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Wenn es ums Wetter geht: Pogacar ist ein Kälte- und Regenfahrer mit, nach eigener Aussage, einer gewissen Angst vor Hitze. Das kam ihm in den Alpen sicher zugute. Vielleicht ja hier ein kleines Minus (irgendwie brauche ich ihn dieses Jahr als Olympiasieger noch nicht).
Valverde würde mich auch freuen, kann ich mir aber auch nicht so recht vorstellen.Puh, schwierig. Sowohl bei Belgien als auch Slowenien sind die Situationen durchaus unklar und da das hier ja für Jaja mit S. Yates zusammen die Topfavoriten sind, will ich schon aus Prinzip bei allen drei unterschiedlich überzeugt widersprechen. Wer nun bei den Slowenen in Olympiaform ist, keine Ahnung. Ich tippe eher auf Roglic. S. Yates sehe ich allenfalls hintere Top 10. Das war ja keine Gondel-Tour, sondern eine angestrengte, bei der es aber an allen Ecken und Enden fehlte und seine Sturzverletzungen wohl gravierender oder näher als die von Roglic. Van Aert würde ich eigentlich auch die 5* geben, aber im Fahrerfeld heißt es teilweise, der absolute Topfavorit auf Gold, den es zu schlagen gilt, sei Evenepoel (so Schachmann, der selbst um Medaillen kämpfen will – gar nicht erwähnenswert? Für mich eher 1* als z.B. Fugl). Für mich jedenfalls wahrscheinlicher als Uran. Auch da muss man also abwarten, wie die das intern regeln.
Ich sehe keine Anhaltspunkte, dass Pogacar die Tour gegen Roglic gewonnen oder verloren hätte.
Vingegaard wird sich auf dem Niveau etablieren. Sie wollten ihn ja für genau die Rolle aufbauen, nur nicht schon bei dieser Tour.Ich sehe bei Roglic eher einen Dreiwochennachteil als einen grds. Bergnachteil gegen Pogacar. Vermutlich kommt das aufs gleiche hinaus, auch wenn mich die entsprechende Vorbereitung von Roglic dieses Jahr interessiert hätte.
Für morgen:
**Vingegaard
* Van Aert, PogacarIch sehe das ähnlich, zumal Vingegaard ohne die Warterei auf Roglic und eine gezieltere Vorbereitung auf Rolle und Saisonplanung auch noch deutlich näher dran wäre.
Bei den Sprintern ist es ähnlich.
Konkurrenz dieses Jahr also nicht so sonderlich. Allerdings denke ich, dass es die nächsten Jahre vielleicht nicht besser wird. Roglic wird nicht jünger und UAE kauft sich ein Überteam zusammen. Auf Bernal vs. Pogacar mit einem endlich ganz gesunden Bernal wäre ich allerdings gespannt. Habe ich das eigentlich richtig verstanden: Ineos wollte für 2019 auch Pogacar, konnte aber finanziell nicht mithalten?Gaudu kämpft jetzt mit Meintjes um Platz 15 …
Ich hoffe ja immer noch, dass das gestern die erste kleine Bestätigung meiner Prognose eines Formabbaus bei Pogacar war. Aber selbst wenn, Vorsprung zu groß… Um so ärgerlicher mit Roglic, der ja in Sachen ZF-Stärke noch mal einen Sprung nach vorn gemacht haben will und dafür in seiner Pause lange gearbeitet hatte und dieses Mal auch mehr auf Woche 3 setzte.Gaudu jetzt schon weg
Cav zwar stark, hat natürlich aber auch Glück mit Morkov und Team. Damit könnte selbst Greipel hier Etappen holen. Der ist ja heuer nicht viel langsamer als Cav, was die reine Endgeschwindigkeit angeht, und hat ihn auch in ein paar Sprints geschlagen.
Vingegaard halt bis 21 Helfer und daher wenig Resultate. Was ich bei der Vuelta gesehen habe, hat mich da aber tw. schon beeindruckt (u.a. Angliru?, genau weiß ich es nicht mehr).
Pogacar erinnerte mich mehr an die 20. Etappe der Vuelta 19, wobei mich die Vuelta-Etappe (noch) mehr beeindruckte.
Kruijswijk schon am Tag davor mit enormen Schwierigkeiten und meinte da schon fehlende Form. Vingegaard traue ich Platz 3 am ehesten zu von allen Kandidaten.
Dass Movistar heute was probiert, hoffe ich auch. Die mögen ja so Aktionen normalerweise.
