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Quote:Original von Coolman
des weiteren weiß ich gar nicht, was es an dem smiley zu verstehen gab. auf jeden fall sollte er bedeuten, dass ich viel zu fett bin und zu untrainiert, um da mitfahren, geschweige denn, angreifen zu können. an vinos stelle würde ichs auf jeden fall versuche. viel zu verlieren gibts da nämlich kaum.So ungfähr genau das hab ich aus dem Smily rausgelesen. Was viel zu fett dann real bedeutet, weiß ich aber nicht. Ich wiege bei 1,90 m Körpergröße 83 kg, bin einigermaßen fit (laufe schon mal nen Halbmarathon), nur eben kein Hänfling. Für ein Radprofidasein wäre ich aber doch wohl um einiges zu fett. Da müssten doch so 4-5 kg noch weg. Mein Gott, ich fühl mich fast wie Kirsipuu. Oder Ulle 98. Ja, das ist besser. Ulle 98.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Coolman
also ich würde angreifen
.Verstehe den Smily. Dennoch. Wieviel Vorsprung brauchst du als Klöden oder Vino (sagen wir mal, zusammen mit Horner und Contador) oben, um die 16 km Abfahrt zu überstehen? Bedenke, es verfolgen dich Hincapie, Savoldelli, Rubiera und Popovych.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Eins ist ja mal klar, McEwen hätte das gelbe Trikot heute getragen, nicht so wie Weichkäse Lance. :rolleyes:
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
@Chinaboy: Wenn Eisel nicht mal richtig an seinem Anfahrer vorbeikommt, wie soll er dann an einem sprintenden Boonen oder McEwen vorbeiziehen? Nee, nee, die machen das schon richtig, wenn sie von vorn fahren wollen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Jede Gelegenheit nutzen …
Als Lierhaus heute den Pevenage fragte, ob Ullrich denn am Col de la Schlucht oder am Sonntag schon angreifen wolle, drückte sich Rudy ungefähr so aus:
Nein, so war das nicht gemeint. Er kann nicht andauernd angreifen, das wäre Blödsinn. Erstmal müssen auch die anderen (damit meint er Vino und *hüstel* Klöden) angreifen, von ihm aus auch schon am WE. Aber Ullrich nicht. So einfach geht das nicht.Eine ernsthafte Attacke Ullrichs vor Dienstag würde ich nicht erwarten. Und am Dienstag selbst erwarten die meisten ja Rückstand von Ullrich. Es bleibt also bei Vinokourov. Mal schauen, wie viel Mumm der noch hat.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich finde es ziemlich unnötig. Wenn Merckx das Trikot vor 31 verweigerte, nachdem Ocana einen der epischsten Stürze der Tourgeschichte widerfuhr, dann ist das nicht nur eine Geste, sondern Lebensgefühl.
Zabriskie ist getstrauchelt und gestürzt und kein echter Gegner für Armstrong, deshalb soll er das Gelbe ruhig tragen. Besonders, da er es nicht verteidigen will, was ich allerdings völlig okay finde.
PS: Winner is … London!!!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
1. Es ist ja auch sooo einfach. Bei der Tour fahren nämlich ungefähr 180 Deppen und die anderen, die Schlauen, die teilen sich den großen Kuchen. Wenn ich zum Beispiel Moncoutie wäre, greife morgen an und hab den Voigt in der Gruppe, dann nehm ich doch vielleicht mal die Beine wieder hoch.
Will sagen, selbst wenn er will, muss Voigt erstmal in eine mögliche Fluchtgruppe kommen. Unter Umständen wird bis dahin auch 50 km am Stück attackiert.2. Erstaunlich, dass 35 Sekunden Rückstand und Platz 3 als Erfolg angesehen werden. Ist denn der Radsport so kurzlebig? Noch vor einer Woche habe ich laute Stimmen gehört, dass einige bestimmte Herren sehr gerne mal mit Vorsprung in die Berge gehen wollen und diesen Vorsprung wollen sie sich in den beiden Zeitfahren holen. Minus eine Minute minus eine halbe Minute ist kein Vorsprung.
