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Was man machen könnte ist ein MZF als Prolog. Das is nicht uninteressant. Bin ich selber mal bei der Ungarn-Rundfahrt gefahren, war schon eine nette Sache (vor allem wenn man Bodrogi als Zugpferd hat
)
Das muss halt wirklich auf einer weitestgehend geraden Strecke sein – mit 15 Ecken drin, is das in der Mannschaft zu gefährlich.Quote:Original von Coolman
ich finde das gar nicht so schlecht mit dem mzf, den rest schon
. es gab doch auch einige spanische rundfahrten, die mzf ausgetragen haben und da hat sich auch niemand beschwert. warum denn auch nicht?Weil bei den Zeitabständen der D-Tour am Ende 5 Fahrer der Sieger-Mannschaft des MZF unter den Top10 sind. Und Fahrer aus schwächeren Teams Null Chance mehr haben, auf den Gesamtsieg, weil es einfach nicht so viele Gelegenheiten gibt wie bei einer GT, die Zeit anderswo gutzumachen. Das kann ja wohl nicht Sinn der Sache sein, oder?
Quote:Gab es zu der Zeit auch soviel verschiedene von Shimano wie heute .Die 105er, 600/Ultegra und DuraAce gibt es so lange ich zurückdenken kann – also mindestens 15 Jahre. Tiagra und Sora kamen wohl erst später dazu.
Quote:Original von StahlrossBleibt noch anzumerken, dass die Veranstalter 2008 am liebsten den Termin vor der Tour hätten in Konkurrenz zur Dauphinè oder Suisse.
Quelle: rsn
Na OK, zumindest erkennt er wenigstens selbst, dass das unrealistisch ist.
Aber was soll denn bitte der Schwachsinn mit dem Mannschaftszeitfahren bei einer so kurzen Rundfahrt? Die spinnen doch
Quote:Bin leider kein Jurist. Aber wird der Tatbestand nicht schon erfüllt, wenn der Arzt dem Patienten das Mittel verabreicht.Glaub ich kaum. Dann wäre ja jede Verabreichung eines Medikaments eine Körperverletzung. Ich frage mich, ob überhaupt die Gefährlichkeit des Medikaments schon als Körperverletzung gesehen werden kann. Denn Ullrich wurde ja offensichtlich weder verletzt noch irgendwie geschädigt.
Quote:wenn es stimmt, dass ein medikament, das ansonsten nur schwerstkranken verabreicht wird, einem „gesunden“ sportler zur verfügung gestellt wird, ist das nicht fahrlässig, sondern vorsatz.Das Verabreichen war schon vorsätzlich. Das geht aber nicht automatisch mit der Körperverletzung einher. Die Körperverletzung kann daher doch höchstes fahrlässig sein, würde ich sagen. Ich sehe schon, wir brauchen einen Juristen hier

Medikamentenmissbrauch trifft wohl zu, aber dass eine Anzeige wg. Körperverletzung von Erfolg gekrönt sein kann, erscheint mir doch recht unwahrscheinlich.
Quote:Aber warum kann Franke nun nicht sagen, um welches Medikament sich handelt?Das hab ich mich auch schon gefragt. Aber ich denke mal, wir werden es noch erfahren.
Quote:Original von Stahlross
Mir gehen ja die blöden Äusserungen auf den Geist. Noch eine Kostprobe gefällig.Quote:„Die Zuschauer sind schlauer als viele glauben. Sie können sehr wohl unterscheiden zwischen den Leuten, die zu Dopingmitteln greifen, und den Radprofis, die hart und sauber arbeiten.“Sieht man das den Fahren jetzt an der Nasenspitze resp. Kinnspitze an, ob die sauber sind? Und seit wann besitzen die Zuschauer plötzlich diese Gabe?
