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Hab es grad mal versucht. Ich kann durch ein Edit den Threadtitel nicht mehr ändern, sondern nur den Kopf meines Beitrages ändern. Sorry, da muss wohl Cedros ran.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich habe inzwischen auch Gefallen an dem Gedanken gefunden, dass Rich das Zeitfahren gewinnt, natürlich knapp vor Ullrich. Die Gerolsteiner haben dann zwei Gründe, das Feld zum Sprint zusammenzuhalten und könnten vielleicht im MZF so richtig was rausreißen. Vorteil: Wir Deutschen können mt der ersten Tourwoche auch was anfangen.
Gruppen kommen meines Erachtens in den letzten Jahren immer genau dann durch, wenn ein echter Tourfavorit (oder einer aus seinem Team) das Gelbe hat. Prädestiniert sind die Etappen nach den MZF, da geht immer was. Da wird dann auch 50 km lang attackiert (was den TV-Zuschauern verborgen bleibt!), dann findet sich eine Gruppe, arbeitet spannenderweise 2 Stunden lang gut zusammen, dann eine Attacke 12 km vor dem Ziel – entschieden. Gelb geht wie immer an Vincent Barteau und seine Erben.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Sorry, aber das da oben klang mehr nach „die bösen Armstrong/Bruyneel verhindern freies Rennen!“ als „die bösen Armstrong/Bruyneel verhindern freies Rennen
„.Anders gesagt, die humoristische Absicht der Bezeichnung von Armstrongs Mannschaft als Diktaturteam ist mir nicht einleuchtend.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibe
Diktaturteam von LAWas bitte soll diese Aussage? Lance Armstrong hat nun sechs Mal die Tour gewonnen, da sollte es jedem im Team klar sein, wohin der Weg geht. Eigene Ambitionen kann im Team verfolgen, wer stark genug ist und seine Arbeit getan hat. Floyd Landis durfte letztes Jahr ja ausdrücklich auch die Etappe gewinnen, bei der dann Klöden knapp von LA im Sprint geschlagen wurde.
Außerdem hat LA noch nie was dagegen gehabt, wenn mal (!) einer (!) in ne Ausreißergruppe ging und seine Chance gesucht hat. Natürlich darf ein Azevedo (z. B.) nicht bei den Bergetappen von Anfang an auf Etappensieg fahren, aber das hat er mit Sicherheit gewusst, als er unterschrieben hat.Diktatur ist völliger Unsinn.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Waterloo
Also von 19h-20.30h kommt auf Eurosport ein Vorbericht, da werden sicher von Bilder von der Teampräsentation dabei sein, aber obs live ist, weiß ich nicht…Ja, ich schätze, das wird live die Präsentation sein. Letztes Jahr hatten Heppner und Migels sogar Mister Lance Armstrong persönlich kurz zum Interview kriegen können.
Edit: Nicht Migels sondern Uli (?) Stach war das, wenn das Gehirn richtig arbeitet. Von Uli Jansch kamen die Interviews (u. a. Cancellara: Ich will gewinnen.) und so drumherum. Ist ne ganz interessante Sache. Wenn man die Etappe verpasst hat, lohnt sich die Abendzusammenfassung bei Eurosport auf jeden Fall, da dann auch Interviews und Nebenberichte gezeigt werden + das Ende des Rennens (meist eine – anderthalb Stunden). Jansch quakt dann zwar immer mit den Statistiken und enorm wichtigen Fragen aus dem (eurosport-)Forum rein, aber das erträgt man, wenn man noch Watterott und die „Gerolsteinermannschaft“ im Ohr hat.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von opera
also ich bin auf mitglieder, dann erster auf seite zwei el chaba, dann suchen, dann letzte seite, dann vorherige – auf seite sieben von el chaba ist das foto.?( Wem das zu schwierig ist, hier der Link. Sehr interessant die erste Antwort.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Angesichts des Ergebnisstandes bin ich für 6 Etappen. Ist ein schöner Kompromiss.
Etappe 1 – Armstrong.
