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17. November 2009 um 18:35 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia 2010 – Das süffisante Experten-Säbelrasseln durch den Winter #671479
kaiserslautern … bitte keine übergroßen fotos mehr posten … diese sprengen meinen bildschirm. danke!
30. Oktober 2009 um 8:15 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia 2010 – Das süffisante Experten-Säbelrasseln durch den Winter #67145529. Oktober 2009 um 18:48 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia 2010 – Das süffisante Experten-Säbelrasseln durch den Winter #671452pah … corones kann ich mir nicht vorstellen ,,, wenn eine etappe dann in eine fluchtgruppe und mit vorsprung in einen schlussanstieg.
schade, dass ich so etwas schreiben muss.
27. Oktober 2009 um 21:35 Uhr als Antwort auf: Giro d’Italia 2010 – Das süffisante Experten-Säbelrasseln durch den Winter #671440Wenn ein grinsender Kasache mit einer Wodkaflasche in der Hand anrauscht, dann ist höchste Gefahr in Verzug. Alexander Winokurow, einer der Superstars im Profiradsport, macht keine Gefangenen. Jeder Neuling muss einen Viertelliter Wodka vernichten, sagt er. Bernhard Kohl ist einer der Neuen, frisch bei T-Mobile angelangt. „Winokurow war für uns ein Held, ein Vorbild. Da sagst du nicht Nein“, erinnert sich der Österreicher, der später, im Jahr 2008, durch seine Erfolge bei der Tour-de-France und einem Dopingskandal berühmt wurde. Bernhard Kohl weiß noch, wie er nach dem Wodka-Zuspruch über der Reling des Ausflugsschiffes hing, um seinen Magen zu entleeren. Das war im November 2004, in Amsterdam. Die Teampräsentation von T-Mobile. „Nach dieser Aufnahmsprüfung war ich als vollwertiges Mitglied akzeptiert.“ Auch das gehört zum Radsport. Eines ist aber er immer. Extrem.
Im Maßanzug
T-Mobile. Ein Name im Radsport wie Real Madrid im Fußball, wenn auch nicht ganz so klingend, wenn er gesprochen wird. Als den Rabobankfahrer Bernhard Kohl der Lockruf der Magentafarbenen ereilte, war dies unwiderstehlich wie das Augenzwinkern einer Schönheit, die unerreichbar schien und plötzlich zum Greifen nahe ist. In einem Team mit Ullrich, mit Klöden, Winokurow. „Und ich war plötzlich mittendrin.“ Mitten unter den Edelsten unter den Pedalrittern. „Für mich war das alles wie eine Wunderwelt. Wir bekamen Maßanzüge, alles war individuell präpariert.“Brutalität, gehüllt in Seide. Der Alltag des Radprofis? Trainieren, schlafen, wettkämpfen. Am Anfang im Dienste der Mannschaft. Alles für den Kapitän. Vuelta 2005. Oscar Sevilla, Kapitän, stürzt. „Bis ein Ersatzfahrrad da gewesen wäre, hätte er zu viel Zeit verloren. Ich habe Sevilla mein Rad überlassen. Meine Chancen im Klassement waren dahin, aber ich habe eine wichtige Aufgabe erfüllt.“ Treuer Diener seines Herrn, bis der Diener selbst zum Herrn wird. Harte Dienste waren gefordert. Mitunter unter schlimmsten Bedingungen. Erneut gerät die Spanienrundfahrt in den Sinn. Man zählte 51 Grad.
„Ich war zuständig fürs Flaschenholen“, erinnert sich Bernhard Kohl. „An einem Tag hatten wir viel zu wenig. Also musste ich nach hinten fahren, um die ausgetrunkenen Flaschen zu holen, dann die aufgefüllten wieder nach vorn bringen. Eines ist klar: Ohne all die Wasserträger hätte selbst ein Lance Armstrong niemals auch nur eine einzige Tour gewonnen.“
Oft mussten die Profis in schäbigen Hotels ohne Klimaanlage absteigen. Nicht die beste Art zu regenerieren.
Extreme Temperaturen machen aus Gipfelstürmern Höllenreiter. Schlimmer noch als die Hitze aber ist es am anderen Ende der Skala.
