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12. Juli 2005 um 20:46 Uhr als Antwort auf: Würdest du Dich als Girosieger so runtermachen lassen? – Thread #598036
Blanker Unsinn. Sei froh, dass der KV schon im Bettchen liegt und davon träumt, wie er Ulle am Galibier zum Maillot jaune zieht.
Savoldelli ist Girosieger, gut und schön. War er aber vorher schon. Und Heras ist ja wohl 3facher Vueltasieger. Die wissen, dass Armstrong der Beste ist, also fahren sie auch für ihn. Wenn sie dann in Anbetracht der anderen wichtigen Rundfahrt (I oder Spanien, je nachdem) im Juli nicht in Topform sind, sondern einfach nur sehr gut, ist das doch okay. Savoldelli war am Schlucht der letzte Helfer und er wird in den nächsten Tagen noch einiges zeigen können, denn so viel Substanz wird er schon noch haben. Und ich mag den nicht besonders, aber er fährt ein tolles Jahr.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Was sind das nur für Optimisten, die einen Einbruch von Armstrong für möglich halten. Was habt ihr die letzten 6 Jahre geguckt?
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Quote:Original von Kanarienvogel
Wann haben Beltran und Rubiera reissen lassen? Relativ früh wohl. Beltran keine Überraschung, erwarte immer weniger, Rubiera wohl etwas enttäuschend. Je nachdem wann er hat reissen lassen. Azevedo auch etwas enttäuschend, im Vergleich zu 04 jedenfalls. .Endlich mal eine Aufgabe für mich.
Die versammelte Weltelite lässt DC zwischen Roselend und Courchevel (Fuß) von vorne fahren, finde ich ja auch richtig, die sollen ruhig arbeiten, der Schlussanstieg ist für Starke lang genug.
DC reiht sich zu neunt ein, aber nur 3 Mann machen Tempo bis zum Berg: Padrnos, Noval und Beltran (bei Tricki nicht ganz sicher)Die verlieren dann auch 21, 22 bzw. 16 Minuten.
Am Berg fahren die DCs noch zu sechst. 16:42 Uhr, 16 km vor dem Ziel, greift Sastre an, der unbezahlbare Sastre. Der hatte 2004 sogar das Moped Floyd Landis am Croix Fry angegriffen (Klöden verlor nach der Abfahrt im Sprint), eine Wahnsinnsmoral, dieser Renneröffner, dieser Sastre! Sofort geht der erste DC-Helfer flöten (wohl Rubiera, am Ende 21′). Sastres Attacke hält ganze drei Minuten und verbraucht auch noch einen zweiten DC-Helfer (Savoldelli, 12′). Weitere 2 Minuten später lässt Sastre (am Ende 5′) aus der Gruppe reißen …
Noch 17 Mann zusammen, schon 16:47 geht Azevedo (10′) fliegen. (Er hatte das Bruyneel während der Etappe mitgeteilt, gute Selbsteinschätzung.)
16:50 Uhr. Hincapie (10′) weg, Vino mit Problemen.
16:52 Uhr Vino weg.
16:54 Popovychs Orgelfahrt.7,5 km vor dem Ziel, Ulle hat schon eine Minute, fällt auch der letzte Helfer von Armstrong ab. Ivan Basso muss nämlich 17:03 Uhr reißen lassen.
Der Boss trotzdem sehr stark. Ich glaube, er hätte die drei auch noch distanzieren können. Wenn Rasmussen, Valverde und Mancebo Leipheimer, Vino und Ullrich gewesen wären, hätte er auch alles daran gesetzt, aber so muss er ja nicht, bei der vermeintlich 2. Garde.
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Es ist wohl der am (zweit-)stärksten, der bei Armstrongs Attacke an seinem Hinterrad klemmt. Früher war das mal Ullrich, heute Mancebo. Er könnte wirklich für Platz 2 gut sein.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
12. Juli 2005 um 19:17 Uhr als Antwort auf: Minderwertiges Bauernrennen-2 Woche (idealer Thread für CLV!) #596927Ich finde den Mancebo richtig geil und freue mich sehr für ihn, dass er auch mal bis zum Gipfel mithalten konnte. Außerdem ist er ja von Natur aus auch ein Attackierer, immerhin hat er es auch heute wieder am Roselend probiert. Wenn die Gruppe gegangen wäre, wäre Mancebo am Ende sicher weiter hinter Armstrong ins Ziel gekommen. Schon komisch der Radsport!
