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3. Juli 2009 um 11:47 Uhr als Antwort auf: Österreich-Rundfahrt (Tippschluss 05.07.09 10 Uhr) #667411
***** Eibegger
**** Denifl, Cobo
*** de la Fuente, Benetseder, Capecchi
** van Huffel, M. Velits, Kiserlovski, Albasini
* Russ, Kessiakoff, C. Meyer, Weening, Schwab
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Heute denke ich mir, dass man vielleicht das ganze Jahr Blutdoping betreibt, um immer die gleichen oder ähnliche Werte zu haben. Der Hämatokrit darf wohl nicht so weit absacken, dass man unnatürlich hohe Werte im Frühjahr nicht mehr rechtfertigen dürfte oder im modernen Sinne, dass der Blutpass immer dasselbe aussagt.
Aber vielleicht hats auch wirklich was mit fit bleiben und trainieren zu tun.
Schön, dass man Lappi 2005 auch googeln kann.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von KanarienvogelDekker out freut aber den KV ungemein.
Warum das denn?
Besonders leiden konnte ich ihn zwar auch nicht, aber er ist auch wieder nur ein Einzelner, den man nun eben dran gekriegt hat, während zig andere mit gleichen Mitteln duchgekommen sind.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_57621.htm
Quote:„Im Dezember, Januar dachte ich, es wird einfacher. Vielleicht ist es jetzt komplizierter wegen meines Sturzes im März oder weil ich eben älter geworden bin“, sagte der 37-jährige Texaner, der vier Jahre nach seinem Rücktritt wieder am Start der Frankreich-Rundfahrt steht. „Ich kann nicht sagen, ob ich gewinnen kann, aber diejenigen, die mir Rang zehn prognostizieren, werden sich verdammt täuschen„, erklärte der Armstrong, der seinen Teamkollegen Alberto Contador – vorerst – als uneingeschränkten Kapitän anerkennt.
Quote:„Armstrong kommt nicht unter die ersten drei“, legte sich dagegen Milram-Sportchef Christian Henn fest. Der Heidelberger ist als Telekom-Profi Ende der neunziger Jahre noch gegen Armstrong gefahren.:rolleyes:
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
** Cancellara
* Armstrong, GrabschVielleicht kann so das Stahlross wenigstens zu einem Drittel mit meinem Tipp sympathisieren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich denke, ich werde in meinem Tipp nochmal Gesink rauswerfen und dafür Kreuziger reinnehmen. Grund: Gesink fährt seine erste Tour, Kreuziger hat letztes Jahr schon was dazugelernt.
Wer ist Daniel Martin?
Aha, Neffe von Stephen Roche, geboren 1986, Gewinner Route du Sud 08, 3. Mittelmeerrundfahrt 09. Eher unwahrscheinlich, dass der hier explodiert und in die Nähe der Top 10 fährt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Aus dem Abschneiden bei Tour de Suisse oder Dauphiné Libéré kann man nun wirklich nicht viel für die Tour de France ablesen. Armstrong zum Beispiel hat gezeigt, dass man durchaus beides in Folge gewinnen kann, Moreau und Valverde haben gezeigt, dass ein guter Juni auch ein starkes Nachlassen im Juli bedeuten kann. Und ein Landis (60. 2006) oder auch Sastre (20. 2008) haben gezeigt, dass ein schlechter Juni auch einen Toursieg bedeuten kann.
Andy Schleck ist jung. Wenn er bei der TdS unzufrieden mit seiner Form war, dann kann er eben noch ein bisschen dran feilen.
Aber hast schon Recht Breukink, es wäre auch keine Sensation, wenn Andy Schleck dieses Jahr 18. an der Tour wird.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Zu einer ähnlichen Überlegung bin ich auch gekommen. Ich halte Armstrong wegen seiner Giroleistung für den Favoriten, er hat dort gezeigt, dass er trotz viel Rückstand gar nicht so viel hinterherhängt. Diese 2 Minuten pro Berg hat er nicht nur aufgeholt, sondern er wird auch noch ein Schippchen draufpacken können. Und der Contador war lange nicht so überlegen bei seinen GT-Siegen wie Armstrong mit perfekter Vorbereitung. Er hats ja selbst in seinem schlechten Jahr geschafft.
