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** Pogacar
* Vingegaard, Yates** Pogacar
* van Aert, VlasovErstaunlich dass Roglic da Vingegaard und Yates nicht folgen könnte. Natürlich nicht soo aussagekräftig fürs Hochgebirge aber schon ein Indiz, dass er nicht so stark ist. Solche Rampen sind ja normalerweise genau Ding.
Starke Aktion von Van Aert gestern. Hab erst gedacht, hatte warten sollen, um mit Vingegaard Zeit im GK gutzumachen, aber machte wohl Sinn so. Klar waren die zu dritt wohl etwas schneller gewesen, aber hinten wäre wohl einige GK Teams dann nachgefahren, so dass sich die Wahrscheinlichkeit durchzukommen eher verschlechtert hätte. Und wären wohl eh höchstens nur ein paar Sekunden geworden.
Bei nem Helfer würdee man’s wohl machen, aber Van Wert hat da natürlich nen Sonderstatus. Dann besser ihm gestern die Etappe lassen, dafür stellt er sich dann heute in den Dienst des Teams (vermute ich zumindest).
Letzten Endes hatten sie wahrscheinlich eh keine richtige Wahl. Denke Mal, dass sie Van Aert da schon was bieten müssen, wenn sie ihn halten wollen. Und die Kombination aus Siegfahrer und Tophelfer in jedem Terrain natürlich super wertvoll fürs Team.-
Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 8 Monaten von
Krollekopp geändert.
** van der Poel
* van Aert, Van Baarle** Ganna
* van Aert, Pogacar***** Pogacar
**** Roglic, Vingegaard
*** Martinez, Vlasov, Mas
** Lutsenko, Thomas, O’Connor, Caruso
* Yates, Bardet, Uran, Gaudu, HaigJa sehe ich im Wesentlichen ähnlich. Hätte da auch keine Bedenken, dass Team und ggf. den Teamleader zu sanktionieren. Ist natürlich oft nicht so eindeutig, aber in solchen Fällen sollte man da was tun.
Ja die Kopfsteinpflasteretappe Etappe kritisch für Teams mit mehreren Kapitänen. Wenn da einer zurückfällt und der andere vorne ist, muss man direkt Entscheidungen treffen. Aber davon abgesehen spricht alles dafür mindestens bis zum Granon zu warten..
Ja, Thomas deutlich stärker als ich erwartet hätte. Aber denke trotzdem nicht, dass nur für ihn gefahren wird. In der Nachfroomezeit hatte Ineos ja kein Problem mit Doppelspitzen, z.B. ja auch 2019 als Thomas Titelverteidiger war, vor Bernal lag und der trotzdem alle Freiheiten hatte. Und Yates ist ja auch noch da.
Denke, dass die das offenhalten mindestens bis zur Granonetappe, aber ich würde vermuten, dass die auch am ehesten mit Martinez rechnen.Ja sehe ich auch so. Außerdem würde es Etappen wie die heute aufwerten wenn sie nicht direkt vor einer großen Bergankunft kommen, sondern danach.
Dieser Ansatz, wir halten es spannend bis zum Schluß in dem am Anfang einfach gar nichts passiert, finde ich allgemein nicht so überzeugend.
Martinez heute schon mal 50s verloren.
Aber musss für die richtigen Berge und insbesondere bei der Toru nichts heißen.
Lappi, kein Problem, kenne das Phänomen.
Chaves sieht wieder mal gut aus.
Ja, ist einfach standesgemäß, für die Tourzweiten der letzten 2 Jahre bei dieser Konkurrenz, nicht mehr und nicht weniger. Aber zeigt immerhin, dass Roglic wohl doch wieder da ist und auch Vingegaard 2021 bestätigen kann, war ja bislang nicht so klar.
Lappi: Ich hatte gar keinen Roglic. Ich habe Mas gegen Vingegaard getauscht. Und das sieht doch auf die Dauphine bezogen ganz gut aus.
Wobei Mas Zeit ja normalerweise erst in Tour und Vuelta kommt.
***** Martinez
**** Vlasov, Evenepoel
*** Mäder, Yates, Thomas
** Uran, Carthy, Lutsenko, Higuita
* Fuglsang, M.Soler, Masnada, Kuss, Pidcock***** Roglic
**** Vingegaard, Haig
*** Ayuso, Gaudu, McNulty
** Keldermann, OConnor, Mas, Geoghegan Hart,
* Padun, van Aert, Storer, Caruso, HallandWar zwischendurch mal bei Procyclingstats drauf. Jetzt aber wieder weg…
Bei mir jetzt noch Lopez und Padun dazugekommen. Sehr schön.
Das Remco-Sitting hatte ich ganz vergessen.
Das ändert natürlich einiges. Und wenn 16 die Flucht war, natürlich auch schlecht vergleichbar. 17 mit Yates überzeugt auch. Ok, bricht die Argumentation ein klein wenig in sich zusammen.
Sehe es auch so GT Sieg schon möglich, aber muss halt auch einiges passen dafür. Und kann ja noch besser werden. Bessere Teamunterstützung wäre auch nicht schlecht.
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 9 Monaten von
Krollekopp geändert.
Wollte auch nicht sagen, dass Almeida letztes Jahr aus Fluchtgruppen Zeit gemacht hat, sondern nur, dass er keine Gefahr fürs Podium mehr war und daher die Podiumsanwärter nicht unbedingt reagieren, wenn er z.B. früh am Berg geht. Hab die Etappen aber nicht mehr im Kopf, weiss nicht mehr wie genau der Ablauf war.