Valverde auch ein Supertyp. Hätte ich von ihm nie erwartet, dass er dieses Jahr, bei dieser verbalen Konkurrenz bei einem so langen Berg mithalten kann, und dann überspurtet er Armstrong, der wohl wahrlich nicht alles gegeben hat auf den letzten 12 km.
Dazu noch Karpets, der meine Sympathien hat, obwohl er heute viel verlor, die Illes Balears gewinne ich noch richtig lieb. Zudem haben sie einfach ein geiles Trikot.
Zu Ullrich. Als er ziehen lassen musste, dachte ich die ganze Zeit: Wieder mal 3 Minuten am ersten Berg. Es ist ein Jammer, dass er in Topform immer so ungefähr 10 Halbstarke ziehen lassen muss. Das wird wohl leider nie mehr was. Dank Klöden (und Valverde) waren es dann doch nur 2:26. Ich hoffe, die Presse leidet und verbreitet nicht noch mehr Häme. Die Tour ist ja eh schon seit 9 Etappen verloren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Coolman
ein, zwei teams müssen halt rausgenommen werden aus der protour und dann passt das doch wunderbar. nur das muss endlich mal gemacht werden. oder wie seht ihr das?Hier im Forum ist das ja weitgehend common sense, aber ich habe weder bei Teams, noch Rennveranstaltern noch UCI-Leuten jemals von dem Gedanken gelesen, die Anzahl der PT-Teams zu verringern.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wie ich so was behaupten kann? Na der Dr. Frank Heidermanns hat das im SS 2003 mal erzählt. Müsste auch in jedem handelsüblichen etymologischen Wörterbuch drinstehen.
Ich studiere Germanistik, also nicht viel mit Giro. Double macht eh keinen Sinn mehr heutzutage. Über die Substanz eines solchen Studiums denke ich aber nicht so positiv. Ich hätte mich auch für BWL geeignet, da wirds doch wohl noch eher nen Job geben.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Also hier auch noch mal. Wenn Ulle weiß, dass es bei ihm wegen der Verletzungen (oder einfach nur, weil seine Topform eben nicht reicht, wie so oft) nicht gut geht, müsste er meiner Meinung nach zum Teamplayer umsatteln, was so aussehen sollte:
Vino fährt ziemlich weit unten in Courchevel die erste Attacke. Den kann man natürlich nicht fahren lassen, also müssen da schon hochkarätige DC-Helfer ran. Das müsste schon einigermaßen zermürbend sein, sonst muss halt Vino nochmal. Wenn dann nur noch 1-2 Helfer da sind, muss Ullrich gehen und 100% fahren. Da fällt einem Savoldelli oder Azevedo sicher die Kinnlade runter und im Idealfall sagen sie sich, der Chef selbst muss ran. Armstrong wäre isoliert, Ullrich kaputt (kann ja die restlichen 10 km hochtrudeln, wird nicht mehr gebraucht) und Vino und Klöden gucken mal, was der Boss noch drauf hat.
Sehr weit weg von dem, was morgen passiert.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
11. Juli 2005 um 20:22 Uhr als Antwort auf: Minderwertiges Bauernrennen-2 Woche (idealer Thread für CLV!) #597013Zu Ullrich, der ja der Grund ist, warum die Tour nicht nur ein geiles Radrennen, sondern noch ein bisschen mehr ist.
Er hat Schmerzen, wenn er tief einatmet. Na ja, wenn ich mal nen Berg hochtrample, dann japse ich meist so kurzatmig, dass an tiefes Einatmen gar nicht zu denken ist. Aber so ein Profi, der fast ne Stunde am Limit fährt, kommt doch ohne tiefe Atemzüge nicht aus, oder? Kann mir nicht vorstellen, dass ihn das morgen nicht behindert, wo ihn doch sonst jeder Furz stört, der nicht perfekt ist. Ach Jan, mach uns glücklich und komm morgen nicht hinter Lance Armstrong ins Ziel – oder wenigstens am Hinterrad.
