: Köttbullar.

              als Antwort auf: Weltmeisterschaften Madrid #600013
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                Jeder kann den Begriff selbstverständlich anwenden, wie er möchte. Der Franzose unterscheidet beim Verwenden des Begriffes schon, ob es sich um die „Könige des Sprints“ (das wird mit einem einfachen „sprint massif“ geringschätzt) oder ob es sich um einen Sprint der Klassementsbesten handelt. Der Begriff „royal“ in diesem Zusammenhang bezieht sich auf die Allerbesten, bspw. spricht man von der legendären Attacke Indurains (mit Bruyneel) bei der TdF-Etappe nach Lüttich noch heute von einer „échappée royale“.

                als Antwort auf: Weltmeisterschaften Madrid #600011
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                  Quote:
                  Original von Stahlross

                  […] keinen Sprint royale […]

                  Off-Topic:

                  Die Verwendung von dem Begriff „sprint royal“ ist in Deutschland meist fehlerhaft. Die Franzosen (daher kommt der Begriff) verstehen unter „sprint royal“ einen Sprint der Besten. Konkret ist das eine Ankunft mit Armstrong, , Basso, Hinault, Indurain, Merckx, Ullrich…

                  On-Topic:

                  Diese Sprint royals gab es früher häufig bei WMs. Seit geraumer Zeit wird das immer seltener. Vermutlich wird es auch dieses Jahr wieder ein Ausscheidungsfahren geben, bei dem zum Schluss noch 30-40 Mann über bleiben und aus diesem Feldchen wird der Sieger mehr oder weniger ersprintet. Die letzten WMs (Verona-Freire, Kanada-Astarloa, Spa-Cipo, Lissabon-Freire, Pluä-Vainsteins) liefen alle so. So ein Spektakel wie in Kolumbien zwischen Indurain+Olana und Pantani, Verona mit Ulle und VDB oder noch früher in Chamberry gab´s schon lange nicht mehr.

                  Die Reduzierung von 12 auf 9 Fahrer macht das Rennen sicher weniger kontrollierbar. Dennoch befürchte ich, dass in dem 30-Mann-Feld zum Schluss alle 9 Italiener sein werden und die einen perfekten Zug bauen werden – egal obs ne Haarnadelkurve vorm Ziel gibt oder nicht.

                  als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605618
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                    Bewegungsfleischteil!

                    Das könnte von Dr.Emig oder Watterott sein. Das Wort kommt aus der Abteilung „plastifizierte Überschuhe“ und „Hochprofilfelgen“. Super!!!

                    :D :D :D

                    als Antwort auf: Lance bei der Tour 2006? #605818
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                      Eddy Merckx wird in Frankreich geliebt. Gut – er hat nur 5x gewonnen. Ete hat xmal das Grüne gewonnen – und er wird geliebt in Frankreich.

                      Alles auf den Neid der Franzosen zu schieben, kanns auch nicht sein. Die Franzosen mögen auch Sieger – sie unterscheiden aber wer ein crétin ist und wer nicht.

                      als Antwort auf: Lance bei der Tour 2006? #605807
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                        Beruhigt Euch wieder!

                        Zum Thema Zielerreichung möchte ich nur folgendes anmerken. LA ist mit dem Anspruch/Ziel in die TdF gestartet, sich mit dem Publikum und Frankreich zu versöhnen. Er wollte Sympatien gewinnen.

                        Dieses Ziel hat er nicht erreicht. Dies wird er 2006 auch nicht erreichen.

                        Wenn sein neues Ziel jetzt lautet, es den Franzosen mal so richtig zu zeigen: Duliebesbißchen! WIR HAMS DOCH JETZT KAPIERT, DASS ARMSTRONG DER GRÖSSTE IST. DU HAST UNS DOCH SCHON 7 JAHRE GEPISST. LASS UNS IN RUHE. WENNS DIR DAMIT BESSER GEHT, BEHAUPTEN WIR AUCH NIE WIEDER, DU HÄTTEST GEDOPT. KANNST JA ZUKÜNFTIG DEM DABBELJU AUF DIE NÜSSE GEHEN ABER NICHT MEHR UNS.

                        So, jetzt beruhig ich mich wieder.

                        PS: Werden eigentlich alle Radsport-Rentner so wunderlich???