Etappe 10 Armstrong
11 Simoni
Pyrenäen beide Vinokourov
Schlusszeitfahren UllrichAlso auch ein Kompromiss beim Tippen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Sehr interessante Analyse, vielen Dank. Auch, dass Joopy immer nur mitging und nie selbst angriff, habe ich noch nicht gewusst.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
@Gretzky: Du meinst das ja wirklich ernst. Na, ich glaub nicht so recht dran, aber ein starker Kessler soll mir recht sein. Wir werden sehen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Gretzky
Über Matze muss ich eigentlich auch nicht groß nachdenken, er ist auf jeden Fall ein überdurchschnittlicher Bergfahrer.
Wenn bei den Bergetappen noch so dreißig Mann das Hauptfeld bilden, sollte er noch dabei sein.Gretzky, nimms mir nicht übel, aber diese Aussage muss ich jetzt mal als beispielhaft herausgreifen. Wir haben bei Telekom vier Bergfahrer, dazu noch Sevilla, die müssten ja wohl so lange wie Kessler dabei bleiben. Von Motorola (nee, wie heißen die jetzt, ach ja: DC) nochmal so viele, macht schon 12. Dazu drei von Phonak, zwei von Gerolsteiner, Simoni, acht Spanier, zweieinhalb Franzosen, der aus der Spitzengruppe zurückgefallene Axel Merckx und ein sich festbeißender Sinkewitz, also doch eher 50 oder 60 Fahrer.
Wenn Kessler in einer 50 Mann starken Gruppe mithalten kann, wäre das schon akzeptabel. Er muss aber wahrscheinlich oft genug irgendwo Führungsarbeit leisten. Er wird also meistens wohl schon vorher weg sein.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von opera
@Lapébie
hast du das jetzt ernst gemeint mit guerini und mayo?
guerini schien mal zu etwas mehr berufen (3. beim giro 1997 und 1998), aber der fährt doch unter völlig anderen voraussetzungen die tour als mayo (kapitän)…
zudem fährt mayo erst seit 2000 bzw. 2001 (erste ergebnisse), ist noch keine 28 und erst in seiner fünften profisaison. wie willst du den mit guerrini (35, profi seit 1993) ernsthaft vergleichen?mayos ergebnisse findest du:
http://www.todociclismo.com/fichactcorr.asp?apellido=MAYO&nombre=Iban&nac=ESPDas ist ja die Schwierigkeit, ich kann das allein nicht entscheiden. Gotti ist ja auch schon tot, äh, ich meine hat aufgehört zu fahren (sie wie Beppe nix mehr zulegen wird) und Mayo könnte noch viel machen, na gut, Savoldelli etwas weniger.
Also das müssten die beiden KVs mal ausdiskutieren. Bis dahin bleibt für mich Guerini sübjektiv immer saustark.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von T-Moby
Steini: Ulles Freund, und man braucht ihn halt fürs MZF, da man sonst wirklich komplett untergehen würde
Kessler: Totale Fehlentscheidung, da wäre mir Hieke doch lieber gewesen fürs MZF, Kessler soll sich verdammt nochmal auf die Klassiker konzentrieren.
Schreck: Er hat es verdient, Typ wie Aldag nur halt im MZF besser und am Berg weiß ich nichtOb ein Steinhauser viel mehr im MZF bringt als ein Kessler, wäre ich mir nicht so sicher. Im Grunde müssten sich doch nur Schreck und sagen wir Steinhauser in den Windschatten von Vino, Ullrich und Klöden hängen und das Team wird trotzdem Fünfter.
Quote:Original von T-MobyQuote:Original von Christophe Moreau
Guerini bei der Tour meistens nicht so gut wie bei der Tds.Ich hatte jedes mal Angst, ob er noch die Karenzzeit schafft. Halte ich für ein arges Gerücht.
Ganz recht. Streng genommen ist doch Guerini nicht schlechter als ein Mayo, oder?