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Wenn Ullrich aber nicht kann – vielleicht so üblicherweise 12 km vor dem Gipfel – fühle ich mich Zuschauerprofi genug, sofort umzuschalten. Dann gilt die Sympathie eben doch Vino und Klöden, Vino natürlich etwas mehr. Aber wenn Floyd Landis oder Iban Mayo oder auch Leipheimer den Boss dieses Jahr stürzen sollten, wäre das doch arg traurig.
Deshalb keine Diskussion, Ullrich holt morgen im Alleingang 70-80 Sekunden auf Armstrong, fertig.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
11. Juli 2005 um 20:17 Uhr als Antwort auf: Minderwertiges Bauernrennen-2 Woche (idealer Thread für CLV!) #597012Quote:Original von Pinarella
Oh ja, Hamilton.
Die Dackelfresse stand warscheinlich so unter Schmerzmittel, dass sie nichts mehr müde oder keinekraftmehr gemerkt hat. Man was haben wir den bewundert.Bewundert bei seinem Etappensieg ja, aber auch mit heftigem Kopfschütteln. Die letzten 3 km hat er sich so sehr über seinen tollen Sieg gefreut, dass er noch 1-2 Minuten liegen ließ, die ihm die Chance aufs Podium zu kommen vermasselten. Erinnert sich noch jemand?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
kannst du uns das wort *urlaub* auch erklären wie das wort *abwart ?Mit *Abwart hab ich es ja nicht so, da gehört natürlich ein Stern ran. Vom Urlaub hab ich aber schon mal was gehört. Das Wort hat dieselbe Wurzel wie erlauben . Also in den Urlaub gehen bedeutete früher mal ‚Erlaubnis, von der Arbeit/dem Dienst fernzubleiben‘. So ähnlich stehen auch Urteil und erteilen zueinander.
So ein Studium ist wirklich zu kaum was nütze.
Zum Thema: Ich war fest von Cunegos Stärke und Simonis Schläue überzeugt. Deshalb: Lampre kann sich nur selbst schlagen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
11. Juli 2005 um 15:01 Uhr als Antwort auf: Minderwertiges Bauernrennen-2 Woche (idealer Thread für CLV!) #596964Eine attacke am Roselend halte ich unter den Favoriten für nicht wahrscheinlich. So richtig kann man den Klöden nun auch nicht mehr wegfahren lassen, auch wenn man schon ahnt, dass er in Paris nicht unter die ersten 10 kommt.
Attacken kommen am Schlussanstieg. Das betrifft Vinokourov, Botero, Heras/Mayo/Mancebo. Von Ullrich und Basso erwarte ich nichts dergleichen. Es wäre unter normalen Umständen ein großer Sieg für beide, wenn sie mit Armstrong im Ziel ankommen und keine Zeit bei der ersten Bergankunft verlieren. Darauf wird sich vor allem Ullrich beschränken. Der wartet mindestens bis Samstag mit einem Angriff, falls er dazu in der Lage ist.
Es ist aber doch auch klar aus Armstrongs Sicht. Vino könnte er ruhig mal ne Minute wegfahren lassen, aber Ullrich nie und nimmer. Nicht einen Meter. Viel zu gefährlich!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
** Armstrong
* Heras, Rasmussen
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich hab als Leipziger die Reise auf mich genommen und war in Karlsruhe und in Pforzheim dabei (mein Bruder lebt in Pforzheim).
Es waren schon sensationell viele Menschen da, leider auch besonders viele, die überhaupt gar keine Ahnung vom Radsport haben. Aber man sieht auch einige Helden, vor denen man auf die Knie fallen möchte. So zum Beispiel ein Ü-60er, der eine alte Festina-Team-Mütze trug, die derart ausgeblichen war, dass sie fast weiß zu nennen war. Der hat bestimmt mehr Trainingskilometer als ich …
In Karlsruhe haben mein Bruder und ich uns zum Ziel aufgemacht. Leider war relativ blödes Wetter und der Zielbereich völlig übervölkert. Gerade auf Zielhöhe gibt es auf der einen Seite eine Tribüne und auf der anderen Seite eine zuschauerfrei Zone (abgesperrt), was natürlich nicht besonders freundlich ist. Aber etwa 300 Meter nach dem Ziel knickt der Zaun etwas in die Fahrbahn und von dieser Stelle konnte man ganz gut sehen, zumal man auch eine Leinwand (leider ohne Ton – wäre eh nur Boßdorf gewesen) in der Nähe hatte. Just an dieser Stelle entledigten sich zwei Fahrer ihrer letzten Flasche und – welch Freude – mein Bruder fing die zweite. Ich glaube es war Iker Flores, aber ich kenn die bei Euskatel alle nicht so gut. Trotzdem ne schöne Sache.
