Lapébie

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  • als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613135
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      Original von Stahlross
      Nehmen wir mal an die PT ist nach der Saison am Ende, dann wäre denkbar das diese Sperrklausel auch im Sinne der Fahrer abgeschafft wird.

      Das glaube ich aber als allerletztes. Die Gegner der Protour bemängeln ja erstens die fehlende sportliche Komponente (Aufstieg möglich) und nicht ausreichende ethische Regelungen. Ich verstehe zwar nie so richtig, was das heißt, aber ich denke mir, dass auch der Nachfolger der Protour (und irgendetwas wird kommen, wenn sie wirklich abgeschafft wird) die Dopingregelung übernehmen wird.


      Vive le Tour. Vive le cyclisme.

      als Antwort auf: Goldener Marth Regelsdingsbums #615719
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        Startliste angucken nützt nicht unbedingt was. Man schreibt sich dann ein paar Namen raus, sagen wir mal 35. Dann muss man natürlich 20 Namen noch rausschmeißen. Bei mir ist das zum Schluss dann zum Beispiel immer Scarponi oder Merckx, die gewinnen sowieso nie was. Und auf einmal habe ich Zubeldia bei der Baskenlandrundfahrt drin, aber es startet nicht nur Haimar, sondern auch der andere. Heißt der Eladio oder Joseba oder wie? Keine Ahnung. Jedenfalls würde ich ihn nie tippen. Aber am Ende weiß ich doch gar nicht mehr, dass der mitfährt und hab den Zubeldia (der ja auch nie mehr was gewinnt) ohne Vornamen.

        So. Nochmal kurz fürs Ventil.
        Ich stimme dem KV zu.
        Eindeutige Fahrer sind eindeutig.
        Osa, G. Quesada, Gutierrez und Sanchez sind nicht eindeutig und müssen markiert werden.

        Was das Tippkopieren angeht, hab ich da nichts dagegen. Gut, meine Tipps kopiert ja auch keiner (warum auch, ich lass ja di Luca bei seinen Siegen auch auf 1-2* stehen). Gewissen Einfluss haben vorangegangene Tipps nämlich sowieso. Man guckt ja doch immer mal drüber und entdeckt dann einen Nys oder Gaumont und denkt sich, die könnten ja auch sicherheitshalber auch im eigenen Tipp ne gute Figur machen.


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        als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613133
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          Cipo hatte zum Schluss dann auch abgebaut, wenigstens die letzten beiden Jahre. Und Hondo ist zudem kein Cipollini. Ich hätte aber auch mit Hondos Qualitäten keine Lust, nur kleinere Rennen zu fahren. Das heißt ja, dass er von Katarrundfahrt über einige flandrischen Rennen und Bayernrundfahrt dann im Sommer in Östereich landet und im Herbst immer noch ranklotzen muss, weil das einfach alles nicht ausreicht.
          Außerdem ist es nun schon der zweite Winter, den er umsonst trainiert hat (abgesehen von einem wichtigen Rennen: MSR 05). Er müsste noch einen dritten Winter ohne Anhaltspunkte trainieren, um 2007 wieder anzugreifen. Kann ich mir einfach nicht vorstellen. David Millar, unter 30, eigentlich ja schon über seine Dopingphase hinaus, will nochmal was beweisen, hat nur 2 Jahre abzusitzen – ja, das geht wohl. Danilo Hondo – mal angenommen unschuldig – tappt von einer juristischen Niederlage zur nächsten. Schon traurig das Ganze.

          Selbst wenn er durch seine eigene Schuld positiv war (wie es angeblich ja sehr viele sind), ist es einfach traurig um ihn und ich hab ihn nicht besonders gemocht. Andere pfeifen sich bestimmt ganz andere Sachen rein und kommen durch die Dopingkontrollen.

          Na ja. Es war ja nicht Erik Zabel. Deutschland wird ihn schnell vergessen und übergehen.


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          als Antwort auf: Nat. Meist. Strasse AUS Tippschluß 13.01. 23:00 #615549
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            ** McEwen
            * Renshaw, B. Day


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            als Antwort auf: Die besseren Hälften der Fahrer (attenzione! immagini) #616137
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              Darf Coolman hier auch ein Foto von seiner Schwester posten? :P


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              als Antwort auf: Nationale Meisterschaften #595181
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                Für Faule:

                Road-Race-Course.gif


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                als Antwort auf: Deutscher Fahrer des Jahres 2005 #616051
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                  Richtig, und was sagt uns das? Ullrich blieb die ganze Zeit der Leader. Ist ja okay, soll man ruhig so machen. Dann aber bitteschön die ganze Tour.