Von wem ist das Zitat? Is ja wirklich selten dämlich :rolleyes:
Quote:Original von Stahlross
Und noch eins:Quote:„Dass es kritische Stimmen gibt, hat ja bekanntlich seine Gründe“, sagt etwa Jens Voigt – und freut sich darüber, dass die aufmunternden Transparente („Wir glauben an euch“) in der Mehrzahl sind: „Das tut gut.“Ja, wie in der Kirche. Da freut sich auch der Pope, wenn die Schäfchen ihm die Stange halten. Bitte nicht mißverstehen gerade in Österreich.
Die Aussage find ich eigentlich nicht so schlimm. Bin übrigens schon längst ausgetreten

Das heutige Ergebnis:
1º NOZAL, Carlos ESP L.A. ALUMINIOS-LIBER 3:53:44
2º ANDRADE, Pedro POR MILANEZA-MAIA a 39
3º MARTINS, Lizuarte POR MADEINOX-A.R. CANELA a 01:11
4º SOUSA, José POR VITORIA-ASC a 01:16Dahinter mit 1:53 das Hauptfeld mit ca. 100 Fahrern, angeführt von Barbosa.
Marzano übrigens wieder mit 7 Minuten Rückstand.
Quote:Mir stellt sich die Frage, gegen wen und in welchem Land Franke etwas unternehmen will?Wohl gegen denjenigen, der ihm dieses Mittel empfohlen und/oder verabreicht hat. Mal sehen.
Franke verfolgt wohl das Ziel, „auf Umwegen“ mithilfe der bestehen Gesetzeslage auch rechtlich gegen Doping vorzugehen. Er hat ja immer wieder erwähnt, dass das bestehende Arzneimittelgesetzt eigentlich schon eine Basis dafür sein kann.
Der Ansatz mit der Körperverletzung ist ja grundsätzlich sicher nicht falsch. Aber damit auch ermittelt wird, muss erstmal klar sein, ob es überhaupt eine Körperverletzung gibt. Und wenn das Opfer das abstreitet, halte ich das eher für schwierig. Aus den Unterlagen müsste also eindeutig hervorgehen, dass Ullrich diese Mittel verabreicht wurden, und es muss zumindest einen Grund zur Annahme geben, dass er nicht über die Gefahren informiert wurde. So schätze ich als Laie das zumindest mal ein.Quote:Original von T-Moby
Lang geht mir auch im Moment mächtig aufn Sack…hat der schon immer so geheult??Was hat er denn gesagt?
Gibt´s nicht vielleicht einen spanischen Sender auf Astra, der das überträgt?
8. August 2006 um 15:37 Uhr als Antwort auf: 2006er Ergebnisse von 2.1-2 Rennen(für die es sich nicht lohnt, einen eigenen thread zu eröffnen) #617971Also die Streckenprofile sind mit Sicherheit pures Understatement. Man kann es schon erahnen, wenn man sich die Höhenmeter und die Kilomterangaben ansieht und mal bei ein paar Anstiegen die Steigung ausrechnet.
Aber auch abgesehen von den großen Anstiegen: Ich halte das nicht für sehr realistisch, dass es im kolumbianischen Hochgebirge so viele flache Straßen gibt, wie es auf den Profilen den Anschein erweckt.Quote:Nette Idee

Aber die Anwälte von Ullrich sollten das mal lieber nicht zu Gesicht bekommen :rolleyes:
Quote:Die italienische Justiz ermittelt gegen vier Profis aus Spanien vom einstigen Liberty-Seguros-Rennstalls wegen Dopings: Joseba Beloki, Unai Osa, Angel Vicioso und vor allem Marcos Serrano sind ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. In Italien ist Doping auch für Sportler ein Straftatbestand.Die spanische Tageszeitung „El Pais“ berichtete über die Untersuchungen der Behörden in Bergamo, die sich nun an die „Guardia Civil“ gewandt haben, um auch auf die Ermittlungsergebnisse aus Spanien zugreifen zu können. Diese Unterlagen enthalten Hinweise, dass sich spanische Profis auch während Rennen auf italienischem Boden gedopt haben könnten – und die stärksten Beweise richten sich gegen das Liberty-Quartett.