Wenn die beiden KVs sich bei Gotti vs. Savoldelli einig geworden sind, können sie ja nochmal bei Guerini vs. Mayo nachzählen. Kleine Starthilfe:
GTs: 0:0
Alpe d`Huez: 1:1
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Italien
*** Bettini
** Celestino, Pozzato
* Sella, Moreni, GarzelliSpanien
*** Mancebo
** Vicioso, J. Enrique Gutierrez
* Beloki, J. Ivan Guierrez, SerranoDeutschland
*** Zabel
** Förster, Schumacher
* Kopp, Voigt, UllrichBelgien
** Boonen
* Steels, van SummerenNiederlande
** Boogerd
* Dekker, DekkerFrankreich
** Brard
* Brochard, ChavanelSchweiz
** Clerc
* M. Zberg, CancellaraÖsterreich
** Totschnig
* Wrolich, KohlKasachstan
** Vino
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
@fensterscheibe:
Die Ironie in deinem Beitrag ist mir nicht entgangen. Ich fand dein Erklärungsmuster auf Breukinks Frage aber noch nicht ausreichend zur Beantwortung. Also habe ich – auch nicht 100% ernst, aber in der Linie doch – noch meinen Senf dazugetan.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Stahlross
Ullrich ist (für mich) doch der letzte, der die Tour nicht nicht gewinnen kann in diesem Jahr.Da war aber, besonders in den letzten 25 Stunden, überall ganz anderes zu lesen.
Aber sagen wir es mit der deutschen Brille mal so. Ullrich ist näher am Toursieg als Zabel am MSR-Sieg. Nur das Leiden seit 1998 warnt uns doch vor allzuviel Überschwang. Und doch kriegen es die Medienamateure von der Telekom jedes Jahr hin, uns wieder in Sieglaune zu bringen – bis zum ersten Berg jedenfalls.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Fein, aber die Tour gewinnen die Herren Simoni, Cunego und Heras doch nicht.
Gleichwohl haben sie noch bessere Chancen als Botero, Mayo, Hamilton, Zülle und Konsorten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:ein super mzf würde totschnig und leipheimer viel bringen. wie siehts jetzt eigentlich aus mit der regel. gibts die jetzt immer noch? die ist auch jeden fall der größte scheiß, den es jemals gab.Ja, leider. Maximal 20, 30 Sekunden für die folgenden Teams bis zu 2:45, 2:50 für die Teams 20 und 21.
Außerdem gibt es auch beim MZF eine Sturzregel. Wer bis 1000 Meter vorm Ziel stürzt, erhält die Zeit der Gruppe, in der er gestürzt ist. War mir jedenfalls neu.
Sturzregel auf den anderen Etappen gilt ab 3 km vorm Ziel.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Coolman
glaube dieses jahr kann man gar nix sagen. savo – giro, aitor – tds, landaluze – dauphiné bis jetzt nur überraschungen bei den rundfahrten, daher vorsicht.Stimmt schon. Mir fällt noch Julich ein, dazu di Luca und – wer hat nochmal Romandie gewonnen? War doch nicht etwa Botero, oder?
Ach Schreck, dann holt sich der Voeckler ja dieses Jahr in St. Etienne das Maillot jaune.
So was aber auch. Na ja, Lance wirds schon richten und den Möchtegerntourdefrancegewinnern zeigen, wer ein Champion ist und wer eine Rundfahrt im Mai/Juni gewinnen kann.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von T-Moby
Ich lege mich fest und ihr könnt mich dann fertigmachen wenn ich falsch liege, aber Ulle wird die Tour nicht gewinnen…Ungeheuer mutig von dir. Wenn Ullrich die Tour gewinnt, werden Coolman und wir alle nix besseres zu tun haben, als dich „fertigzumachen“.
Mut gehört nur zu konkreten Siegestipps außer Armstrong.
Ich lass mir aber meinen Optimismus bis zum 12.7. um 16 Uhr nicht vermiesen. Und dann beginnt auch gleich das Warten auf die Tour 2006.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von fensterscheibeQuote:Original von Breukink
Wie soll man denn eigentlich Mayo einschätzen? Kann er im Moment nicht mehr, oder hat er sich zurückgehalten?Ja genau, wahrscheinlich hat er sich zurückgehalten und für die Tour geschont. Erwollte den anderen eben nicht zeigen, wie gut er wirklich ist.
Aber ne, halt,das kann ja nur der Armstrong.Mayo hat sich geschont? Halte ich für ein Märchen. Wer 10 Minuten nach seiner eigenen Attacke weg vom Fenster ist, ist einfach nicht so gut, insbesondere, wenn er auch an anderen Tagen Zeit verliert (sich also geschont haben könnte).
