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Alter, was ist das für ein verrücktes Rennen?
So wird MvP sogar wieder zurück kommen können…..
Vorne will jetzt keiner mit Pogacar mitfahren….
Das ist jetzt wohl die Chance für Wout doch nochmal PR zu gewinnen. Eine bessere wird er jedenfalls nicht mehr bekommen.
Chaosrennen, MvP jetzt nahezu aussichtslos zurück.
UAE total amateurhaft.
Glaubst du das MvdP auf jeden Fall alleine ins Velodrom kommt? Wäre das letztes Jahr ohne Pogacars Fahrfehler auch so gekommen?
Ich halte die Wahrscheinlichkeit für hoch, dass MvP auch letztes Jahr alleine ins Velodrom gekommen wäre. Pogacar hatte nach seinem kurzen Umfaller in der Kurve nie eine Chance am MvP wieder heranzukommen, selbst dann nicht, als MvP noch einen Platten hatte. Im Ziel waren es dann 1:18 min Vorsprung. Und einen Sprint im Velodrom gewinnt Pogacar vielleicht in 5 von 100 Fällen gegen MvP. Die einzige Möglichkeit für Pogi MvP zu schlagen, bestünde für mich wirklich darin, dass er ihn durch andauernde Angriffe zermürbt, nur müsste er seine Angriffe dann überwiegend auf der Straße ansetzen, weil MvP auf Kopfsteinpflaster einfach nochmal effizienter fährt als Pogacar.
Mir ist auch noch die Krise in Erinnerung, die Pogacar letztes Jahr nach dem Wald von Ahrenberg hatte, da brauchte er plötzlich dringend das Teamauto, weil er seine Nutrition aufgebraucht hatte. Wenn in diesem Moment ein Angriff gekommen wäre oder das Teamauto noch nicht hätte vorfahren können, wäre er auch weg gewesen. Außerdem hat mich noch irritiert, wie sich Pogacar dann uf dem Podium verhalten hat. Er war offensichtlich so fertig, dass er ständig mit den Tränen kämpfen musste. So habe ich ihn nie vorher und nie später je gesehen. Ganz merkwürdig, kann ich mir bis heute ekienen rechten Reim drauf machen. Knnst Du Dir auf Youtube nochmal anschauen.
Es gibt vielleicht noch eine weitere Option, die Pogi in einem taktischen Kleinkrieg „irgendwie“ nutzen könnte, wenn MvP nicht mitführen würde und weitere Fahrer spät im Rennen wieder von hinten rankommen. Aber auch da ist es schwer eine Konstellation zu finden, aus der Pogacar einen echten Vorteil ziehen könnte. Deshalb sehe ich auch eher noch Siegchancen für Mads Pedersen, als für Pogacar. Aber es ist nicht so, dass ich es ihm nicht gönnen würde, oder besser gesagt, dass nicht auch ich Zeuge werden wollte, wie jemand vielleicht wirklich alle 5 Monumente in einem Jahr gewinnt. Das wäre schon eine Sternstunde des Radsports.
Ich kann mir keinen anderen Sieger als Matthieu van der Poel vorstellen. Alle Anderen, inklusive Pogacar, spielen mindestens eine Liga unter ihm.
Danke für die Antwort.
Das mit dem Gewicht hatte ich mich auch schon gefragt. Funktioniert dann wohl nur, wenn man in der Lage ist 900 Gramm woanders einzusparen oder wenn der positive Effekt vermutlich überwiegend übers Hinterrad vermittelt wird und man nur dieses Rad dafür verwendet? Ja, Wout van Aert hat es letztes Jahr verwendet, aber ich glaube nicht jeder von Visma. War damals die Rede von einer Zweiklassengesellschaft innerhalb des Teams.
Was die Insolvenz des Herstellers betrifft: ja, offensichtlich war die Nachfrage zu gering, sowohl aus dem Profibereich, als auch aus dem Amateurbereich. Wobei ich glaube, dass es genügend Leute gibt, die auch die 3000-4000 € auszugeben bereit sind, Hauptsache sie haben den heißesten Scheiß unter ihrem Hintern. Es könnte auch einfach sein, dass das Marketing nicht funktioniert hat, denn viele Leute scheinen gar nicht zu wissen, dass es sowas gibt.