Na ja, 1:36, da holt Ulle das meiste in Courchevel auf und in den Pyrenäen versägt er dann den Armstrong komplett. Jetzt wird hier mal gute Stimmung verbreitet!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wäre der Sturz auf den letzten 1000 Metern gewesen, hätte er die Zeit der Gruppe bekommen. Aber selbst dann sind die 1,97 Sekunden wohl zu viel. Wieviel hat er ganz genau auf Armstrong Vorsprung gehabt?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Veloce stanco
Welche Frage ich mir schon seit langem stelle, für wen ist eigentlich das Ventil ? Oder bist Du wirklich nur ein nüchtern Analysierender in Sachen Radsport ?Das Ventil hat sich vor ein paar Tagen geoutet.
Darin heißt es:
Quote:Original von Ventil
ich, der fest an den sieg von armstrong glaubt, das nicht weil ich ein fan von ihm bin, sondern weil ich das ganze realistisch sehe, muss mich diese ewigen anpöpeleien von euch fanatischen ullrichsfans gefallen lassen, und das ganze nur, weil wir wieder ein neues jahr haben und alle blauäugig zu ullrich sind, und das nur weil er mal kein fett im mai mit sich herum getragen hat !! ja und ? das ist mir scheissegal, er sah wie eine monotone dicke ente auf dem rad aus, als er sich den furka hoch quälte. das soll ein toursieger sein ? ich mag den ullrich, aber ich mag seine dummen fans nicht. die dummen, die gscheiten ullrichfans mag ich. es gibt beide spezien, das wird wohl keiner hier abstreiten wollen.Im Ganzen eins der besten Postings, die ich in diesem Forum gelesen habe.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
starke österreicher heute im finale. wie lange ist es eigentlich her, wo der letzte tour etappensieger aus ö kam ?Daran erinnere ich mich dann doch nicht ganz, es ist inzwischen 74 Jahre her. Max Bulla gewann 1931 3 Etappen und fuhr den zweiten Tag in Gelb, das ist alles, was Österreich bis heute auf der Habenseite hat.
Ob Willy Oberbeck (Auftaktsieger 1938) Deutsche oder Österreicher war, weiß ich leider nicht, ich schätze aber mal, er wird Deutscher gewesen sein.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Eben. Den Vergleich mit Armstrong zu scheuen, wäre ja ein noch schlimmeres Armutszeugnis für Ullrich.
Als ich die Startreihenfolge sah, dachte ich eigentlich nur, dass es ja ganz gut aussieht, denn Ullrich kann unter normalen Bedingungen sowohl Basso (1′) als auch Mancebo (2′) einholen und dann hätte er den Vorteil gehabt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von LapébieQuote:Original von Stahlross
1 Ullrich2 Aldag
…
5 Klöden
…Da fällt mir ein, es wird doch schon mal ganz interessant, welche Nummern die Fahrer bekommen. Ob Klöden wohl die 11 bekommt oder doch nur die 15? Oder Klöden die 11 und Ullrich die 12, so wie es Lampre hier beim Giro anstellt?
Und welche Reihenfolge wählt man im Prolog? Als letzte drei Fahrer Basso, Klöden, Armstrong, zuvor die Spezialisten (Cancellara) und Kapitäne (bis hin zu Brochard) und Ullrich startet als Dreiundzwanzigletzter?
Okay, nicht so weltbewegend. :rolleyes:
Ha! Ullrich hat die 11, Klöden die 14.
Nun bin ich noch auf die Startreihenfolge gespannt. Weiß jemand, wann die festgelegt wird?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Sagt mal Leute, hat einer von euch ne Ahnung, welche Melodie eigentlich bei den Siegerehrungen läuft? Ist doch seit Jahren dasselbe, das muss doch irgendwie berühmt sein. Immer nur Kraftwerk – Tour de France im MP3-Player wird auch irgendwann langweilig.