» Hintergrund: Nahrhaft: Reis mit Ei zum Frühstück
Am Gefrierpunkt
Kehrseite: Profis wie Winokurow reißen sich öfter mal den Hintern für den Erfolg auf.Belgien 2006. Eintagesrennen. Schneefall und Regen. 200 Kilometer zu fahren, bei drei Grad. Gefühlte minus 15. Finger und Zehen spürt der Fahrer längst nicht mehr. Schaltprobleme. Die Gischt der Vordermänner im Gesicht. „Da fragst du dich, warum machst du diese Scheiße eigentlich? Später, wenn du es geschafft hast, in der Badewanne liegst, dann ist alles vergessen. Zum Glück behält der Mensch die guten Dinge leichter als die schlechten, sonst gäbe es keine Radfahrer mehr.“2007, wieder am Gefrierpunkt. Diesmal in Italien. Tireno Adriatico. Sechs Grad im Tal, Schneefall am Berg. „Die Mechaniker haben gesagt, ihr könnt da nicht fahren. Niemals. Einige Fahrer streikten, einige wollten fahren. Am Ende sind wir alle gefahren, unter schwersten Qualen. Die Streikenden wären sonst ausgeschlossen gewesen.“ Wer hier weiterkommen will, der muss sich arrangieren. Auch mit dem Schmerz.
Vor allem, wenn man einer wie Kohl ist, ein begnadeter Sturzpilot. Er gewann schon als Junior interne Wettbewerbe für die meisten Stürze im Jahr (dafür wurde die „goldene Banane“ überreicht). Den schlimmsten fabrizierte er bei der Vuelta 2006. Raserei die Serpentinen hinab, Abflug über die Leitplanken. Absturz, zehn Meter tief. „Ich konnte mich nicht bewegen, dachte, ich wäre gelähmt.“ Zum Glück waren es nur schwere Prellungen, keine Wirbelbrüche. Die Rundfahrt (Bernhard Kohl war zu diesem Zeitpunkt Achter) war freilich zu Ende.
Auch vermeintliche Kleinigkeiten können den Radler außer Tritt bringen. Ein eingeklemmter Nerv etwa (der Teamarzt traf mit der Nadel in Kohls Rücken zum Glück punktgenau), oder Abszesse am Hintern (die oft vom Sportler eigenhändig aufgestochen werden).
An der Bar
Sind die Höhenflüge erledigt, dann sind Abstürze gefragt. Wenn die Last wegfällt, die Saisonhöhepunkte vorüber sind, lässt sich der eine oder andere gerne mal fallen.Nach der Deutschlandtour 2007 (die folgt nach der Tour de France) ließ es der Niederösterreicher, der sonst defensiv mit Alkohol umzugehen pflegt, mit dem Schweizer Teamkollegen Markus Zberg, ordentlich krachen. Eine Flasche Wein vor dem Abendessen an der Hotelbar – eine höchst erfolgreiche Etappe. Beim Dinner geht es fröhlich weiter. Die Zunge wird locker.
„Vor uns war der CSC-Tisch mit dem Sieger der Deutschlandtour, Jens Voigt. Damals ging das Gerücht um, es gäbe ein neues Wundermittel namens PFC. In meiner Berauschung rief ich dem Deutschen hinüber: ‚Gell Jens, das sollte nicht CSC, sondern PFC heißen.'“ Das Gelächter am CSC-Tisch hielt sich in Grenzen.
Für Bernhard Kohl war immer der Spaß ein wesentlicher Faktor.
Egal ob beim Training oder beim Rennen. „Sonst hätte das alles keinen Sinn ergeben.“ Auch aus dem Geldmangel zu Beginn der Karriere konnte der spätere Bergkönig seinen Nutzen ziehen. Essen gehen war nicht drin, also mutierte Kohl zum Koch, der er heute noch ist. Zusätzlicher Vorteil: „Das Kochen ist ideal zum Abschalten, eine Art Meditation.“
Auch die dreiwöchige Urlaubspause wusste er zu nutzen. Entspannen. Essen. Alles was Gott dem Radler verboten hat. Fettes, Frittiertes, Süßes. Bernhard erreichte leicht 70 Kilo im Winter. Sein ideales Kampfgewicht betrug 58 Kilo (bei 1,73 Meter). Verbotene Früchte, an die sich der Sportler freilich nicht gewöhnen darf. Im Gegensatz zu Dopingmitteln sind die nämlich eher hemmend.
Auf Abruf
Die Notbremse gilt es zu ziehen, bevor es zu schwer wird. „Immer wenn ich 70 Kilo hatte, habe ich gewusst, jetzt muss ich den Schalter umlegen und mich auf den seriösen Ernährungsplan umstellen.“ Die Ernährung ist ein wesentlicher Punkt. „Doch gibt es insgesamt 50 Punkte, die für den großen Erfolg passen müssen.“Zu Beginn der Karriere war Bernhard Kohl ein Unentwegter wider Willen. Er war als sogenannter Springer stets auf Abruf. Kam ein Anruf, ging es fort. Einsatz in Doha, in Kalifornien. Wo auch immer T-Mobile wollte. „Da war gezieltes Doping mit beispielsweise Epo nicht möglich.“
Erst später, als sich der kleine Österreicher im großen Geschäft etablieren konnte, als er Kapitän wurde, konnte er wirklich professionell arbeiten.
