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Den Giro di Romagna haben sie dieses Jahr wieder ausgetragen. Jedoch nicht bei den Profis sondern als Etappenrennen bei den U23. Lazio hatte msn ja vor ein paar Jahren als Roma Maxima ausgetragen, dann aber schnell wieder aus dem Kalender genommen.
Strecke nun raus! Zeit das Ganze ein wenig zu analysieren.
1. 13 km Zeitfahren zum Auftakt. War jetzt schon länger keines mehr am Start. Gut
2. Sprint. Eventuell Wind?
3. Sprint
4. Wohl Welliges Terrain aber sollte hier ebenfalls einen Sprint geben.
5. 20 km Pave über 11 Sektoren! Das letzte mal im Jahre 2018. Finde das so all 3-4 Jahre schon cool.
6. Uphill-Finish mit einem Vorhügel kurz davor. Ohne Profil halt schwer zu erahnen wie hügelig es bereits zuvor ist. Aber passt hier gut rein.
7. Erste Bergankunft und schon wieder Planche des Belles FillesSo toll ist dieser Aufstieg auch nicht, dass man ihn fast jedes Jahr bringen muss. Dazu wieder diesee Zusatzrampe am Ende mit Schotter welche das Rennen bis dorthin nur blockiert. Warum nicht mal eine Bergankunft auf dem Ballon d‘Alsace oder Grand Ballon.
8. In die Schweiz nach Lausanne. Ähnliches Finish wie auf der 6ten. Aufgrund der Platzierung hier gut eine Flucht möglich.
9. Erste Alpenetappe zu 95% auf Schweizer Boden aber mit Ziel in Chatel. Doch einige Höhenmeter hier. Die Schlusskombo mit Pas de Morgins und dem Schlusshügel zu Ziel durchaus interessant. Pas de Morgins selbst nicht so der Hammer aber vor dem Ruhetag platziert kann es durchaus ein Spektakel geben.Eigentlich eine ausgewogene erste Woche. Am Anfang etwas Sprintlastig, dafür nachher keiner mehr. Mit Pave, 2 Uphillfinishes und 2 Bergetappen eine schöne Mischung. Wieder PdBF nervt aber.
10. Schlechtestes Design einer Touretappe allerzeiten. Erst wellig durch das Chablais und nachher ein 20 km Schlussanstieg mit 4% nach Megeve. Gehts noch?
11. Der Schrott vum Vortag wird dafür mit einer Superetappe entschädigt. Erst Telegraphe-Galibier und nachher noch eine Bergankunft auf dem GranonKönnte durch die Höhenluft eine perfekte Etappe für Bernal oder Carapaz sein. Mit 149 km aber etwas kurz für meinen Geschmack. Trotzdem super Etappe.
12. Klassische Königsetappe mit Bergankunft auf der Alpe d‘Huez und Galibier und Croix-de-Fer davor. Konzentriert sich wohl wie immer auf die Alpe aber diese ist natürlich immer ein Highlight. Zwei mal Galibier in einer Tour gab es zuletzt 2011.
13. Saint-Etienne theoretisch hügelig aber wohl Sprint. Passt.
14. Zentralmassiv mit Ankunft in Mende. Da weiss man halt was man kriegt. Wieso bringt man eigentlich nicht mal wieder tolle Etappe wo Van Avermaet mal gewonnen hat mit Pas de Peyrol und all den Hügeln danach?
15. SprintDie beiden grossen Alpenetappen gut. Zwei Sprints und Mende passen auch. Abgesehen von der Katastrophenetappe am Anfang eigentlich auch hier ganz gut.
16. Erste einfachere Pyrenäenetappe mit Lers und Peguere. Peguere eigentlich immer nett mit folgender Abfahrt nach Foix. Aufgrund der folgenden Etappen besteht natürlich die Gefahr das hier auch nichts passiert und einfach nur eine Flucht durchkommt.
17. Peyragudes mal anderst. Diesmal kommt man von der anderen Seite. Erst Aspin und Horquette d’Ancizan zur Einstimmung. Dann Val Louron d‘Azet könnte durchaus schon zu Angriffe animieren. Dazwischen auch kaum Flachstücke. Aber warum wieder so kurz?
18. Wieder kurzDafür eine top Dreierkombo mit Aubisque-Spandelles-Hautacam! Dieser Spandelles neu drin. Scheint ganz schön schwer zu sein. Auch hier Angriffe von weitem möglich aber der schwere Anstieg nach Hautacam kann natürlich vor einer Attacke von weitem abschrecken.
19. Sprint für nichts. Lieber am Anfang der Woche.
20. Leicht welliges Zeitfahren über 40 km passt. Aber wäre mal wieder schön am vorletzten Tage eine Bergetappe zu haben.
21. Sprint-Royale ParisLetzte Woche ist etwas unglücklich geraten. Die lange Pyrenäenetappe fehlt. Dazu hätte ich die Positionierung des Zeitfahren gegen Anfang der Woche verlegt um mal wieder eine Entscheidung in den Bergen zu sehen.
