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Aber doch nur, weil der heilige Fabian es auch nicht hinkriegen wird.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Dass der Boonen ganz gut über nen kurzen Berg drüberkommt, hat man ja schon ab und an gesehen, bei seinem WM-Sieg zum Beispiel oder auch am Koppenberg, der wohl da irgendwo in Flandern liegen muss.
Das mit der Flandernrundfahrt war jetzt sicher nur ein Verschreiber von dir, das will ich jetzt mal nicht anlasten.
Aaah, ich glaub jetzt verstehe ich den Satz.
Bei der Flandernrundfahrt hätte er bewiesen, dass er das Talent habe, auch bei LBL und Lombardei theoretisch gute Chancen hätte.Nun gut, ich sage nein. Das hat doch nun nicht wirklich viel miteinander zu tun. Argentin und Bartoli waren die einzigen in den letzten 20 Jahren, die bei allen drei Rennen erfolgreich waren. Die Rennen sind doch sehr verschieden im Prinzip.
Hätte Boonen das Talent dazu? Na vielleicht, eher aber nicht. Er tut auf jeden Fall gut daran, auch weiterhin ein sprintstarker Nordklassiker zu bleiben. Immerhin hat er da oben schon fünf Mal gewonnen und dort seine Unsterblichkeit begründet.
Boonen ist kein Jalabert.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Neben der Vuelta, nach der Vuelta, ganz egal, ich schreibs mal hier rein.
Was hat der Ulle die Deppen 99 im letzten Zeitfahren versägt. 2’50“ auf Zülle, 2’57“ auf Vandenbrouke, Gonzales Galdeano und Jimenez überholt.
Ich guck grad so ein paar alte Ergebnislisten durch …
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Weiter? Wieso weiter?
Den Quark hört man schon seit Ewigkeiten, aber bis jetzt hat Boonen noch nicht mal einen Versuch gestartet, LBL oder Lombardei zu gewinnen (ich hab jedenfalls kein Ergebnis von ihm bei diesen Rennen gefunden).
Boonens Problem für alle 5 Monumente fängt ja schon in San Remo an. Dort war er 8., 4., 3., nix und 15. in den letzten fünf Austragungen.
Is aber auch verdammt schwer, alle fünf Monumente.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Möve
das fängt schon bei der teamzuammenstellung an, dann wie er das Rennen mit US Postal immer dominiert hat und sein Ulle-Ver@rsche nach Alpe d‘ Huez sagt jaa wohl alles. Du meinst Feld kontrollieren sei nix besonderes? 2006 schafften weder Caisse, noch T-Mobile noch Phonak das, 2007 fuhr Rasmussen einen Großteil seines Vorsprunsg auch raus als er nach Tignes in eine Ausreißergruppe gingTeamzusammenstellung: Weiß ich nicht so recht. Natürlich gut, dass er einen Mann wie Heras dazu gebracht hat, für sich zu fahren. Eher noch stark, dass er es später geschafft hat, einen wie Basso für sich fahren zu lassen.
Aber so dolle war die Teamzusammenstellung nicht immer. Ich erinner mich noch gut, dass er Azevedo geholt hat und dann alle gesagt haben, was soll der denn, der ist doch kacke und Armstrong meinte, ihr werdet euch noch wundern, wir kriegen den schon hin. Hat er dann ja auch. Als Livingston zu Telekom ging, hielten das ja alle für nen großen Fehler von Armstrong. Also die Teams im Prinzip gar nicht so dolle, aber wie er sie präpariert hat, das war wohl einmalig, das sagt man sonst nur noch Riis nach.Immer dominiert ist natürlich nicht richtig. Wenn du Caisse/T-Mobile/Phonak 07 anführst, dann führe ich US-Postal 2001 an. Da hat man Kivilev und anderen 35 geschenkt und die Tour an dem Tag fast verloren. Und ich denke spontan auch an den Col de la Schlucht 05, als die T-Mobiles Armstrong nach Belieben attackieren konnten, da er an diesem lumpigen Berg schon auf sich allein gestellt war. War natürlich schon Discovery Channel.
Ulleverarsche nach Alpe d’Huez, was war da taktisch gut? Alle Favoriten bis zum Schlussanstieg zusammen, dann fährt der Beste den anderen weg.
Was hat Rasmussen 07 damit zu tun?
