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Ich schalte mich mit Trek-Segafredo auch mal in die Kanalyse ein!
2019: 11ter Platz nach CQ, 12 Siege. Saisonbeginn war nicht besonders, zweite Hälte dann gut mit dem Highlights Pedersen an der WM und Mollema bei Lombardia.
Top-Punkter war auch Mollema, 5ter am Giro ist bei ihm auch so das obere Ende an GTs. Aber ein guter Eintagesfahrer ist er schon, und jetzt hats auch mal mit einem ganz großen Sieg geklappt. Tour nichts besonderes, aber im Grunde auch nicht so viel zu erwarten.
Dann schon Stuyven, der aber schon bessere Jahre hatte. Frühjahr unter den Erwartungen, aber Herbst war wieder ok; wie beim ganzen Team
Ciccone hat am Giro den Durchbruch geschafft, an der Tour auch noch in Gelb. Super Saison für ihn.
Porte doch unter den Top5, aber eine einzige Enttäuschung. Punkte hauptsächlich aus Down Under und Cali. An der Tour blass, und auch bei den höherwertigen einwöchigen nicht präsent wie sonst.
Pedersen: überraschender WM-Sieger, kam aber auch erst im Herbst, im Frühjahr war vom im Vorjahr angedeuteten Potenzial nichts zu sehen.Transfers:
Out:
Beppu: volles WT-Niveau hatte er nie wirklich. Lange oben gehalten, Marketingjapaner für Trek …. sportlich kein Verlust
Degenkolb: schlechtestes Trek-Jahr, ein kleiner Sieg; aber Gent Wevelgem blitzte altes Können wieder auf. Nicht auszuschließen dass er noch mal was großes gewinnt, von daher schon eine Verlust
Felline: vom Talent, dass eigentlich vieles kann, hat er sich leider nicht zum absoluten Topfahrer entwickelt. Die letzten beiden Jahre sogar eher schlecht. Schade, vl Teamwechsel mal gut
Frame: was der hier gemacht hat, nicht klar ersichtlich.
Gogl: solider Helfer im Flachen, aber auch nichts besonderes, Verlust verkraftbar
Irizar: so ein Relikt aus RadioShack-Zeiten, Karriere-Ende, zuletzt war nicht mehr viel zu erwarten
Pantano: EPO und out während des Jahres
Stetina: der gravelt jetzt, letztes Jahr war aber im Rahmen seiner Möglichkeiten nicht schlechter als auch schonIN:
Mosca: China-Spezialist, sonst nicht so auffällig. Ausreisserig mit Punch wohl. Kam unter dem Jahr, 93er, eher Spezlgeschichte als Leistung wohl
Elissonde: als Berghelfer hat er schon gute Leistungen gezeigt, vielleicht hier auch mal auf eigene Rechnung auf Etappe? Keine schlechte Verpflichtung.
Kamp: nicht mehr ganz jung (93), aber letztes Jahr schon ein paar gute Ergebnisse wie Yorkshire-Etappe, kann man oben schon mal ein Chance geben. Eher hügelig
Liepins: ähnlich Kamp, eher Nordmann und etwas schlechter vielleicht, aber auch Chance gerechtfertigt
Lopez: als Stagiaire aus dem Contador-Team, 97er mit guten aber nicht sensationellen Ergebnissen. Aosta-Sieg das beste; kein Star aber vielleicht ein OK-Helfer am Berg?
Antonio Nibali: in erster Linie kleiner Bruder
Vincenzo Nibali: die Star-Verpflichtung. Ob er nochmal ein GT-Sieg draufhat ist fraglich, aber Podium ist nach wie vor drin, ebenso bei Olympia, WM, Lombardia Kandidat. War auch ein Wunsch von Segafredo ihn zu holen, 2020 kann sichs aber auszahlen, auch wenn viel vom Budget für ihn weggeht.
Quarterman: 98er Brite, vom Nachwuchsteam. In was er gut sein soll bleibt etwas offen
Ries: 98er NL, Rundfahrttalent. Avenir 7ter, gute Etappenplätze, könnte schon was werden mit ihm, optimistischer als beim Spaniockl bin ich
Simmons: der ganz junge 01er Ami, der ein Riesentalent sein soll. Man muss ihn langsam aufbauen, würde dieses Jahr nicht zu viel erwartenTransfer-Fazit: Verjüngung und Nibali als Star dazu, Verluste überschaubar, nur Dege fehlt im Norden, aber da hat man Leute die in besserer Form als 2019 in die Bresche springen können.