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                  als Antwort auf: Die besseren Hälften der Fahrer (attenzione! immagini) #616104
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                    Lustige Person: Edita Rumsiene.

                    rumsas_raimondas_edita%20copy.jpg

                    Auch nicht schlecht: Frigo und seine Susi.

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                      Bin für Rund um Köln.

                      Raus können Veenendaal und einige Italiener im Herbst. Da sehe ich nämlich auch schon nicht mehr durch.


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                      als Antwort auf: Goldener Marth Kalenderdiskussion #615644
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                        Tirreno-Adriatico finde ich gut, sollte bleiben. Wegen mir kan auch Benelux bleiben.

                        Tour of Georgia und 3d von de Panne reinzunehmen, finde ich gut.

                        Friedensfahrt brauche ich gar nicht, ebenso Österreich, also raus.

                        Außerdem bin ich gegen Giro del Trentino, Euskal Bizikleta und Burgosrundfahrt, da hatte ich 2005 schon keine Lust zu tippen.


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                        als Antwort auf: Deutscher Fahrer des Jahres 2005 #616038
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                          Original von Kanarienvogel
                          Zu Ullrich-Klöden 04. Ullrich wird weit weit unten abgehängt. Die Tour kann er also normalerweise nicht mehr gewinnen, ja wenn Armstrong stürzt, einbricht, vielleicht, aber das ist noch ein grösseres ? als Klöden. Ich traute Klöden ja nichts zu, fand es aber trotzdem richtig in fahren zu lassen. Was kann man verlieren? Ullrich hat die Tour schon verloren, wenn er so weit unten reissen lassen muss, kommt er nicht wieder, kam ja auch nicht wieder. Klöden, wer weiss, mal sehen wie lange er mithalten kann, wer weiss, vielleicht bleibt er an Armstrong dran und gewinnt die Tour? Wäre er nach 500 Metern schon klar schwächer geworden hätte man ihn immer noch zu Ullrich beordern können, aber so lange er vorne mithält, wozu soll man ihn warten lassen. Nehmen wir mal an er hätte Ullrich 30 Sek gerettet, sehr viel, hätte man nach der Etappe dann sagen können Ullrich könne die Tour noch gewinnen? Realistisch? Nein. Denke es war richtig.

                          Kleine Korrektur noch. 2003 wurde Ullrich bei der ersten Bergetappe auch gleich unten rein abgehängt und musste dann mehr oder weniger allein nach Huez kommen. Trotzdem war seine Tour dann ja noch nicht verloren.
                          2004 musste man wegen dem ganzen Palaver gegen das man sich einfach nicht wehren kann ja annehmen, dass Ullrich noch stärker als 2003 ist.

                          Na ja, was solls. Wir werden wohl nicht mehr erfahren, ob Ullrich 03 wirklich stärker war als sonst oder ob die Knappheit des Sieges allein auf Armstrongs Schwäche zurückzuführen ist.


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                          als Antwort auf: Deutscher Fahrer des Jahres 2005 #616029
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                            @Coolman: 1997 hatte Ullrich, besser gesagt Godefroot, immerhin das Argument „Jan Ullrich 1996 2. der TdF“ parat. Das hat man nun bei Klöden auch, deswegen war es ja auch richtig, ihn zum Kokapitän 2005 zu erheben. 2004 war er aber ne Wundertüte, und zwar eher ne schlechte.

                            @KV: Ich mag dich doch auch. :)


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                            als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #609096
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                              Original von Ventil
                              das maskottchen ist richtig hässlich

                              Erinnert mich irgendwie an Eddy Merckx in schlechten Zeiten.


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                              als Antwort auf: Deutscher Fahrer des Jahres 2005 #616023
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                                Na gut, dann will ich mich mal erklären. Hab das zwar schon mal geschrieben, aber da hat mir keiner richtig zugehört (ich war ja auch gerade neu im Forum) (nicht, dass das heute besser wäre :D) und ich hab außerdem den Paris-Nizza-Thread auf Seite 9 vollgemüllt und wurde von jemandem zurechtgewiesen, dass da der falsche Platz sei. Wird doch nicht opera gewesen sein? (Ich guck es nicht mehr nach.)