Für den Profibereich ist natürlich die große Frage, was es bringt. Ich hatte 25 in einem Artikel gelesen, dass das 30-60 Sekunden pro 10 km bringen kann. Und da dachte ich mir, dass das so enorm viel ist, dass das eigentlich alle Teams nutzen müssten. War aber dann scheinbar nicht so….?Visma wurde nun untersagt die Laufräder mit der Luftdruck-Anpassungs-Technik zu verwenden. Offizielle Begründung: die Firma die diese Räder herstellt ist insovent (das ist schon seit Wochen bekannt) und kann nicht mehr liefern. Deshalb könne es zu einer Wettbewerbsverzerrung kommen. Zuvor war die Technik erlaubt. Klingt nicht total abwegig, die Entscheidung hätte aber vielleicht früher kommen können/müssen.
Mich wundert bei der Geschichte eigentlich was anderes: Als ich das erste mal von dieser Technik hörte, war ich mir sicher, dass sich das insbesondere in PR aber vielleicht auch noch ein paar anderen Rennen durchsetzen wird. Es erschien mir total überzeugend auf dem Kopfsteinpflaster mit deutlich geringerem Druck zu fahren und dann beim Wechsel auf die Straße wieder per Knopfdruck am Lenker nachzupumpen. Da reden wir ja dann vermutlich über die gesamte Strecke von einem Vorteil, der sich schließlich im Bereich meherer Minuten abspielt und wie wir alle wissen, werden ja sonst auch keine Kosten und Mühen gescheut Vorteile im Sekundenbereich zu erlangen. Also warum hat sich diese Technik nicht durchgesetzt? Kennt sich da jemand von Euch aus?
Ich bin echt erstaunt, was aktuell für ein dümmliches „Geflenne“ in sehr weiten Teilen der internationalen Radsport-Presse gefeiert wird. „Pogacar ist viel zu schnell, ich komm gar nicht mehr mit„, „Wenn Pogacar fährt habe ich keine Lust mehr, da kann ich gar nicht mehr gewinnen….“ Was soll das? Der Beste gewinnt, das ist das erste und unterste, das tragende Fundament jeder Sportart. Sollen wir jetzt Quoten einführen, dass auch mal die „diskriminierten“ Fahrer gewinnen dürfen? Wer würde sich so einen Quatsch anschauen?
Und warum kommt das Geflenne jetzt ausgerechnet nach der Ronde? Es war doch ziemlich klar, dass die Ronde Pogacar wie auf den Leib geschneidert ist. Einen der besten Fahrer aller Zeiten (vielleicht am Ende seiner Karriere dann sogar DER Beste), auf dem Zenit seiner Leistungsfähigkeit, in seinem Wohnzimmer zu schlagen, ist eben wahnsinnig schwer. Wäre es anders, wäre er nicht einer der Besten.
In einer Woche muss Pogacar in MvPs Wohnzimmer antreten. Dort wird er sich aus meiner Sicht wieder ne Ohrfeige abholen. Wenigstens ist dann das dümmliche Geflenne wieder vorbei.
Ohne Motorrad-Hilfe wären ihn Pogacar und MvdP auch nicht vor dem 3. Kwaremont Anstieg losgeworden.
Da kann ich Dir noch zustimmen. Die Motorräder sind generell eine Plage. Das Problem ist ewig bekannt, hunderfach angesprochen und kritisiert und trotzdem ändert sich irgendwie nicht.
Habe das Rennen nur wegen Remco verfolgt…Für mich der Mann des Tages!