Außerdem würde es, und da hat das Ventil Recht (so verstehe ich das jedenfalls), auch unsern Ulle noch mal adeln. Ein Sieg Armstrongs hier würde noch mal aufzeigen, gegen diesen Überathleten war eben kein Kraut gewachsen. Ich halte jedenfalls auf Lance bei dieser Tour, würde mich aber auch über einen Sieger A. Schleck nicht ärgern. Das hätte dann was von 96, den großen alten Tourdominator geschlagen und eine große Karriere richtig eingeläutet.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
wieso wird im tippspiel der jüngere schleck so hoch gehandelt ? das würde uns brennend interessieren einige logische antworten zu bekommen, wieso gerade der ..Er ist erstens besser als der ältere Schleck und man kann zweitens erwarten, dass er auch besser sein kann als Sastre, Evans oder Menchov. Er hat jetzt keinen Sastre mehr vor sich und seine schlimmste Schwäche, das (Einzel-)Zeitfahren, spielt 2009 nicht so eine große Rolle wie in anderen Jahren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Armstrong
**** Contador, A. Schleck
*** Sastre, Evans, Menchov
** Pellizotti, Leipheimer, Gesink, Kirchen
* F. Schleck, Klöden, Rogers, Astarloza, Karpets
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Hat man Contador vor der TdF 2007 zugetraut, diese zu gewinnen? Luengo hat damals die Tipps zusammengezählt. Zitat:
Quote:Original von Luengo
Hier eine Auswertung der Tips (in Klammern die Anzahl aller vergebenen Sterne):***** Vino (122)
**** Klöden (120), Valverde (103)
*** Sastre (88), Evans (79), Leipheimer (72)
** Menchov (66), Moreau (55), Karpets (45), Schleck (40)
* Rogers (36), Kashechkin (35), Contador (33), Pereiro (19), Fothen (18)
Zubedia (17), Dekker, (10), Dessel (9), Garate (7), Gadret (5), Popovych (4)Astana, Sparkasse und Discovery mit je 3 Fahrern vertreten.
Interessant: Keiner hat Rasmussen auf der Rechnung, 2005 immerhin 7.Ich glaube, der KV war der einzige, der Contador auf *** hatte, sonst nur ** oder * oder 0.
Man hat Contador also im Prinzip genauso gut wie Kashechkin eingeschätzt. Es kam dann halt anders …
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
26. Juni 2009 um 13:38 Uhr als Antwort auf: Nationale Meisterschaften (Tipschluss 28.06., 10 Uhr) #667239Italien
*** Nibali
** Cunego, Bertagnolli
* Capecchi, Ginanni, ViscontiSpanien
*** Contador
** Valverde, Sam Sanchez
* Flecha, Gomez Marchante, FreireDeutschland
*** Gerdemann
** Wegmann, Greipel
* Ciolek, Baumann, HausslerBelgien
** Gilbert
* Devolder, Monfort
Nuyens, Van Avermaet, BoonenNiederlande
** Gesink
* ten Dam, van DijkFrankreich
** Moncoutié
* Voeckler, Di GregorioSchweiz
** Rast
* Albasini, BertogliatiÖsterreich
** Eibegger
* Rohregger, Haselbacher
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Das kann man nun wirklich noch nicht wissen, ob Gesink mal ein GT-Sieger wird oder nicht, das beweist ja der KV in diesem Thread.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Moreau hat 2x Dauphiné Libéré gewonnen, war bei der Tour 1x 4. (nur 32 Sekunden hinter Beloki), 2x 8. (Landis mitgezählt), 1x 11., 1x 12 und durfte das Gelbe Trikot tragen.
Ist das wirklich nur ein ewiges Talent? Sind doch ganz schöne Erfolge eigentlich. So viele Franzosen waren da nicht besser in den letzten 15 Jahren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Bimbo12345
Danke für deine schnelle Antwort,
aber könntest du mir sonst noch ein paar Dinge nennen, die nicht unbedingt etwas mit Olympia zu tun haben.
Einfach von früher bis heute, wie sich das ganze entwickelt hat im Laufe der Zeit.
Wie sah das Rennrad früher aus, was wurde bis heute dran verändert/verbessert ?
