Joelle van Dyne

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  • als Antwort auf: WM 2025 Kigali/Ruanda #778431
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      Laut PCS 6096 Höhenmeter auf 267,5 km. Bin gespannt, wie das gefahren wird. Für Leute die 100 km vor dem Ziel ausreißen wollen, gibts den Mont Kigali…. :whistle:

      als Antwort auf: Vuelta 2025 #778371
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        als Antwort auf: Vuelta 2025 #778364
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          Hm ein unrühmliches Ende. Vermute Vuelta Orga wird versuchen irgendwie zu vermeiden dass IPT nächstes Jahr wieder dabei ist.

          Ich glaube, das hat damit überhaupt nichts zu tun. Es ist vor allem und zuerst die spanische Regierung, die die Proteste aktiv befördert und so auch zugelassen hat, dass die Vuelta, als internationales Aushängeschild und Plattform genutzt werden konnte. Dieselben Protestlern hat z.B. bei der Tour keine Chnace ihren Protest anzubringen.

          Man muss sich nur mal anschauen, wie sich die spanische Regierung diese Woche wieder positioniert hat. Unter allen westlichen Ländern ist Spanien das Land, das Israel am schärfsten für sein Vorgehen in Gaza kritisiert. Diese Woche sagte Spaniens Regierungschef Pedro Sanchez allen ernstes, dass Spanien leider keine Atomwaffen besitze um Israel zu stoppen.

          Für mich existiert keinerlei Zweifel, dass die Proteste an der Vuelta nur möglich waren, weil die spanische Regierung selbst dieses Schaufenster des Protestes haben wollte. Wenn der Gaza-Konflikt nächstes Jahr immer noch tobt und die spanische Regierung nicht gewechselt hat, müssen die Vuelta-Organisatoren vermutlich wieder mit denselben Problemen rechnen.

          als Antwort auf: Vuelta 2025 #778323
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            Da wäre für Almeida schon noch ein bisschen mehr drin gewesen auf der 27,2 km Strecke.

            als Antwort auf: Vuelta 2025 #778298
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              Da Du so hart formulierst auch eine harte Antwort:

              Hart formuliert? An welcher Stelle fühltest Du Dich persönlich angegriffen?

              Anders als im Radsport bist Du hier offensichtlich ahnungslos. Proteste müssen nerven und wehtun, sonst bringen sie nichts.

              Das ist bestenfalls eine These und nicht Teil des allgemeinen Wissenskanons. Aufgekommen ist diese These mit Bezug zu einer einzigen Quelle durch die „letzte Generation“. Nun kann man sich, freilich nur mit n=1, anschauen, ob diese These für die Proteste der „letzten Generation“ aufgegangen sind. Ich denke, es gibt weiterhin sehr gute Gründe anzunehmen, dass man seine Mitmenschen nicht von seinem Anliegen überzeugen kann, wenn man sie „nervt“, nötigt oder gar gefährdet. Du kannst ja mal bei Dir selber testen, ob Du Dich hast jemals in Deinem Leben von jemandem überzeugen lassen, der Dich explizit „nerven“ und nicht argumentativ überzeugen wollte.

              Aber wenn wir nun über das reden, was hier tatsächlich bei der Vuelta geschehen ist, reden wir ja gar nicht nur über „nerven“. Wir reden hier über Leute, die mitten im Rennen mindestens die Gesundheit der Fahrer gefährdet haben. Das war ganz sicher kein legaler und somit auch nicht legitimer Protest. Wenn man diese Proteste als Demonstration versteht und sich auf das Demonstrationsrecht beruft, sollte man mindestens zur Kenntnis nehmen, dass sie nicht angemeldet waren. Wären sie angemeldet gewesen, hätte die Vuelta-Organisation ja auch nicht völlig panisch im Rennen reagieren müssen, sondern schon mindestens einen Tag vorab eine Streckenänderung durchführen können. Soweit ich die entsprechenden Artikel dazu verstanden habe, gilt die Anmeldungspflicht für Demonstrationen auch in Spanien. Und somit waren dann auch die Proteste im Ziel gerade keine legalen Demonstrationen. Womit ich Deiner Einschätzung bis aufs weitere erst einmal widerspreche:

              Das ist geradezu der Kern von Demonstrationen aller Art und so anerkannt, dass Crack hier nur den allgemeinen Sachstand wiedergibt.