An dieser Stelle hatten wir dann Gelegenheit, die Fahrer ein paar Sekunden zu sehen. Jan Ullrich fand ich ziemlich müde, Lance Amrstrong dagegen wahnsinnig locker. Ganz besonders angetan war ich von Roberto Heras, der sieht wirklich ganz fantastisch aus! Also von der Form her. Mal sehen, ob der wirklich noch was rausreißt.Am Freitagabend waren wir noch rechtzeitig wieder in Pforzheim, um die Generalprobe der Startour zu verfolgen (19-20 Uhr).
Samstagmorgen Pforzheim Innercity. Wir konnten vom Balkon aus sehen, dass die Werbekarawane sich auf dem Westplatz versammelte, also stiefelten wir dorthin. Da waren kaum Zuschauer und die Crew war noch im Halbschlaf vor Arbeitsbeginn, also sehr entspannte Atmosphäre. Viele schöne Fotos entsanden dort. Ich machte meinen Bruder auf die Wagen Ulle 05 und Hilde 05 aufmerksam. Dort wurden sogar bereits T-Mobile-Mützen verteilt. Mein Bruder nahm gleich eine, ich hielt mich aber zurück, einerseits da die Mützen aus Hilde 05 udn nicht aus Ulle 05 kamen (die Sache mit Zabel scheint noch nicht verwunden), andererseits, weil ich vor 2 Jahren schon ne Magentamütze bei der Deutschlandtour abgestaubt habe, und die sieht immer noch relativ neu aus. Die frischen T-Mo-Mützen waren so knallemagenta, ich will ja nicht als Unwissender rumlaufen (ich dachte die ganze Zeit an die blasse Festina-Mütze!!).

Also dann schnell in die City zur Werbekarawane (
) und zur Einschreibung. Wir bekamen sogar noch Plätze in der 5. Reihe – Pech für die hinter uns (wir sind 1,90 und 1,92). So eine Zeremonie in der prallen Sonne kann ganz schön lang werden. Wir sahen so viele bekannte Gesichter, kann ich gar nicht alle aufzählen. Um Wegmann wurde ein Trubel gemacht, als hätte er irgendwas Besonderes geschafft, wie zum Beispiel Tom Boonen in Flandern geschlagen oder den Welthunger besiegt. Völlig überzogen. Bei Robbei McEwen war ich verwundert, dass keine Buhrufe kamen. Von mir gabs natürlich Applaus. Bei Wladimir Karpets und Philippe Gilbert zum Beispiel war ich der einzige, der geklatscht hat. Asoziales Eventhaschereipack!Als Armstrong kam, wurden dann doch Buhrufe und Dopinggesänge laut. Unmöglich. Aber das deutsche Publikum ist ja das allerallerbeste der Welt. Highlight war, dass Ullrich genau auf unserer Höhe die letzten Minuten auf den Start wartete und richtig geil gefeiert wurde und sich dann einiges Winken und Lachen nicht verkneifen konnte. Ansonsten sah er schon wieder müde aus. *zitter*
Vorne an der goldenen Startlinie war für die Zuschauer natürlich wieder am wenigsten Platz.
Na ja, am Abend noch vor Ort Startour geguckt, leider hat Uschi Disl nicht gewonnen, die ist mir doch seit vielen Jahren sehr sympatisch. Obwohl ich von dem doofen Hannawald nix halte, habe ich doch mit ihm auf seiner Ehrenrunde abgeklatscht, es hatte mich halt doch gepackt. Aber die Startour war schon eine böse Retortenveranstaltung. Und der Schlossberg war sogar für Roberto Blanco zu schaffen, als er kapiert hatte, dass er auf das kleine Kettenblatt schalten musste. Absolute Flaschen: Biedermann und die Iffi-Zenker-Darstellerin. Enttäuschend auch Michalchewski.
