Joelle van Dyne

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  • als Antwort auf: Olympia 2024 in Paris #773299
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      Joelle, woher war die Info, dass Evenepoel Corona hatte? Konnte nix finden und sah heute ja auch nicht so aus.

      Das hat er in dem Interview gesagt, in der er sich über die „Scheiß-Straßen“ beschwert hat. Auf Radsport.news gibts dazu noch einen Auszug:

      Während Kopecky im gleichen Interview davon sprach, mit einem positiven Corona-Test aus dem Mitte Juli zu Ende gegangenen Giro d’Italia der Frauen gekommen zu sein, sich deshalb aber keine Sorgen, dass die Infektion ihre Leistung beeinträchtigen könnte, zeigte sich ihr Landsmann nicht ganz so optimistisch. “Ich habe den größten Teil des Montags im Bett verbracht, am Dienstag bin ich ein bisschen gefahren, aber das hat sich nicht gut angefühlt. Genau wie am Mittwoch und Donnerstag“, so der 24-Jährige, der dennoch als einer der Top-Favoriten auf Edelmetall ins Rennen gehen wird.

      https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_139002.htm

      als Antwort auf: Olympia 2024 in Paris #773295
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        Ah, Danke für die Aufklärung bzw. Teilaufklärung. Dubios? Ja! Alleine, dass man zwischen Bahn und Straße schieben kann, find ich schon äußerst kurios. Warum nicht zwischen Mountainbike und Kunstradfahren oder Radfussball (keine Ahnung obs das noch gibt). Das Saisonende des Vorjahres zu nehmen, ist wahrscheinlich der Planungssicherheit geschuldet, kann aber dazu führen, dass Leute wie Girmay oder eben del Toro ihr Land nicht vertreten können, obwohl sie aktuell zu den Spitzenfahrern gehören und die Olympiade sportlich bereichern und aufwerten würden.

        Und wenn wir schon dabei sind: ich kann mich auch nur schwer mit der disproportionalen Verteilung anfreunden. Schon eine Beschränkung auf 4 Fahrer pro Mannschaft macht aus einem Radrennen dieses Schweregrades eigentlich ne andere Sportart. Wenn du nur 1 oder 2 Fahrer hast, ist das definitiv keine Mannschaftssportart mehr.

        Natürlich kann man da auch nicht allen 258 Staaten der Erde ein Startrecht mit 8 Fahrern geben, weil man mit über 2000 Startern nicht klarkäme (einen Versuch wäre es aber mal wert :yahoo: )

        Aber dann soll man halt wie bei anderen Wettbewerben auch eine oder mehrere Ausscheidungs-Qualifikationsrunden durchführen. Entweder im Rahmen der Olympischen Spiele oder eben davor. Die 20 besten Nationen dürfen dann z.B. mit je 8 Fahrern antreten, so dass das wieder ein fairer Mannschaftssport ist, mit wenigstens theoretischer Chancengleichheit. Just my 2 Cents.

        Funfact am Rande: Der ARD-Reporter fragte heute, was das längste Olympiazeitfahren der Geschichte gewesen sei. Na, und ich denke so, wahrscheinlich über 100 km, vielleicht 120 km. Nein 320 km! Die waren 10 Stunden unterwegs pro Fahrer und man fragt sich unwillkürlich, auf welcher Strecke die das gemacht haben.

        als Antwort auf: Olympia 2024 in Paris #773292
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          Nö, haben tatsächlich keinen Startplatz:
          https://www.procyclingstats.com/race/olympic-games/2024/nations

          Keine Ahnung nach welchem System diese Liste erstellt wird.

          als Antwort auf: Olympia 2024 in Paris #773291
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            Warum fährt der Isaac del Toro eigentlich nicht beim Straßenrennen?

            Ich glaube, Mexiko hat gar keinen Startplatz?

            als Antwort auf: Olympia 2024 in Paris #773289
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              Naja, Tarling ohne Defekt und Radwechsel wohl im Kampf um Gold.

              Arg. Das habe ich gar nicht mitbekommen.

              als Antwort auf: Olympia 2024 in Paris #773287
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                Ich vermute, Tarnung wurde hier fast ein wenig unter Wert geschlagen, weil er mit den nassen Verhältnissen weniger gut klar kam. Umso erstaunlicher ist der Sieg von Evenepoel, der wohl klar der Stärkste war, bzw. dessen Sie im Trockenen noch deutlicher ausgefallen wäre. Ganna hatte es sich gut eingeteilt, aber einige Fahrfehler drin, die ihn einmal fast zu Boden gebracht hätten. Van Aert überraschend gut, muss ich zugeben.

