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Reichlich ÜbErHeBlIcH von Dir, aber vieleicht bist Du ja GeDoPt?
Platt gar nicht platt, hat ja jetzt ne ziemliche Hausnummer vorgelegt.
Danke für die Liste Marder, aber die Aussagekraft solcher Vergleiche ist ja aus bekannten Gründen sehr beschränkt. Alleine der Unterschied, ob da jemand bei 25°C oder bei 35°C hochgefahren ist, ist bereits so groß, dass man über die Technikentwicklung, Windverhältnisse o.Ä gar nicht mehr reden muss.
PS: Aber vielleicht acht sich ja mal irgendwann jemand die Mühe einen faktorennormierten Vergleich auszuarbeiten…
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Diese Antwort wurde vor 10 Monaten, 1 Woche von
Joelle van Dyne geändert.
@Nebtune
Ich bin generell überrascht von Narvaez bisher. Er wirkt fast so, als wäre er tatsächlich der stärkste Berghelfer von Pogacar. Als Healy, Evenepoel und S. Yates und Jorgensen reißen lassen mussten, radelte er noch völlig mühelos durch die Reihen.Pogacar meinte übrigens später in der Pressekonferenz, dass die Attacke so gar nicht geplant gewesen sei. Narvaez habe Aussagen zuvor falsch interpretiert und das Funkgerät habe in diesem Moment nicht funktioniert, so dass ihm gar nichts anderes übrig blieb als hinterher zu gehen. Man sieht das übrigens auch schön an der Reaktion von Adam Yates.
Das war übrigens die krasseste Attacke, die ich jemals gesehen habe. Hier nochmal die Attacke von Beginn an:
Lipowitz, Roglic und Co. wirken, als würden sie stehen bleiben. Und als Narvaez rausgeht, gewinn Pogacar in aller kürzester Zeit einen riesigen Vorsprung auch auf Vingegaard.Oder kann sich jemand von euch an eine noch explosivere Attacke bei einer Bergetappe erinnern?
Ach so, unter den Vielen Dingen die auch noch erwähnenswert wären: die Attacke von Pogacar war schon unfassbar mutig. Fast 12 km vor dem Ziel und auch ohne jede Not, so einen Stunt hinzulegen, ich vermute stark, auch Visma/Vingegaard hatten damit nicht gerechnet, vor allem nicht nach gestern. Und er hats auch schlau gemacht, erstmal die Lücke gerissen, dann kurz durchgeatmet (das sah es fast so aus als könne Vingegaard nochmal zurück kommen) und dann aber sein konstant höheres Leistungslevel abgerufen bis ins Ziel.
Ich kann meine Einschätzung vom Anfang des Jahres nur nochmal wiederholen: Pogacar hat 2024 ein neues Niveau erreicht. Vingegaard ist jetzt nicht mehr auf Augenhöhe mit ihm.
@Vingegaard: Er ist heute sicherlich nicht „eingebrochen“ hatte aber wahrscheinlich auch keinen Sahnetag.
@Lipowitz: Schwer einzuschätzen, ob der einfach heute nur einen Sahnetag hatte, oder ob das +/- sein tatsächliches Niveau ist. Morgen wissen wir schon wieder etwas mehr.
@Evenepoel: Ist heute ebenfalls nicht eingebrochen, sondern einfach nur schlau gefahren, weil er auf seinen Körper gehört hat. Wenn man noch einberechnet, dass er für das Aufschließen in der Abfahrt sicherlich mehr Energie investieren musste als seine Podiumskonkurrenten, würde ich auch im Hinblick auf seinen Abstand zu Vingegaard sagen, dass das sogar eine sehr ordentliche Vorstellung von ihm heute war.
@Roglic: Lange Zeit sah er sogar besser aus, als ich vorab vermutet hätte. Auf den letzten zwei Kilometern musste er aber dann schon noch Tribut zollen und konnte auch Evenepoel nicht mehr folgen.Die große Überraschung kam heute eher von den Jungen, der nächsten Generation, also Lipowitz, Onley, Johannessen, Vauquelin, allesamt noch vor dem ebenfalls jungen Evenepoel. Also das verspricht für die Zukunft ein richtig dichtes leistungsniveau.