                                Neuer Thread wird nicht nötig sein, denke ich. Das passt hier zwar nicht, ist aber auch nicht so wichtig.

                                Meine Meinung ist die, dass Andreas Klöden 2004 insbesondere bei der ersten Bergetappe nicht auf eigene Kappe hätte fahren sollen, sondern bei Ullrich bleiben, um ihm zu helfen.

                                Zuerst mal zum zweiten Teil. Ich glaube, dass es Ullrich was hilft, wenn er am Berg einen Freund/Begleiter hat, der ihm ein gleichmäßiges Tempo aufzwingt, dass Ullrich allein mit sich und seinem Kopf nicht hinbekommt. Nun sagt man, er hatte ja Guerini, stimmt ja auch. Aber wie lange Guerini mithalten kann, war ungewiss, man musste sogar davon ausgehen, dass Guerini sich verausgabt und irgendwann Ulle allein da steht. So läuft das bei Guerini nämlich eigentlich immer.

                                Nun zum ersten Teil. Dazu die Fakten. 14. Juli, erster Kat-1-Berg. Da hatte Ullrich schon mal angezupft und das Feld ein wenig zerrissen, die Form war also da. 16. Juli Col d’Aspin und Tourmalet bis La Mongie. Es standen noch Plateau de Beille und die drei Alpenetappen bevor. Ullrich kam als Tour-de-Suisse-Sieger und seine Form musste man als die beste seines Lebens annehmen, alles noch besser als 2003. Am Col d’Aspin hat er keine Probleme (eigene Aussage), dann der Schlussanstieg. Es wird schnell im Feld und Ullrich muss reißen lassen (etwa 10 oder 8 km vor dem Ziel). Woher weiß Andreas Klöden oder Giuseppe Guerini oder Mario Kummer in dem Augenblick, dass Andreas Klöden, eine vierjährige personifizierte Unbeständigkeit die ganze Tour de France wird besser durchstehen können als Jan Ullrich, der ja gerade erst neulich (nämlich 2003 nach Alpe d’Huez) bewiesen hat, dass er eine Krankheit – von der öffentlich noch niemand bis dahin etwas wusste (oder?) – innerhalb so einer Rundfahrt wegstecken und später nochmal zurückschlagen kann. Was nützt da Etappenplatz 3 für Klöden, wenn doch immer alles dem Ziel Tour de France unterstellt sein soll?

                                Ich habs damals nicht verstanden und bin bis heute der Meinung, es war falsch, auf Klöden zu setzen, weil man nicht davon ausgehen konnte, dass dieser aufs Treppchen fährt. Eher wäre ich davon ausgegangen, dass für Ullrich die paar Sekunden, die Klöden für ihn noch rausholt, entscheidend sein können im Kampf um Platz 1 oder wenigstens 2.

                                Na gut, kann man anders sehen, habe ich ja Verständnis. Eins sehe ich jedoch deutlich anders als Coolman und Pinarella. Nur, weil Klöden es geschafft hat und am Ende Zweiter wurde, ist noch gar nichts gerechtfertigt. Ich sage, damit konnte vorher keiner rechnen. Und darum geht es bei GTs. Di Luca hat letztes Jahr beim Giro auch lange Zeit erzählt, die erste Woche sei seine und dann will er sich für Garzelli und Chioni einsetzen. Hat er dann nicht gemacht, weil es völlig aussichtslos war und di Luca viel stärker war als die beiden. Konnte er aber vorher nicht wissen. Nur sind Garzelli und Chioni auch kein Ullrich, sprich: man kann sich nicht auf ihren Erfolg (Podium) verlassen.

                                Langer Rede kurzer Sinn: Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Bei einem Einbruch von Klöden hätten es alle besser gewusst. Wenn ihr denkt, dieses Risiko wäre es wert gewesen, kann ich nicht mitgehen. Klöden war vor dieser Tour ein Fall wie Voigt oder Jaksche. Und die würde ich auch nicht für einen hergeben, der der einzige zu sein schien, der Lance Armstrong schlagen kann.


                                Vive le Tour. Vive le cyclisme.