                Ich nehme mal an, dass jetzt Evenepoel auch der Favorit für das Straßenrennen ist, jedenfalls dann, wenn es die belgische Mannschaft schafft als Einheit aufzutreten.

                als Antwort auf: Olympia 2024 in Paris #773284
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                  Frau Brown gewinnt absolut überlegen das ZF der Damen (sehr respektable 49km/h). Auch aber sicher nicht nur, weil Madame Dygert sich in einer Kurve hingelegt hat. Ich nehme mal stark an, die Jungs haben sich das angeschaut. Es wird heute wohl auch doch etwas auf die Fahrkünste ankommen, denn in den vielen Kopfsteinpflaster-Passagen und Kurven kann man bei dieser Nässe einige Sekunden gewinnen oder liegen lassen. Gar nicht ausgeschlossen, dass das am Ende über den Sieg und die weiteren Plätze entscheidet.

                  als Antwort auf: Transfers aktuell #773265
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                    Oder sind die Einkäufe ein Hinweis darauf, dass das Projekt Roglic TdF schon wieder beerdigt ist? Ein Ende der Zusammenarbeit am Jahresende wurde hier und da gerüchtet.

                    Das wäre aber auch ein bisschen schräg, denn er hat ja, wie kolportiert wurde, angeblich nur einen Zweijahresvertrag. Und ohne finanzielle Kompensation dürfte man ihn auch kaum loswerden. Dann kann man ihn auch genauso gut bei den GTs nächstes Jahr einsetzen, ohne die absoluten Tophelfer an der Seite. Das ist auch nicht teurer und zumindest hätte man dann eine GT für Bora mal halbwegs ambitioniert abgedeckt. Das Problem wird halt sein, dass Roglic unbedingt nochmal in der Tour eine Chance bekommen möchte, die er aber realistisch betrachtet nicht mehr gewinnen kann. Da nützt ja aller Ehrgeiz nichts.

                    Für die Namen die aktuell gehandelt werden, sehe ich weder unmittelbares Siegpotential, noch in der Zukunft. Aber ich kann mich natürlich irren.

                    als Antwort auf: Tour de France 2024 #773263
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                      Das keine mehr flüchten möchte auf Flachetappen ist aber irgendwie so ein Tourding. Verstehe ich allerdings nicht wirklich. Der Prix Combatif wird am Ende der Etappe auf dem Podium geehrt und seit einigen Jahren wird doch jede Sekunde übertragen. Das sollte doch günstige TV-Zeit sein. Und schlecht waren die Odds schon immer für die Ausreißer. Aber immerhin haben sie die kleine Chance auf den ganz großen Triumph, wenn bei den Sprinterteams iwas schief läuft.

                      Diejenigen die es noch versucht haben, haben ja kaum noch 2 Minuten vom Feld bekommen. Ich denke das schreckt schon sehr ab, wenn du da vorne 100 km und mehr am ganz kurzen Band geführt wirst und die Chance für den großen Coup deshalb wirklich nahe Null ist. Da existiert dann noch nichtmal mehr die sprichwörtliche Mohrrübe. Im Grunde muss man sagen, dass sich die Teams jetzt einfach rational verhalten und Anreize wie „sich im TV präsentieren“ nicht mehr ziehen. Dann spart man sich die Kräfte offensichtlich lieber für die Etappen, in denen eine Flucht echte Chancen hat, wenn auch dort, wie gesehen, die Fluchten kaum noch glücken, weil die großen Teams am Ende doch wieder alles zurückholen.

                      Ich denke, die müssen sich da wirklich was Neues überlegen. Denn an Fernsehübertragungen von Touretappen, bei denen auf 150km, 170km, 190 km wirklich rein gar nichts mehr passiert bis ins Finale, schaden dem Radsport einfach zu sehr.

                      als Antwort auf: Olympia 2024 in Paris #773257
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                        Evenepoel hatte jetzt wohl nochmal Corona und fühlte sich nach eigenen Angaben bis gestern überhaupt nicht fit…

                        als Antwort auf: 27.07.2024 Olympische Spiele ZF #773237
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                          *** Evenepoel
                          ** Tarling, Ganna
                          * Waerenskjold, van Aert, Küng

                          als Antwort auf: Tour de France 2024 #773224
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                            Und interessiert sich Red Bull wirklich für die Vuelta? Das ist doch ausserhalb Spaniens und der internationalen Radsport-Szene ein Non-Event. Findet null statt.

