Ugrumov

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  • als Antwort auf: Änderungswünsche zur Pro-Tour #574031
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      Wenn man sich Mühe gibt, kann man der ProTour schon was Positives abgewinnen:

      Z.B. dass man jetzt mal Euskatel-Fahrer auf dem Pflaster um Roubaix sieht. Und den Unkenrufen zum Trotz: Das sah gar nicht so schlecht aus. Und ich freue mich schon auf den Giro, wo mal wieder ein internationales Feld am Start sein wird. Das MZF könnte sehr spannend werden. Vor der Tour jedenfalls wird das Thema (auch in diesem Forum) immer heftigst diskutiert.
      Neue Rennen wie Polen-RF und Benelux sind immer gut. Es gibt ja eher zu wenig neue Rennen als zu viele.

      Durch die 50%- Regel profitieren die Continental-Teams mit guten Rennprogrammen. Dass Profis ehemalige Amateur-Rennen „verseuchen“ hat nix mit der ProTour zu tun, sondern mit der Aufhebung des Amateurstatus.

      Als kleinen Verbesserungsvorschlag würde ich machen, dass man den Teams erlaubt, mehr Fahrer in den Kader aufnehmen zu lassen. Am Bsp. T-Mobile sieht man, dass ein paar Verletzte bzw. Angeschlagene zu erheblichen Ausfällen bzw. Verheitzen der Jungen führen kann. Bei der Dichte des Rennprogramms wäre locker für 30 Fahrer in den Kadern Platz.

      Zum Thema Auf- und Abstieg würd ich mir keine so große Gedanken machen. Es wird in den nächsten 4 Jahren mit Sicherheit den ein- oder anderen Rennstall geben, der – aus welchen Gründen auch immer – aus der Protour ausscheidet. Und dann rückt ein anderer nach. Nach den 4 Jahren werden die Karten ohnehin neu gemischt. Aus der Coast-Erfahrung heraus ist es meiner Meinung nach besser, wenn sich ein neuer Rennstall/Sponsor erstmal als Continental beweisst. Und da sind vier Jahre Durchhaltevermögen (siehe Gerolsteiner) gerade genug.

      Mir macht die Protour Spass!

      als Antwort auf: Paris-Robaix #582636
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        Hat sich schon jemand darüber aufgeregt, dass Eurosport erst ab 17:00 auf den Sender geht. Tagsüber kommt Tourenwagen und Motorrad.

        Als hätten wir bei Gent-Wevelgem nicht schon genug Motorräder und Autos gehabt.

        Die Grenzgebietler können wenigstens auf FR2/3 Larry Jalabert aufm Mopped zuhören :-)

        als Antwort auf: Gent – Wevelgem 208 km #582612
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          Mildernde Umstände für Mattan: Die Autos links, die Motorräder rechts und links, und unmittelbar neben ihm noch ne Kamera – wo soll er denn hin. Da hat er mit Tempo > 50 km/h doch automatisch Windschatten. Zugegebenermaßen hat er nicht gerade versucht diesen zu vermeiden (wenn man bspw. eine triathlonähnliche Windschattenregel zugrunde legen würde).

          Der eigentliche Nachteil für Flecha war, dass er durch den Verkehr keinen Blick auf Mattan mehr haben konnte und so den Antritt verpasst hatte…

          Mattan ist mit dem Makel des halb geschenkten Sieges schon bestraft genug. In Belgien mag die Lutschermentalität nämlich am allerwenigsten.

          Angenehm fand ich, dass Karsten Migels in seinem Kommentar sagte, dass auch das Fernsehmotorrad – dass uns die eindrucksvollen Bilder lieferte – genauso im Weg rumgefahren ist, wie die anderen. Also: Mischuld Fernsehzuschauer!!!

          als Antwort auf: Flandern-Rundfahrt #581621
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            „KÜNDIGUNGSGRUND“, habe ich spontan geschrieen als Ivanov den Rückstand auf 17sec verkürzt hatte (vor seinem Forfait waren es 30, glaube ich). Von wegen das war Taktik und Berechnung, um die Gruppe zu verkleinern. Die war doch schon scheintot. Er hätte doch nur warten brauchen bis einer aus der Gruppe antritt, dann parieren und verlängern.

            Oder aber mit Bums an allen vorbei – aber so?!?