Ziele:
GTs: Nibali fährt Giro und Vuelta. Am Giro recht sicherer Wert fürs Podium, obs zum Sieg nochmals reicht? Eher nicht. Vuelta ggf dann Gondelmodus, je nachdem wie Olympia läuft. Ciccone darf auch zum Giro, hoffe er erhält ein paar Freiheiten. Porte und Mollema als Doppelspitze zur Tour. Beide nicht mehr als Kandidaten für 6 bis 10. Wobei Mollema den Vorteil hat dass er sonst noch mehr kann …. dafür ist Porte dann schon ziemlich teuer. Helferteam mit Elissonde, Brambilla etc. passt schon.
Einwöchige Rundfahrten: Porte ja einst Spezialist, beschränkte es zuletzt aber auch auf Down Under, da wäre schon wieder mehr gefragt. Von Nibali außer bei Tour of the Alps eher weniger zu erwarten, Eg noch für kleines Zeug; hier hängt’s schon etwas von Porte ab
Norden: Pedersen, Stuyven, Theuns die Leader. Pedersen ist bei Flandern schon einiges zuzutrauen, Stuyven so einer der immer dabei ist. Theuns für die kleineren Sachen. Ist ja schon ein ordentliches Aufgebot, die Form muss im Frühjahr halt besser als letztes Jahr sein, im Grunde bei allen dreien.
Hügel: Nibali für Olympia und WM ein Mitfavorit. LBL ließ er zuletzt aus, mal sehen ob er sich hier zeigt. Lombardia natürlich auch noch mit ihm zu rechnen. Mit Mollema unterdessen ein weiterer Star, der zumindest immer vorne mitmischen kann. Ciccone zeigte auch schon Ansätze, auch wenn ich nicht an einen großen Sieg in 2020 glaube. Skujins bei kleineren Sachen auch ok
Sprint: mit Moschetti ein hoffnungsvolles Talent, leider schon wieder lange out. Dahinter wirds dünn, da fehlt dann fast schon Dege wieder. Bei ganz Shittigem könnte Kiel Reijnen auch mal die Top10 kratzen ….
Flucht: bei GT-Bergetappen sind Ciccone, Elissonde und vielleicht auch Brambilla mit Chancen, wenn sie denn dürfen. Skujins dann eher bei Hügeletappen.
Fazit gesamt: insgesamt eine Verjüngung geschafft und einen alternden Star geholt, der aber letzten Endes zumindest 2020 schon noch auszahlen kann. Wenn zudem noch das Frühjahr im Norden nicht verschlafen wird, sollte die Saison besser als letztes Jahr werden, oberes Mittelfeld im Ranking der WT-Teams würde ich erwarten – das dürfte in etwa auch dem Budget entsprechen.
Eintagesrennen:
rein: natürlich Olympia Straßenrennen und EZF dieses Jahr. EM unterstütze ich prinzipiell auch, scheint sich zu etablieren, dieses Jahr aber
raus: Scheldeprijs, das war schon immer ein Langweiler
Rundfahrten:
Würde ich so lassen wie aktuell. Von den Middle East wäre Oman eigentlich mal interessant, aber das fällt dieses Jahr aus und auch etwas früh, ebenso wie Colombia. Volta a Portugal hat zuletzt eher noch weiter verloren, das kann man grad nicht wirklich propagieren. Britain braucht’s nicht wirklich, aber der Slot gegen Saisonende ist nicht schlecht, sonst ist außer der Vuelta gar nix mehr.
Die Regelung mit Wanty verstehe ich auch nicht. Ebensowenig warum die von vorneherein verzichtet haben. Sportlich hätten sie ein ordentliches Team stellen können, die Sponsoren sind wohl nicht so interessiert.
Zu den Italos noch demnächst ….
12. Januar 2020 um 18:18 Uhr als Antwort auf: Welcher Fahrer wird als naechstes zum ersten Mal auf dem Podium einer Grand Tour stehen ? #751927A. Yates, Buchmann, Sivakov, Evenepoel, Soler
Die ersten beiden, weil die von den genannten am weitesten sind. Sivakov als Allrounder, Problem hier ist das starke Team, muss sich recht weit hinten anstellen. Evenepoel, hm man weiß nie, aber warum sollte ihm nicht auch gelingen was Pogacar vorgemacht hat. Dann noch Soler oder Gaudu – mit leichtem Vorteil für Soler, den setzt man vielleicht an die Vuelta, da kann je nach Besetzung oder Motivation der ausländischen Konkurrenz schon ein Podium drin sein. Gaudu hat als reiner Kletterer halt kein gutes ZF.