Ein bisschen der Abturner heute ist natürlich schon, dass die Tour, was das Gelbe Trikot betrifft, schon sehr weitgehend entschieden ist. 3:30 min kann Vingegaard nur nochmal gut machen, hätte Pogacar (vielleicht krankheitsbedingt) einen Totaleinbruch. Ansonsten wird sich das eber eher Richtung zweistelliger Minutenbereich entwickeln, so groß ist der Leistungsunterschied inzwischen.
@Pogacar: 20. Tour Etappe! Wenn der sich die Motivation und den Spaß die nächsten Jahre noch erhalten kann, wird der noch einige Rekorde brechen.
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Diese Antwort wurde vor 10 Monaten, 1 Woche von
Joelle van Dyne geändert.
Im Fussball würde man sagen: glatt Rot. Mal sehen, was sie hier mit Johannessen machen. Mit reiner Dummheit ist das kaum noch zu erklären.
Mit der Prognose Evenepoel auf Rang 3 bin ich mir noch nicht so sicher. Er ist bisher noch keine dreiwöchige Rundfahrt durchgekommen, ohne einige kleinere und größere Hänger.
Almeidas Ausfall evtl besser für Ausreisser, da UAE nicht mehr so stark ist?
Ja, denke ich auch. Der Ausfall Almeidas könnte Pogacar 1,2,3 mögliche Etappensiege kosten. Auch, weil Visma sich umgestellt hat. Die Fahren jetzt meist erst so spät, dass Pogi nicht mehr gewinnen und evtl auch noch Bonussekunden einheimsen kann. Wenn sich Sivakov nicht erholt, wird das ohnehin ein ziemlich hartes Unterfangen für UAE.
Ich weiß natürlich nicht wie Pogacar tickt, aber ich an seiner Stelle würde mich jetzt umorientieren und nur noch reagieren wenn unbedingt nötig. Wenns für UAE nicht noch dicker kommt, reicht das Team, um das Gelbe Trikot zu verteidigen, wenn man es nicht für Etappensiege überstrapaziert. Dann lieber schon Kräfte sparen für die Vuelta, wie letztes Jahr ja auch schon, bei seinem Giro-Tour-Double.
Healy hat ja auf den Lutscher im Ziel kaum verloren. In einem Duell Mann gegen Mann hätte Healy heute Yates locker versenkt. Healy ganz klar der Held des Tages und höchstverdienter Gelbträger. Ich fände es auch interessant zu sehen, wie lang er sich im GK halten kann, schätze/befürchte aber, dass das keine Priorität mehr hat, sobald er Gelb und einen Podiumsplatz wieder los ist. Der wird eher versuchen noch eine zweite Etappe zu holen, als um eine Top10-Platzierung zu kämpfen.
Visma hat heute natürlich erstmal eine Etappe geholt und damit schonmal etwas auf der Habenseite. Das sehr späte einstiegen habe ich so interpretiert, dass sie auf keinen Fall Yates Chancen auf den Sieg riskieren wollten. Aber im Grunde hätten sie es sich dann auch sparen können, denn auf diesen letzten 3km wären sie Pogacar nicht mal losgeworden, wenn der plötzlich die Ruhr bekommen hätte. So hat Jörgensen heute nur unnötig Energie verschleudert.
Ja, diese Terminwahl habe ich auch nicht verstanden.
Den Aussagen von Grischa Niermann konnte man entnehmen, dass ein wichtiger Aspekt der Visma-Taktik darin besteht, die Tour für Pogacar so schwer wie möglich zu machen, mit der Hoffnung, so doch mal einen schlechten Tag von ihm zu provozieren den Vingegaard unbedingt braucht, um gewinnen zu können. Von daher würde es mich auch nicht überraschen, wenn sie morgen versuchen das Rennen hart zu machen, zumal sie sich nun, nach dem Ausscheiden Almeidas, Mannschaftlich ganz klar im Vorteil sehen dürften.
