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Streng genommen macht Klödi einen guten Job. Immer dann wenn´s nötig ist, fährt er so stark das er einen gut bezahlten Vertrag bekommt. Extrem professionell eigentlich.
Doch ich fürchte, so abgebrüht ist Klödi nicht. Sonst könnte er mit dem Druck, der durch seinen falschen Trainingsaufbau und seine unsäglichen Interviews aufgekommen ist, besser verkraften.
Klöden ist ein Sensibelchen – sowohl mental als auch körperlich. Wenn ein Detail bei ihm aus dem Ruder läuft, dann geht wenig. Meine Befürchtung dieses Jahr ist weniger, dass er den Trainingsfehler (ausm Februar/März) nicht ausbügeln könnte sondern das ihm das notwendige Selbstbewußtsein fehlen wird. Das hat sich vergangenes Jahr durch seine guten Ergebnisse sukzesive aufgebaut. In dieser Saison dagegen ist eher Gegenteiliges zu befürchten.
Zum Thema Teamwechsel ist nur zu sagen, dass die Auswahl für ihn nicht so gross war. Entweder Edelhelfer von Armstrong werden oder zu Rabobank. Mir ist nicht klar war das eine bessere Alternative gewesen wäre.
@ Die Zahl
Zu spät!!! Den Job hat bereits das Oskarchen Sevilla.

Hack:
Meine Glaskugel sagt, dass es den zukünftigen italienischen Premier auf ner Abfahrt richtig hinschmiergeln wird und er den Giro nicht beendet.
Mensch Ventil: Wieviel willst Du denn ins Phrasen-Schwein einzahlen nach Deinem Statement?
– Von Tag zu Tag schauen
– einen schwarze Tag kann jeder haben
– mal schauen […]
– Giro noch nicht fertig
– mal abwarten;(
…Unterdessen gewinnt Piepoli die Etappe. Poppowitzsch neuer Gesamtleader. Ulle in der Gruppe der Favoriten…
17. Mai 2005 um 10:38 Uhr als Antwort auf: 11. Etappe – MAROSTICA-ZOLDO ALTO (Dolomiti Stars) 19.05.05 um 10 Uhr #588028**Cunego
*Basso, Simoni** Fothen
* Hruska, ZubeldiaOh Mann, Ventil. Du holzt hier durchs Forum wie die Aussies im Sprintfinale. :evil:
Entspann Dich doch mal ein bisschen.
Ich unterstelle mal das es den FdJ-Jungens, die nach dem Sturz Tempo machten, völlig Schnuppe war, dass Savoldelli hinten war. Ihr vermeintlicher Klassementfahrer Casar war übrigens auch in der hinteren Gruppe. Die wollten Cooke nach vorne bringen bzw. halten was Ihnen auch gelungen ist. Das gleiche gilt für die Liquigaser und Quickstep. Die wollten die Etappe gewinnen. Nicht mehr und nicht weniger. Schließlich ist das Ganze nicht 80km vor dem Ziel sondern direkt im Finale passiert. Da wird nun mal gerohrt.
Genug des Ballyhoos um diese Etappe. Savoldelli, Garate & Co. werden in den Bergen noch mehr Zeit verlieren – oder gewinnen. An diesen 40 Sekunden wird sich nix entscheiden.
Das Bettini-Urteil ist salomonisch und mMn auch okay. Soo schlimm wars nicht.
Sehr positiv die Absperrung in Italien im Zielbereich. Bei Cookes Sturz hat man gesehen wie gut es ist, die Füße der Absperrung zu verdecken. In Deutschland jagt man ja gerne noch die Metallstäbe mit Flatterband in den Boden. Lebensgefährlich!!!
Und Leute: Wie weltfremd ist das denn, dass ein Feld(!!!) wartet weils es einen Sturz gab. Das gab es noch nie und nirgends. Wenn bei einem Sturz gewartet wird, dann wartet einer (Armstrong) auf den anderen (Ullrich). Das sind persönliche Gesten. D.h. jetzt könnte man Cunego vorwerfen, dass er nicht auf Savoldelli gewartet hätte – aber sorry an alle Savo-Fans: Dafür ist Savoldelli viel zu wenig Favorit als das es so einer Geste bedurft hätte.
Armstrong brauchte zwar die Sekunden nicht aber Klöden dringend einen Dämpfer.
Im Nachhinein hätte der Dämpfer deutlicher ausfallen müssen – vielleicht würde Klödi heute dann wenigstens trainieren statt leutselige Interviews zu geben… :rolleyes:
Nicht totzugriegen: Der Telekom-Zug.
Wieviele Züge sollen sich denn noch aufbauen im Finale??? Wenn jeder Topten-Sprinter plötzlich nen Zug aufbauen würde, dann wäre die A5 noch zu schmal. Das Standing nen Zug bauen zu dürfen, das muss man sich im Feld hart erarbeiten. Zuletzt dadurch, dass der Zug gelegentlich mal erfolgreich ist – sprich: Der letzte Wagonr gewinnt auch dann und wann. Außerdem muss der Zug auch ein Zug sein – mit 50 km/h vorm Feld rumgurken ist kein Zug.