:rolleyes:
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich hab so ein kleines feines Radsportzitatebuch (Andreas Beune), darin finden sich von Dr. Jürgen Emig folgende Ewigkeitsverlautbarungen:
- ~
- Ich sage jetzt mal was ganze Flaches: Der Berg wird immer steiler.
- Kerzengerade windet sich die Straße nach Aix-les-Thermes.
- Wer vorne stürzt, fährt sicherer.
- Rechts sehen Sie jetzt ein paar Kühe, die gerade aus dem Bild fahren.
- So, und jetzt sind wir kurz vor der Zieleinfahrt, und die Helfer reißen die Sprinter auseinander.
- Manchmal bin ich froh, wenn Indurain nicht durchs Bild fährt. Zu ihm ist doch schon alles x-Mal gesagt.
Das wars. Wohlgemerkt gibt es jede Menge vernünftige Aussagen, doch von Dr. Jürgen Emig hat der Herausgeber keine recherchiert oder aufgenommen.
Signaturvorschlag: Wer vorne stürzt, fährt sicherer.

Jürgen, wir vermissen deine Werönk-Aussagen und müssen uns mit Watterotts Wiränk zufrieden geben. Viel Spaß im Ruhestand oder wo auch immer.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
petacchi mag keine zweitkämpfe mit körperkontakt…mcewen und boonen sind da anders. ich schätze die zwei im monent in etwa gleich stark ein.
mcewen, ein kickbox-vorgartenzwerg auf dem fahrrad wird gegen die eiche boonen, rein von der normalen schwerkraft her im lauf um die positionskämpfe kein brot haben, er muss zu anderen mitteln greifen, und dass könnte sehr interessant werden.Du hast Recht, das verspricht in der Tat sehr geile Sprints,, aber nur, wenn Boonen wirklich auch in der Geschwindigkeit mithalten kann. Dann dürfen die beiden ruhig Schulter auf Schulter durch die Gegend rangeln ohne heppnerlike gleich distanziert zu werden.
Hauptsache, es geht bald los.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
könnte ganz interessant werden zwischen boonen und mcewen. es wird das sprintduell des jahrzehnts werden (?). schätze beide gleich stark ein, beide ehrgeizig genug die tour fertig zu fahren.Mh, ich weiß nicht, wie ernst du das meinst, aber ich finde, damit es ein herausragendes Duell gibt, müssen auch die Besten gegeneinander antreten. Der Beste ist für mich auch 2005 Petacchi.
Nichtsdestotrotz freue ich mich auch darauf, dass Boonen und Hushovd unserm sympathischen Aussie mal zeigen, wie ein Hinterrad auf dem Zielstrich aussieht.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ein Glück, nur hin zur Tour, nicht von ihr weg. *zitter*
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
5 Minuten ist ja wahrlich viel.
Bei exakt 19 km sind 22 Minuten (51,8 km/h) und 27 Minuten (42,2 km/h) ja praktisch 10 km/h Unterschied. So arg wirds schon nicht werden.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Brauche endlich mal Punkte!
** Klöden
* Contador, Julich
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Manschaftsklassement der vorigen Etappe bedeutet: Nach der dritten Etappe gibt es ein Mannschaftsklassement (das wahrscheinlich wie dasjenige nach der 1. Etappe aussehen wird) und das entscheidet.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibeQuote:Original von Lapébie
(Van Huffel Savoldelli oder Basso Armstrong)Erstes Paar ok, aber Basso hat Armi nicht geholfen, er ist doch auch für sich gefahren.
Quote:oder irgendwer fährt immer gegen irgendwen (Voigt gegen Ullrich, Zabel gegen Wesemann).Ulle ist bei WM oder Olympia noch nie gegen Voigt gefahren und Zabel gegen Wese auch nie.
Ich sage nicht, van Huffel fuhr für Savoldelli, weil er den Savo so gut leiden kann, sondern weil van Huffel in dieser Situation für sich Tempo machen wollte und Savo war halt dabei.