Naja, sei mir nicht böse, aber wenn Du Dir mit so einer einseitigen Prädisposition Radrennen anschaust, dann ist die Gefahr, dass es Dir langweilig wird halt ziemlich groß. Du solltest Dich fragen, ob Dir auch langweilig wäre, wenn Remco, ähnlich wie Pogi, so dominieren würde…
Sind Pogacar (und van der Poel) eigentlich echt so viel überlegener als Cancellara (und Boonen) damals? Gegen die hat man ja taktische Manöver versucht, und ja auch erfolgreich.
Das habe ich mich auch schon gefragt. Seit ich die Rennen schaue, kann ich mich an keinen einzigen Fahrer erinnern, der die Rennen derart auf Ansage und so vollkommen überlegen gewinnen konnte. Mohoric wurde nach dem Rennen im Interview gefragt, warum man nicht taktischer vorging, warum nicht einer von den beiden Bahrain-Profis (gemeint war er oder Segaert) nach dem Zusammenschluß mit der Spitzengruppe einfach mal was riskiert und angegriffen hätten. Darauf Mohoric sinngemäß: Du kannst kein Motorrad angreifen, alle waren damit beschäftigt überhaupt im Windschatten bleiben zu können…
Und selbst wenn es jetzt eine kleinere Gruppe geschafft hätte sich nochmal abzusetzen, an der nächsten Helling hätte sie doch Pogacar wieder spielend eingeholt und das wäre es dann aber für diese Gruppe gewesen. Den Koppenberg ist ja Pogacar noch halbwegs moderat gefahren, ich denke auch als Konzession. Wäre er zuvor härter attackiert worden, hätte er bereits dort ein Massaker veranstaltet.
@Joelle van Dyne also das mit UAE war schon 110 km vor dem Ziel oder so aber gebe dir recht, auf einmal waren die alle weg und Politt und Vermeersch sind voll in den Molenberg reingeknallt. Hat ja dann ganz gut funktioniert obwohl die Zusammenarbeit danach bisschen gestockt hat.
Ja, Du hast recht, das war noch früher. Umso erstaunlicher, denn das hätte ja auch ordentlich in die Hose gehen können, wenn die Anderen sich komplett verweigert hätten mitzuführen. Vielleicht liest man noch etwas dazu, was da los war.
Noch angstmachender von Pogacar dass er nochmal auf alle 30 Sekunden rausholt in den letzten 10 km. Klar, am Ende einfach noch der fitteste nach so einem langen rennen, aber auch für Roubaix ein Anzeichen, dass er im flachen gut ist und ausdauertechnisch ist er halt klar der beste von allen.
Man hat auch MvP heute schon früh in den Steigungen angemerkt, dass er nahe am Limit war. Trotzdem natürlich der Einzige, der noch lange mithalten konnte. Aber die Überlegenheit von Pogacar ist tatsächlich inzwischen unfassbar. Ich bin auch gespannt, was das für Paris-Roubaix bedeutet.
Als Pollit ca. 65 km vor dem Ziel plötzlich loslegte und Pogacar nur noch Vermeersch hatte, was ist da zuvor bei UAE passiert? Plötzlich, etwa 80 km vor dem Ziel, waren sie ja komplett weg und das Tempo ging wieder deutlich runter. Was war denn da los, hat das jemand verstanden?
Ansonsten:
– Hätte MvP was anders machen können? Ja, sicher. Hätte er gewinnen können? Nö, sicher nicht. Er hat es schon ganz clever gemacht. Hat sich etwas zurückgehalten, hat die nicht versucht auf Biegen und Brechen dran zu bleiben. Trotzdem nach dem Paterberg immer noch im Reichweite und hat es dann ja noch einmal ein paar Kilometer versucht.
– Remco mit sehr gelungenem Debüt. Mal sehen, ob das auf seinem Rennkalender bleibt.
– Wout hat es nicht mehr so an den Rampen, etwas erstaunlich, dass er da auch Remco ziehen lassen musste.