Im Fadenkreuz steht vor allem Marcos Serrano, der während es Giro d’Italia im Mai überraschend in aller Eile von seinem Teamarzt ins Krankenhaus von Tortona gebracht worden war. Zuvor hatte der 33-jährige Tour-Etappensieger noch die 12. Etappe als im Hauptfeld beendet.
Quelle: http://www.eurosport.de/radsport/sport_sto938188.shtml
Irgendwo (ich glaub im ORF-Teletext) hab ich gelesen, dass den Fahrern bei Verurteilung mehrjährige Gefängnisstrafen drohen 8o
Die Fahrer, die bei den Berg- und Sprintwertungen aufscheinen – die also wohl in der Spitzengruppe waren – sind dann alle noch 5 bis 7 Minuten zurückgefallen (außer Totschnig, der ist ein paar Sekunden hinter dem Feld ins Ziel gekommen). Da wird wohl auch ganz ordentlich Gas gegeben im Finale.
8. August 2006 um 7:50 Uhr als Antwort auf: 2006er Ergebnisse von 2.1-2 Rennen(für die es sich nicht lohnt, einen eigenen thread zu eröffnen) #617969Quote:Original von KlausAngermann
Habt ihr euch mal angesehen auf welcehn höhenmetern die kolumbienrundfahrt ausgetragen wird ^^aber ich finde die vom Profil her gar nicth so schwer…dachte da gibts mehr berge im programm für die kolmubianischen bergziegen…
Nein, aber ich kann´s mir denken. Liegen ja fast alle größeren Städt mitten in den Anden. Wo kann man sich die Profile denn ansehen?
Irgendwo hab ich gelesen, dass zu Beginn 10 Fahrer wg. zu hohem Hämatokritwert ausgeschlossen wurden. Als mit den Blutkontrollen begonnen wurde, hat man ja immer wieder gehört, dass vor allem die Kolumbianer da Probleme bekommen könnten, da sie aufgrund der Höhe in der sie lieben, von vornherein einen höheren Hämatokritwert haben.
Was denkt ihr, waren die alle geladen, oder hatten die Werte in dem Fall tatsächlich natürliche Ursachen?
Ich denke eher letzteres. Ich gehe mal davon aus, dass EPO auch in Kolumbien recht teuer ist und sich das die wenigsten der Radsportler dort leisten können.7. August 2006 um 18:50 Uhr als Antwort auf: 2006er Ergebnisse von 2.1-2 Rennen(für die es sich nicht lohnt, einen eigenen thread zu eröffnen) #617964Ui, der Venezuelaner is aber mutig. Sollte sich in den nächsten Tagen lieber hinter ein paar Kolumbianer zurückfallen lassen, bevor ihn jemand vom Rad schießt

Ich hab ja seine bisherigen Aussagen immer verteidigt – aber dass er die Leipheimer-Lücke schließen will… naja, das ist doch etwas sehr unbescheiden.
Quote:Der KV versteht nicht was das Geheul soll. Wenn einer zu T-Mobile kommt wird auch nicht genaustens analysiert warum er sein altes Team verlässt.Ja, also das versteh ich jetzt auch beim besten Willen nicht!? Klar hätte er auch bleiben können. Ich muss sagen, er hatte in diesem Jahr eigentlich schon sehr viele Freiheiten, ist eigentlich nicht übermäßig als Helfer „missbraucht“ worden. Aber wenn er lieber zu Gerolsteiner möchte, warum denn nicht? Viele junge Fahrer, einige Landsleute – ich kann mir gut vorstellen, dass er sich dort wohler fühlt als bei T-Mobile. Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass das der wichtigere Grund war für seinen Wechsel. Aber das kann er natürlich so nicht sagen/schreiben.