Fazit: Insgesamt eine solide Strecke und meiner Meinung nach besser als in den letzten Jahren. Viele Bergetappen, weniger Sprints und Pave. Dazu viele klassische aber auch neue bzw. selten befahrene Anstiege der Tour dabei. Was mir fehlt ist halt wie immer in letzter eine lange schwere Mehrpässefahrt sowie eine schöne Mittelgebirgetappe. Gerade letztere waren 2019 und 2020 häufig sehr spektakulär.
Nichts gesehen aber Trentin lässt sich jetzt im Sprint schon von Meurisse schlagen? Braucht wohl den gleichen Mentalcoach wie Colbrelli…
Trentin scheint seit seiner Niederlage in Harrogate regelmässig die Sprints am Ende zu verhauen, egal ob er dann Favorit ist oder nicht. Scheint wohl ein mentales Problem zu sein seit dem. Einen Lutsenko sollte er normalerweise im Sprint locker im Griff haben. Während den Rennen fährt er jedenfalls meistens sehr intelligent und ist im Finale auch meist vorne mit von der Partie.
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 5 Monaten von
Bündner geändert.
Moscon heute klar der stärkste. Baut den Vorsprung wieder aus.
Van Aert mal wieder komplett hinter den riesigen Erwartungen geblieben. Auch wenn er dieses Jahr bei den Rundfahrten regelrecht abgeräumt hat, bei den grossen Klassiker und der WM hat er jeweils enttäuscht.
Moscon jetzt in einer sehr guten Ausgangslage vorne. Geht ein wenig unter. Van der Poel sehr stark aber kommt momentan nicht wirklich näher.
Roglic heute überlegen. Für mich nicht überraschend, dass er hier wieder in Form ist. 2019 ja auch nach der Vuelta bei der WM nix und dann im Italo-Herbst voll da. Den Remco mag ich nicht so, jedoch sorgt er fast immer für Spektakel wenn er am Start steht. An seinem taktischen Gespür muss er jedoch noch arbeiten.
Alaphilippe heute klar der Stärkste und praktisch unschlagbar. Die Belgier schlussendlich sehr enttäuschend. Machen bis zwei Runden vor Schluss alles richtig nur um es nachher zu verbocken und keine Medaille zu holen. Denke jedoch, dass es Wout nicht ganz hatte. Pidcock stark, hatte den Abgang allerdings komplett verpasst. Eine Medaille hätte er sich hier sonst geholt wenn er mit Valgren-Gruppe mitgegangen wäre.
Die Slowenen neben den Belgier fast am stärksten jetzt vorne vertreten. Roglic macht aber nicht mehr den besten Ein. Mohoric hingegen immer vorne.
Chris Anker Sörensen, hier im Forum auch Butter genannt, ist im Alter von 37 Jahren nach einer Kollision mit einem Auto tödlich verunglückt
Das interessanteste neben dem Kampf um den Sieg fand ich heute die Performance von Pogačar. Dachte ja bis heute, dass er wie Roglic die Form das ganze Jahr halten kann. Jetzt scheint der Tank langsam leer zu sein oder kommt da etwas noch im italienischen Herbst? Aufjedenfall im Moment weit weg von einer guten Form. Roglic hingegen scheint nie ein Formtief zu haben…
Unglaublich wie locker heute Roglic am Schluss die Konkurrenz im Sprint wieder abgehängt hat. Wenn er gewollt hätte, hätte er sich das sicher wieder holen können. Aber hat schon drei Etappensiege. Gut möglich, dass er sich das Zeitfahren noch gewinnt.
Neben Roglic finde ich fast doe Entwicklung von Mäder am beachtlichsten. Sah bis vor der Vuelta letztes Jahr nicht mehr nach viel aus. Jetzt blüht er diese Saison richtig auf. Top 10 sollte er jetzt packen. Gut möglich, dass die Schweiz jetzt wieder mit ihm einen Toprundfahrer haben wird. Hirschi ja wohl eher Klassiker und Etappenjäger auch wenn die bei SRF glauben, dass er die Tour gewinnen kann
Denke au nicht das Storer durchkommmt. Spätestens in der zweiten Hälfte des Anstieges wenn die hinten attackieren sollte es um ihn geschehen sein.
Bahrain beinahe in Sky-Manier an dieser Vuelta. Denke aber wenn keiner der beiden Movis heute einbricht dürfte es schwer für das Podium werden. Ausser Superman fährt beim letzten Zeitfahren wieder wie an der letztjährigen Tour…
Leider nicht viel passiert an den Etappen am Wochenende. Kurs aber auch nicht ideal mit all den Rollerbergen. Eigentlich untypisch für die Vuelta, dass sich alles auf die letzte Woche konzentriert. Sonst ja gerade die letzte an der Vuelta fast schon traditionell mau.