Also Telekom – Finger weg vom Zug. Bringt Ete und Pollack in ne gute Position und haltet dann den Lenker schön fest. Zuviele stören da nur.
Wieviel (funktionierde) Züge kennt man eigentlich???
1) Calcaterra-Scirea-Fagnini-Cipollini
2) Tosatto-Velo-Trenti-Petacchi
3) Sevilla-Klöden-Vinokourov-Ullrich
Dann wirds aber schon eng…
Bestleistung der 2.Etappe: Die SMS von Sinkewitz zum Gewicht von Bramati.
Was will uns Petacchi damit sagen, dass Kirsipuu und McEwi sich gegen ihn verbündet hätten??? Streng genommen, haben sich alle Nicht-Fassas gegen ihn verbündet. Der Fassa-Zug ist halt einfach ein-zwei km/h zu langsam angefahren.
*****Basso
**** Cunego, Simoni
*** Garzelli, Fothen, Sella
** Ardilla, Caucchioli, Perez Cuapio, Valjavec
* Bertagnoli, Brandt, Cioni, Danielson, KarpetsToll!!!
Ne ansteigende Meerespromenade.

Es gewinnt und fährt anschließend nach Hause KIRSIPUUU vor Mac Ewen und überraschend André Torff.

Die Abstände werden größer sein als 4 Sekunden. Siehe Bahnradsport. Allein Beloki wird 10 sec. auf den Sieger verlieren – mindestens.
Noch dussliger: Geht die Prolog-Strecke nicht stetig bergan??? Ich dachte, ich hätte Migels und Jansch mal drüber filosofieren hören. Also: Gibts ein Höhenprofil des Prologs??? Wird das Grüne Trikot ausgefahren???
Genau: Jetzt fällt mir die Antwort auf den Prologsieger ein. Erinnert Ihr Euch noch, dass Marcel Wüst mal bei der Tour nen Prolog bis zum Beginn einer Bergabnahme gebummelt ist, um dann die gezeitete Strecke mit vollem Bums hochzusprinten und das Bergtrikot abzustauben??? Damit ist für mich klar – ein reiner Sprinter gewinnt. McEwen oder Kirsipüüü!!!
@ Opera
Ich sehe das so wie Du. Wenn man einerseits konsequent die Verfolgung überführter Doper fordert muss man andererseits genauso konsequent (noch) nicht überführte Doping-Verdächtige für unschuldig halten. Das sippenhaft-artige Vorverurteilen wie von Veloce ist niveaulos und geht im Grunde gegen alle Radsportler – also auch gegen uns selbst.
Eine weitere Nerv-Marotte nicht nur von Watterott:
Da zeigen sie doch tatsächlich nochmal den „Sprint“ um irgendeinen Zwischensprint in ZEITLUPE. Obwohl keiner aus der Fünfergruppe auch nur ein Viertel km/h beschleunigt hatte. Warum versucht man dem gemeinen Zuschauer das als Highlight zu verkaufen??? Es würde doch nix ausmachen, dem Zuschauer zu erklären, dass man in der Spitzengruppe lieber gleichmäßig durch die Führung fährt, statt… *aberdasweisshierdochjeder*. Damit hätte man doch die gleiche Sendezeit verjuxt.
Das ist Zuschauervera*sche!!!
Zur Übertragung:
Gabs einmal ne Zeiteinblendung???
Besser als der Sprint war Zabels Interview. Da hat er ja in jedem Halbsatz jemandem was hingeworfen. Krönen hätte er das Ganze können, wenn er Mallorca-Scharping sein Gläschen Henninger über die Platte gegossen hätte.
Bekommt Ihr zusammen, wem Ete alles eine mitgegeben hat. Ich meine:
– Kopp, Hondo, Schumacher, Voigt („bester Eintagesfahrer“)
– Klöten und Ulle („trainieren“)
– Kummer & Co. („ich äußere mich nicht zur Tour, aber…)
– Ludwig & Co. („Vertrag“)Gehen wir bei dieser Gelegenheit mal das Team Gerolsteiner durch: Da fallen einem in den letzten Jahren auch einige Graupen ein. Die Zbergs, Montgomery, Hondo, Seppelini, Rastelli, Hoj. Da hat Gerolsteiner in seiner finanziellen Relation auch teuer eingekauft und gezündet hat es auch nicht so recht. Kopp und Schumacher hätten die Sprudler ja auch kaufen können, haben sie aber nicht.
Cofidis hat sich auch schon mal ne Riesengraupe eingefangen: Ein gewisser Armstrong war für die Truppe auch ein Totalausfall (wie Rominger und Fondriest).