                                als Antwort auf: Deutscher Fahrer des Jahres 2005 #616015
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                                  Was stimmt man hier ab?

                                  DER deutsche Radsportler 2005, das kann eigentlich nur wieder Erik Zabel oder Jan Ullrich sein. Und wenn wir dann mal ehrlich sind, kann man Ullrich nicht gerade als Verlierer in diesem Jahr sehen, denn er hat ja wohl die Erwartungen so ungefähr erfüllt. Es soll zwar Menschen geben, die einen Toursieg erwartet haben, aber die denken auch, 3000 Höhenmeter gibts nur im Flugzeug.
                                  Erik Zabel kann nicht 2005 als Erfolgsjahr angerechnet werden. Es wurde mehr als deutlich, dass seine Zeit überschritten ist und wir gönnen es ihm ja alle irgendwie, aber er ist ganz einfach nicht mehr schnell genug. Wie er in Tours gewonnen hat, ist mir immer noch etwas rätselhaft, aber das reißt es nicht raus.

                                  Am liebsten würde ich die Stimme also verfallen lassen, aber ich geb sie doch dem Ulle. ;)

                                  Und nun ein Nachtrag. Sympathieaufsteiger des Jahres ist für mich Andreas Klöden. 2004 ist er gegen Ullrich gefahren (sehen viele als völlig gerechtfertigt an, ich jedoch nicht) und hat auch verbal für Antipathien gesorgt, da war er ganz weit unten und ich hab ihm sein schlechtes Frühjahr 2005 gegönnt. Ich weiß, ich bin gemein.
                                  Aber seine Fahrweise bei der Tour 05 hat ihn für mich fast vollständig rehabilitiert und ich kann letztendlich nur den Hut ziehen, dass er nach dem 2. Platz 2004 doch noch mal für einen anderen Kapitän fahren wollte und immer noch will. Könnte man auch als luschige Einstellung, Duckmäusertum und Wurstigkeit hinstellen, ich finds jedoch richtig anständig und edel. Edelhelfer halt.

                                  Wegmann und Sinkewitz sind übrigens Helden für Leute, die viel ARD gucken. Aus meiner Sicht werden ihre in der ARD gezeigten Erfolge völlig überbewertet. Einen Tag das Bergtrikot tragen, weil man am Tag zuvor ne weitgehend flache Soloflucht hingelegt hat, und dann am ersten Kat-3-Berg abgehängt werden, das ist für mich wahrlich keine dolle Leistung. Bergtrikot am Ende des Giros ist schon was anderes. Aber das weiß ja keiner.


                                  Vive le Tour. Vive le cyclisme.

                                  als Antwort auf: DIES und DAS #610787
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                                    Original von ADLOAL
                                    Zu Voigt — bei ihm habe ich auch immer das Gefühl er hätte viel mehr gewonnen , liegt vielleicht daran , das er den Kameras nicht umbedingt ausweicht .
                                    Den Titel Radsportler der Jahres hat er jedoch mit seiner Fahrweise verdient .

                                    Ich will ja nicht rumjammern, aber denkst du nicht, Patrik Sinkewitz wäre ganz eindeutig Radsportler des Jahres vor Jens Voigt, wenn er bei der Tour de Suisse den dritten Platz geholt hätte, ebenfalls Dritter bei der Tour de France und dann nur knapp die deutschlandtour hinter Levy Leipheimer beendet hätte?

                                    Klar, für Jan Ullrich natürlich zu wenig. Sportler werden sinnigerweise auch an ihrem Potential gemessen. Trotzdem sind Wegmann, Voigt und Förster für mich im Vergleich zu Ullrich sportlich mal deutlich eine Klasse niedriger, gerade auch was die Ergebnisse 2005 angeht.


                                    Vive le Tour. Vive le cyclisme.

                                    als Antwort auf: Giro 2006 – die Strecke #600993
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                                      Original von EL CHABA
                                      Cesane nach 3 km

                                      Also ich finde auch, da muss nochmal einer mit dem Besen drüber.


                                      Vive le Tour. Vive le cyclisme.

                                      als Antwort auf: ProTour Chaos #571559
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                                        Hatte Manolo Saiz 1998 auch schon was zu sagen, als die spanischen Teams bei der Tour ausgestiegen sind?