              So, und nun nochmal konkreter zur Bedeutung für den Radsport: Wunderst Du Dich eigentlich nicht, dass nicht schon 6 Wochen zuvor, beim größten Radsportereignis der Welt, was die internationale Aufmerksamkeit betrifft, die Tour benutzt wurde, um diese Proteste zu platzieren? Der Gaza-Krieg geht ja nun fast schon 2 Jahre. Ich persönlich habe da eine ganz starke Vermutung: Der französische Staat hat das mit größeren Anstrengungen seiner Exekutive nicht zugelassen.

              Was wird jetzt aus der Vuelta? Wenn die spanische Regierung diese Art von Protesten weiterhin toleriert, wird zumindest die diesjährige Austragung der Vuelta sportlich stark beschädigt. Wenn Sponsoren, Teams und Fahrer keinerlei Anzeichen sehen, dass der spanische Staat sich auch zukünftig gegen diese Art von Proteste aufstellt, wird die Vuelta langfristig völlig an Bedeutung verlieren, weil der Spitzensport keinerlei Interesse hat sinnlos seine Ressourcen zu verschleudern.

              als Antwort auf: Vuelta 2025 #778292
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                Gegen einen Protest wie das, was ich heute mitbekommen hab, gibt’s mMn nix einzuwenden. Auch wenn’s nervt, aber natürlich ist es legitim mit Protest auch zu stören, auch wenn es nervt. Es soll ja sogar nerven.

                Doch, ich habe da ne ganze Menge einzuwenden. Und die Idee, dass es „nerven soll“ halte ich für geradezu grotesk. So überzeugt man andere Menschen nicht von seinem Anliegen, sondern bringt sie gegen sich auf. Und die Sozialkompetenz um das zu verstehen, hat man eigentlich schon spätestens mit dem sechsten Lebensjahr. Diese Leute wollen gar niemanden überzeugen, sie reagieren sich lediglich ab. Wollten sie überzeugen, würden sie Formen des Protests wählen, bei dem zivilisiert Argumente ausgetauscht werden. Alle anderen Formen von Protest sind aus meiner Sicht auch nicht legitim. Denn wenn jeder glaubte, dass es seine Sache wert wäre andere im Leben zu hindern, hätten wir hier bald Sodom und Gomorrha.

                als Antwort auf: Vuelta 2025 #778267
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                  Hab nix gesehen, aber jetzt in der Ergebnisliste festgestellt, dass Bernal ja heute komplett explodiert ist und sich 21:45 min eingefangen hat. Hatte der was?

                  als Antwort auf: Vuelta 2025 #778264
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                    Zur Frage, ob Almeida heute besser war als Vingegaard: 6,5 km zu führen, kostet natürlich auch bei geringem Luftwiderstand etwas mehr Energie, allerdings konnte Almeida dann an den ganz steilen Stücken trotzdem keinen Unterschied machen. Also groß war der Unterschied jedenfalls nicht. Ich würde auch nicht sagen, dass Almeida überragend war, denn dafür sind die Abstände nach hinten nicht groß genug.
                    Man sieht aber schon, dass Vingegaard nach der sehr hart ausgefahrenen Tour, nicht eine zweite GT auf ähnlichem Niveau fahren kann. Ich denke, wenn Pogacar dabei wäre, hätte er die Vuelta noch müheloser gewinnen können als die Tour zuvor.