                            Also das ist jetzt schon ein bisschen hart. Uns interessiert es doch auch. Und z.B. in Belgien (da weiß ich es halbwegs zuverlässig) wird die Vuelta von den Radsportfans durchaus voll wahrgenommen, genauso wie der Giro. Eurosport überträgt die Vuelta europaweit, ich kenne aber leider nicht die Zuschauerzahlen was die drei GTs betrifft.

                            Ansonsten ist es mit dem „Interesse“ so, wie nahezu überall im Sport: Sobald eine Nation einen Siegkandidaten an den Start bringt, schnellt das jeweilige Interesse sprunghaft in die Höhe. Es ist jetzt natürlich marketingtechnisch etwas blöd gelaufen, dass wegen der unterschiedlichen Umstände weder Pogacar, Vingegaard, Evenepoel noch vermutlich Roglic an der Vuelta teilnehmen. Aber sollten sich dort nächstes Jahr Vingegaard und Pogacar ein Match liefern, „garantiere“ ich, dass das Interesse an der Vuelta sehr groß sein wird.

                            als Antwort auf: Transfers aktuell #773223
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                              Was der Streckenkartensammler zu Buchmann geschrieben hat, kann ich gut nachvollziehen. Es geht auch gar nicht darum, in irgendeiner unfairen Weise aus der Ferne den Charakter von Buchmann zu beurteilen. Wenn man sich nur auf die Umstände einläßt, die als halbwegs gesichert gelten können, dann hat Buchmann tatsächlich jahrelang ein sehr gutes Gehalt bezogen, welches er dafür bekommen hat bei den GTs anständige Ergebnisse zu erzielen. Das hat leider nicht so geklappt wie erhofft, warum auch immer.

                              Wenn ich mich jetzt in so einer Situation in die Position von Buchmann hineinversetze, wäre ich in erster Linie mal froh, über den größten und wirtschaftlich wichtigsten Abschnitt meiner Profikarriere so viel Geld verdient zu haben, dass ich mir an der Front keine wirtschaftlichen Sorgen mehr machen muss. Müsste ich dann nach Ablauf des Vertrags gehen, wäre ich immer noch dankbar für die Chance und die gute Zeit die mir das Team ermöglicht hat. Natürlich wissen wir aber hier nicht, was es intern sonst noch für Knatsch gab oder ob Buchmann vielleicht den Grund für seine enttäuschenden Leistungen den Team anlastete (zu recht oder zu unrecht).

                              Wäre da nur die Causa Buchmann, gäbe es eigentlich kaum einen Grund darüber weiter nachzudenken. Erst die anderen aktuellen Abgänge und die Kommunikation dazu, lassen etwas aufhorchen. Und da spielt es für mich zuerst auch mal keine Rolle, ob das nun deutsche Fahrer sind und wo die herkommen. Aber auch da verstehe ich die Argumentation von Streckenkartensammler: wenn man so wie Denk etwas mit viel Hingabe und Leidenschaft aufgebaut hat, wird man nicht immer den coolen Geschäftsmann mimen können, vorallem, wenn man die Person ist, die das wirtschaftliche Risiko trägt, während die eigenen Angestellten ihren sportlichen Traum leben können und dabei leistungsunabhängige, garantierte Zahlungen im Top-Management Bereich verdienen. Da kann man dann schonmal sauer reagieren, wenn es mit der Leistung nicht mehr so stimmt. Auch wenn natürlich genau dieser Punkt zum Grundrisiko in diesem Business gehört: die Leistung ist nie garantiert und jede Verpflichtung und jeder Vertrag ist immer eine Art Lotterie. Manchmal zieht man einen Hauptgewinn, meistens eher nicht. Es können halt auch nur immer 3 Leute auf dem Podium stehen, bei 18 WorldTeams. Ich vermute mal, etwa 70-80% der Fahrer erfüllen nicht die Erwartungen, die man in sie gesetzt hat. Damit muss man halt auch irgendwie „seriös“ umgehen können – also beide Seiten!