Quote:Original von fensterscheibe
Vergesst mal den Mazzoleni nicht. Der hat schon im Winter angekündigt, dass San Sebastian sein Saisonhöhepunkt (als Teamleader) sein wird. Be ider D-Tour zeigt er ja schon eine ansprechende Leistung. Er will sicher sein letztjähriges Ergebnis verbessern.Kann Mazzoleni eigentlich sprinten? Kann mich nicht erinnern, ihn schon mal in einem Sprint gesehen zu haben (was ja nicht heißt, das er es nicht kann). Die Favoriten in San Sebastian sind halt immer die Bergfahrer, die auch halbwegs sprinten können, weil meist eine kleinere Gruppe ankommt.
Quote:Er ist ein ähnlicher fahrertyp wie perdiguero, nur besser zur zeit.Ähnlich schon, aber Perdi is doch bei langen Anstiegen besser, Freire dafür im Sprint. Glaube nicht, dass Freire bei der Entscheidung dabei ist. Der Jeizkibel (schreibt man den nicht Jaizkibel?) ist doch recht lang.
Wie steht´s denn eigentlich um Valverde?
Quote:Original von RüCup
die jedermann-fahrer sind übrigens über den kühtal gefahren…Es gibt halt doch noch wahre Helden!
Quote:Original von Ventil
vielleicht klebt „ulle macht sie alle“ an dieser aussage :„Wenn man alle gedopten Fahrer von der Tour ausschließen würde, würde Tour-Direktor Marie Leblanc allein im Sattel sitzen.“
von mancebo.
bin mir jetzt aber nicht sicher, ob das die richtige aussage ist…
Also wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sagte Mancebo, dass wenn alle Fahrer, die gegen den Ethik-Code verstoßen, ausgeschlossen werden, ML die Tour allein fahren müsste. Also nicht direkt, dass alle gedopt sind – kommt dem aber doch sehr nahe.
Franke in Dopingfragen als Dilettanten zu bezeichnen ist in etwa so wie zu behaupten, Ullrich kann nicht radfahren

Ich mag seine Art auch nicht. Seine etwas marktschreierischen Auftritte verschaffen ihm aber Gehör. Und das was er sagt, ist mit Sicherheit weder falsch noch spekulativ. Ob das im Radsport irgendwas positives bewirkt, weiß ich jedoch nicht.
Quote:zieht über seine „kollegen“ herWas hat er denn gesagt?
Hab heute erst den Thread nachgelesen, daher erst jetzt ein Kommentar zur Anfangsanalyse:
Quote:Summer ist ohnehin zu altWie bitte? Summer ist mein Jahrgang (also alles andere als alt)! Hab ihm bei Nachwuchsrennen regelmäßig das Hinterrad gezeigt (wenn er mich überrundet hat)
Was seine Leistungsfähigkeit betrifft, hast du aber leider trotzdem recht.Ansonsten finde ich es sehr schade, dass Rohregger nicht dabei ist. Pfannberger/Rohregger waren bei der Ö-Tour schon ein starkes Duo. Bin schon gespannt, ob Pfannberger diese Leistung in Portugal einigermaßen bestätigen kann. Der Rest des Teams ist leider wirklich net besonders stark (außer Totschnig vielleicht noch einigermaßen).
Wie die Fahrer heute agiert haben, fand ich wirklich absolut letztklassig und unfair dem Veranstalter gegenber. Anstatt vorher mit der Rennleitung zu sprechen, dass sie den Berg nicht fahren wollen, bleiben sie beim Start einfach stehen. Was soll der Blödsinn!?
Abgesehen davon, dass man Begingungen wie heute als Radprofi einfach aushalten muss. Wurde ja schon gesagt, beim Giro war´s schon um einiges schlimmer. Wirklich schlimm fand ich aber wir gesagt die Art und Weise, wie hier von den Fahrern vorgegangen wurde.
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