                    Mal sehen, wie es jetzt weiter geht. Almeida hat ja bisher kaum eine Chance ausgelassen Vingegaard zu fordern. Für ihn besteht schon noch eine gewisse Hoffnung, dass bei Vingegaard irgendwann mal der Tank leer ist und die Formkurve deutlicher absinkt. Der Vingegaard von 2023 hat jedoch nach meiner Erinnerung sein Niveau beim Tour-Vuelta-Double ganz gut gehalten. Aber da gabs natürlich auch keinen, der ihn nochmal wirklich gestresst hätte. Almeidas Pech ist natürlich auch, dass er nicht die Unterstützung vom Team hat, wie sie einem Pogacar zuteil wird.

                    als Antwort auf: Vuelta 2025 #778231
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                      Morgen wohl Tag der Entscheidung. Ich gehe ehrlicherweise von 2 Minuten Vorsprung für JV auf Almeida aus. Andererseits war der die letzten Tage recht angriffslustig – ein Akt der Verzweiflung oder wähnt er sich auf Augenhöhe?

                      Vingegaard ist sicher der Favorit, aber bisher noch nicht in seiner Top-Form, würde ich sagen. Er darf morgen keinen schlechten Tag haben, vergleichbar mit seinen beiden schlechten Tagen bei der Tour. Also ganz chancenlos sehe ich Almeida nicht, aber er hat es nicht in der eigenen Hand. Das einzige was er morgen machen kann, ist so schnell wie möglich seinen Tritt zu finden und dann den Schlußanstieg in seinem Tempo zu fahren. Gut wäre natürlich noch Helfer, der ihm möglichst lange Windschatten bietet. Ich glaube aber nicht, dass ihm Vingegaard 2 Min. abnimmt, das wir enger.

                      Hoffentlich bestätigt Pidcock morgen seine Podiumsambitionen

                      Dürfte trotz überragender Form wirklich schwierig für ihn werden, an so einem langen und steilen Anstieg gegen die Experten zu bestehen. Aktuell traue ich eher Gall das Podium zu.

                      Auf Bernal bin ich auch gespannt. Eigentlich ist er ein Fahrer, der sich solche langen, harten Anstiege sehr gut einteilen kann.

                      als Antwort auf: Vuelta 2025 #778220
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                        Erkenntnis des Tages: Pidcock in der Form seines Lebens.

                        als Antwort auf: Vuelta 2025 #778199
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                          Bin mal gespannt, wie er jetzt weiterfährt. Man kann ihm nur empfehlen, egal ob er jetzt Recht oder Unrecht hat, Almeida zu helfen. Davon kann er nur profitieren.

                          Ja, in der Tat, das wird jetzt zum finalen Charaktertest. Er hat ja offiziell noch kein neues Team und es sollte nun in seinem höchsteigenen Interesse liegen in einem Team-Sport zu zeigen, dass er doch teamfähig ist.

                          Allerdings zweifle ich stark daran, er ließ ja kaum ein paar Stunden vergehen und dann konnte er es sich nicht verkneifen heftige Kritik an UAE zu üben. Ehrlich gesagt, verstehe ich da auch UAE nicht. Nach dieser Kritik hätte ich ihn sofort suspendiert. Irgendwann ist auch mal gut.

                          als Antwort auf: Vuelta 2025 #778177
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                            So viel besser als Almeida war Vingegaard nicht.
                            Und Ayuso wird nicht mehr lange für UAE fahren, denke ich.

                            als Antwort auf: Vuelta 2025 #778126
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                              Ayuso konnte sich ja perfekt auf die Vuelta vorbereiten. Mangelnde Form wäre da jetzt schon sehr überraschend, bzw. erklärungsbedürftig. Zumal das ja heute eher einem Einbruch ähnelte, als dass man sagen könnte, da fehlen eben noch 2-3%.

                              als Antwort auf: Deutschland Tour #778097
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                                Ui, Pogi aber mit ziemlich heftiger Kritik:

                                https://www.n-tv.de/sport/Tadej-Pogacar-schimpft-ueber-Deutschland-Tour-article25984363.html

                                Wenn man van Poppels „Schlingerkurs“ nur für sich betrachtet, kann man die Entscheidung schon nachvollziehen, denke ich. Das Problem ist eher, dass wenn man sich die Sprints über die Saison anschaut, wahrscheinlich bei mindestens jeder dritten Sprintankunft nachträglich eingegriffen werden müsste, jedenfalls wenn man dieselben Maßstäbe anlegt. Und wenn man nicht dieselben Maßstäbe anlegt, ist fast schon klar, dass die Fahrer die Grenzen immer wieder neu austesten müssen.