Also Möve, ich meine, Armstrongs tolle taktische Stärke ist ein Mythos. Er hat fast nie Taktik nötig gehabt. Und die alten Größen des Radsports, die bewundern viel eher einen Anquetil, der Stärke vortäuscht, obwohl er schwach ist anstatt wie Armstrong Schwäche vorzutäuschen, wo er doch stark ist.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wenn Gilbert so ne Form auch im Frühjahr hat, dann könnte er doch im Prinzip bei allen vier anderen Monumenten auch siegen. Also jetzt nicht gleich hintereinander, aber so peu a peu, eins pro Jahr.
MSR
2004 14.
05 6.
07 21.
08 3.
09 23.Flandern
07 25.
08 15.
09 3.Paris-Roubaix
nixLBL
07 16.
09 4.Paris-Roubaix wird wohl am schwersten. Wird also wohl doch noch ne Weile dauern, bis mal wieder einer wie van Looy, Merckx oder de Vlaeminck alle fünf gewinnen wird.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wenn der KV mir freie Fahrt gibt, werde ich an der belgisch-französischen Grenze attackieren und wenn ich aufs Kopfsteinpflaster eintrete, wird dieses sich schütteln und nicht umgekehrt.
Ich mache mir wirklich nur Sorgen um Boonen, Cancellara, also das Ventil, kann ich im Sprint schlagen.Quote:Original von Möve
… (Contador hat nächstes Jahr eben kein Top-Team mehr, allein schon von der Organisation gehen ihm Bruyneel/Armstrong ab, die haben taktisch einfach alles drauf) …Sag mal Möve, was hat Armstrong denn taktisch so drauf außer als Stärkster die Tour de France sieben Mal zu gewinnen?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Vielleicht helfen dem KV die kleinen Profile, um die Etappen nach Rousses und Gap besser einschätzen zu können.


Vive le Tour. Vive le cyclisme.
14. Oktober 2009 um 8:54 Uhr als Antwort auf: Giro di Lombardia – Tippschluss 17.10.09 10.00 Uhr #671366***** Evans
**** Cunego, Gilbert
*** Pozzato, Gesink, Kolobnev
** Fuglsang, Gerrans, Basso, Vinokourov
* Wegmann, S. Sanchez, J. Rodriguez, Kroon, Scarponi
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
14. Oktober 2009 um 8:46 Uhr als Antwort auf: Giro del Piemonte – Tippschluss 15.10.09 10.00 Uhr #671343***** Pozzato
**** Paolini, Gilbert
*** Ballan, Lövkvist, Kirchen
** Kolobnev, Ginanni, Fischer, Anza
* Bertagnolli, Gasparotto, Usov, Codol, A. Masiarelli
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wozu eine Einschätzung abwarten? Bei so einer Umfrage kann man unmöglich alles richtig machen. Das Ventil solle sich wie Fabian Cancellara mit diesem Umstand abfinden und einfach das beste draus machen.
Noch ein Tipp von mir: Contador gehört unbedingt auch auf die Ersatzbank mit 99,9 % allerdings.
Ich würde in so eine Umfrage Vinokourov, Cunego (kriegt immer Stimmen vorher) mit reinnehmen. Dazu „ein Tourfahrer“, da hast du dann A. Schleck, F. Schleck, Armstrong, Contador gleich mal unter einem Hut. Die Tourfahrer, die vielleicht kommen (Leipheimer, Vino, Sastre, Nibali), kannst du ja explizit reinnehmen.
Keine gute Idee sind: Siutsou, Seeldrayers, Serpa, Masciarelli, Lövkvist, Popo, Bak.
Ne gute Idee ist Tiralongo. Jedoch gewinnt der den Giro niemals, also doch keine gute Idee.
Ganz im Ernst, jetzt leg ich mich also doch fest:
– unerwarteter Tourfahrer
– Basso
– Sella
– Gesink
– Leipheimer
– Vinokourov
– Nibali
– Sastre
– Menchov
– Pellizotti
– Rasmussen
– Rogers
– Bruseghin
– Kreuziger
– Cunego15 geht doch, oder? Ansonsten halt Rogers streichen, unerwarteter Tourfahrer dann.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Habs heute nachmittag nicht gesehen und nun auf Youtube mal die letzten 7 km angeguckt. (Hab auch gleich wieder was gelernt, bei sporza sagt man zur flamme rouge roter Fuchs.) Bozic ist zwar aufopfernd mit durchgefahren, aber so richtig Zug war nur bei Boonen und Gilbert drauf. Boonen hätte sich das wohl nicht träumen lassen, dass ihn Gilbert dann noch so runtersprintet.