                              als Antwort auf: Tour de France 2024 #773204
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                                Das wurde auch gestern erst bekannt gegeben, was wiederum ein wenig verwundert, weil die 12. Etappe, am 11. Juli stattfand, was ja nun schon wieder fast 2 Wochen her ist. Man würde ja erwarten, dass nach Röntgen oder MRT dieser Befund sehr zweitnah erfolgt. Egal. Ich rechne jetzt auch nicht mehr mit Roglic bei der Vuelta, alleine weil das Risiko viel zu hoch sein dürfte, dass er bei seinem Sturzpech wieder auf den Rücken fällt.

                                als Antwort auf: Tour de France 2024 #773202
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                                  Ich hab das von Bora auch gelesen und vielleicht stimmt es ja auch. Aber ich glaube, dass Roglic sicher am Start stehen wird. Der Typ ist ja anscheinend megateuer und bis jetzt hat er noch nichts abgeliefert. Eine historische 4te Vuelta wäre zumindest mal nicht so schlecht.

                                  Roglic hat sich auf der 12. Etappe anscheinend einen Wirbelbruch zugezogen, wie Radsportnews jetzt berichten. Vermutlich dürfte das auch der Grund sein, warum Aldag erstmal zögerlich reagierte auf die konkrete Nachfrage.

                                  https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_138987.htm

                                  als Antwort auf: Tour de France 2024 #773197
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                                    Gut, ich hatte gehofft jemand anders macht das…

                                    Die bisherigen Doublesieger und ihre Tripplechancen:

                                    1949 Fausto Coppi (Tour und Giro). Mehr konnte er nicht erreichen, weil die Vuelta in diesem Jahr nichts stattfand
                                    1952 dasselbe, wieder Coppi, wieder findet die Vuelta nicht statt
                                    1963 Jacques Anquetil gewinnt Tour und Vuelta, der Giro fand im Juni statt, aber ohne Anquetil.
                                    1964 Jacques Anquetil gewinnt Giro und Tour, die Vuelta fand im Mai statt, aber ohne Anquetil.
                                    1970 Eddy Merckx gewinnt Giro und Tour, Vuelta im Mai ohne Eddy
                                    1972 Eddy Merckx gewinnt Giro und Tour, Vuelta im Mai ohne Eddy
                                    1973 Eddy Merckx gewinnt Giro und Vuelta, Tour im Juli ohne Eddy
                                    1974 Eddy Merckx gewinnt Giro und Tour, Vuelta im Mai ohne Eddy
                                    1978 Bernard Hinault gewinnt Tour und Vuelta, Giro im Mai ohne Bernard
                                    1981 Giovanni Battaglin gewinnt Giro und Vuelta, Tour im Juli ohne ihn
                                    1982 Bernard Hinault gewinnt Giro und Tour, Vuelta im Mai ohne ihn
                                    1985 Bernard Hinault gewinnt Giro und Tour, Vuelta im Mai ohne ihn
                                    1987 Stephen Roche gewinnt Giro und Tour, Vuelta im Mai ohne ihn
                                    1992 Miguel Indurain gewinnt Giro und Tour, Vuelta im Mai ohne ihn
                                    1993 Miguel Indurain gewinnt Giro und Tour, Vuelta im Mai ohne ihn

                                    1995 dann die große Zäsur, erstmal könnte jemand das Tripple schaffen, die drei Rundfahrten finden nicht mehr im Mai, Juni und Juli statt.

                                    1998 Marco Pantani gewinnt Giro und Tour, Vuelta im September ohne Marco
                                    2008 Alberto Contador gewinnt Giro und Vuelta, Tour findet ohne ihn statt
                                    2017 Chris Froome gewinnt Tour und Vuelta, Giro findet ohne ihn statt

                                    Das bedeutet: Von allen bisherigen Double-Siegern wäre es bisher tatsächlich nur Pantani und Pogacar möglich gewesen, mit 2 GTs bereits in der Tasche das Tripple wirklich anzugehen. Allen anderen konnten es wegen der Terminierung der Rundfahrten oder weil sie wie Froome die Tour ausließen gar nicht angehen.

                                    als Antwort auf: Tour de France 2024 #773191
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                                      Konnte man fast erwarten nach dem Theater um seine Frau.