                        als Antwort auf: Pro-Tour Stand #602041
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                          @VoigtsFötchen

                          Schick Deinen Vorschlag doch bitte an die UCI. Der ist gut und trifft den Nagel auf den Kopf.

                          als Antwort auf: Deutschland-Tour #594955
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                            Um mal T-Moby zur Seite zu springen:

                            Was uns Lance (oder wer auch immer) zu besten geben wollte ist, dass es einen Unterschied macht, ob man 3 Wochen lang bei jeder (!) Etappe auf jedem Kilometer wachsam sein muss, oder man nur auf der ein oder anderen Etappe vorne sein will.

                            In Bezug auf die D-Tour trifft das aber allenfalls auf Totschnig zu, auf Leipeimer aber auf keinen Fall.

                            Klar ist es anstrengender, im Feld an Position 10 zu fahren, statt an Position 80. Allein schon was den Windschatten angeht. Selbst wenn so ein Schrank wie Padrnos vor einem fährt ist er Unterschied zwischen Position 10 und 80 wie Mopped und Reisebus (was den Windschatten angeht).

                            Und dass ein Zeitfahren für die Nicht-Klassement-Fahrer eher ein Ruhetag bedeutet, wissen wir spätestens aus diversen Tour-Tagebüchern. Ganz abgesehen von dem psychischen Stress, der es bedeutet, immer vorne fahren zu müssen.

                            Meine Anmerkung dazu: Augen auf bei der Berufswahl! Wenn sich irgendeiner (auch Ulle) den Stress mit dem GK nicht antun will ist er herzlich eingeladen, zum Eintagesfahrer umzuschulen.

                            als Antwort auf: Deutschland-Tour #594925
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                              Es gibt auch keinen anderen deutschen Radsportkommentator, der langweiliger schwätzt wie Bosskopf.

                              als Antwort auf: Deutschland-Tour #594922
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                                Ging die Frage an mich??? Egal – ich antworte:

                                Ulle hätte die D-Tour sicher auch gerne bei bester Gesundheit bestritten. Auch wenn er dann keine Ausrede gehabt hätte.

                                Welchen Raubbau meinst Du??? Dass er im Winter immer zu dick ist und zuviel Energie zum Abnehmen braucht??? Das viele Krafttraining??? Das Trainieren im Keller statt draußen??? Seine intensive Winterpause???

                                Erkältungsanfällig war Ulle auch schon vor 10 Jahren – ein Bruchpilot auch. Der angebliche Raubbau an seinem Körper hat nix verschärft oder verursacht. Das Einzige was sich verschärft hat, ist das Interesse der Öffentlichkeit an seinem Befinden.

                                Ulle hat doch gar keine Chance auf eine stille Niederlage. Keine 5 Minuten nach seiner Ankunft hält ihm irgendwer nen Mikro vor die Fresse und er muss erklären, warum er zum Schluß nicht noch 10 Watt mehr drauf hatte. Schlußendlich war es dann vielleicht tatsächlich die Erkältung.

                                Jörg Jaksche bspw. ist in der Beziehung nicht besser. Er verhält sich nur geschickter. Auch bei ihm lags an der steiler als erwartenten Zielgeraden, am Ersatzrad und Plattfuß… . Er führt das auch als Erklärung an, ist aber rhetorisch so geschickt, dass es nicht so auffällt. Ausserdem ist das Interesse an den Ausreden von JJ halt nur halb so groß wie bei Ulle.

                                Langweilig finde ich, sich dadurch profilieren zu wollen, dass man Ulle noch härter als andere in Pfanne hauen kann. Wenn er mal unterirdisch fährt – einverstanden – aber bei der D-Tour fährt er gut. Und wenn halt welche schneller sind: That´s Racing.

                                als Antwort auf: Deutschland-Tour #594919
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                                  Original von Ventil: „[…]muss man luciano pavarotti sein um dieter bohlen kritisieren zu duerfen ? sicher nicht ![…]“

                                  Wenn nicht gerade die Feldbusch den Pavarotti kritisiert.

                                  Es nutzt nicht nur dem Leser, wenn man zumindest den Eindruck haben darf, dass der Verfasser halbwegs weiß von was er spricht. (Siehe Watte und Döskopf)

                                  als Antwort auf: Deutschland-Tour #594913
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                                    Mannmannmann, ist hier schon mal irgendwer selbst ein Radrennen gefahren???