                                Ich vermute aber, van Poppel war mit seinen 4 Gelben Karten einfach schon auf dem Radar.

                                als Antwort auf: 1.x Rennen 2025 #778037
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                                  Jedenfalls einer der knappsten Ausreißersiege an die ich mich überhaupt und jemals erinnern kann (kann sich jemand noch spontan an etwas noch Knapperes erinnern?). Am Ende verbleiben gerade mal noch ca. 2 Meter für Townsend.

                                  als Antwort auf: Transfers aktuell #777990
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                                    -sorry, Doppelposting –

                                    • Diese Antwort wurde vor 9 Monaten, 3 Wochen von Avatar-FotoJoelle van Dyne geändert.
                                    als Antwort auf: Transfers aktuell #777989
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                                      @Statistik-Zwerg
                                      Dein Glaube an Evenepoel als Toursieger sei Dir unbenommen und natürlich kann ich Dir auch nicht per Glaskugel in die Zukunft schauend das Gegenteil beweisen. Ich denke aber, dass man dieses Jahr gesehen hat, warum Evenepoel die Tour eher nie gewinnen wird. Zum einen kommt er die nächsten 3-4 Jahre nicht an Vingegaard oder Pogacar vorbei, hierzu fehlt ihm das außergewöhnliche Etwas am Berg. Da würde ich jetzt schon vermuten, dass Lipowitz und Onley und vielleicht noch ein paar Andere bereits an ihm vorbei gezogen sind. Und in den nächsten 3-4 Jahren kommen da sicherlich noch ein paar Kandidaten nach, heutzutage erreichen ja jüngere Fahrer viel schneller das Gros ihrer Leistungsfähigkeit.

                                      Zum anderen hat es Evenepoel wieder nicht geschafft mal 3 Wochen am Stück ohne signifikante Einbrüche hinzubekommen. Das läßt sich aus meiner Sicht auch nicht mit Erkrankungen im Vorfeld erklären. Erkrankungen hätten dazu geführt, dass sein Leistungsniveau von Anfang an nicht bei 100% ist, aber dann sogar im Laufe einer Tour eher „nachreift“. Evenepoel war aber zu Beginn kompetetiv und gewann ja nicht das erste Zeitfahren zufällig. Vielleicht war das nicht sein allerhöchstes Leistungsniveau, aber es fehlten sicherlich nicht mehrere Prozent. Und dann brach er aber komplett und wirklich in einem unfassbaren Ausmaß vollkommen ein. Also ein Totaleinbruch!

                                      Ich denke eher, dass sein Körper eine hohe Energiebereitstellung bewerkstelligen kann für mehrere Tage, vielleicht bis zu 10 Tagen, dann aber ausbrennt. Das Muster haben wir jetzt jedenfalls schon mehrfach gesehen. Bei der Vuelta konnte er sich einmal heldenhaft erholen, aber die Regel ist das nicht. Und geholfen hats dann auch nicht mehr.

                                      Remco (und noch mehr Bora) müssen sich ernsthaft fragen, wie sie sein Potential so einsetzen, dass er aus seinen sicherlich herausragenden Fähigkeiten den größtmöglichen Erfolg herausholen kann. Und dann fallen mir zuerst Weltmeisterschaften ein, natürlich auch olympische Spiele, kleinere Rundfahrten und Zeitfahren. Im stetigen Anrennen eine GT gewinnen zu wollen/müssen, verheizt man meiner Meinung nach sein Talent für eine Illusion.