Selbiges mit dem Helm und dem Trikot, ansonsten gibts es ja nichs oder ?Gruß Bimbo12345
Tja, also Radsport ist ja seit 1896 durchgehend olympisch (wenn es jetzt auch manchmal rausgewünscht wird, weil das ja eine böse verdopte Sportart sei), da hat sich das Fahrrad doch sehr weiter entwickelt. Ich würde mal sagen, dass sicher schon alle den einseitigen Kettenradantrieb hatten, aber sicher noch nicht alle den Freilauf. Geniale Weiterentwicklungen waren natürlich die Gangschaltung, die Klickpedale, der Triathlonlenker. Aber das wäre eine Entwicklung des Fahrrads an sich, das hat mit Olympia nichts zu tun. Wenn man das Thema ausweitet auf Entwicklung des Radfahrens/Radsports, dann kommen auch Dinge wie Ernährung, Trainingswissenschaft, Regeneration, Windkanaltests hinzu, aber auch das gabs wiederum nicht speziell für die olympischen Spiele.
Da du in deiner fächerübergreifenden Kompetenzprüfung deine Kompetenz natürlich am besten unter Beweis stellen würdest, indem du sagst, dass der Radsport denkbar ungünstig für das Thema gewählt wurde, dies aber wohl kaum tun wirst, würde ich mir an deiner Stelle wohl die wichtigsten Fahrraderneuerungen vornehmen (ich denke da auch an das Vorderrad, das kleiner als das Hinterrad war und bis heute (un)gültige Rekorde aufgestellt hat), aber beim Thema „Methoden der Leistungssteigerung“ darf dann auch nicht fehlen, dass Doping eine Rolle spielt. Das hat sich nämlich auch weiterentwickelt und während ein Fausto Coppi noch mit Tabletten und Salben hantieren musste, ist seit wohl fast 20 Jahren das Blutdoping in allen Facetten die entscheidende Hilfe. Es bringt ziemlich eindeutig mehr als das restliche Doping. Aber du musst vorsichtig sein, denn nur weil es offensichtlich ist, ist noch nicht beweisbar und du solltest dich vielleicht in deinen Aussagen (in allen Aussagen) nur auf Sachen stützen, die du mit Quellen auch belegen kannst.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Das Thema ist denkbar schwierig formuliert, denn die meisten Neuerungen werden in den Sportarten ja nicht bei Olympia aus dem Hut gezaubert, sondern auch schon in anderen Wettkämpfen eingesetzt. Gerade beim Radsport lohnt es sich nicht, irgendetwas für Olympia zu konzipieren, da es wesentlich wichtigere Wettkämpfe gibt.
Ich erinnere mich zum Beispiel, dass Jan Ullrich beim Zeitfahren 2004 einen Getränkebeutel auf dem Rücken (unterm Trikot) ausprobiert hat, wo man die Sitzposition beim Trinken nicht ändern muss. Das hab ich sonst kaum mal wieder gesehen im Profi-Straßenradsport. Gebracht hats aber nicht viel. Er wurde nur Siebter (?) und hat danach wohl sogar Sitzprobleme angemeldet.
Hier kann man den Schlauch aus dem Trikot rausgucken sehen:

Außerdem fällt mir noch das „eiernde“ Kettenblatt ein, aber ob das speziell bei Olympia eingesetzt wurde, weiß ich nicht mehr. Gibts jedenfalls auch in anderen Wettbewerben, vorzugsweise Zeitfahren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Dass ein Schlussanstieg alleine sehr wohl reichen kann, hat Carlos Sastre letztes Jahr in Alpe d’Huez bewiesen. Er hatte zwar zuvor schon ein paar Sekunden in Prato Nevoso geholt, aber entscheidend waren nur die 2 Minuten aus Huez.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Weiß nicht Möve, ich kann da eigentlich überhaupt nicht zustimmen zu dem, was du da schreibst.