Almeida raus. Jetzt kommt vieles auf Adam Yates an, als vermeintlich letzter Helfer.
Trotzdem ist die mediale Aufmerksamkeit am Wochenende wesentlich größer, schon alleine deshalb weil mehr Leute Zeit haben sich das anzuschauen. Und weil der gesamte Spaß auch finanziert werden muss, muss man auch auf solche Dinge achten.
Aber was die heutige Etappe betrifft: die war ein echter Abturner. 150km Langeweile pure, keinerlei action. Das hilft dem Radsport überhaupt nicht. Und dann auch noch so einen Abturner auf den Samstag zu legen und Sonntag gleich noch so ein Ding hinterher, wird gewiss nicht von der Topografie des Nordens Frankreichs bestimmt.
Für solche Etappen braucht man ein neues Anreizsystem für Ausreißer. Vielleicht ein gut dotiertes Ausreißer-Trikot oder dergleichen.
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Diese Antwort wurde vor 10 Monaten, 2 Wochen von
Joelle van Dyne geändert.
Heute also nun zum wiederholten Male eine Sprintetappe ohne Ausreißer. Das ganze ähnelt eher einer Trainings-Ausfahrt am Ruhetag. 5 Stunden live-Übertragung für 5 Minuten Sport am Ende. Wenn sich das so weiterentwickelt, wie es sich nun schon seit ein paar Jahren andeutet, müssen die bei solchen Etappen irgendetwas ändern, sonst nimmt der sportliche Aspekt zu viel Schaden und damit der Radsport insgesamt.
Was ich allerdings gar nicht verstehe, warum man 3 von 4 Sprints aufs Wochenende legt, dass ist wirklich unnötig.
In der Tat, das verstehe ich auch nicht. Auch die ja durchaus spektakulären Hügeletappen wären am Wochenende medien- und marketingtechnisch besser platziert.
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Diese Antwort wurde vor 10 Monaten, 2 Wochen von
Joelle van Dyne geändert.
„Und das lag einmal mehr weniger an der eigenen Leistungsfähigkeit bergauf, als vielmehr an der Positionierung des Duos am Fuß der Mur – und damit vor allem auch am Fehlen von Helfern in den entscheidenden Rennsituationen, obwohl die Mannschaft doch gerade für diese Situationen in der ersten Woche nominiert worden und auf weitere Berghelfer verzichtet worden war.“
Vielleicht ist das ungerecht bzw. ein Urteil in Abwesenheit eines wirklichen Einblicks, trotzdem stellt sich bei mir schon fast irgendwie unterbewußt immer mehr das Bild einer unfähigen Mannschaft, bzw. Mannschaftsleitung ein. Das zieht sich inzwischen eigentlich durch alle Bereiche. Dementsprechend würde ich auch nicht kapieren, wenn Remco tatsächlich einen Wechsel dorthin in Erwägung zieht.
Almeida hat sich eine Rippe gebrochen, aber nach Aussagen von UAE auf „unkomplizierte“ Weise. Er soll jedenfalls morgen starten. Jeder der sich mal ne Rippe gebrochen hat, weiß wie beschissen das ist bei Atmen. Ab einem bestimmten Einatemvolumen sticht es einem rein wie ein Messer. Also ich wünsche ihm natürlich das Allerbeste, aber selbst wenn er sich jetzt bis zum Ruhetag erstmal durchquält, er wird kaum richtig schlafen können und an seine Leistungsgrenze wird er aus meiner Sicht bei dieser Tour nicht mehr rangehen können. Das wäre dann schon ein ziemlich bitterer Schlag für UAE, weil Almeida wohl der Fahrer ist, der gerade im Hochgebirge bei längeren Anstiegen den Unterschied ausmacht.