                                      • Diese Antwort wurde vor 9 Monaten, 3 Wochen von Avatar-FotoJoelle van Dyne geändert.
                                      • Diese Antwort wurde vor 9 Monaten, 3 Wochen von Avatar-FotoJoelle van Dyne geändert.
                                      als Antwort auf: Transfers aktuell #777982
                                      Avatar-FotoJoelle van Dyne
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                                        Ich würde diesen Transfer normaler Weise nicht als fragwürdig bezeichnen, eher im Gegenteil, UAE und Visma machen ja vor, dass man für die ganz großen Siege sehr starke Teams benötigt. Nur kann ich mir das bei Bora beim besten Willen nicht vorstellen. Es fängt schon damit an, dass ich bezweifle, dass man im Sinne eines gemeinsamen Team-Spirits auch mit Lipowitz und Roglic vorab gesprochen hat. Ich glaube auch nicht, dass man bei Bora wirklich eine Strategie für diese drei Fahrer entwickelt hat. Durch Red Bull scheinen die jetzt einfach so viel Geld zu haben, dass sie alles damit zuscheißen können und nun schon das zweite große Kaliber einfach aus einem laufenden Vertrag rauskaufen. Mal sehen, ob sie jetzt auch noch die nötige Riege an hochklassigen Helfer einkaufen, von denen man ja für 3 ambitionierte Kapitäne noch mehr braucht, als man zuletzt schon benötigt hätte.

                                        als Antwort auf: Vuelta 2025 #777879
                                        Avatar-FotoJoelle van Dyne
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                                          Natürlich wird er von der Presse gefragt. Es kommt halt dann aber schon drauf an, WAS er antwortet. Wenn jemand mit 26 Jahren gerade seine vierte Tour gewonnen hat und voller Tatendrang und Euphorie nach vorne schaut (so wie übrigens der Pogacar aus den vergangenen Jahren!!!), dann erwartet man nicht, dass er ganz von sich aus darüber resoniert, wie sich der gesamte Radsport verändert hat, wie ermüdend das alles sei und dass das vielleicht seine letzte TdF war usw. Und erst nach solcherlei Aussagen wurde er dann gefragt, ob er denn vorhabe bald in den Sack zu hauen. Sonst hätte man ihn nämlich so eine völlig an den Haaren herbeigezogene Frage zu diesem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich gar nicht gestellt (genauso wenig wie in den Jahren zuvor!!!). Hinzu kommt, dass Pogacars Interviews dieses Jahr generell sehr merkwürdig sind. Er bekommt eine Frage gestellt und lümmelt sich dann erstmal merkwürdig lachend herum, ohne offensichtlichen Grund. Teilweise hatte ich den Eindruck, er steht da ziemlich neben sich, ebenfalls kein Vergleich zu den Vorjahren. Also, dass sich seine gesamte Einstellung zu seinem Beruf verändert hat, ist mehr als offensichtlich, denke ich.

                                          als Antwort auf: DIES und DAS #777873
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                                            Jup, die hätten sich mit größter Dringlichkeit von jemand ganz anderem trennen müssen.

                                            als Antwort auf: Vuelta 2025 #777872
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                                              Der ausgebrannte Pogacar?
                                              Da hat er einfach eine Frage beantwortet, mehr nicht. Das ist doch ganz normaler Pogacar.

                                              Das war mehr als eine Frage, bei mehr als einer Gelegenheit, mit mehr als einer merkwürdigen Antwort. Heute legt er nochmal nach. Das scheint jetzt also durchaus ernster zu sein und nicht „business as usual“:
                                              https://cyclinguptodate.com/cycling/i-also-dont-see-myself-going-on-for-much-longer-tadej-pogacar-believes-2028-will-be-the-year-where-he-may-start-considering-retirement

                                              Ich werde da sehr skeptisch, wenn Sportler plötzlich mitten in ihrer Karriere von Retirement reden. War bei Sagan ja tätsächlich genauso und danach kam von ihm gar nichts mehr. Ich frag`mich ohnehin was UAE dazu sagt, er hat ja noch Vertrag bis 2030.