Auch interessant, dass Pozzato nicht etwa einen Sprint gegen Freire gewonnen hat, sondern das aus ner Flucht resultierte, die er trotz der Tatsache, dass es nur um Platz 4 ging, sehr tapfer durchgezogen hat.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von kaiserslautern1900Quote:Original von Breukink
Paris-Tours wie immer. Wenn man nicht viel erwartet ist es eigentlich doch ganz spannend.Doch ganz spannend?
Das war großer Radsport.
Italienische Klassiker dagegen nichts(ok, vllt. außer San Remo, aber so spannend auch selten).Nichts? Mailand San Remo ist ja wohl im Frühjahr und im Frühjahr war die spannendste Situation ja wohl auf dem Pflaster vor Roubaix, zugegebenermaßen also nicht in Italien.
Aber im Herbst stinkt Frankreich mit Plouay und Paris-Tours doch klar gegen Italien ab.
Lassen wir die 1.1-Rennen mal außer Acht (La Poly-Normande, Châteauroux Classic de l’Indre Trophée Fenioux, Grand Prix de la Somme, GP d’Isbergues, Tour de Vendée, Paris- Bourges vs. GP Industria e Commercio Artigianato Carnaghese, GP Città‘ di Camaiore, Coppa Agostoni, Coppa Bernocchi, Trofeo Melinda, Giro della Romagna, GP Industria & Commercio di Prato, Memorial Cimurri, Coppa Sabatini, G.P. Beghelli), da du dich für diese Rennen ohnehin nicht groß interessieren wirst.
Also mal nur die größeren Rennen, Pro Tour, Historics, 1.HC:
GP Ouest France – Plouay, GP de Fourmies / La Voix du Nord, Paris – Tours
vs.
Tre Valli Varesine, Giro del Veneto, Giro dell’Emilia, Giro del Piemonte, Giro di LombardiaWas ist da in Summe spannender? Na ist ja auch egal. Aber dass dir aus diesen 15 genannten (13 absolvierten) italienischen Herbstklassikern nicht einer gefallen hat, liegt entweder daran, dass du die diesjährig ausgefallenen Rennen Giro del Lazio, Milano-Torino, Trofeo Matteotti und Coppa Placci schmerzlich vermisst oder aber daran, dass du sie nicht ausreichend verfolgt hast. Denn da war durchaus auch „ganz großer Radsport“ mit dabei.
Aber du verfolgst ja nur alle wichtigen Rennen, in Italien zählen da für dich nur MSR und Lombardei. Gut, schön, kann man so sehen, wenn man mit dem Weltcup aufgewachsen ist (dann zählen AGR und P-T natürlich mehr als Fleche Wallone und Giro dell’Emilia), bin ich auch. Aber dass die da in diesem schnuckligen kleinen Land im zweiten Teil der Saison 20 Eintagesrennen austragen, das sollte einem doch ein bisschen zu denken geben.
Kleine Aufgabe bis zum Mittwoch: Wie viele Eintagesrennen gibt es nach der TdF in Deutschland?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
tatsache ist aber auch, dass das finale der schönen emilia strassen-architektonisch unglaublich knackig ist., top 5 im radsportzirkus. und noch eine tatsache ist, dass der kacksacke einen katastrophalen fahrstil hat..Zählen auch nicht-Finals dazu? Dann ist für mich Rocca di Papa vom Giro del Lazio ganz weit vorn mit dabei.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Kleines Video.
Auf Gesink hätte ich bis 150 Meter vorm Ziel keinen Cent gewettet. Toll, was der für einen Punch noch gezeigt hat.