                                      Was der slovenische Verband da gemacht hat, ist aber auch extrem krass. Ich habe gerade nochmal nachgeschaut: Urska Zigart gewinnt das Zeitfahren mit 4:34 min vor der Zweiten und 6:01 vor der Dritten, auf 20 km. Dabei fährt sie einen Schnitt von 44,44 km/h, die Konkurrentinnen 38,01 km/h bzw. 36,34. Da existiert also de facto ein Zweiklassenunterschied. Aber der slovenische Verband nominiert die Deklassierten, welche beide zufällig zum Team BTC City Ljubljana Zhiraf Ambedo gehören, welches vom nominierenden Nationalträner betreut werden. Das stinkt dermaßen nach Vetternwirtschaft und verhöhnt jedes leistungsprinzip, so dass ich mich wundere, warum die slovenische Öffentlichkeit das zuläßt?

                                      Noch krasser ist übrigens das Straßenrennen ausgegangen. Das gewann Urska Zigart mit 10:47 min Vorsprung auf 107,5 km. Es kamen überhaupt nur drei Damen ins Ziel. Aber auch hier wird nicht Urska Zigart nominiert, obwohl die nationalen Wettkämpe explizit als Nominierungskriterium angekündigt waren.

                                      Ganz ehrlich: wäre ich Urska Zigart würde ich den Verband wechseln und zwar sofort. Wie will man in so einem korrupten Haufen Profisport betreiben? Weiß irgendjemand hier zufällig mehr, warum diese wirklich haarsträubende Geschichte in Slovenien akzeptiert wird?

                                      als Antwort auf: DIES und DAS #773177
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                                        Schade, Pogacar hat das olympische Straßenrennen abgesagt. Offiziell wegen Müdigkeit, tatsächlich ist er natürlich stinksauer (zu recht) was sich der slovenische Radsportverband bei der nicht-Nominierung seiner Freundin Urska Zigart geleistet hat. Ich hatte mich auf das Duell mit van der Poel schon sehr gefreut.

                                        https://www.eurosport.de/radsport/tadej-pogacar-ist-enttauscht-und-sprachlos-seine-verlobte-darf-trotz-meistertiteln-nicht-zu-olympia-in-paris_sto20016853/story.shtml

                                        als Antwort auf: Tour de France 2024 #773174
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                                          Blödsinngravel…
                                          …9. Etappe gleich streichen,

                                          Gravel ist halt gerade einer der großen Trends. Dürfte also auch eine marketingtechnische Wahl gewesen sein. Und ein paar Gravelhügel waren ja schon drin. Die Cote de Val Frion hatte obenraus 8,5%. Die Cote de Chazenay 7%. Waren halt jeweils immer nur ein paar Hundert Meter.
                                          Hätte man das aufgezogen wie die Strade Bianche, wäre die größte Gefahr nicht von Pannen und Stürzen ausgegangen, sondern von zu großen Abständen am Ende fürs GK.

                                          Was ich an der Graveletappe etwas merkwürdig fand, war die Grobheit der Kiesel und vor allem die Stellen mit z.T. sehr gefährlichem, tiefen Gravel. Da ist die Strade Bianche deutlich besser zu fahren, jedenfalls wenn es trocken ist.

                                          In der Summe würde ich aber auch eher sowas wie 2-3 klassische „Ardennen-Etappen“ bevorzugen.

                                          als Antwort auf: Transfers aktuell #773172
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                                            Danke, für Deine Ausführungen, Streckenkartensammler!

                                            Was Du schreibst, kann ich gut nachvollziehen. Ich kenne mich auch zu wenig aus und habe zu wenig Einblick, um das wirklich beurteilen zu können. Neben den rein sportlichen Einschätzungen zu den Fahrern (so wie von Dir hier vorgenommen), gabs halt noch ein paar rein sprachlich merkwürdige, bzw. unnötige Äußerungen von Denk, die mich stutzig gemacht haben.

                                            als Antwort auf: Transfers aktuell #773166
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                                              Der Vogel fühlte sich doch von seinen Mitfahrern gemobbt, weil er Kalorien zählt, und das Management ihn nicht vor den bösen Mitfahrern beschützt hat. Das wird wohl nichts miteinander zu tun haben bzw. wenn doch, wäre die Trennung von den anderen Fahrern jetzt die Konsequenz. Bei Cian waren es wahrscheinlich eher die Anwaltseltern, die dachten, es sei eine schlaue Idee, ihn mit konstruierten Kündigungsgründen aus dem Vertrag rausholen zu können, weil es anderswo mehr Geld gab.