                                              als Antwort auf: Vuelta 2025 #777858
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                                                Pogacar hat ja in seinen Interviews mehrfach dargelegt, wie und wann über den weiteren Saisonverlauf entschieden wird. Offiziell wurde bisher nichts verkündet, so dass jetzige „Meldungen“ immer noch auf purer Spekulation beruhen dürften.

                                                Diese Spekulationen hat aber Pogacar durch seine letzten Äußerungen selbst angeheizt. Einige Aussagen erinnert mich stark an Aussagen von Sagan anno 2019. Er spricht jetzt plötzlich über Burn-out, darüber sich vorstellen zu können auch glücklich mit seiner Karriere zu sein, wenn er jetzt Schluß machen würde und gegenüber einem Journalisten meinte er, er wisse nicht, ob das nicht auch seine letzte Tour gewesen sei…. Also schon etwas merkwürdig.

                                                Ich denke also, dass die aktuellen Spekulationen zwar Spekulationen sind, aber nicht so unbegründet oder überraschend kommen.

                                                als Antwort auf: Tour de France 2025 #777836
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                                                  Das war auf jeden Fall nochmal eine Sternstunde von WvA, hätte ich ihm nicht mehr zugetraut, kam ja quasi aus dem nichts. Pogacar hat zuvor recht viel gemacht, trotzdem überraschend, dass er da noch abgehangen wird.

                                                  als Antwort auf: Tour de France 2025 #777777
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                                                    In der Post-Race-Pressekonferenz wirkt Pogacar aber schon ziemlich angeschlagen. Der Energie-Tank scheint so leer, dass er sogar friert. Er wirkt, als wolle er einfach nur in sein Bett heute. Bin gespannt, ob er sich dieses Jahr wirklich noch die Vuelta antut.

                                                    als Antwort auf: Tour de France 2025 #777773
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                                                      Vor allem hat doch Vingegaard heute den Sieg verschenkt. Er musste heute nichts machen und hat sich einfach nicht getraut 3-400 Meter früher die Initiative zu übernehmen. Offensichtlich hat er mehr Angst nochmal 3 Sekunden auf Pogacar zu verlieren, als Mut in bester Position einen Sieg einzufahren.

                                                      Pogacar war offensichtlich am Ende einfach platt, er ist ja alles von Vorne gefahren. Sicherlich wird er bis zum Schluß gehofft haben, dass es sich doch noch glücklich ausgeht, musste aber auch immer noch eine Patrone übrig behalten, um einen früheren Konter von Vingegaard zu folgen. Das ist dann sehr schwer alles unter einen Hut zu bringen. Außerdem fehlt ihm dieses Jahr einfach das Team für 6 Siege. Heute wieder sehr bezeichnend: Narvaez letzte Mann, A. Yates längst weg. Der hat diese Tour gar keine Form gemessen an seinen Ansprüchen. Natürlich sähe das mit Almeida trotzdem alles ganz anders aus.

                                                      Arensman heute aber wirklich nochmal überragend. Er ist ja von allen am längsten alles von Vorne gefahren und hat es trotzdem noch über die Linie gerettet. Das war wirklich extrem stark. Mit der Form könnte er bei allen GTs ums Podium mitfahren.

                                                      Wenns steiler wird scheint Lipowitz weiterhin besser als Onley. Trotzdem eine überraschend stabile Leistung heute von Lipowitz, nachdem er sich gestern den Gürtel aus der Hose gefahren hat. Onley trotzdem enorm stark!

                                                      Roglic? Ja, sah heute irgendwie nach einer reinen Trotzreaktion aus. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Bora und Roglic noch die große Liebe wird. Ich verstehe aber auch Roglic, wenn Du in einem Team fährst, wo du gerade mal einen einzigen echten Helfer hast und ausgerechnet der wird plötzlich dein Hauptkonkurrent ums Podium. Trotzdem hat sich Roglic hier wirklich nicht mit Ruhm bekleckert mit seiner Fahrweise. Fängt sich an einem Tag 12:30 min, verkackt sich damit die gesamte Tour und verliert 3 Plätze.

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