Der Ventoux würde am Anfang einer Rundfahrt (also sagen wir mal Etappe 7) auf jeden Fall mehr selektieren als Andorra. Man hat halt Angst, dass das Rennen zu früh entschieden ist und dann das zweite Gebirge verschenkt ist. Dieses Jahr versucht man halt, alles bis zum Ventoux spannend zu halten, aber was heißt das eigentlich? Spannung hat man doch nur, wenn es eng zugeht, aber falls Andy Schleck nach dem EZF noch achteinhalb Minuten Vorsprung von seinen 12 Minuten rettet, dann wirds wohl doch nicht so spannend am Ventoux. Eigentlich kann man den Veranstaltern nur gönnen, dass es nach den Pyrenäen noch 20 Mann gibt, die aufs Podium wollen und die Sache dann in den Alpen glasklar geklärt wird.
Warum sollen eigentlich die Schlüsseletappen alle in die 3. Woche? Ich erinnere mich noch gut an 2003, da hat Lance Armstrong am Montag in Luz Ardiden gewonnen, danach war Ruhetag und dann gabs 3 Überführungsetappen, wenn auch die Hamiltonetappe etwas bergig war, aber nicht für das Duell Ullrich-Armstrong. Dann am Samstag erst Zeitfahren und da wurde die Tour erst entschieden. Spannung pur würde ich sagen, aber nur, weils eng war, genau wie beim Giro dieses Jahr.
Man muss den Ventoux nicht zum Scharfrichter der Tour de France machen. Das kann man mal machen, 2009, gut, aber das kann man in Zukunft auch wieder lassen. Wenn man derart enttäuschende Pyrenäenetappen aufstellt, dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn die Fans sauer sind. Es hat ja niemand was gegen langweilige Überführungsetappen, die sieht ja sogar Coolman ein, aber dann kann man den Tourmalet auch weglassen, wenn man nicht will, dass sich hier jemand mit GK-Top-10-Ambitionen aussichtsreich absetzen kann.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Stand nach Giro dell Appennino
Lapébie 36
Luengo 35
Veloce stanco 32
Jaja 32
Plattfuß 32
Fensterscheibe 32
Friede 31
Möve 31
Radsportverrückt 31
Kaiserslautern 30
Kanarienvogel 30
Ventoux 29
Wajsek 29
Coolman 25
midas 25
ADLOAL 19
TylanceMayollrich 18
Der Baske 17
MichaWe 15
Marth 12
Kai 8Nächste Rennen: Nationale Meisterschaften.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
24. Juni 2009 um 14:46 Uhr als Antwort auf: Giro dell’Appennino (Tippschluss 24.06.2009 10 Uhr) #667220Ich fühle mich übrigens geehrt, dass friede meinen Tipp kopiert hat und nicht den von Jaja oder dem KV oder midas. Nur Bertagnolli hat er hochgestuft, zurecht natürlich. Den hab ich wohl wirklich zu wenig beachtet.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
24. Juni 2009 um 14:44 Uhr als Antwort auf: Giro dell’Appennino (Tippschluss 24.06.2009 10 Uhr) #667219Nibali … vor Bertagnolli und Marzano.
WaJsEk 4
friede 3
fensterscheibe 4
Lapébie 3
Plattfuß 3
Luengo 3
Radsportverrückt 0
Kanarienvogel 3
Möve 0
Coolman 0
midas 0
kaiserslautern1900 0
Jaja 2Ohne Gewähr.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
23. Juni 2009 um 20:13 Uhr als Antwort auf: Giro dell’Appennino (Tippschluss 24.06.2009 10 Uhr) #667215***** A. Bertolini
**** Cunego, Khalilov
*** Nibali, Simoni, F. Masciarelli
** A. Masciarelli, Ginanni, Paolini, Baliani
* Visconti, M. Fischer, Bertagnolli, Bosisio, Corioni
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventildie ventile würden auf jeden fall nicht zwischensprinten. aber die ventile würden auch nicht auf armstrong warten wie ullrich als dieser stürzte. soll`s der ami halt nicht so nahe bei den zuschauer fahren. wie wir auch nicht auf ullrich warten würden wie armstrong in der abfahrt, soll`s der halt richtig steuern. grundsätzlich wohl alles erlaubt bis auf zwei drei kleine verhaltungsweisen vom kasacken.