                                    als Antwort auf: Deutschland-Tour #594776
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                                      Mal was Persönliches:

                                      Hab mich gestern den ganzen Tag im Geschäft auf das abendliche Videostudium der Sölden-Etappe gefreut. Und wie´s dann immer so ist, hab ich natürlich die Programmierung des VCR vermasselt. 4 Stunden nur Schwarzbild.

                                      Danach hab ich mich erstmal selber auf ne 2-Stundentour zum Abreagieren auf den Renner gehockt.

                                      Wieder zurück, schalte ich flugs die Tagesschau ein, um zumindest ein paar Bilderchen der Etappe zu erhaschen. Bodenlos, was die gebracht haben. Der Sprecher stammelt vor sich hin, gezeigt wird nur eine stilisierte Österreich-Karte mit wanderndem Streckenpfeil und der Oberhammer: Statt der Fresse von Sieger Leipheimer haben die ein Foto von Torsten Schmidt ausm Archiv gekramt und Leipheimer drunter gekritzelt. Ich habe gebrüllt vorm Fernseher.

                                      Hat das jemand von Euch gesehen??? :D
                                      Gibts endlich die Geld-zurück-Garantie bei den Öffentlichen??? X(
                                      Machen Watte und Bossi jetzt auch noch die Tagesschau-Berichtchen??? ;(

                                      als Antwort auf: Was nun,Discovery Channel? #600354
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                                        Es fehlt an Teams und Rennen.

                                        Ich sagte ja: Vereinzelt – im Moment auch meinetwegen gehäuft – treten ja starke Amerikaner in Erscheinung. Das war ja nicht der Punkt. Um es auf den Punkt zu bringen: Armstrong (und die anderen Amerikaner) haben es nicht geschafft, einen Radsportboom in ihrem Land zu entfachen. Im Gegensatz zu Deutschland. Da haben es die aktuellen Protagonisten geschafft.

                                        Als Belege muss man sich nur den Profi-Rennkalender vor 1996 und heute anschauen. Oder aber die Zahl der deutschen Profis vergleichen. Oder der deutschen Rennställe. Wenn ich den Vergleich zwischen D und USA mache, fällt das Resultat eindeutig aus.

                                        In meinem (also in dem ich Mitglied bin) Radverein ist es bei schönen Wetter teilweise so, dass wir in 2-3 Gruppen fahren müssen, weil wir sonst zu verkehrsbedindernd wären. In den frühen 90gern waren wir froh wenn 5-6 Leute im Training waren.

                                        Ein befreundeter Radkollege – einer der 5-6 – aus Michigan berichtet mir regelmäßig von den nach wie vor erschreckenden Zuständen bei Radrennen in den USA. Er sagt: „They don´t face it.“ Sie begreifen´s nicht.

                                        als Antwort auf: BeNeLux-Rundfahrt #601185
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                                          Berzin war ein A… :evil:

                                          als Antwort auf: BeNeLux-Rundfahrt #601183
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                                            Apropos Thurau, Benelux und Fehlleitungen:

                                            Ich glaube es war im Jahr 2000, da hat der damalige Renndirektor (oder sowas) Didi „DieFaust“ Thurau, das Feld des Henninger Turm Rennens im Finale statt auf den Hainer Weg in die Frankfurter City gelotst. Eine echte Meisterleistung. Gottseidank war damals Kai Hundertmark in der Spitze und konnte dank Ortskenntnis unseren Didi wieder auf den rechten Weg führen. (Auch damals hat man unter lautstarkem Protest den alten Abstand zwischen Spitze und Feld wieder hergestellt).

                                            Das nur mal so am Rande, weil wir uns als Neuradsportnation über Dinge lustig machen (oder ärgern), die jedem passieren können und sind. Bälle flach halten…

                                            als Antwort auf: BeNeLux-Rundfahrt #601182
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                                              Mein Kumpel Berzin war kein Typ wie Vinokourov. Eugenio war eher der Zeitfahrer, der in den Bergen seinen Vorsprung verwalten musste – kein Sinnlosattackierer.

                                              Er war halt etwas zu blond und hat sich zu schnell in die Annehmlichkeiten des westlichen Lebens verliebt. Berzin war also eher der Thurau-Typ. Wobei man zu Eugenios Schutz sagen muss, dass seine Frau im Gegensatz zu Frau Thurau ne echte Rakete war (ist).