Ich denke Pogacar (alleine) hätte das Gelbe Trikot schon sehr gerne behalten. Aber ich glaube auch, dass ihm klar ist, dass seine Mannschaftskameraden durchaus froh sind, es nochmal los geworden zu sein. Vor allem Politt. Aber fast hätte er es ja noch zum Schluß zurück ersprintet. Gesprintet dürfte er schon wegen der Punkte sein, ob er dabei wirklich auf dem Schirm hatte, wie knapp das wird?
Ich glaube allerdings nach der heutigen Vorstellung nicht, das Alpecin morgen sehr viel Ehrgeiz haben wird. MvdP dürfte nach der heutigen Etappe kaum in der Lage sein morgen auf Etappensieg zu fahren.
Remco kann sich trösten, die 39 Sekunden auf Etappe 1 haben ihn doch nicht das gelbe Trikot gekostet. Hätte auch so nicht ganz gereicht.
Yup das habe ich und ganz sicher er selbst, sich nun auch schon gedacht.
Ich finde, Remco hätte noch deutlicher (vor Pogacar) gewinnen müssen, um überzeugend zu sein. So wird es wohl sein einziger Tagessieg bleiben.
Aber das würde ich so nicht sagen. Wenn man die Abstände auf alle anderen Fahrer sieht, war das schon ein sehr gutes Zeitfahren von ihm. Einteilung auch perfekt. Ich würde eher sagen, Pogacar hat heute eines seiner besseren Zeitfahren hingelegt, weshalb der Abstand nicht größer ist.
Pogacar jetzt übrigens in drei Trikots
Ich kann mich ad hoc an 3 Stürze von Pogacar erinner:
1. Paris-Roubaix, wobei das kein wirklich Sturz war
2. Strade Bianche, da hat er sich wirklich verschätzt
3 Und sein Sturz bei LBL, der einzige mit echten FolgenSonst noch welche?
Also ich weiss ja nicht @Joelle aber als Beobachter festzustellen dass ein Fahrer überheblich rüberkommt (glaube nicht dass es Pogi genug ist) oder ein anderer so charismatisch rüberkommt wie die Fische die er früher verkaufte …. gehört doch dazu
Ich habe anfangs auch nichts gesagt, aber wenn jemand das 3 Tage am Stück missionarisch vorträgt, geht mir das irgendwann auf den Sack, sorry.
Da hatte Vingegaard wohl einen gebrauchten Tag erwischt. Am Start ging er noch ab wie eine Kanonenkugel, das erinnerte mich noch kurz an sein Mega-Zeitfahren 2023 nach Passy nach Combloux auf der 16. Etappe. Aber er hat ja durchgehend Zeit verloren heute.
Jetzt wird sich Visma schon ein paar Gedanken machen müssen, wie sie 1:13 min zurück holen können. Pogacar ist jetzt taktisch klar im Vorteil.
Vauquelin bisher für mich zusammen mit Onley die größte Überraschung. Mas hat heute erwartungsgemäß viel Zeit genommen, könnte aber wieder in den Bergen zurückkommen.
Und Roglic wird hier nicht ums Podium fahren, da lege ich mich fest, auch nicht Top5.
TDF-Dokus auf Netflix fand ich schon gut und auch akkurat, was genau ist da die Kritik?
Öhm, dass Du jemandem einfach ein Etikett wie Überheblichkeit als Charaktereigenschaft anhängen willst, ohne ihn persönlich zu kennen? Dass es vielleicht sowieso hochgradig fraglich ist jemanden wegen seiner Antworten und Reaktionen auf die immergleichen Fragen der Medien zu beurteilen? Dass man in jemandens Kopf schauen können müsste, um wirklich festzustellen, ob er anderen gegenüber pauschale Überlegenheitsgefühle empfindet? Dass es generell etwas arg boulevardesk ist, solche stumpfsinnigen Etiketten zu verteilen?
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Diese Antwort wurde vor 10 Monaten, 1 Woche von
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