Eiking und Intermarche verteidigen Rot bisher bravourös. Glaube aber nicht, dass er jetzt den Voeckler macht und noch in den Top 5 am Ende landet. Aber so eine Top 15 kann er hinkriegen.
Aru soweit vorne schon ziemlich überraschend. Zwar bei der Sibiu Tour auch schon auf dem Podium aber dieses doch ein Shit-Race. Hier jetzt such seit langem wieder bei starker Besetzung vorne dabei. Bin gespannt was er bei der Vuelta zwigen wird. Anderseits sah er in den letzten Jahren immer wieder zwischendurch gut aus bevor er an den wieder frühzeitig in einem Rennen vom Rad stieg…
Bardet scheint richtig gut drauf zu sein. Ob es endlich mal wieder mit einem GT-Podium an der Vuelta klappen wird? Roglic und Bernal zu schlagen wird schwer werden aber denn Rest könnte er packen.
Van Baarle kann jetzt auch langsam ausklingen lassen…
Glaube aich, dass es für Gaudu hart. Denke Carapaz möchte sich heute die Etappe holen. Könnte mir aber au h vorstellen dass sich Pogacar heute Etappe Nr.3 holen möchte. Damit hätte er dann wie letztes Jahr Gelb, Weiss, Erbsen und drei Etappen…
@Kanarienvogel
Nein, den Weg habe ich gefunden. Kam aufgrund anderer Sachen nicht dazuUran geht jetzt komplett ein. Schade. Hat er gesundheitliche Probleme oder ist der Tank leer. Eigentlich ungewöhnlich für ihn.
Tempo aber offenbar nicht allzu hoch. Noch ein grosses Feld…
Der San Bernardino wird finde ich allgemein ein wenig unterschätzt, vorallem in anderen Foren. Das sind eigentlich 30 km nonstop berghoch mit steilsten Passagen im unteren Bereich. Das Problem ist halt, dass aus Ineos niemand eine genug starke Mannschaft am Berg hat um dort bereits ein hohes Tempo anzuschlagen. Am ehesten noch Astana aber denke Vlasov wird jetzt wohl einfach seinen Platz verteidigen wollen. Glaube übrigens, dass Bahrain hier am Giro Ineos im nichts nachgestanden wäre aber leider die Hälfte schon draussen…
Am Splügenpass sollte dann aber durchaus was möglich sein. BikeExchange-DS Copeland hat ja schon mal eine Attacke von Yates auf den Girosieg morgen angekündigt. Dann muss er es am Splügen spätestens versuchen. In der Mitte zwar ein einfacheres Stück aber ab den Serpentinen ist das Gelände zum attackieren da. Es folgt danach ja kein richtiges Flachstück mehr abgesehen von den 2-3 km bei Montespluga. Und der Schlussanstieg ist ja auch nicht allzu lang.
@Kanarienvogel
Etwa 50 Kilometer nördlich vom Pass zwischen Chur und Thusis. Von Thusis bis Splügen geht es eigentlich stufenweise immer ein wenig bergauf. Aufjedenfall ein toller Pass zum Fahren. Noch genialer die Abfahrt vom San Bernardinopass ins Tessin hinunter.-
Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 10 Monaten von
Bündner geändert.
@Kanarienvogel
Ja gehe morgen zum Giro oben auf dem Splügenpass. Mit dem Rennrad ungefähr 2 Stunden von zu Hause entfernt.Morgen dann wieder eine harte Bergankunft. Scheint ganz schön schwer zu sein und wird oben raus eher steiler. Meiner Meinung nach wird der morgige Ausgang auch darauf hindeuten, wie die letzte Bergetappe gefahren wird. Kann Yates morgen Bernal nochmals einige Zeit abnehmen ist es gut vorstellbar, dass er am Samstag alles auf eine Karte setzt und bereits am Splügenpass attackiert. Wenn nicht läufts wohl eher auf den Schlussanstieg hinaus.
Caruso hingegen wird wohl eher versuchen einfach das Podest nach Hause zu fahren aber das ist bei ihm auch verständlich. Denke nicht, dass er es ganz hat um das Ruder nochmals rumzureissen. Der grosse Siegfahrer ist er ja nicht.
Im Normalfall sollte es Bernal jedoch hier gewinnen aber das dachte man 2018 vor Prato Nevoso bei Yates ja auch…
Ziemlich viele Aufgaben und Stürze in der ersten Phase heute. Soler, Mäder, De Marchi, Dowsett und Masnada draussen. Schade! War besonders auf Mäder und Soler für die zweite Giro-Hälfte gespannt. Für Soler siehts damit für die Zukunft in Sachen GC-Leader düster aus.
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 5 Monaten von
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