– Pedersen fehlt einfach noch ein wenig die Form, mal sehen, ob es bei PR besser aussieht.Ich hatte mir neulich nochmal aus Interesse die WM 2022 angeschaut, wo Remco im Straßenrennen von Wollongong Weltmeister wurde. Das war aus meiner Sicht sein bisher eindeutig bestes Rennen. Da hat er bei einem Saisonhöhepunkt alles mit Rang und Namen in Grund und Boden gefahren, inklusive Pogacar (okay, MvP nicht, bzw. der ist ja nach 30km wegen den Vorkommnissen in seinem Hotel frühzeitig ausgestiegen). Damals war er 22 Jahre alt, jetzt ist er 26 und aus meiner Sicht nicht besser geworden, sondern sogar eher etwas schwächer, vor allem in den Bergen. Ich mag den Kerl ja, gerade weil er bestimmt nicht stromlinienförmig ist, auch wenn er manchmal schon fast etwas überheblich wirkt. Ich würde ihm den Sieg wirklich gönnen, aber dafür bräuchte es sehr besondere Umstände an die ich nicht recht glauben kann. Aber möge er mich in wenigen Stunden eines Besseren belehrt haben….
Bis Vorbereitung im Rennmodus im Norden hätte schon gut getan mE. Wenn ein guter RSL/SL-Skifahrer sein Repertoire auf Abfahrt erweitern will, schickt man ihn doch auch nicht als erstes nach Bormio oder auf die Streif. Eher mal auf der Saslong etwas das Gefühl kriegen oder so.
Das Ganze ist eh ein wenig schräg. Man hielt es ja für nötig, dass mit Remco bereits im Dezember ein „Undercover“-Video (kann man sich heute auf You-Tube anschauen) gedreht wurde, wo a) bereits feststeht, dass er die Ronde fährt und wo er b) dann die einzelnen Abschnitte fährt und kommentiert, aber c) bereits dort sagt, dass das Video erst viel später veröffentlicht wird.
Mir kommt es so vor, als sei ihnen Remcos möglichst lange geheimgehaltene Teilnehme an der Ronde vor allem als Marketing-Angelegenheit sehr wichtig gewesen. Hätte Remco dieses Frühjahr an einigen Kopfsteinpflaster-Klassikern teilgenommen, wäre der Überraschungseffekt vermutlich verpufft. Nun sieht es fast so aus, als hätte man auf die Vorbereitung absichtlich verzichtet, nur um den Überraschungseffekt nicht zu gefährden. Ich will nicht behaupten, dass es genauso gewesen ist, aber es wirkt auf mich jedenfalls irgendwie zu gewollt.Schade übrigens, dass Pitcock nicht dabei ist. Ich bin mir nicht sicher, ob die Ronde auf seinem Rennplan stand dieses Jahr, aber er war ja in bombenform. Nach den Sturz auf der 5. Etappe in Cataluya war das dann wohl eh keine Option mehr. Er startet erst wieder bei Pfeil von Brabant in gut 2 Wochen.
Arnaud de Lie jetzt auch abgemeldet. Der Rückenwind im Finale jetzt noch etwas stärker angesagt (Stärke 5, also 30-40km/h) und der Koppenberg ist wohl immer noch sehr matschig, das wird die Crosser freuen.
Evenepoel, Wout van Aert und MvP in der Verfolgung dürfte das Szenario sein, dass Pogacar am meisten fürchtet. Alle drei sind dafür bekannt, dass sie dann auch voll fahren und nicht versuchen herumzutaktieren. Ich schätze dieses Jahr Wout genauso gut ein wie Matthieu, wenn nicht sogar einen klein wenig besser in der Ausdauer (nicht direkt an den Rampen, da sehe ich MvP noch vorne). Kurze, steile Rampen kann aber auch Evenepoel sehr gut. Sein größtes Problem sehe ich am Koppenberg. Und deshalb vermute ich auch, dass Pogacar da schon mal voll reinhält um mindestens einen von den dreien loszuwerden und die gefährliche Dreierkombination zu entschärfen.