Ganz interessant aber doch die Leistung der Profisportler Disl, Niemann und Hannawald. Sie haben die 1,13 km mit einem langen steilen Anstieg immerhin unter 2 Minuten bewältigt, also über den Daumen nen 35-er Schnitt, das finde ich schon wirklich beachtlich.

PS: Völlig fehl am Platz an beiden Tagen, uns aber stets im Weg rumgestanden: Rudolf Scharping.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Nee, kapier ich nicht. Ullrich ist 31 Jahre alt. Wozu braucht er seinen besten Freund an seiner Seite, wenn dieser ihm im Rennen nicht ausreichend helfen kann bzw. ein Ivanov es besser könnte?
Ullrich ist doch nicht 7 und im Ferienlager. Hier wird die Tour gefahren! Und wenn Ulle sich mal ausquatschen will, kann er ja den Steini auch zu Hause anrufen, nachdem Ulle mit Steinis Schwester gesprochen hat, und 90 Minuten von Krohme massiert wurde (die ja wohl auch mal was sagen kann) und mit Kummer gesprochen hat und mit seinem Freund Klöden und mit seinem Freund Vinokourov und mit dem Koch sowieso und dem Akupunkturheini.
Fürs Wohlbefinden Ullrichs müsste Monsieur Leblanc nur noch die Berge aus der Tour entfernen und DC nicht einladen.
Also bitte! Härte ist gefragt. Dienstag werden 75 Sekunden aufgeholt und in Aix-3 gehts ins Gelbe. Basta!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wie ich sehe sind die Organisatoren auf meiner Seite. Recht so.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Meiner ganz, ganz bescheidenen Meinung nach sollte Vino 7 Sekunden gegenüber Armstrong + Ullrich gewinnen. (12 Sekunden Bonifikation gibts ja nix zu diskutieren.) Denn, ein Fahrer erhält die Zeit der Gruppe, in der er zum Zeitpunkt des Sturzes war. Vino war in der Gruppe Mengin/Vino/Bernucci, also sollte er die Zeit von Bernucci bekommen. So einfach seh ich das.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Heppner
Jury-Entscheidungen:
Cooke (AUS) und Eisel (AUT): 10 Sekunden Zeitstrafe wegen Schieben unter TeamkollegenDamit ist doch nicht der Klaps von Cooke beim Sprint gemeint, als Eisel nicht in die Gänge kam und Cooke ihn kollegial „berührte“? Das wär doch Schwachsinn. Sie haben ja nicht in 6-Tage-Manier (wie heißt der Griff nochmal???) versucht, Schwung zu holen. Manchmal ist es wirklich kleinkariert. Falls es diese Aktion war.
Die Entscheidung finde ich okay. Man zeigt dem ganzen Feld, macht so etwas bitte nicht!, und bestraft die beiden nur halbherzig. Die zehn Sekunden tun ihnen nicht weh.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Coolman
des weiteren weiß ich gar nicht, was es an dem smiley zu verstehen gab. auf jeden fall sollte er bedeuten, dass ich viel zu fett bin und zu untrainiert, um da mitfahren, geschweige denn, angreifen zu können. an vinos stelle würde ichs auf jeden fall versuche. viel zu verlieren gibts da nämlich kaum.So ungfähr genau das hab ich aus dem Smily rausgelesen. Was viel zu fett dann real bedeutet, weiß ich aber nicht. Ich wiege bei 1,90 m Körpergröße 83 kg, bin einigermaßen fit (laufe schon mal nen Halbmarathon), nur eben kein Hänfling. Für ein Radprofidasein wäre ich aber doch wohl um einiges zu fett. Da müssten doch so 4-5 kg noch weg. Mein Gott, ich fühl mich fast wie Kirsipuu. Oder Ulle 98. Ja, das ist besser. Ulle 98.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Coolman
also ich würde angreifen
.Verstehe den Smily. Dennoch. Wieviel Vorsprung brauchst du als Klöden oder Vino (sagen wir mal, zusammen mit Horner und Contador) oben, um die 16 km Abfahrt zu überstehen? Bedenke, es verfolgen dich Hincapie, Savoldelli, Rubiera und Popovych.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Eins ist ja mal klar, McEwen hätte das gelbe Trikot heute getragen, nicht so wie Weichkäse Lance. :rolleyes:
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
@Chinaboy: Wenn Eisel nicht mal richtig an seinem Anfahrer vorbeikommt, wie soll er dann an einem sprintenden Boonen oder McEwen vorbeiziehen? Nee, nee, die machen das schon richtig, wenn sie von vorn fahren wollen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Jede Gelegenheit nutzen …
Als Lierhaus heute den Pevenage fragte, ob Ullrich denn am Col de la Schlucht oder am Sonntag schon angreifen wolle, drückte sich Rudy ungefähr so aus:
Nein, so war das nicht gemeint. Er kann nicht andauernd angreifen, das wäre Blödsinn. Erstmal müssen auch die anderen (damit meint er Vino und *hüstel* Klöden) angreifen, von ihm aus auch schon am WE. Aber Ullrich nicht. So einfach geht das nicht.Eine ernsthafte Attacke Ullrichs vor Dienstag würde ich nicht erwarten. Und am Dienstag selbst erwarten die meisten ja Rückstand von Ullrich. Es bleibt also bei Vinokourov. Mal schauen, wie viel Mumm der noch hat.