                                        Vive le Tour. Vive le cyclisme.

                                        als Antwort auf: Velowinterfreuden #609751
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                                          Krass, selbst mit 25 km/h im Schnitt (in der Stadt schon okay) sind das 6 Stunden reine Fahrzeit und als Kurier fährt man ja nicht nur. Bin sehr beeindruckt.
                                          Passt du da auch besonders auf deine Gesundheit auf? Oder stört da zum Beispiel ne mittlere Erkältung nicht?


                                          Vive le Tour. Vive le cyclisme.

                                          als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608905
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                                            Original von Escartin
                                            Kann man denn Gonchar wirklich als Maßstab nehmen? 2004 hat er das Girozeitfahren noch gewonnen, verglichen damit hat er 05 doch deutlich abgebaut. Auch die zwei Minuten nach Pistoia hätte er 2004 sicher nicht kassiert.

                                            Ich erinnere mich, dass das Ventil wegen Gonchars Zeitfahrqualitäten und dem zweiten größeren Zeitfahren 2005 (04 gabs doch nur eins?) auch Gonchar zum Favoriten erklärt hatte und sogar auf 5 Sterne getippt. Das hat so viel Eindruck auf mich gemacht, dass ich mich jetzt noch dran erinnere.

                                            Gonchar war dann 2005 am Berg und im ZF nicht so stark, würde ich jetzt mal bestätigen. Er ist also wohl nicht der Maßstab. Hm, wusstet ihr ja schon, hätte ich mir den Post doch sparen können.


                                            Vive le Tour. Vive le cyclisme.

                                            als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608874
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                                              @Chinaboy: :D :D

                                              Nach dem Giro 04 und dazu noch der Lombardeirundfahrt (Weltranglistenabschluss nicht zu vergessen!) hatte ich natürlich gedacht, das geht jetzt mit dem Cunego immer so weiter und natürlich auch irgendwann bei der Tour, aber hoffentlich erst, wenn Ullrich nicht mehr fährt.
                                              Wenn ich akzeptiere, dass 2005 nur ne Krankheit verantwortlich war für seinen mäßigen Giro, dann hab ich eigentlich keinen Grund, die Ansicht zu ändern. Hat Cunego halt ein Jahr verschenkt und vielleicht was draus gelernt.

                                              Es wird sich bestimmt schon 2006 zeigen, ob Cunego ein Ausnahmeathlet sein kann oder ob er doch nicht der Retter Italiens wird. Wenn die Krankheit jedoch nicht schuld war an Cunegos mäßigem Giro 05 (kann ich mir nach der TdRomandie zwar nicht vorstellen, aber möglich wärs doch), dann muss man sich arge Sorgen um Cunegos Superstarstatus machen. Denn Jan Ullrich – der Vergleich sei hier erlaubt – schaffte es schon ein paar mal trotz Krankheiten bei seiner GT die erste Geige mitzuspielen. War die Krankheit gar zu schlimm (1999, 2002), trat er auch gar nicht erst an. Cunego war aber 2005 nicht Top 5, nichtmal annähernd. Er wird wohl doch ernsthaft krank gewesen sein.

                                              Im Übrigen fände ich einigen Gefallen daran, wenn Ivan Basso im nächsten Jahr 2. hinter Cunego beim Giro würde und 2. bei der Tour hinter Ullrich. Doofes Geburtsjahr, dieser Basso.


                                              Vive le Tour. Vive le cyclisme.

                                              als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608869
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                                                Hm, der KV hat mich aber auch ganz schön verblüfft mit diesem Wahnsinnspost.

                                                Na, ich probier’s mal: Blöder KV! Was mich angeht, ich halte nach deinem Post sowohl Cunego 04 als auch Savoldelli 05 für wurstige Sieger ohne Gegner. Der eine bekämpft Serhiy Gh., der andere den abgetakelten einmütigen Girokönig 1996-2005.

                                                Ich will jetzt sofort meine Stimme „Girosieger 06“ von Savoldellis Konto wieder abziehen (ich schäme mich, sie ihm gegeben zu haben, aber was will man machen – Cunego trau ich nicht, Rujano noch viel weniger und Simoni hab ich im Gefühl, da kommt kein GT-sieg mehr) und dann eben Basso geben, wenn ich an dessen Sieg zwar auch nicht recht glauben kann, aber doch wenigstens ein bisschen.
                                                Blödes Ventil!