Die Ventile unterscheiden nicht zwischen Ullrichs und Armstrongs Warten? Ullrich hätte in dem Augenblick ja denken können, er könne an dieser Stelle die Tour gewinnen und Armstrong davonfahren, das kann man ja verstehen, wenn man das macht. Aber wenn Armstrong bei Ullrichs Sturz nicht auf diesen gewartet hätte, wäre ihm a) der Rest der Etape langweilig geworden und b) er hätte rein gar nichts gewonnen außer noch viel mehr Antipathien, das kann ihm ja eigentlich klar gewesen sein.
Zwischensprint von Indurain wusste ich auch nicht mehr, aber 93 hab ich auch noch nicht viel geguckt. Anders 95, aber auch an die Attacke von Indurain kann ich mich nicht erinnern. Bruyneel hat auf jeden Fall mal Riis das gelbe Trikot weggeschnappt und der hatte es von Ivan Gotti bekommen. Der wiederum von Jalabert. Und der von Jacky Durand, Prologsieger wegen späten Gewitters. Frage mich eigentlich, wie der Armstrong es damals geschafft hat, die eine Nichtsprinteretappe nach Casartellis Tod noch zu gewinnen, immerhin hat ers ja irgendwie geschafft, lange in den Himmel zu gucken.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Die Strecke ist nach wie vor eine Katastrophe.
Etappe 1: EZF über 15,5 km. Die ersten 7,5 km gehts 200 Meter rauf. Tippwürdig.
Etappe 4: MZF. 39 km, tippwürdig.
Etappe 6: Barcelona. Schlussanstieg wohl 1,7 km mit 3%. Eher nicht tippwürdig.
Etappe 7: Andorra, erste Bergankunft, ja.
Etappe 8: Drei hohe Berge, aber 44 km Abfahrt. Nicht tippwürdig.
Etappe 9: Apsin und Tourmalet, dann noch 70 Hamitlon-Kilometer. Absoluter Nonsens!
Etappe 13: Schöne Bergfahrt, leider hinten raus auch 20 km Abfahrt nach Colmar. Grad noch so tippwürdig.
Etappe 15: Bergankunft in Verbier, 8,8 km mit 7,5%. Tippwürdig.
Etappe 16: Martigny (km 0) 547m, Grand-Saint-Bernard (km 40) 2473m, Sarre (km 78) 631m, Petit-Saint-Bernard (km 128) 2188m, Ziel in Bourg-Saint-Mourice (km 159) 862m. Trotz des Badewannencharakters aus meiner Sicht noch tippwürdig.
Etappe 17: 5 schwere Berge, zwischen vorletztem und letztem nur 5 km Abfahrt, da wird doch was zu machen sein. Tippwürdig.
Etappe 18: 40,5 km EZF rund um diesen See. Tippwürdig.
Etappe 19: Zwar ein schöner Berg 16 km vor dem Ziel, aber hier dürften wohl kaum Favoriten den Sieg abgreifen. Für mich nicht tippwürdig.
Etappe 20: Ventoux, ja.
Etappe 21: Champs-Élysées, nicht tippwürdig aus meiner Sicht. Wenn eine Sprinteretappe, dann die erste, da ist es am spannendsten. Wer hat die nötige Form usw. Aber muss bei dieser TdF auch nicht sein.Ergo: 1, 4, 7, 13, 15, 16, 17, 18, 20.
Sind zwar 9, aber die Mehrheit sieht es sicher wieder kritischer als ich.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Kreuziger, Nibali, Gesink – ja alles gut und schön. Aber den richtig großen Wurf erwartet man früher oder später (die meisten früher) ja doch von Andy Schleck. Genial starker Giro 2007, genial starke Tour 2008 (mit dem einen Hungerast, wo ihn Cancellara zwischen zwei Pässen nicht hat essen lassen), dazu gute Eindrücke in Lombardei und Ardennen, schon mal nicht übel. Andy Schleck ist vor ner Woche schon 24 geworden, da waren Cunego und Ullrich schon GT-Sieger. Das muss er erst mal zeigen. Vom Typ her geht er eigentlich nicht den Valverde- und Di-Luca-Weg, also jung gute GTs, dann doch lieber Eintagesrennen abgrasen und später nochmal auf GTs spezialisieren. Aber kann man das wissen? Vom Gefühl her geht er eher den Basso-Weg, also von Jahr zu Jahr besser bei der Tour (DNF, 11., 7., 3., 2.), nur ein paar Jahre Vorsprung vielleicht?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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