Von den anderen: Porte ist durch was Podest anbelangt, Kelderman irgendwie auch, das ist ein solider Top10 Fahrer. Baruil scheint das auch gar nicht so zu interessieren, eher Top10 + Etappen. Oomen hat Potential, hat aber irgendwas gehabt, mal sehen wie er wieder kommt dieses Jahr. Higuita ähnlich Gaudu mit den Zeitfahren, Hart und Sosa stehen in der Ineos Hierarchie noch hinter Sivakov, und Alaphilippe konzentriert sich auch erstmal nicht drauf (bzw. Lefevere spielt auch nicht so mit)
Gutes Neues noch in die Runde!
WildCards sind jetzt raus: Total Energie, Arkea Samsic und B&B Vital Concept.
Nicht wirklich überraschend die Wahl. Total Energie ohnehin fix, Arkea ja eigentlich auch. Wanty durfte jetzt zweimal und hätte ohne G. Martin eine durchaus akzeptable Truppe schicken können, aber B&B jetzt auch nicht ganz mies – klar von Rolland, Gautier nicht mehr wirklich was zu erwarten aber eben in Summe bei der PROF-Konkurrenz schon akzeptable Wahl. IT und E Teams gehen ohnehin auf eigene GTs, bleiben also Wanty und vl noch Alpecin Fenix, aber MvdP will ja eher Olympia.
Auch von mir ein Frohes Weihnachtsfest an alle Foristen!
Total will nicht fahren, was ja schon mal gut ist dass sie es einsehen dass sie mit drei GTs überfordert sind.
Leider haben die Italo-PCTs eher Federn gelassen (bzw. CSF war ja letztes Jahr schon nicht gut).
Gimondi, Poulidor …. harte Zeiten für Legenden ;(
Greipel: erwarte da nicht mehr viel, auch nicht bei Israel Cycling. Aber die haben jetzt auch nicht wirklich ein großes Sprinttalent was er quasi noch ein Jahr ausbilden kann …. Minali war da, aber der dann doch nicht so gut und wieder weg.
Betancur bleibt offenbar doch bei Movistar. Politt wohl Israel Katusha hab auch nichts anderes in Erinnerung.
Pozzovivo: zu dem ital. Prof was zum Giro darf wenn er wieder wird eigentlich logisch. Will so nicht aufhören denke ich, und würde wohl auch für ~150 Tsd noch ein Jahr fahren. Mit Giroeinladung sollten das schon drin sein, das Budget noch aufzustocken.
Bei Bennett wohl das Problem dass er bei Bora irgendeinen Vorvertrag/Absichtserklärung unterschrieben hat im Frühjahr …. da natürlich dritte Reihe, da für Sagan gefahren werden muss und Ackermann auch nicht wirklich schlechter ist. In einem deutschen Team wird halt dann eher für den Deutschen gefahren. Das hätte er sich eigentlich selber ausrechnen können. Vermutlich hat er zu dem Zeitpunkt nicht geglaubt dass der Ackermann so gut wird.
Bei Politt dachte ich immer, der geht mit zu Israel/Katusha …. aber scheint wohl doch nicht so zu sein?
Betancur – so ganz schlecht ist er dann auch nicht, auch wenn er ziemlich erratisch fährt. Aber hat wohl auch eher hohe Gehaltsvorstellungen.
Brambilla – den sollte Bardiani wieder als Leader nehmen, haben ja nur so ganz junge und auch etliche die einfach nicht so gut sind, das würde dem Team gut tun.
Auch hier Glückwunsch, und es war glaub ich schon öfters so, dass trotz eines Doppelsieges in den Gold-Wertungen, die Silberwertung ein anderer gewann.
Pello übernimmt wohl den Pozzovivo-Platz, der ist bei Bahrein nun definitiv raus. Wäre schade wenn seine Karriere so zu Ende gehen würde.
Spilak hört auf. Erst 33, hätte schon noch 2, 3 Jahre fahren können. Dieses Jahr nicht mehr so besonders, aber als 6ter der TdS immerhin noch Wette-Punkter ….
GTs konnte/mochte er nie. Gibt wohl nicht viele TdS-Sieger mit so einem schwachen GT-Palmares.
Danke:-) auch mal wieder für die Auswertung, Jaja.
Schon interessant, gibt recht oft Doppelsiege im Tipspiel.