                                              als Antwort auf: Was nun,Discovery Channel? #600348
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                                                Aus Eifersucht !?! :D

                                                als Antwort auf: Was nun,Discovery Channel? #600345
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                                                  Historie ist aufgrund meines Alters mein Metier:

                                                  7Eleven war das Vorgängerteam von Motorola. Auf Motorola folgte US Postal und jetzt schließlich Discovery Channel. Teambesitzer bzw. Manager war immer Dan Orsipow.

                                                  Bei 7Eleven waren es vor allem Andrew Hampsten und Phil Andersen als Hauptfiguren, bei Motorola dann Hampsten und schon Armstrong und mit US Postal begann dann die Armstrong-Hincapie-Zeit.

                                                  Greg Lemond hat seine Profikarriere ausschließlich in Europa verbracht. Begonnen hat er 1981 in Frankreich bei Renault (mit Hinault), ist dann 85 ins Köchli-Team La Vie claire (wo Hinault seit einem Jahr fuhr) gewechselt, hat dann 87/88 durch einen Plattschuß seines Bruders kaum Rennen gefahren und ist dann 89 bei einem belgischem Team namens ADR (mit Museeuw) wieder aufgetaucht um die Tour zu gewinnen. 90 ist er dann gleich zu dem französischen Team „Z“ (von Roger Legeay) gewechselt, das später dann unter „Gan“ (häßliche gelb-blaue Hosen damals) firmierte. Hier hat Lemond dann seine Karriere beendet.

                                                  Vernünftige US-Teams gibt es trotz der vielen US-Toursiege immer noch kaum, wenn man bedenkt, dass die USA x-mal so groß ist wie Deutschland, wo schon ein Toursieger gereicht hat, um jetzt 2 konkurrenzfähige Teams zu etablieren. Erinnert sich noch jemand an das Mercury-Team, die zunächst den halben Markt leergekauft hatten (Tonkov, van Petegem, Guidi, Teteriuk, van Bon, …) nur um dann nach Paris-Nizza die Segel streichen zu müssen. Aus den USA kommen immer mal wieder vereinzelt sehr gute Rennfahrer, aber eine vernünftige Struktur gibt es dort nicht. Wer schon mal mit dem amerikanischen Amateur-Nationalteam (oder Militärnationalteam o.ä.) in Deutschland Radrennen gefahren ist, wird mir uneingeschränkt Recht geben.

                                                  Das war jetzt OFFTOPIC.

                                                  als Antwort auf: Wechselgerüchte #593538
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                                                    Richtig!!!

                                                    Ich glaube auch, dass es von Ete eine sehr sportliche Entscheidung (nicht nur) gewesen ist.

                                                    Gleichzeitig hat Geo (sorry) Ludwig eine fürs Team perspektivisch richtige Entscheidung getroffen.

                                                    als Antwort auf: Wechselgerüchte #593535
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                                                      Aber Cordula mag doch Malle so arg. Hat Ete nich auch ein Häuschen dort???

                                                      Spanien, Italien – hat da nicht schon Ändi Möller ausreichend Senf zu gegeben („Madrid oder Mailand? Hauptsache Italien.“)

                                                      Ete ist ein Champion – der ist für JEDE Mannschaft ein Gewinn. Darüber sind sich sicher alle (inkl. Olaf Ludwig) einig. Der wäre für T-Mobile auch noch ein Gewinn gewesen. Deswegen hat er ja auch einen Anschlußvertrag angeboten bekommen.

                                                      Allerdings – und darüber sind sich sicher auch alle einig – braucht T-Mobile eine Umstrukturierung in der Mannschaft. Auch weil sich im Lauf der Zeit immer mehr Grüppchen im Team gebildet haben. Damit ist Ludwig gerade am aufräumen und macht das meiner Meinung nach ganz gut. Diese Stinkstiefeleien Vino gegen Klöden, Klöden gegen Zabel, Zabel gegen Ulle – das muss dringend ein Ende haben. Und dafür ist es notwendig den ein oder anderen abzugeben.

                                                      Insgesamt ist schade, dass es keine „Staffelstabübergabe“ gab oder geben wird, wie das früher eben bei Ludwig zu Zabel gewesen ist. Die Konstellation hätte es gegeben (Hondo, Baumann). Aber andere an seiner Seite groß werden lassen ist nun wirklich nicht Etes große Stärke.

                                                    Ansicht von 25 Beiträgen – 26 bis 50 (von insgesamt 111)