Mit Mayo sehe ich es so. Er ist ein ganz normaler Radfahrer und weiß nach einem Winter gar nicht genau, wie seine Form ist. Einen acht- oder neunmonatigen Aufbau auf ein Ziel (so tun die Herren Toursieger) hat er gar nicht drauf. Er kommt also aus dem Winter und hat a) gute Form oder b) schlechte Form.
a) Er nutzt es und gewinnt ein paar Rennen. Mit etwas Glück kommt noch Selbstbewusstsein dazu, er steigert sich nochmal zu einem schönen Sieg im Mai oder Juni (vorzugsweise DL) und fühlt sich als King. Dann ist der Ofen aber aus. Ausgebrannt.
b) Er akzeptiert es und reißt das Maul nur ganz wenig auf. Keine Form heißt keine Ergebnisse. Er könnte nun sagen, Herrgott, bin ich diesjahr scheiße drauf, das wird nix mehr. Aber nein, er sagt: Seht her, ich bin ein ganz Schlauer, ich bereite mich auf die Tour vor und muss gar nicht in Form sein.
Wenn er dann bei der Tour tatsächlich in Form ist, ist das eine glückliche Fügung. Vielleicht kann er was gewinnen (Talent ist ja da), aber aufs Podium fährt er sein Lebtag nicht, jedenfalls nicht im Juli.Mit dem TdS-Auftritt sehe ich Mayo nicht als Etappensieganwärter bei der TdF.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
*** IBB
** DC, Phonak
* CSC, Gerolsteiner, Liberty
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Armstrong, Ullrich, Vino, Mancebo, Basso und Mayo halte ich (wegen ihrer Vorbereitung und aufgrund vergangener Jahre) für stärker als Karpets.
Dann muss er aus Sastre, Pereiro, Botero, Azevedo, Savoldelli, Heras, Leipheimer, Totschnig, Klöden, Landis, Simoni gerade mal drei vor sich lassen und wird immer noch Zehnter.
Man könnte also sagen, ich sehe 18 Fahrer, die um die Top 10 mitfahren. Hab ich wen vergessen? (Moreau und Voeckler bestimmt nicht. Rasmussen eher nicht, die Credit Agricole Leute wohl auch nicht.)
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Danke opera, so hab ich das gemeint. Nix gegen Fothens Leistung, aber er wäre sicher gerne unter die ersten 10 gefahren, hat ja auch davon gesprochen, aber es hat dann doch noch nicht gereicht. Karpets ist aber meines Erachtens so weit, sicher in die Top 10 zu fahren.
Nehme auch Wetten an.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Hetzer
Ich verstehe nicht, was gegen Zabel einzuwenden ist – klar, seine Tage sind eigentlich gezählt, aber speziell bei der Tour sehe ich durchaus Chancen auf gute Platzierungen bzw Chancen im Kampf um grün – allein auf den „halben Bergetappen“ oder auf einer Etappe, die als Bergetappe ausgewiesen ist, wie http://www.letour.fr/2005/presentationus/profil_12.html
hat er Chancen und war meist besser als die anderen Sprinter.Bei dieser Etappe wird aber Zabel nix reißen können. Es ist am 14. Juli und da wird leider so lange attackiert, bis eine heldenhafte Luschengruppe aus 4 Franzosen sich gefunden hat.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von hannesQuote:Original von Ventil
es wird nur einer von diesen in die top ten fahren, karpets !!und wieso ? weil er eben nach der ventilistischen antidouble-theorie den giro gefahren ist. er hat die 2-3 prozent gemiden, die grausam an die substanz gehen.
evtl karpets hat auch am giro alles gegeben und wird bei der tour 50. (ist er einfach nicht so gut wie das ventil denkt?)

Das Ventil behauptet aber, dass Karpets gar nicht alles (!) gegeben haben konnte, weil die letzten 2-3%, die man aus sich rauskitzeln könnte, nur dann mobilisiert werden, wenn man um den Sieg fährt.
Dass das hier immer noch nicht common sense ist.
Ergo, ich bestätige, Karpets wird bei der Tour die Top 10 erreichen. Und zwar nicht so wie Fothen beim Giro, sondern richtig!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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