Sehe ich anders. Das Team musste den ganzen Tag Fullspeed fahren (die Etappe war ja wahnsinnig schnell), viel schwächer daher die Jumbos. Kuss ist ganz untergegangen z.B. und Kapitäne wie Quintana ja auch. Die UAE’s haben die alle von vorne kaputtgefahren. Buchmann meint allerdings, dass die UAE’s sich komplett zerlegt haben heute und in den Alpen weg sein werden.
Von Ineos morgen nicht viel zu erwarten. Thomas kurz nach Roglic rausgefallen, aber wieder zurückgekommen. Carapaz jede Menge Kraft für Flucht verwendet und dann doch noch gestellt worden. Sah ja gut aus zwischendurch (knappe Minute?, nur ab und an einen Blick drauf geworfen), aber die gesammelten Movies haben es halt wieder zugefahren für Pogacar. Andererseits soll Pogacar auch Probleme gehabt haben?
Nibali übrigens einfach zu schwach und chancenlos vorne. Nicht mal Skuijns für ihn abgestellt.Nein, Straßen waren, soweit erkennbar, sogar schon wieder trocken, als Küng startete.
Ärgerlich natürlich jetzt, dass Vingegaard und nicht Van Aert auf Roglic gewartet hat. Aber Wout sollte wohl gestern gelb holen eigentlich …
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 11 Monaten von
Piak geändert.
Mir scheint Jumbo mit Vingegaard noch die beste taktische Option. Denn da muss Pogacar fahren, ist ja heuer schon im GK hinter ihm gelandet. Glaube irgendwie nicht, dass Ineos wirklich Carapaz oder Thomas früh schickt.
Roglic sieht ja heftig aus. Bald mehr Verband als Haut linksseitig. Kann mir auch nicht vorstellen, dass er damit gut auf dem ZF-Rad sitzen kann.
https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_125638.htmPorte war schon ganz gut. Hart Tempo gebolzt und dann reißen lassen. Ist wirklich als reiner Helfer hier. Vielleicht darf er irgendwann mal in eine Gruppe …
Da ich nach dem einmaligen Volltreffer letztes Jahr nie wieder einen Tip im Tip-Bereich abgeben werde, eben hier:
***** P. Roglic
**** R. Carapaz, R. Uran
*** G. Thomas, J. Alaphilippe, T. Pogacar
** R. Porte, D. Gaudu, E. Mas, W. Keldermann
* MA Lopez, P. Bilbao, E. Buchmann, M. WoodsFür mich Roglic haushoher Favorit dieses Jahr (so lange er sich nicht hinlegt). Am gefährlichsten vermutlich Carapaz. Pogacar sehe ich näher an 5. als an 1., auch wenn Podium objektiv natürlich schon wahrscheinlicher ist. Ich glaube nicht, dass er es dieses Jahr hat, denn normalerweise schont er sich bei den Meisterschaften nicht so. Saison schon sehr lange für ihn. Macht den Roglic früherer Jahre.
Schönes Resultat in Gippingen. Schelling weiter auf dem Weg nach vorn.
Dass Froome überhaupt noch mal professionell radfährt, ist schon sensationell und habe ich nicht für möglich gehalten. Die Verpflichtung war ein (teurer) PR-Coup und nicht mehr. Das ist wohl auch (fast) allen klar gewesen. Ob Froome sich selbst was vormacht ist mir angesichts seiner Äußerungen allerdings unklar.
Almeida auch mit Teamwechsel.
Illustre To10 beim GP Industria. Und Ide Schelling macht sich wie erhofft. Guter Saisonstart jedenfalls schon mal.
Ups, danke für den Hinweis. Vini aber wirklich sehr schwach.
Schneiter aber vielleicht nicht ganz schlecht mit dem dünnen Programm immerhin eine Etappe bei tour-des-pays-de-savoie geholt und auch bei der kleinen Lombardei ordentlich zwischen den Norwegern platziert. Also für das Trümmerteam vom Vini Zabu-Restkader vermutlich sogar ein upgrade.
Uno-X
Out: LEKNESSUND Andreas: 99er, großes Talent, geht zu DSM hoch herber Verlust natürlich
In:
HALVORSEN Kristoffer: 96er von EF. Hier natürlich der Sprintstar; 19 bei Ineos stark, letztes Jahr gar nichts. Unmotiviert und schlecht trainiert, war zu lesen. Kann also natürlich wieder zurückkommen und wäre dann hier natürlich der Superstar.