Was soll´s. Ich fürchte, wir Deutschen sind das als Fussballnation so gewöhnt, dass wir in Mannschaften denken. Letztlich ist doch wurscht, ob Botero für Kelme, Telekom oder Phonak fährt. Ein Profi mit vernünftiger Berufsauffassung bringt überall seine Leistung.
Und unterm Strich war Telekom die letzten Jahre immer eines der Topteams – egal wer da so rumgegurkt ist. Also waren dort in der Summe mehr gute als schlechte Einkäufe. Das ist halt ein bisserl so wie bei Bayern München…
Nur der Vollständigkeit halber:
L-B-L wird wie noch ein paar andere unbedeutende Rennen von der ASO (Amaury Sport Organisation) veranstaltet. Und die ASO gehört einem großen (dem größten) französischem Verlagshaus das u.a. Le Parisien und die L´équipe verlegt. Die Amaurys sind sozusagen die Springers Frankreichs. Die Société du TdF gibt es nicht mehr. Das war früher eine Tochter der ASO ist jetzt aber im Konzern verschmolzen. Was ich nicht weiss ist, ob die Amaurys irgendwelche Anteile am öffentlichen Fernsehen in Frankreich halten – ist aber unwahrscheinlich. *klugscheiss*
Das war eine hoffentlich nicht langweilige Information für das ventil.

Ventil, lass uns da mal keinen Schlagabtausch draus machen. FR3 ist ein franz. Regionalkanal (wie HR3, WDR, oder so) und denen gehört nicht die ASO. Das ist Unsinn.
Wenn für Dich das Kriterium für ein spannendes Rennen ist, dass sich der Rückstand auf eine Ausreissergruppe im Finale verkürzen muss, dann hast Du natürlich recht. Dann war L-B-L diesjahr wirklich langweilig für Dich.
Ich wiederum habe wie viele andere eine gute Werbung für Radrennen gesehen. Man kann allen Rennfahrern nur für die tolle Show danken. Und wenn sie diese nur aus Blödheit und Unvermögen geboten haben, soll´s mir auch recht sein.
Exakt, Trakker.
Statt sich darüber aufzuregen, wer auch immer im Feld oder wo auch immer zaudert und gestikuliert hätte man können das Rennen genießen. Das war nicht langweilig sondern alles, was Radrennen ausmacht und interessant mach. Ich habe L-B-L auf FR3 verfolgt und die haben sich förmlich überschlagen, so begeistert waren die vom Rennverlauf. Und – ventil – selbst der anerkanntermaßen dümmste Taktiker im Feld Boogerd hat an der Redoute begriffen, dass Di Luca nix mehr gewinnen wird. Der war vorher ja schon mausetot. Deine Bewertung von Langeweile ist schon schwer nachvollziehbar. Da werden Dir auf den Flachetappen des Giro schön ordentlich die Begriffe ausgehen. Es sei denn, wir erleben massive Massenstürze und positive Dopingproben. Es lebe der Sport.
Was soll denn der Senf, von wegen da wären 30 Favoriten zu doof (alternativ: zu stur, zu kindisch, zu unerfahren, etc.) gewesen, dass Loch nach vorne zuzufahren. Da sind absolute Champions vorne gefahren. Vino und Voigte ist doch nicht irgendwelche Laufkundschaft. Wenn die beiden richtig am Horn ziehen, da ist es auch für 30 Pseudo-Favoriten schwer. Wenn man sich mal anschaut, wer von den 30 noch wirklich Punch gehabt hat, dann kommt man auf knapp 10. Und die annoncierten Top-Favoriten waren alle – ausser Boogerd – spätestens an der Redoute porös. Di Luca ist mind. 3x fliegen gegangen, Extebarria 2x, Valverde war nie richtig in der Gruppe und Cunego hats auch erwischt. Und wer kommt auf die Idee, dass die Herren Sinkewitz, Kroon und Weening – bei allem Respekt – ne Gruppe auf Vino und Voigt so einfach zukacheln. Absurd. Nee, die ham nicht taktiert das lag in den Beinen.
Das war einfach großer Sport von den beiden und die Kritik hier von einigen am Rennverlauf hat allenfalls Watterott-Niveau. Rudi Völler würde sich zurecht nochmals aufregen: „Ihr habts gut, sitzt mit nem Weissbier im Sessel und müsst alles in den Dreck ziehen.“
Und zu der halben Stunde Botero: In der Zeit sind die V & V genüsslich auf und davon. Aber das war er T-Mobile auch schuldig…
Ich denke auch, das sich durch Lance´ Ankündigung nix ändert. Er hat doch die letzten Jahre nach der Tour ohnehin kaum noch richtige Rennen gefahren. Wenn er gesagt hätte, er hört per 31.12.05 mit dem Radsport auf, hätte das die gleiche Qualität gehabt. Und dass er die achte Tour gewinnt (in 2006) hat doch eh keiner (Cunego, Basso, Ulle & Co.) geglaubt.
Meines Erachtens: Viel Lärm um Nichts.
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