Wettervorhersage: was ich bisher gelesen habe (kann sich ja wie bei MSR noch ändern): Den Fahrern droht den ganzen Tag über eine geringe Regenwahrscheinlichkeit sowie ein Wind aus westlicher Richtung, der zeitweise recht stark wehen wird. Zu Beginn des Tages wird dies größtenteils Gegenwind sein, doch bevor der Hauptteil des Rennens erreicht wird, gibt es einige Abschnitte mit Seitenwind, die besondere Aufmerksamkeit erfordern.
Auf dem Weg zum Ziel in Oudenaarde haben die Fahrer Rückenwind, was Angreifern und jenen zugutekommt, die auf den Anstiegen des Tages den Unterschied machen.Was zuerst wie ein Aprilscherz aussah, hat sich nun bestätigt, Remco fährt am Sonntag mit in Flanderen. Gute Entscheidung, finde ich. Er muss das Rennen ja erst einmal als Fahrer kennenlernen, aber ich denke, er kann mit ein Teil zur Entscheidung beitragen. Ich halte es zwar für nahezu ausgeschlossen, dass er Pogacar an den letzten beiden Rampen folgen kann, aber er könnte als Tempobolzer Teil einer kleineren Verfolgergruppe sein, die dann von hinten wieder Fahrer einsammelt. Denn die Ausdauer für solche Rennen hat er defintiv.
Wout van Aert sollte das Mut machen, er war mit klarem Abstand der stärkste Fahrer. Vor allem scheint bei ihm die Form in den letzten Wochen sogar immer noch ein Stückchen besser zu werden. Heute sicherlich seine bisherige Saisonbestleistung. Ich bin wirklich gespannt wie er sich am Sonntag schlägt.
Zumindest ein klein wenig überraschend, dass MvP und van Aert trotz 1:07 min Vorsprung nochmal eingeholt wurden. Ich denke, sie haben sich an einer Stelle etwas verpokert. Als Vermeersch wieder auf 11 Sekunden herankam, haben die beiden wieder etwas mehr Gas gegeben und konnten Vermeersch erneut weiter distanzieren. Das heißt aber auch, sie haben zu zweit zuvor schon versucht jeweils ein bisschen einzusparen für den Sprint. Hätten sie da weiter durchgezogen, vermute ich jedenfalls, hätte es reichen können.
Im Sprint war dann Lund Andresen auf der falschen Seite und hat zu viel Wind abbekommen, sonst wäre es noch eng geworden für Philipsen. Eigentlich ein sehr ungewöhnlicher Fehler, weil Andresen zuvor die Zeit gehabt hätte sich die bessere Seite auszusuchen.
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Diese Antwort wurde vor 4 Monaten, 1 Woche von
Joelle van Dyne geändert.
Naja, die Story scheint mir jetzt ein bisschen arg aufgeblasen. Die Profis haben so feine Sensoren im Hintern, wenn da auch nur die kleinste Kleinigkeit irgendwo wackelt oder schleift, merken die das sofort.
Mitfahren richtig, und der KV vermutet wie gesagt dass er vielleicht etwas weniger gegeben hat, weil unten am Poggio war das ganze ja recht knapp.
Sowohl Pidcock als auch MvP sind ja nur bedingt mitgefahren. Pidcock etwas mehr als MvP. Pogacar ist dieses mal wirklich sehr, sehr viel von Vorne gefahren, im Vergleich zu letzten Jahr mit Ganna und MvP. Deswegen schrieb ich auch zuvor: Pogacar hat ein unfassbares Selbstvertrauen und richtig viel Mut gezeigt. Aber Deine Beobachtung ist trotzdem richtig: Dass es am Fuße des Poggio nur noch 8 Sekunden waren, lag tatsächlich daran, dass alle 3 ein bisschen rausgenommen haben, wenn sie in der Führung waren. Die ca. 10 km in der Ebene zwischen Cipressa und Poggio war auch der einzige Streckenabschnitt, wo sich alle drei in der Führung regelmäßig abwechselten, auch wenn Pogacar jeweils immer deutlich länger führte.