Habe aber jetzt noch mal die Ergebnislisten angeschaut und festgestellt, dass seine starke Phase erst auf Etappe 17 anfing, in Etappe 16 verlor er 1:21 auf Bernal und 0:54 auf Caruso, Etappe 14 noch mehr auf Bernal und Yates. War mir so gar nicht mehr bewusst. D.h. bis Etappe 16 inklusive war er 21 schlechter als 22!
Dazu kommmt, dass von einem Tag auf den anderen aus 1:21 Rückstand dann 1:23 Vorsprung wurden. Danach wurde es dann gemäßigter, Etappe 19 noch stark, 2. mit 13s auf Yates und 17s vor Bernal, 20 dann „nur“ 5. mit 41s hinter Caruso. Die zwei Ergebnisse sind schon nicht deutlich über dem Niveau was er dieses Jahr gezeigt hat. Das deutet doch stark darauf hin, dass es bei Etappe 17 nicht nur mit eigener Stärke zu tun hatte (die natürlich auch!, aber als Ausreißer nach oben), sondern neben dem Schwächeln von Bernal wohl auch mit dem taktischen Verhalten der anderen.
Auf jeden Fall fing seine gute Phase 21 erst an als er 22 schon nicht mehr dabei war bzw. coronageschwächt.
Natürlich glaube ich auch nicht, dass er so ne letzte Woche hingelegt hätte wie letztes Jahr, aber man weiss halt einfach nicht, ob er sich nicht doch zumindest graduell gesteigert hätte. Deshalb ist es schwer vergleichbar. Wenn er 21 nach der 16. ausgestiegen wäre, hätte man auch von Stagnation oder wohl eher sogar von Rückschritt gesprochen.
Lange Rede, kurzer Sinn, man weiss es halt nicht. Hindley hätte er sicher nicht geschlagen, dieses Jahr, aber bzgl. Podium wäre ich mir nicht so sicher.
Zwischenstand Giro:
Pepe: 10+8+2 = 20
Lappi: 12+5 = 17
Jaja: 15 = 15
Krolle: 6+3 = 9Hindley und Carapaz Plätze getauscht, sonst nichts passiert seit dem letzten Zwischenstand. Pepe dadurch Girosieger, aber Abstände noch nicht so groß.
Und Valverde punktet tatsächlich noch.
Und der von mir abgeschriebene Hindley gewinnt sogar.** van der Poel
* Sobrero, KämnaNoch mal zu Almeida: Finde es schwierig zu beurteilen, wie er sich im Vergleich zu 21 entwickelt hat, da er da früh Zeit verloren hatte und dann in der letzte Woche für ganz vorne keine Gefahr mehr war.
Und ich denke schon, dass die Corona-Infektion entscheidend war für den hohen Zeitrückstand auf Etappe 17. Mit ner Infektion im Körper ist man halt nicht bei 100%.
Auf der anderen Seite natürlich klar, dass die Top 3 einfach stärker am Berg waren als er und ihm auf einigen Etappen sicher mehr Zeit hätten aufbrummen können als die üblichen ca 15s, wenn sie voll gegen ihn gefahren wären. Haben sie aber nicht und ohne Covid kann ich mir schon vorstellen, dass er ums Podium kämpft.
Ja, die Strecke wirklich nicht so toll. Hat zumindest gar nicht funktioniert. Eingetlich nur zwei Etappen bei denen richtig was passiert ist und es signifikante Abstände bei den ersten 3 gab, bei den ersten beiden sogar nur genau eine Etappe.
Lag natürlich auch daran, dass die 3 fast gleich stark waren. Oder war es gar nicht so und Hindley war in der dritten Woche die ganze Zeit stärker? Wenn er heute 1,5 Minuten auf Carapaz rausfährt, oder nehmen wir die 1 Minute auf Landa, schwer vorstellbar, dass er die vorher nicht hätte abhängen können. Wäre es natürlich eine äußerst riskante Taktik, man weiss ja nie wie die Formkurven der anderen sind. Auf der anderen Seite wiegt es Ineos in Sicherheit, die machen die ganze Arbeit und dann überrascht man sie, wenn sie gar nicht mehr reagieren können.
Zeigt auf jeden Fall, dass es streckenplanungsmäßig riskant ist, wenn die letzte Bergankunft die schwerste ist und es lohnend erscheinen kann, auf diese zu warten.
Wie gesagt, bin auch nicht begeistert von der Route, aber realistisch gesehen wäre es auch bei deutlich besseren Routen wahrscheinlich genauso gelaufen. Eine klassische Mortirolo oder Finestre Etappe wären die 3 auch gemeinsam ins Ziel gegondelt. (Außer am letzten Tag, dann wäre der besser, aber Rest des Giro trotzdem genauso.) Was geändert hätte vielleicht ne Strecke wie 2019, als von den letzten 3 Bergetappen zwei relativ leicht waren und alle drei Schlussankünfte nicht so schwer. Aber da natürlich dann das Risiko, dass da GK einfach vorher schon entschieden ist.
Glaube das Hauptproblem war einfach, dass drei Fahrer fast gleich stark waren oder an der Taktik von Hindley, je nachdem.
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 8 Monaten von
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