            Abgesehen davon: Ein Dritter Mann von Telekom hätte die Gruppe vorne womöglich zu Stillstand gebracht. Boonen und van Petegem hätten nix mehr gemacht, die Italiener eh nicht.

            Wollen wir Ivanov mal nur Duseligkeit in diesem Fall unterstellen. Wenn er das ganz absichtlich gemacht hat, wär´s ne Riesenschweinerei…

            P.S. Armstrong sah für mich nicht so tolle aus. Als er führte hatten die anderen einen Finger in der Nase. Das sah die letzten Jahre bei L-B-L herzhafter aus…

            als Antwort auf: Die stärksten Bergfahrer dieses Jahrzehnts #576844
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              Da ist doch gerade mein Name gefallen. Zu Recht!!!

              Und wenn mein Kumpel Berzin mir seinerzeit nicht ständig zwischen den Füssen rumgefahren wäre, hätte ich dem Rominger auch noch nen Giro-Sieg abgeluxt.

              Ich bin ja froh, dass hier nicht der beste Bergfahrer aller Zeiten diskutiert wurde. Sonst wäre es hier mit Bahamontes, Coppi und Poupoulidor losgegangen. Sorry, aber das Thema hat so was RTL-mäßiges à la die 100 nervigsten Popsongs. Es gibt tausend verschiedene und richtige Meinungen und zum Schluß „gewinnt“ DJ Ötzi.

              Ach so – fast hätt ich´s vergessen: Laiseka, Laiseka ist der beste Bergfahrer der 00´er!!!

              als Antwort auf: Phonak ist das 20. Pro Tour Team! #576308
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                Umgekehrt muss man das sehen: Durch die Strenge der UCI hat sich Phonak eines besseren belehrt. Die zwielichte Truppe um Alvaro Pino wurde gegangen und Lelangue ist nun weiß Gott nicht verdächtig, ein Doping-Befürworter zu sein.

                Und das ist auch das Signal an alle anderen Teams: Wer systematisch dopt und meint, er könne einfach so weitermachen wie bisher, hat im Radsport nichts verloren. Wer sich ändert (Cofidis, Phonak) bekommt seine 2. Chance.

                als Antwort auf: Tour ohne Zabel #574543
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                  Ich möchte das Thema vielleicht noch um den Aspekt Mannschaftszeitfahren erweitern. Auch in der entschärften Version des letzten Jahres hat das MZF zumindest große taktische Bedeutung. Ulle (gleiches gilt für Klöden und Vino) hatte bislang immer gegenüber Armstrong die Angreifer-Rolle, weil er nach dem MZF Rückstand hatte. Eine Situation, in der T-Mob des Feld „nur“ kontrollieren brauchte und die US Postals attackieren mussten, ist mir nicht bekannt. Jedenfalls würde die erste Touretappe anders laufen, wenn ein echter Mitfavorit mal wirklich 1:30 Vorsprung auf Armstrong hätte.

                  Ganz abgesehen vom psychologischem Aspekt.

                  Ohne Ete dafür verantwortlich zu machen: Der stärkste MZF-Fahrer ist er einfach nicht (gleiches gilt auch für Guerini und Sevilla) und eine Woche mit knapp verpassten Siegen ist auch nicht gerade motivationsfördernd für eine Mannschaft.

                  Aus diesem Grund bin ich dafür, dieses Jahr auf Ete bei der Tour zu verzichten. Umgekehrt heisst das aber auch, das er bei allen anderen passenden Gelegenheiten einen richtigen Zug gebastelt bekommt (Aldag, Ivanov, Pollack, Baumann, Schreck). Eine nette Geste wäre es auch einmal, wenn sich Ulle – am besten zusammen mit Kumpel Klöden – sichtbar mit guter Form (z.B. beim Henninger) unter Opferung eigener Chancen für Zabel einsetzen würde.