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Ich finde es ziemlich unnötig. Wenn Merckx das Trikot vor 31 verweigerte, nachdem Ocana einen der epischsten Stürze der Tourgeschichte widerfuhr, dann ist das nicht nur eine Geste, sondern Lebensgefühl.
Zabriskie ist getstrauchelt und gestürzt und kein echter Gegner für Armstrong, deshalb soll er das Gelbe ruhig tragen. Besonders, da er es nicht verteidigen will, was ich allerdings völlig okay finde.
PS: Winner is … London!!!
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1. Es ist ja auch sooo einfach. Bei der Tour fahren nämlich ungefähr 180 Deppen und die anderen, die Schlauen, die teilen sich den großen Kuchen. Wenn ich zum Beispiel Moncoutie wäre, greife morgen an und hab den Voigt in der Gruppe, dann nehm ich doch vielleicht mal die Beine wieder hoch.
Will sagen, selbst wenn er will, muss Voigt erstmal in eine mögliche Fluchtgruppe kommen. Unter Umständen wird bis dahin auch 50 km am Stück attackiert.2. Erstaunlich, dass 35 Sekunden Rückstand und Platz 3 als Erfolg angesehen werden. Ist denn der Radsport so kurzlebig? Noch vor einer Woche habe ich laute Stimmen gehört, dass einige bestimmte Herren sehr gerne mal mit Vorsprung in die Berge gehen wollen und diesen Vorsprung wollen sie sich in den beiden Zeitfahren holen. Minus eine Minute minus eine halbe Minute ist kein Vorsprung.
Na ja, 1:36, da holt Ulle das meiste in Courchevel auf und in den Pyrenäen versägt er dann den Armstrong komplett. Jetzt wird hier mal gute Stimmung verbreitet!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wäre der Sturz auf den letzten 1000 Metern gewesen, hätte er die Zeit der Gruppe bekommen. Aber selbst dann sind die 1,97 Sekunden wohl zu viel. Wieviel hat er ganz genau auf Armstrong Vorsprung gehabt?
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Quote:Original von Veloce stanco
Welche Frage ich mir schon seit langem stelle, für wen ist eigentlich das Ventil ? Oder bist Du wirklich nur ein nüchtern Analysierender in Sachen Radsport ?Das Ventil hat sich vor ein paar Tagen geoutet.
Darin heißt es:
Quote:Original von Ventil
ich, der fest an den sieg von armstrong glaubt, das nicht weil ich ein fan von ihm bin, sondern weil ich das ganze realistisch sehe, muss mich diese ewigen anpöpeleien von euch fanatischen ullrichsfans gefallen lassen, und das ganze nur, weil wir wieder ein neues jahr haben und alle blauäugig zu ullrich sind, und das nur weil er mal kein fett im mai mit sich herum getragen hat !! ja und ? das ist mir scheissegal, er sah wie eine monotone dicke ente auf dem rad aus, als er sich den furka hoch quälte. das soll ein toursieger sein ? ich mag den ullrich, aber ich mag seine dummen fans nicht. die dummen, die gscheiten ullrichfans mag ich. es gibt beide spezien, das wird wohl keiner hier abstreiten wollen.Im Ganzen eins der besten Postings, die ich in diesem Forum gelesen habe.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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