Auch im verbotenen Bereich.
kaum ist kein druck da, fährt cunego den fuentesanern bei einer drei wochen rundfahrt auf einem 20km schlussanstieg auf und davon …
hat es nicht geheißen „cunego? nur für eintagesrennen!“ oder „cunego, ein mann für die hügeln aber nichts für die langen dinger!“?
wie gesagt, cunego’s problem liegt im kopf … bei vorbereitungsrennen im frühling oder herbst kaum zu schlagen … mit druck kann er allerdings nicht umgehen … und das weiß er … ist für ihn allerdings nicht mehr prorität nummer eins. familie und andere sachen sind längst wichtiger.
macht ihn irgendwie sympathisch.
bei seinen bergzwischenprints ist dem danilo das epo förmlich aus seinen augen gequillt.
garzelli kurz vor seinem rauswurf auf diesem steilen kurzen hügel. wie heißt der hügel? der gewinner bekommt was von mir.
ich fand sie bei paris-nizza am geschmacklosesten. davor wurde hier bei uns eine junge frau erschossen.
Hab gar nicht gewusst, dass Rolando Ravello (rechts unten) ein Giro-Superstar war?
Und wer ist der Mapei-Mann unter Rominger? Doch nicht Tonki?
schon wieder die nächste peinlichkeit … die zwischengruppe wurde soeben auf eine falsche strecke abgeleitet. das rennen wurde dann neutralisiert.
österreich ist kein radsportland. alles zu mühsam .. neue etappenorte finden alles neu organisieren … bla bla bla … so, nicht viel aufwand… jedes jahr ähnliche orte mit identischen abläufen … man ist ja schließlich froh, dass die rundfahrt überhaupt zu stande kommt … dann lieber doch auf etappenorte zurückgreifen, wo einer weiß was der andere will … trotzdem gibt es fast jährlich organistatorisch einen kleinen skandal wie fehlleitungen in kitzbuhel, umgeblasene teufelslappen beim ezf in podersdorf bei einer windstärke von 20km/h … usw … die rundfahrt ist für die katz!
ventil meint sicher saint lary soulan, oder wie auch immer man den ort schreibt.
45 4 ITA19790508 DONATI Alessandro ITA ASA 12.49’00
46 173 GBR19850521 CAVENDISH Mark G GBR THR 12.50’00
47 38 RSA19770422 HUNTER Robert RSA BAR 12.51’00
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49 126 ITA19840106 MONTAGUTI Matteo G ITA LPR 12.53’00
50 92 ITA19850101 GATTO Oscar G ITA ISD 12.54’00
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53 148 NED19850515 STAMSNIJDER Tom G NED RAB 12.57’00
54 25 SUI19830130 MORABITO Steve SUI AST 12.58’00
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114 105 ITA19820322 GASPAROTTO Enrico ITA LAM 13.58’00
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157 22 SLO19831218 BRAJKOVIC Janez SLO AST 14.41’00
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162 8 ITA19860505 MASCIARELLI Francesco G ITA ASA 14.46’00
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165 93 ITA19741202 CIONI Dario David ITA ISD 14.49’00
166 153 ITA19790925 SCARPONI Michele ITA SDA 14.50’00
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168 159 VEN19850225 RODRIGUEZ Jackson G VEN SDA 14.52’00
169 31 COL19830114 SOLER Juan M. COL BAR 14.55’00
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173 143 NED19801113 TEN DAM Laurens NED RAB 15.07’00
174 138 BEL19860912 SEELDRAYERS Kevin G BEL QST 15.10’00
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176 103 ITA19740615 BRUSEGHIN Marzio ITA LAM 15.16’00
177 11 SLO19770314 VALJAVEC Tadej SLO ALM 15.19’00
178 151 ITA19710825 SIMONI Gilberto ITA SDA 15.22’00
179 51 ESP19800107 ARROYO DURAN David ESP GCE 15.25’00
180 174 SWE19840404 LOVKVIST Thomas G SWE THR 15.28’00
181 111 ITA19771126 BASSO Ivan ITA LIQ 15.31’00
182 61 ESP19750422 SASTRE CANDIL Carlos ESP CTT 15.34’00
183 115 ITA19780115 PELLIZOTTI Franco ITA LIQ 15.37’00
184 24 USA19731024 LEIPHEIMER Levi USA AST 15.40’00
185 178 AUS19791220 ROGERS Michael AUS THR 15.43’00
186 141 RUS19780125 MENCHOV Denis RUS RAB 15.46’00
187 121 ITA19760102 DI LUCA Danilo ITA LPR 15.49’00
gavazzi: „wir alle sind mit „ihm“. „er“ will die etappe heute gewinnen.
hahahahha das wird bestimmt nichts!!
auch garzeli will etwas versuchen.
di luca will dagegenhalten und auch etwas probieren.
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