                                                Mist!


                                                Vive le Tour. Vive le cyclisme.

                                                als Antwort auf: Deutschland wir kommen!!! #609641
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                                                  Quote:
                                                  Original von Coolman
                                                  das ist ja schon fast eine philosophische frage. das lernt man auch nicht im studium

                                                  In deinem vielleicht nicht, ich hätte es in meinem durchaus lernen können, hab da aber überhaupt nicht aufgepasst. Auf jeden Fall haben das schon Horkheimer und Adorno diskutiert (nachdem diese Namen genannt werden, bin ich mit meinen Gedanken schon wieder beim Giro *schleim*) und genau die Frage aufgeworfen, ob nicht die Nachfrage gerade auch durch das übermäßige Anbieten von etwas erzeugt wird. Natürlich wird sie das! Einfaches Beispiel: Die Bildzeitung entschließt sich, Uschi Glas und irgendnen Quark mit ihr als Aufmacher zu bringen. Das interessiert dann auch gleich die halbe Nation. Ohne den Aufmacher – kein Interesse.

                                                  Der Fußball war auch schon vor 50 Jahren ein Publikumsmagnet, stimmt schon. Aber da gabs noch nicht die riesigen Werbegelder übers Fernsehen oder über Merchandising. Die sorgen heute dafür, dass R. Williams in der Musik und S. O’Neal im Basketball und T. Woods im Golf und eben Ballack und Zidane im Fußball richtig dicke Kohle absahnen. Das sind sie wahrscheinlich von ihrem Marktwert her auch wert. Das Schlimme daran ist, darin gebe ich einigen Vorrednern völlig Recht, dass im Kielwasser der Superstars auch die zweite und dritte Reihe mehr Geld bekommt, als durch Leistung oder Wirtschaftlichkeit gerechtfertigt wäre. Oder denkt jemand, Christian Wörns bekommt für seine Verteidigungstalente 3,5 Mio Euro im Jahr?

                                                  Kurzum, Deutschland kann die WM auch mit einem Schieberelfmeter in der Verlängerung des Viertelfinales für Argentinien oder durch einen dritten Platz (Erfolg zum Schluss geht immer noch halbweg) positiv abschließen. Wenn sie’s schaffen, lags meines Erachtens an der Güte der Todesgruppenaufbaugegner und vor allem daran – warum ist dieses Wort noch nicht gefallen! – weil wir eine Turniermannschaft sind. Ist doch wirklich glasklar.


                                                  Vive le Tour. Vive le cyclisme.

                                                  als Antwort auf: Teambuilding #609679
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                                                    Die Freundin von nem Freund von mir hat mich neulich gefragt, ob sie ihm zu Weihnachten ne Runde Paintball schenken soll. Da hab ich anfangs auch wie opera reagiert und gesagt, dass die Nachahmung von Krieg nicht sinnvoll sein kann.

                                                    Ich hab mich dann aber mal ein bisschen eingelesen. Dieses Paintball kann durchaus dazu beitragen, potentielle Gewaltbereitschaft abzubauen und durch den Teamcharakter des Ganzen auch noch in soziale Strukturen umzuleiten (also nicht die Gewalt, sondern die Energie, die ein normaler gelangweilter Mensch halt hat). Ich kann mich trotzdem nicht von dem Vorurteil befreien, das machen hauptsächlich Arschlöcher, die sich gegenseitig mal über den Haufen ballern wollen, weil das im Fernsehen und in Computerspielen ja auch Spaß suggeriert. Gab ja auch schon lange keinen Krieg mehr in Deutschland.


                                                    Vive le Tour. Vive le cyclisme.

                                                    als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608832
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                                                      Mal noch ne Frage an die Dopingspezialisten. Bringt das denn was, im Dezember ne ordentliche Epokur (zum Beispiel) hinzulegen? Ein Höhentraining hat ja eigentlich auch denselben Effekt. Aber nach der Katarrhrundfahrt ist doch der Hämatokrit wieder unten und dann sind es immer noch 3 Monate bis zum Mortirolo. Finde ich irgendwie blöd, im Winter zu dopen. Es sei denn, man kommt anders gar nicht mehr aufs Rad.


                                                      Vive le Tour. Vive le cyclisme.

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