PRICE-PEJTERSEN Johan: 99er von ColoQuick, kann etwas Zeitfahren, da ist man im Team hier ja immer gut.
TILLER Rasmus Fossum: 96er; runter von NTT; dort reiner Helfer, hat aber die Vuelta durchgestanden; hier sollte er besser aufgehoben sein.
WAERENSKJOLD Søren: 2000er von Joker; 2020 Rhodos dominiert; 2019 bei Avenir aufgezeigt. Vielleicht talentiert, kann hier den nächsten Schritt machen.
–> Verstärkt: Man gibt einen für GK/ZF ab, hat dort aber Alternativen, und bekommt dafür endlich einen echten Sprinter; dazu einen wt-gestandenen Helfer und 2 neue Talente, von denen zumindest Waerenskjold Perspektiven hat.
sonst:
BLIKRA Erlend Jordbrekk: 97er, Mini-Sprinter für Rhodos und so Zeug. Wird aber nicht mehr viel besser werden. Jetzt wohl Anfahrer für Halvorsen
HINDSGAUL MADSEN Jacob: 2000er, letztes Jahr 2er Piccolo Lombardia; sehr groß, aber leicht. Könnte interessant werden.
HOELGAARD Markus: 94er, letztes Jahr trotz Coronasaison stark – 2er Luxemburg, 3er Tschechien; sollte hier weiter leadern.
HULGAARD Morten: 98er; wenig Renntage letztes Jahr. Kann ZF und wohl auch ein bisschen GK. Galt mal als Talent(?), muss jetzt aber mehr zeigen.
JOHANSEN Julius: 99er; hat wohl letztes Jahr auch an fehlendem Programm gelitten. ’18 schon Olympia’s Tour gewonnen. Groß und schwer.
LARSEN Niklas: 97er 2019 hier der Star mit über 300 Punkten (u.a. Dänemark gewonnen); 2020 gar nichts; kann von den Ergebnissen so ziemlich alles, wohl hügelig bis bergig, aber mit Punch. Auch auf der Bahn sehr erfolgreich. Sollte eigentlich dieses Jahr wiederkommen.
RODENBERG MADSEN Frederik: 98er hügelig/endschnell; letztes Jahr nichts, 2020 Frankfurt U23 und noch was anderes gewonnen (heißt natürlich nichts. wird deshalb aber erwähnt).
TRAEEN Torstein: Erstaunlich stark letztes Jahr; 9. Kolumbien als bester Europäer ein paar Plätze vor Aru. Kam aber ziemlich aus dem nichts und auch schon 95er. Viel höher geht es wohl nicht, hier natürlich gut dann
SKAARSETH Anders: 2019 gut, 20/21 gar nichts. War mal Talent, wird aber nichts mehr (95er).
WAERSTED Syver Westgaard: Gewinnt auf dem Niveau, das man gerne fährt (Rhodos) auch mal. Mehr Potential aber wohl nicht.
Dazu noch ein paar weitere Junge, die vielleicht noch kommen. Team gefällt mir eigentlich.
Programm sieht im Verhältnis dazu eher mau aus: Highlights bislang: Kuurne – Bruxelles – Kuurne; Tour of the Alps; Eurométropole Tour. Kommt hoffentlich noch ein bisschen was dazu.Bingoal sehe ich etwas anders. Dupont ersetzt Planckaert gerade mal so. War so verwundert, dass ich mir das mal im h2h angesehen habe. Wenn beide mitsprinten Chance ca. 50/50, wer gewinnt. Und sie hatten oft das gleiche Programm. Planckaert oben 17/18 halt nur Helfer, deswegen täuscht es vielleicht etwas
Nachtrag zu Androni: Ponomar (2002er) jetzt noch dazugekommen. Riecht nach Talent: ’19 Junioreneuropameister, ’20 Rüebliland als ein Hirschi-Nach-Nachfolger (Brenner da nur 4.).
Zu Trek: die haben sie eben immer ein paar Klassen höher eingedeckt, also waren sie auch erfolgreicher als Cofidis, aber gemessen an den Ansprüchen war das, Alter hin oder her, oftmals wenig erbaulich. Natürlich können wir uns jetzt Beispiele und Gegenbeispiele nennen, aber die Zahl derer, die dort total nicht bloß wegen Alter abgebaut haben oder aufblühten (Jungels, Gallopin), nachdem sie weg waren, ist schon beachtlich. Tiefpunkt sicher die letzten Jahre von A. Schleck. Seitdem hat sich das bei mir so festgesetzt.
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Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 11 Monaten von
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