Ansonsten muss man aber auch nochmal sagen, dass MvP in solchen Rennen bisher immer mitgeführt hat. Er gehört nun wirklich zu den Fahrern, die sich nie verstecken, auch dann nicht, wenn er selbst schon ziemlich am Limit war. Es gab genügend Rennen, die er deshalb im Finale nicht mehr gewinnen konnte. Und trotzdem ist es das Beste was er für seine Karriere und seine Erfolge tun konnte, weil jeder im Feld gerne mit ihm fährt und genau weiß, dass MvP nie kneift. Auf diese Weise hat er eben auch sehr viele Rennen gewinnen können.Aber schon mal jetzt gefragt: Soll Mathieu mitfahren wenn die 2 mal in Flandern alleine vorne sind? Soll Mathieu mitfahren wenn die 2 in Roubaix allein vorne sind?
Naja, in Roubaix auf jeden Fall, da ist er weiterhin Top-Favorit. Die Frage ist eher, wie er sich jetzt bei der Flandern-Rundfahrt verhält. Im Grunde muss er davon ausgehen, dass er selbst in absoluter Topform, spätestens bei der letzten Doublette Kwaremont-Paterberg im Anstieg abgehängt wird von Pogacar. Da ist es quasi genau umgekehrt, da ist Pogacar so gut wie unschlagbar. Gibt aktuell keinen Fahrer auf der Welt, der ihm dann noch folgen kann, wenn er plötzlich entfesselt, Vollgas gibt. Und da würde ich schon sagen, dass MvP sich was einfallen lassen muss. Ich fürchte nur, es wird ihm nicht mal etwas nützen, wenn er vorher nicht führt und versucht ein paar Körner zu sparen. Pogi wird ihm trotzdem an den beiden Steigungen davon fahren.
Sogar Olympia in Paris ausgelassen, dass wäre doch klar einer der 4 Favoriten gewesen, Wout+Remco vs Mathieu und Tadej. In dieser Hinsicht ist er etwas ein „Feigling“… Lieber nicht versuchen als zu verlieren.
Ach nee, komm KV. Das hat er doch nicht ausgelassen wegen seiner Fitness?! Er war ja angemeldet und hatte sogar noch voll Bock bekundet mit seiner Urska Paris unsicher zu machen. Ich denke er wäre da in jedem Fall gefahren, hätte sich der slovenische Verband nicht wie ein Haufen Vollidioten verhalten und ihre beste Fahrerin einfach ausgebootet.
Und was das Tour-Vuelta-Double betrifft. Ich vermute, er hat bei seinem Giro-Tour-Double begriffen, dass er das durchaus kann, dass es aber ein wenig darauf ankommt, wie die erste der beiden Rundfahrten verläuft. Wenn er die Tour gewinnen kann, ohne sich voll verausgaben zu müssen, dürfte ein Tour-Vuelta-Double durchaus drin sein. Die Tour hat halt leider das Problem, dass sie einen Fahrer nicht nur auf dem Rad auslaugt, sondern auch durch den immensen Rummel und die ganzen Medienmanfragen. Eigentlich wärs gescheiter, er würde das nächste Double als Giro-Vuelta anpeilen. Aber da macht nicht zuletzt wohl sein Sponsor nicht mit. Vielleicht nach seinen sechsten Tour-Sieg?
Ausser er fährt plötzlich doch ncoh etwas mehr diesen Frühling, also E3, Amstel, Flèche
Ja, das würde ich mir sehr wünschen. Ich würde kaum verstehen, warum er in der Romandie fährt und dafür Amstel und Flèche opfert. Macht für mich überhaupt keinen Sinn.
aber der KV hofft er kommt weiterhin. Lieber 2x als 1x gewinnen!
Dito! Jetzt kann er doch da ganz entspannt mitfahren….
Und Debora Silvestri scheint es Gott sei Dank wieder besser zu gehen. Der Sturz kopfüber über die Leitplanke in die Tiefe erinnerte mich sofort wieder an Wouter Weylandts Sturz und ließ Schlimmstes befürchten.
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Diese Antwort wurde vor 4 Monaten, 1 Woche von
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