                  als Antwort auf: phonak keine Lizenz #570961
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                    Sorry, Laiseka, was Du da behauptest ist noch am freundlichsten mit BILD-Zeitungs-Niveau beschrieben. Dass 90% aller AB-Fahrer gedopt wären, ist einfach Unfug und durch nix zu beweisen. So viele Kirchturmrennen kann man als B-Blase in einem Jahr gar nicht gewonnen haben, damit man allein die Kosten für eine herkömliche EPO- oder Amphetamin-Kur wieder reinbekommt.
                    Ich kenne die Szene nun auch genau und will´s mal ganz allgemein formulieren: Selbst der blödeste Charakter wird feststellen, dass es für ein 70km-Kriterium in Wolkenkuckusheim keinen Sinn macht, sich mit fragwürdigen Medikamenten vom polnischen Schwarzmarkt zuzudröhnen – wenn es reicht, einfach eine gescheite Trainingseinheit pro Woche mehr zu machen. Das reicht nämlich um 90% der ABC-Fahrer abzuhängen (und ist obendrein gesünder)…

                    Um das Niveau des Forums beizubehalten, wäre es schön, Du würdest Dich zumindest halbwegs an Beweisbares halten statt was Dir nicht passt in den Dreck zu ziehen.

                    „Die Dopen doch alle“ ist für Stammtische aber nicht für ein solches Radsportforum geeignet. Meine Meinung!

                    als Antwort auf: phonak keine Lizenz #570947
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                      @steve_bauer

                      „Doping hin oder her“ kann nicht Dein Ernst sein. Phonak und Andy Riihs versuchen ganz geschickt sich als Opfer darzustellen. Meiner Meinung nach sind sie das aber nicht. Phonak ist schon gar kein Opfer eines Komplotts oder von UCI-Sonnenkönigen – die Sache haben sie sich zunächst mal selbst eingebrockt. Ganz offensichtlich wird in dem Team systematisch und mit Wissen der Teamführung gedopt. Der Wille zur Aufklärung ist – im Gegensatz zu Cofidis – nicht vorhanden. Allein diese Tatsache rechtfertigt den Ausschluss aus der Pro-Tour. Und es schadet auch überhaupt nicht, wenn man für die anderen Teams ein Exempel (von der UCI) statuiert. Jetzt muss dem Letzten klar sein, dass selbst vor großen Namen nicht halt gemacht wird.

                      Geld und Herzblut allein reichen nicht aus. Günther Dahms von Coast hat man deutlich mehr Dreck hinterhergeworfen, obwohl der „nur“ pleite gegangen ist. Hätte Andy Riihs mal seine Ankündigungen, gegen Doping kämpfen zu wollen, wahr gemacht und die Mio. Schweizer Franken in den Kampf gegen Doping gesteckt statt in eine erfolglose Kommission gegen Blutdoping-Tests, sähe die Sache sicher anders aus.

                      Wenn hier einer dem Radsport schadet, dann ist es die Phonak-Crew und nicht die UCI.

                      By the way:

                      Statt Landis wäre Alex Moos ein guter Kandidat für TMO (sofern er ohne Phonak-Unterstützung zurecht kommt). Das wäre mal einer der ein bißchen zupft und sich nicht in die Gleichmaß-Riege Ullrich, Klöden, Sevilla einreiht…

                      als Antwort auf: phonak keine Lizenz #570932
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                        Lt. Eurosport.de hat wohl die mögliche Anfechtung des Blutdoping-Nachweisverfahrens zum Ausschluss geführt.

                        In der Tat hätte man sich mehr Engagement der Teamleitung bei der Bekämpfung des Dopings im Team gewünscht als bei der Bekämpfung der Nachweise. Das war mindestens taktisch ungeschickt von den Hörgerätlern.

                        Jetzt bleibt uns wenigstens die Leistungsexpolsion unseres Pappenheimers Botero erspart, der sich unter seinem alten Kelme-Kumpel Alvaro Pino wieder „so wohl gefühlt“ hätte, dass er plötzlich wieder die volle Leistung hätte abrufen können. Nachtigall…

                        Hoffentlich findet Grabschi noch ein gescheites Team.

                        als Antwort auf: Giro d’Italia Winter thread #571226
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                          Zum Thema Doppelspitze fällt mir noch folgende Parallele ein: Ugrumov und Berzin gegen Rominger beim Giro. Damals waren sich die Gewiss-Jungs auch so uneinig, dass sie vo lauter Zickerei vergessen haben Rominger anzugreifen. Wenn Simoni und Cunego ihre Streitereien nicht bremsen könnte es einen lachenden Dritten geben. Das könnte die Chance für die Gleichmäßigen sein wie Popovych, Gontchar und Savoldelli, sofern sich die Bergfexe gegenseitig zurückholen. Deja-vu….

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