Und so wie Kampiong Dimundo Kadell Ewanz ausgesehen hat, ist er für die Lombardei ohne Frage *****.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
10. Oktober 2009 um 22:37 Uhr als Antwort auf: Paris – Tours (Tippschluss 11.10.2009 10 Uhr) #671362Boasson Hagen nicht dabei ?! http://www.letour.fr/2009/PAT/RIDERS/us/engages.html
***** Farrar
**** Greipel, Gilbert
*** Seb. Chavanel, Pozzato, Boonen
** Ciolek, Hammond, Ignatiev, Freire
* Hunt, Bozic, Haedo, Ballan, R. FeilluNuyens, Voeckler
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Stahlross
einen klick weiter:Oh Mann, ich bin aber auch zu blöd! Related story, na klar.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Giro dell’Emilia, auch hier ein Blick in die Siegerliste. Es finden sich neben Oberraketen wie Coppi, Bartali und Merckx auch hier wieder Jean-Francois Bernard und Davide Cassani.

Hier gewinnen in letzter Zeit nur richtig starke Leute, wie es scheint. Die letzten zehn Sieger heißen:
1999 Boogerd
2000 Simoni
2001 Ullrich
2002 Casagrande
2003 JI Gutiérrez
2004 Basso
2005 Simoni
2006 Rebellin
2007 Schleck
2008 Di LucaWie hat es nur der Gutierrez in diese erlesene Auswahl geschafft?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
http://www.gsemilia.it/gare/emilia/2009/pdf/emilia09_iscritti.pdf
***** Evans
**** Kolobnev, Cunego
*** Pozzovivo, Gesink, Kirchen
** Wegmann, Vinokourov, F. Masciarelli, Garzelli
* Paolini, Sella, Rubiano Chavez, Khalilov, FröhlingerSchwer. Es gibt schon noch ne ganze Reihe Fahrer, die man hier auch noch nehmen kann.
Bertagnolli alle mit 4-5*? Ich lass den mal weg, der bringts doch nicht. ?(
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ups. :rolleyes:
NA zugegeben, Julich war schon ein Penner im Vergleich zu JFB. Ihre Palmares überschneiden sich halt ein wenig. Nur, dass es Bernard noch einiges mehr gibt.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ohne jetzt mal nachzugucken, was der mal gefahren ist und gewonnen hat, ich kenne Cassani nur aus dem Fernsehen, und da hinterm Mikro. Hab zwar 1995 auch schon ein bisschen den Radsport verfolgt, aber ganz sicher keine Rennen in Italien.
Ich guck jetzt doch mal nach:
Giro dell’Emilia, Coppa Bernocchi, Coppa Agostoni, Milano-Torino, Giro della Provincia di Reggio Calabria, Giro di Campania, Gp. Città di Camaiore, Giro di Romagna
Hat ja doch so einiges gewonnen in Italien, aber nichts, was die Strahlekraft von Lombardei oder so hätte.
Und Magnien … der hat da als Franzose halt nichts zu suchen. Ist ja auch erst der zweite Sieger in der Sabatiniliste. Der andere ist Jean-Francois Bernard, der Bobby Julich (3. der Tour) von 1987, immerhin damals mit zwei Zeitfahrsiegen, darunter das zum Ventoux.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Sehr weise Worte … die natürlich nichts aussagen. Cadel Evans hat anscheinend was mit kaiserslautern1900 gemeinsam.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Paris – Bourges
1. Greipel
2. Haedo
3. Usov
4. Hammond
5. Seb. Chavanel
6. Hinault
7. Dietziker
8. Reimer20. Saisonsieg, Respekt. Bin ja mal gespannt, ob es bei Paris-Tours wirklich was werden kann. Bei den Cyclassics wars jedenfalls nicht viel mit Greipel.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Coppa Sabatini
1978 Moser
1982 Saronni
1983 + 1990 Argentin
1987 Bugno
1989 + 1994 Fondriest
1992 Zanini
1993 Chiapucci
1995 Cassani!
1996 Riis
1997 Tafi
1998 Magnien!
1999 + 2001 Konyschew
2000 Tschmil
2002 Bettini
2003 Bossoni
2004 Ullrich
2005 Bertolini
2006 + 2007 Visconti
2008 KhalilovDa durfte bislang wirklich jeder mal. So verwundert es auch nicht, dass nun schon der dritte Belgier diesen Halbklassiker gewonnen hat.
1. Gilbert
2. Visconti
3. Bertagnolli
4. Rubiano Chavez
5. Malacarne
6. Pozzovivo
7. Rossi
8. Pavarin
9. Bertolini und zwar natürlich Alessandro
10. EskovVisconti wohl doch noch mit Form. Rubiano und Rossi Top 10, schön.
Heißt Malacarne schlechtes Fleisch?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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