                                              Ja, so habe ich die dazu gemachten Berichte auch wahrgenommen, bzw. hielt dies für plausibel. Inzwischen frage ich mich jedoch ganz unabhängig von der Kausa Uijtdebroeks, ob da doch etwas Grundsätzlicheres nicht stimmt. Das geht, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, eher so in die Richtung eines Vorredeners hier, der fragte, ob es nicht auch sein könne, dass Denk einfach ein Arschloch sei. :whistle:

                                              als Antwort auf: Transfers aktuell #773157
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                                                ..ach ja, und Nils Politt habe ich noch vergessen. Dessen Abgang muss ja auch Gründe haben. Vielleicht hatte der junge Cian Uijtdebroeks da doch grundlegendere Defizite im Management aufgezeigt.

                                                als Antwort auf: Transfers aktuell #773156
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                                                  Red Bull muss ja nicht speziell den deutschen Markt bespielen. Weiss jetzt nicht genau wie dass bei Bora und Hansgrohe ist? Die sind wohl schon eher im DACH-Raum relevant. Hat Denk nicht im Tourfunk-Podcast vor ein paar Monaten explizit gesagt, dass es in Zukunft keinen Bonus mehr für deutsche Fahrer geben wird, solange es einen anderen zu haben gibt, der ein Promille besser ist?

                                                  Das habe ich auch in Erinnerung. Bei der Verkündung der Trennung von Buchmann konnte ich das noch halbwegs nachvollziehen, weil dessen Gehaltsfestlegung noch aus einer Zeit stammt in der er deutlich besser sportlich zurückgezahlt hat. Bei Kämna und Schachmann verstehe ich das allerdings nicht.

                                                  Im Prinzip erwarte ich, dass die gleich am ersten August die Verpflichtung von ein paar echten Granaten vorstellen. Zum einen wegen der eigenen Erwartungen, zum anderen wegen der neuen Kohle. Da müssten dann Leute kommen, die mindestens eine Liga über Kemna und Schachmann fahren. Ich frag`mich nur, wer das sein soll. Evenepoel hat Denk je mehrfach dementiert….

                                                  als Antwort auf: Tour de France 2024 #773155
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                                                    Was mir so spontan einfällt zu Positivem und Negativem bei dieser Tour, ohne jetzt auf einzelne Fahrer einzugehen:

                                                    Positiv:
                                                    – die Etappenplanung, die das sonst übliche Sturfestival effektiv verhindert hat. Ich hätte nicht gedacht, dass das so gut funktioniert. Mal sehen, ob das beibehalten wird.

                                                    – Die Etappen, in denen Ausreißer eine Chance sehen konnten, waren in der Anfangsphase wieder enorm spannend. Manchmal war die Anfangsphase sogar spannender als das Finale.

                                                    – Es gab wieder eine längere Mehrpässefahrt. Mehr muss nicht sein, aber eine brauche ich.

                                                    Negativ:
                                                    – immer noch Covid im Umlauf. 141 Fahrer im Ziel, 35 Aufgaben, die meisten wegen Krankheit. Gut aber, dass Covid keinen bedeutenden Einfluss aufs Klassement hatte.

                                                    – Einige Etappen waren bis zum Sprint-Finale recht langweilig, weil keiner der Fahrer Bock hatte Energie in einen sinnlosen Ausreißversuch zu investieren. Rational zwar nachvollziehbar, wenn das aber nun ein Trend wird, beschädigt das schon ein wenig die Attraktivität des Radsports. Vielleicht muss sich die ASO da zeitnah was einfallen lassen (weitere, attraktive Zwischenwertungen oder ein neues Trikot, o.Ä.)

                                                    – wenn sich zwei Teams, mit Visma und UAE, einen intensiven Kampf um den Gesamtsieg liefern, dominieren sie das Rennen, mögliche Ausreißversuche und Wertungen sehr stark. Das ist kein Vorwurf an diese Teams, denn sie sollen und müssen sich ja messen, aber für den Rest des Feldes bleibt da manchmal nur die Zuschauerrolle. Das Problem ist ja alles andere als neu und ich habe keine Ahnung, wie man da eine etwas bessere Ballance finden könnte.

                                                    als Antwort auf: Tour de France 2024 #773148
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                                                      Tja, da hat es Pogacar bergrunter richtig krachen lassen, von Zurückhaltung jedenfalls keine Spur.

                                                      Er gewinnt den Giro und in der dritten Wochen die letzten drei Etappen der Tour, jeweils total überlegen. Er schien ja sogar noch besser zu werden am Schluß. Also wenn er das Niveau reproduzieren kann, wird das nächste Duell mit Vingegaard wieder eine riesen Show.

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