Ja, Wallays verdienter Sieger, fuhr vorne ziemlich stark. Hinten immer wieder Uneinigkeit, erst am Ende als Naesen und Terpstra zusammengespannt haben wurde der Vorsprung etwas kleiner.
Mir gefiel der Kurs vor den Feldwegen recht gut. Da auch immer Action auf den letzten km und eigentlich eher schon was für Finisseure als reine Sprinter.
Feldwege: da bin ich auch skeptisch, schon sehr viele Platten heute, Kragh war ja vorne als es ihn erwischte, dazu Terpstra, Küng etc. …. wäre vielleicht anders ausgegangen mit weniger Defekten von Protagonisten. Vom Gefühl hier eher noch schlimmer als in Roubaix was Platten anbelangt.
***** O. Naesen
**** N. Terpstra, St. Küng
*** Meurisse, Demare, S. Kragh Andersen
** Capiot, Dilier, T. Gallopin, Keukeleire
* Dewulf, A. Turgis, Coquard, van Asbroeck, J. WallaysMollema hat den richtigen Zeitpunkt erwischt und sicher auch von den Rivalitäten hinten profitiert, ist das aber schon sehr stark gefahren. Also absolut verdient gewonnen.
Von den Favoriten schien mir Valverde der stärkste, hat schon am Civiglio mal versucht. Für seine Verhältnisse früh offensiv. Roglic sagt zwar alle gegen ihn gefahren, aber schien mir auch nicht so als könnt er alleine ankommen, wurde am San Fermo auch recht schnell wieder geholt. Valverde hätte ich das heute eher zugetraut. Woods hats auch probiert, aber irgendwie fehlte auch das letzte Etwas für einen Sieg heute.
Nibali schwach, als er dem anderen da ins Hinterrad fuhr schon schlecht positioniert. Hatte es einfach nicht.
***** Roglic
**** M. Woods, Valverde
*** Bernal, A. Yates, V. Nibali
** Fuglsang, Gaudu, Formolo, D. Martin
* Benoot, Buchmann, Higuita, T. Wellens, Ph. GilbertWürde auch nicht für reinen Sprintkurs plädieren. Eher so wie damals als Uran/Moreno gewannen, da war es sofern ich mich erinnere im Vorfeld nicht klar welcher Fahrertyp gewinnt, hätte man eher auf einen Puncheur gesetzt.
Aber hast schon recht, auch dann hat man die Lombardia-Spezialisten auch nicht sicher dabei; aber insgesamt offeneres Rennen, dieses Jahr die Favoriten eher überschaubar.
Hm Bernal …. irgendwer muss ja gewinnen, da Bernal dann schon Favorit, schlecht fuhr er ja auch gestern nicht.
Oropa natürlich auch mehr Bernal-Berg als Superga, deutlich länger, kommt ihm natürlich entgegen. Aber insgesamt war der andere Kurs für Piemonte besser. So pausieren halt viele Lombardia-Favos heute, während die guten Finisseure auch nicht kommen.
***** Bernal
**** Majka, D. Martin
*** G. Izaguirre, Carapaz, I. R. Sosa
** B. Hermans, Masnada, Buchmann, Barguil
* G. Visconti, Vlasov, P. Konrad, Rosa, Guerreiro***** A. Yates
**** Valverde, M. Woods
*** Higuita, Fuglsang, Formolo
** Bernal, Mollema, Majka, Geoghegan Hart
* Gaudu, Ph. Gilbert, Masnada, Barguil, Rui CostaTre Valli doch mit üblichem Hügelkurs und leicht ansteigender Zielgerade ?!
Gran Piemonte dieses Jahr neu mit Santuario de Oropa als Ziel. Weiß nicht was ich davon halten soll …. irgendwie nicht so viel, ähnliches Profil hat man ja schon bei MI-TO. Da wäre das Beibehalten eines weniger profilierten Kurses mit größerer Auswahl Fahrertypen Sieg-Kandidaten besser gewesen. So a la Beghelli z.B.
Hm …. vl wirklich zu früh, aber Adam jetzt zwei verkorkste Saisons am Stück. Simon zwar auch unter Erwartungen, aber am Giro immerhin noch solide und TdF mit Etappen. Bei dem was grad so junges von unten nachkommt, müsste er 20 fast mal plodieren.
***** Moscon
**** Ulissi, Valverde
*** Colbrelli, T. Wellens, Fuglsang
** Skujins, Mollema, Formolo, Teuns
* Roglic, S. Clarke, M. Woods, M. Pedersen, V. Nibali -
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