Ebenso fährt Basso für Armstrong letztes Jahr bei der Tour. Er macht halt mit ihm Tempo, weil das für ihn (Basso) gut ist. Aber Armstrong hilft er damit doch auch.Voigt ist letztes Jahr sehr wohl einmal gegen Ullrich gefahren und hat in Alpe d’Huez von den Intelligentesten des deutschen Volkes die Quittung bekommen.
Und auch ein Erik Zabel ist mal gegen Wesemann gefahren, als dieser bei Paris-Roubaix viel stärker als Ete war. Der Kapitän hat es nicht erkannt und seinen stärkeren Helfer für sich arbeiten lassen. Das nenne ich Gegeneinanderfahren.
Ich meine, da steckt oft nicht mal böse Absicht oder gute Absicht dahinter. Das passiert bisweilen. Wenn es bei einer WM dann mal „passiert“, auch mit Absicht, ist doch auch nicht weiter schlimm. Man muss sich seine Freunde im Radsport auch verdienen.
Was Vino und Olympia 2000 angeht, da trügt der Eiindruck nur wenig. Die Deutschen hatten die kasachische Rennfrequenz rausgefunden (sind eben doch nicht ganz blöde) und nach der entscheidenden Attacke kurz mal nachgefragt, ob Vino mitzieht, wenn er dafür Silber bekommt. Damit war die Sache entschieden und Major Vinokourov wurde zum Oberstleutnant befördert. Wenn Vino damals gegen Ullrich und Klöden gefahren wäre, hätte man ihm das sicher nicht so nachgesehen, wie man es Vino bei der kommenden Tour nachsehen wird.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibe
Rogers wird bei der Tour auch nicht Ulle oder Vino helfen.Weiß man’s? Irgendwer hilft immer irgendwem (Van Huffel Savoldelli oder Basso Armstrong) oder irgendwer fährt immer gegen irgendwen (Voigt gegen Ullrich, Zabel gegen Wesemann).
Und wenn die deutsche Nationalmannschaft bei der WM einen Massensprint für Zabel herbeiführen will, dann kann man das schon als Schützenhilfe für Petacchi werten, wenn man dem Haufen nicht wohlgesonnen ist. Ein Weltmeister Petacchi mit TMO auf der Brust könnte den Herren Kummer und Ludwig schon gefallen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Hab es grad mal versucht. Ich kann durch ein Edit den Threadtitel nicht mehr ändern, sondern nur den Kopf meines Beitrages ändern. Sorry, da muss wohl Cedros ran.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich habe inzwischen auch Gefallen an dem Gedanken gefunden, dass Rich das Zeitfahren gewinnt, natürlich knapp vor Ullrich. Die Gerolsteiner haben dann zwei Gründe, das Feld zum Sprint zusammenzuhalten und könnten vielleicht im MZF so richtig was rausreißen. Vorteil: Wir Deutschen können mt der ersten Tourwoche auch was anfangen.
Gruppen kommen meines Erachtens in den letzten Jahren immer genau dann durch, wenn ein echter Tourfavorit (oder einer aus seinem Team) das Gelbe hat. Prädestiniert sind die Etappen nach den MZF, da geht immer was. Da wird dann auch 50 km lang attackiert (was den TV-Zuschauern verborgen bleibt!), dann findet sich eine Gruppe, arbeitet spannenderweise 2 Stunden lang gut zusammen, dann eine Attacke 12 km vor dem Ziel – entschieden. Gelb geht wie immer an Vincent Barteau und seine Erben.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Sorry, aber das da oben klang mehr nach „die bösen Armstrong/Bruyneel verhindern freies Rennen!“ als „die bösen Armstrong/Bruyneel verhindern freies Rennen
„.Anders gesagt, die humoristische Absicht der Bezeichnung von Armstrongs Mannschaft als Diktaturteam ist mir nicht einleuchtend.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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